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Ingrid's Blog 08/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Zwerchfell (Diaphragma):

Für den Osteopathen hat das Zwerchfell eine sehr wichtige Rolle, da es sowohl den Brust- vom Bauchraum trennt als auch eine Verbindung bietet vom Brust- zum Bauchraum. Verwirrt?

Zunächst mal ist das Zwerchfell der wichtigste Atemmuskel. Es ist eine riesige Kuppel, die den Brustkorb von innen auskleidet, oberhalb von der 5. Rippe bis zur 10. Rippe, darüberhinaus reichen noch 2 "Zipfel", die sogenannten "Crus" bis zum 3. Lendenwirbel. Es hat Öffnungen, durch die die große Hohlvene, die das gesammelte Blut Richtung Nieren leitet, die Aorta, die große "Schlagader", ein großes Lymphgefäss, die Speiseröhre hindurchziehen.

12 bis 14 Atemzüge pro Minute lassen das Zwerchfell rund 20 000 mal pro Tag kontrahieren. Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell bis zu 6 cm, beim Ausatmen hebt es sich. Dabei vergrößert sich der Brustkorb beim Einatmen, die Organe des Bauchraumes verlagern sich nach unten. Umgekehrt beim Ausatmen. Dadurch werden alle Organe durchbewegt, die Durchblutung gewährleistet und beispielsweise die Darmtätigkeit angeregt.

Ich beobachte täglich, daß viele Menschen viel zu flach atmen. Dieses einfache "Werkzeug", das ihnen zur Verfügung steht zu nutzen und allein durch das Atmen die Verdauung anzuregen und für die Durchblutung der Organe und Gewebe zu sorgen. Während meiner Behandlungen, wenn der Patient die Luft anhält, stelle ich fest, daß das Gewebe sofort reagiert und sehr hart und undurchdringlich wird.

Atmen durch alle uns zur Verfügung stehenden Atemräume ist sehr wichtig. Atmen durch die oberen Rippen, die unteren Rippen bis in den Bauch - dieser sollte sich sanft wölben und senken.

In der chinesischen Medizin wird gelehrt, daß die Lunge der "Energiemeister" ist, das bedeutet ohne zu Atmen ist es unmöglich Gefühle zu fühlen. Daher kommt auch unser "Drang", die Luft anzuhalten. Als Kind war es für uns überlebenswichtig, negative Gefühle nicht zu fühlen. Als Erwachsener ist das anders, da sollte man lernen, diese Gefühle zu erkennen ohne sich in sie hineinfallen zu lassen.

Zum Yoga aus der indischen Medizin gehört das Atmen - Pranayama - unbedingt dazu und bildet zusammen mit der Meditation die 3 wichtigen Pfeiler.

Wer zu mir zur Behandlung kommt, lernt wieder zu Atmen wie oben beschrieben, durch alle Atemräume und zu trinken. Mindestens 30 ml pro kg Körpergewicht. Luft und Wasser stehen uns kostenlos zur Verfügung und sind essentiell.


Heilmittel aus der Natur

Naturheilkundliche Antibiotika - ein Widerspruch?

Nein, durchaus nicht. Während die Antibiotika aus der Schulmedizin ausschließlich gegen Bakterien wirken, nicht gegen Viren und Pilze, gibt es zwei mir bekannte naturheilkundliche Mittel, die sowohl bakterizid, fungizid als auch viruzid wirken: Propolis und kolloidales Silber. Über Propolis habe ich schon geschrieben, daher widme ich mich heute dem kolloidalen Silber:

Bereits seit Jahrtausenden benutzen Menschen Silber in verschiedenen Formen, um Krankheiten zu behandeln und gegen Infektionen zu kämpfen. Zu Verwendung und Anwendung von Silber liegen sogar Aufzeichnungen aus dem alten Ägypten vor. Dass die antibiotischen, konservierenden und regenerierenden Eigenschaften des Silbers bekannt waren, dokumentieren auch Schriften von Hippokrates und Pythagoras. Bereits vor Jahrhunderten wurde medizinisches Wissen über Silber, Theorie und praktische Anwendung weitergegeben.

Silber bekämpft seit Tausenden von Jahren Bakterien:

Vor der Erfindung von chemischen Medikamenten war schon bekannt, dass Bakterien und andere krankheitsverursachende Erreger in Gegenwart von Silber nicht überleben konnten. Im Mittelalter lagerten königliche und wohlhabende Familien Wasser, Wein und Lebensmittel in Silberbehältern, um Verderben durch Bakterien zu verhindern. Chinesische Kaiser aßen von Silberstäbchen, nicht nur aus Prestigegründen. Wer es sich leisten konnte, verwendete silberne Teller und Besteck zum Essen und trank aus Silberbechern. Damals war es üblich – bevor Eistürme, Eiskeller und andere nicht elektrische Kühlmöglichkeiten erfunden wurden – eine Silbermünze in einen Milchbehälter zu werfen oder Silberstücke in Wassertanks aufzuhängen. Silbernes Besteck und silberne Servierplatten kennen wir bis heute, auch wenn sie aufgrund des ständig notwendigen Polierens, um Anlaufen zu verhindern, nicht mehr verwendet werden.

Gezielte Anwendung von Silber zu medizinischen Zwecken:

Erste Aufzeichnungen zur Verwendung von Silber zu konservierenden und medizinischen Zwecken finden sich im ägyptischen Papyrus Ebers. Dieses Papier enthält umfangreiche Erkenntnisse und Beschreibungen zu Erkrankungen und Therapien, Heilmitteln, Symptomen und Diagnosen, die etwa 2.500 bis 3.000 Jahre vor Christus in Ägypten bekannt waren und niedergeschrieben wurden. Im weiteren Verlauf der Geschichte von Silber, das zu Heilzwecken eingesetzt wurde, finden sich berühmte Namen der Medizin. Bis weit in die Entwicklung der modernen Medizin hinein wurde Silber in unterschiedlichsten Aufbereitungen für medizinische Zwecke verwendet. Um die 1880er Jahre setzte Dr. Carl Siegmund Franz Credé Silbernitrat bei Säuglingen gegen Augenentzündungen ein und reduzierte so signifikant die Quote an Augen-Erkrankungen bei Neugeborenen. Die 0,1% Silbernitrat Lösung war jedoch nur ein Beispiel für die erfolgreiche Verwendung von Silber. Parallel erforschten Wissenschaftler überall auf der Welt die antibakterielle Wirkung von Metallen in verschiedenen Lösungen, Verbindungen und Aufbereitungen. Dass kleinste Teilchen durch verschiedene Membranen in den Körper eindringen können, wurde von Thomas Graham schon vor dieser Zeit, etwa um 1860, beobachtet. Aus diesen Forschungen entstand der Begriff colloid, abgeleitet von dem griechischen Wort „colla“ für Leim bzw. Kleber. Hinzu kam das griechische „eidos“ für Form bzw. Aufbau. 1922 wurde in Leipzig die Kolloid-Gesellschaft gegründet, die bis heute existiert. Die Kolloidwissenschaft ist teilweise umstritten, hat sich dennoch seit über 100 Jahren gehalten und ist heute wieder aktueller denn je.

Verdrängung von Silber durch Pharmazie:

Die Verwendung von Silber für medizinische Zwecke machte gezwungenermaßen der Entwicklung synthetischer Pharmazeutika Platz, insbesondere mit der Erfindung des Penicillins im Jahr 1928. Diese Arzneimittel waren einfacher herzustellen, zu lagern und zu verwenden. Antibiotika und andere Medikamente ließen die seit Jahrtausenden benutzten wirksamen natürlichen Heilmittel in Vergessenheit geraten. Dabei hat Silber im Vergleich zu Penizillin den Vorteil, dass es gegen Hunderte von Bakterienarten hilft, während die neue Antibiose nur gegen etwa 10 Arten von Erregern wirksam war. Silber war also schon damals ein Breitspektrum-Antibiotikum, während die ersten synthetischen Medikamente nur gegen wenige Arten von Keimen half. Auch konnten die neuartigen Heilsubstanzen zunächst gar nicht in großer Menge hergestellt werden.

Aus der Geschichte:

Konstantin I. der Große:

wurde vermutlich am 27. Februar 272 geboren.

Falvius Valerius Constantinus war der römische Kaiser (306–337, allein ab 324), der mit der konstantinischen Wende den Aufstieg des Christentums ermöglichte, Religionsfreiheit im Römischen Reich einführte, das Konzil von Nicäa einberief und das nach ihm benannte Konstantinopel (heute Istanbul) zur neuen Hauptstadt im Osten erhob. Er wurde nach dem damals verwendeten julianischen Kalender vermutlich am 27. Februar 272 in Naissus, Moesia (heute Serbien) geboren und verstarb mit 65 Jahren am 22. Mai 337 in Anchyrona, Nicomedia im Römischen Reich (heute Türkei). Sein Geburtstag jährt sich 2020 zum 1748. Mal.

Obwohl er dem Christentum den Weg bereitete, mit dem christlichen Emblem "P" auf den Fahnen in den Krieg zog, hat er sich selbst nie taufen lassen.

Nach ihm entstanden die deutschen Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation des Mittelalters.

Konstantins Aufstieg zur Macht vollzog sich im Rahmen der Auflösung der römischen Tetrarchie („Viererherrschaft“) die Kaiser Diokletian errichtet hatte. 306 trat Konstantin das Erbe seines Vaters Constantius I. an, nachdem dessen Soldaten ihn zum Kaiser ausgerufen hatten. Bis 312 hatte sich Konstantin im Westen, 324 auch im Gesamtreich durchgesetzt. Folgenreich war seine Regierungszeit vor allem aufgrund der von ihm eingeleiteten konstantinischen Wende, mit der der Aufstieg des Christentums zur wichtigsten Religion im Imperium Romanum begann. Seit 313 garantierte die Mailänder Vereinbarung im ganzen Reich die Religionsfreiheit, womit sie auch das noch einige Jahre zuvor verfolgte Christentum erlaubte. In der Folgezeit privilegierte Konstantin das Christentum. 325 berief er das Erste Konzil von Nicäa ein, um innerchristliche Streitigkeiten (arianischer Streit) beizulegen. Im Inneren trieb Konstantin mehrere Reformen voran, die das Reich während der weiteren Spätantike prägten. Außenpolitisch gelang ihm eine Sicherung und Stabilisierung der Grenzen.

Nach 324 verlegte Konstantin seine Residenz in den Osten des Reiches, in die nach ihm benannte Stadt Konstantinopel.

"Thema" der Woche:

Aus dem Yoga: Achtsamkeit

Was bedeutet Achtsamkeit?

Zunächst bedeutet es achtsam mit sich selbst umgehen, achtsam mit unseren Mitmenschen umgehen, achtsam mit den Tieren umgehen, achtsam sein mit der Umwelt: den Bäumen, Steinen, Flüssen usw.

Wie geht das? Zunächst mal geht es darum, im Hier und Jetzt zu sein.

„Präsent zu sein bedeutet ,aufzutauchen’, hervorzukommen aus der Geistesabwesenheit oder Abgelenktheit, und einzutreten in ein achtsames Gewahrsein des Hierseins, jetzt in diesem Körper, und dann in diesen Zustand des bloßen Seins sanft aufrechtzuerhalten, während wir die konditionierten Bewältigungsmuster des Gehirns neu verdrahten“, beschreibt es so treffend die Achtsamkeitslehrerin Linda Graham.

Einfach ausgedrückt bedeutet das: Im Zustand der Achtsamkeit sind wir ganz im gegenwärtigen Moment – wir denken nicht Bedauern oder Groll an die Vergangenheit und auch nicht mit Angst an die Zukunft.

Man kann es ganz einfach im Alltag üben: wenn Sie spülen, spülen sie - sonst nichts! Konzentrieren Sie sich nur auf das Spülen, als gäbe es nichts Anderes auf der Welt. Wenn es trotzdem in ihrem Gehirn "plappert", nehmen Sie es gelassen hin und nehmen Sie ihre eigenen Gedanken nicht so wichtig. Es gibt viele Möglichkeiten im Alltag, wo eine Achtsamkeitsübung möglich ist: im Stau stehen beispielsweise, oder von A nach B gehen, oder auf der Toilette sitzen oder ein Spaziergang im Wald wäre hier sehr förderlich.....da der Wald auch heilende Kräfte hat.

Achtsam mit anderen Menschen sein, bedeutet nicht sich ihnen vollkommen hinzugeben. Es bedeutet vielmehr, was spiegelt mir der Mensch an eigenen Anteilen mit seinem Verhalten? Warum kommen Emotionen hoch und was für eine Bedeutung haben sie für mich? Muss ich mich rausziehen aus der Situation oder kann ich damit umgehen? Verfalle ich in alte Verhaltensmuster (aus der Kindheit?). Also letztendlich bedeutet Umgang mit anderen Menschen noch mehr Achtsamkeit mit sich selbst. Für mich ist es essentiell wichtig, wenn man ständig Menschen oder einen Menschen um sich hat, einen Rückzug zu haben. Sich mal sammeln können und sortieren, mal ganz für sich sein und ohne im Außen zu sein in sich reinfühlen und hören.

Schaffen Sie sich diesen Raum! Es dient auch ihren Menschen-Beziehungen. Und lernen Sie zu schweigen. Wenn Sie schweigen, erfahren Sie etwas. Das geht nicht, wenn man ständig redet. Und, wie ich ja oben schon geschrieben habe, gehört zur Achtsamkeit natürlich auch das Atmen. Man nennt es auch Atem-Achtsamkeit.

Zum Abschluss stelle ich Ihnen eine kurze Achtsamkeitsmeditation von Anna Trökes, eine sehr bekannte und versierte Yogalehrerin, zur Verfügung:

Meditation von Anna Trökes:

Atem-Achtsamkeit entwickeln:

Komme in eine bequeme Sitzhaltung. Wenn es möglich ist, schließe die Augen. Wenn du es magst (und es möglich ist), lege dir eine Hand auf den Bauch und die andere auf den Brustkorb.

Lasse ein inneres Lächeln entstehen, so dass du es an deinen Mundwinkeln und Augen spürst.

Verbinde dich mit deinem Atem. Spüre den Rhythmus seines Kommens und Gehens. Mach' dir bewusst, dass dein Atem sich seinen eigenen Rhythmus erschafft und er zuverlässig und unermüdlich kommt und geht, ohne dass du dich darum kümmern musst.

Entspanne deinen Atem unterstützt durch das Lächeln mehr und mehr und lausche weiter seinem Ein- und Ausströmen.

Wenn deine Gedanken nicht zur Ruhe kommen, dann sage dir innerlich mit jedem Einatmen: „Ich atme ein” und mit jedem Ausatmen: „Ich atme aus”. Lasse sonst deine Gedanken einfach da sein, ohne dich mit ihnen zu verbinden oder auf sie einzugehen.

Lächel' nun auch deinem Atem zu. Empfange jeden Einatem mit einem Lächeln. Entlasse jeden Ausatem mit einem Lächeln.

Fahre damit eine (kleine) Weile fort.

Um die Übung zu beenden, vertiefe bewusst deinen Atem, bis du dich bereit fühlst, deine Augen zu öffnen.

In diesem Sinne: Achten Sie auf Sich!

Namasté! Ihre / Eure Ingrid Rauber




Ingrid's Blog 07/21

...Wissenswertes über Osteopathie:


Die Lunge


Die Lunge befindet sich - genauso wie das Herz - oberhalb des Zwerchfells, also unter den Rippen. Die Lunge ist ein sehr großes Organ, sie erstreckt sich ca. 3 cm oberhalb des Schlüsselbeins bis zur 12. Rippe. Sie hat Kontakt zum Brustbein, den Rippen, Aorta, Herz, Speiseröhre, Zwerchfell. Zwischen 6. Halswirbel und 1. Brustwirbel hat die Lunge insgesamt 3 Aufhängebänder.


Daher ist es vielleicht verständlich, daß jemand mit Asthma genau an dieser Stelle Verkürzungen hat und dieses auch in die Schultern ausstrahlen kann.


Die beiden Lungenflügel sind umgeben von Rippenfell, das zwischen seinen 2 Blättern einen mit Flüssigkeit gefüllen Spaltraum hat, die Pleura, oder der Pleuraspalt. Das ist ein Reserveraum zur Ausdehnung der Lunge.


Die Funktion der Lunge ist der Gasaustausch. Hier wird aus sauerstoffarmem sauerstoffreiches Blut und Kohlenstoff wird mit Sauerstoff ausgetauscht. Das geschieht in den feinen Lungenbläschen, den Alveolen. Diese befinden sich im tieferen Teil der Lunge und haben eine Gesamtoberfläche von 100-140 m².


Durch die anatomische Nähe der Lunge zum Herzen gibt es auch gemeinsame Erkrankungen, wie z.B. das Cor Pulmonale. Das ist eine Schädigung des rechten Herzens durch Überlastung. Das rechte Herz pumpt Blut in die Lunge.


Ich achte bei Behandlungen immer sehr auf Befreiung der "oberen Thoraxapertur".  Damit behandelt man an der gleichen Stelle die Lunge, indirekt das Herz, das Diaphragma und auch die Durchblutung des Kopfes, sowie die Schultern.


Naturheilmittel der Woche:

Kräuter für die Lunge

Eines der bekanntesten Kräuter für die Atemwege ist der Spitzwegerich. Ein Tee aus dem häufig vorkommenden Kraut wirkt zuverlässig gegen trockenen Husten ohne Auswurf. Gegen Atemwegsbeschwerden wird auch Thymian gerne eingesetzt – und das seit mehr als 4.000 Jahren. Er wirktkrampflösend auf die Bronchien, auswurffördernd und entzündungshemmend. Auch gegen Viren, Bakterien und Pilze wirkt das „Küchenkraut“ zuverlässig. Medizinisch anerkannt ist deshalb die Anwendung von Thymian bei Entzündungen des oberen Atemtraktes – wie Erkältungen mit Husten –, Symptomen der Bronchitis und des Keuchhustens. Anis entfaltet seine Heilwirkung bei Katarrhen der Atemwege, da er schleimfördernd und hustenstillend wirkt. Das kann auch Efeu, der ebenfalls bei erkältungsbedingtem Husten, akuter und chronischer Bronchitis oder auch Keuchhusten eingesetzt wird.


Geschichtliches:

Die Burgen dienten als Zufluchtsort für umliegende Bauern und Bewohner bei feindlichen Angriffen. Sie wurden oft an Flüssen, Felsen oder auf Berge gebaut, damit sie schwer einzunehmen und natürlich geschützt waren. Andere Burgen waren reine Festungsburgen, wie die im heutigen Syrien liegende Burg "Krak de Chevalier". Sie war damals ein wichtiger Stützpunkt für Kreuzritter. Von dicken Mauern geschützt konnten dort im 13. Jahrhundert 2000 Mann monatelang leben.

Im Wesentlichen gibt es drei Arten von Burgen: Zum einen gibt es die Wasserburgen. Sie stehen inmitten eines Gewässers oder sind umgeben von einem Wassergraben. Das erschwerte das Angreifen. Zum anderen sind da die Höhlenburgen. Diese sind gut in Felsen versteckt und ideal, um sich dort zu verschanzen. Die Höhenburgen, die bekannteste Art, liegen auf einem Berg oder Hügel und boten früher guten Schutz vor Angreifern.

Eine Burg als Zuhause:

Viele Burgen waren aber hauptsächlich als Wohnburgen gedacht. Die Burgbesitzer wollten mit ihrem weithin sichtbaren Zuhause ihre Macht und ihr Ansehen zeigen. Das war vor allem im Mittelalter wichtig.

Die Geschichte der Burgen beginnt allerdings schon bei den Römern. Sie bauten befestigte Wachtürme für ihre Soldaten, mit dem Namen "burgus". Daher kam auch der Name "Burg". Die ersten Burgen waren einfach gebaut und aus Holz. Man nennt sie Motten. Umgeben waren sie von einem schützenden Wall oder einem Holzzaun – der so genannten Palisade. Die Motten standen auf einem Erdhügel.

Aus den Motten entwickelten sich im 11. Jahrhundert steinerne Wohntürme. Die Holzzäune wurden durch Ringmauern ersetzt. Die Eingänge lagen sicherheitshalber im ersten Stockwerk, das man nur über eine Leiter oder Treppe erreichte. So konnten Angreifer den Turm nur schwer erstürmen. Zum Schutz der Bewohner gab es Wachen, die aufpassten. Sie hatten auf hölzernen Wehrgängen im oberen Bereich der Mauern den besten Überblick. Durch Schießscharten beobachteten sie die Umgebung und konnten falls nötig die Bewohner verteidigen.

Woraus besteht eine Burg?:

Eine typische Burg des Mittelalters hat einem Wehrturm, der auch Burgfried genannt wird. Zunächst waren die Türme eckig. Ab dem 13. Jahrhundert wurden sie dann rund gebaut. Dadurch waren sie von außen schwerer zu erobern, weil Steine und Pfeile durch die Rundung abprallten. Der Wohntrakt einer Burg hieß "Palas". Daher stammt auch das Wort "Palast". Große Burganlagen hatten vor der eigentlichen Burg auch Vorhöfe oder Vorburgen mit Toren oder auch Zugbrücken. Es gab Wirtschaftsgebäude, Räume für Mägde und Knechte und Stallungen. In einer solchen Burg konnten über 50 Menschen leben.



Thema der Woche:

Freiheit

....ein schwieriges Thema! Was bedeutet Freiheit für Sie? Träumen Sie von Freiheit, oder haben Sie das Gefühl, frei zu sein?

Freiheit und Unabhängigkeit sind neben der Liebe sehr schwierige und umstrittene Themen. Warum? Weil sie sehr individuell interpretiert werden. Es gibt auch Menschen, die anderen ihren Willen aufzwingen wollen. Die Menschen wollen sich dann befreien. Wir erleben das hautnah derzeit in Afghanistan.

Es gibt aber auch Befreiung im "Kleinen". In der Familie zum Beispiel. Sich aus familiären Zwängen befreien. Das kann überlebenswichtig sein. Es kann auch dazu führen, daß man sich entwurzelt fühlt.

Für mich hat Freiheit zwei Seiten. Zum Einen ist sie - für mein Verständnis - sehr wichtig für die persönliche Entwicklung. Ein Kind MUSS sich von seiner Kindheit befreien, um sich zum Erwachsenen entwickeln zu können. Kinder tun das in der Regel in der Pubertät.

Die andere Seite ist, daß man jedesmal, wenn man den Schritt in die Freiheit geht, auch als Erwachsener, sehr viel Mut und Urvertrauen braucht. Sich von Vertrautem zu befreien ist ein Schritt, den man nicht so einfach geht. Schließlich ist das, was vor einem steht, noch unbekannt. Und dann ist da auch der Abschiedsschmerz, wenn es um die Trennung von einem Partner, oder auch von einer irgendwie gewohnten Arbeit ist.

Das sind Brüche im Leben. Man kann auch lieber bei dem alt Vertrauten bleiben. Dann verzichtet man auf sehr viel Erfahrung, die man in diesem Leben eigentlich machen müsste.

Dann gibt es ja schließlich auch die Menschen auf diesem Planeten, die, weil sie ums Überleben kämpfen, gar nicht frei sein können. Oder noch nicht mal an Freiheit denken können. Für die Frauen war das viele Jahrhunderte so. Nur wir im Westen haben jetzt die Möglichkeit!

Für mich ist Freiheit wie eine Blume. Ob sie klein bleibt und "krüppelig" oder unscheinbar und unsichtbar oder ob sie sich zur vollen Schönheit entfalten kann liegt an jedem selbst. Die entfaltete Blume ist sich ihrer selbst bewusst und freut sich, wenn sich andere daran anstecken, sich auch zu entfalten. Wenn dann viele Blumen auf dem Feld stehen, jede anders und für sich selbst stehend, dann entsteht das, was wir das Wunder der Natur nennen.

Trauen Sie sich, sich zu entfalten, auch gegen Widerstände, auch wenn Ihnen Neid und Mißgunst entgegenschlagen. Verabschieden und befreien sie sich von Altem, Beengendem, von Zwängen unserer Vorfahren - Das ist Leben!!!

Genießen Sie das Lied "Freiheit" von Marius Müller Westernhagen, das ich hier für Sie runtergeladen habe:

https://youtu.be/queDnG9ZeNk



Namasté! Bis September!

Ihre /Eure Ingrid Rauber


Ingrid's Blog 06/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Pflugscharbein oder Os Vomer (im Bild in grün dargestellt):

Das Pflugscharbein (Vomer) ist ein unpaarer, lang gestreckter Knochen der Schädelbasis. Es gehört zum Gesichtsschädel und zieht mittig vom Keilbein (Os sphenoidale) in die Nasenhöhle, wo es sich an einer Leiste (Crista nasalis) des Oberkieferknochens (Maxilla) befestigt.

Von der Form her erinnert der Knochen tatsächlich an eine Pflugschar. Er ist platt und langgestreckt und an seiner Befestigung am Oberkieferknochen fast schon spitz.

Dieser Knochen ist deshalb für den Osteopathen wichtig, weil er die Verbindung zwischen Oberkiefer (und damit Kiefergelenk), Nebenhöhlen und der Schädelbasis bildet. Man kann ihn zwar nicht direkt berühren, aber indirekt. Man kann mit Behandlung des Vomer mit einem "Schlag" sowohl Oberkiefer, Nebenhöhlen als auch die Schädelbasis und damit auch indirekt zum Beispiel Kiefergelenk und Innenohr behandeln.

Ich "checke" diesen Knochen bei jeder Behandlung meiner Patienten, da er mit auf der Zentrallinie liegt und er mit sämtliche restliche Schädelknochen ausrichtet.


Naturheilmittel der Woche:

Beifuß (Artemisia) ist die Mutter aller Heilkräuter. Doch auch als Gartenpflanze und Küchengewürz ist Beifuß beliebt. Der Beifuß (Artemisia) zählt botanisch zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung ist umfangreich und umfasst bis zu 500 Arten. Die zumeist ein- oder zweijährigen krautigen Pflanzen, aber auch Stauden und Halbsträucher, sind weithin in der gemäßigten und subtropischen Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Sie kommen in Steppen, Trockenrasen und Halbwüsten vor, manche Pflanzen sind sogar an einen salzigen Standort angepasst. Bekannte Vertreter der Gattung Artemisia sind Wermut (Artemisia absinthium), Eberraute (Artemisia abrotanum), Estragon (Artemisia dracunculus) und Gewöhnlicher Beifuß (Artemisia vulgaris).

Die griechischen Heilerinnen und Geburtshelferinnen Göttin Artemis und Königin Artemisia sind die Namenspatroninnen der Pflanzengattung. Denn schon seit dem Altertum wird Artemisia bei vielfältigen Leiden, von Menstruationsbeschwerden über Verdauungsprobleme bis hin zu Schlafstörungen, eingesetzt. Das wehenfördernde Kraut war einst ein weit verbreitetes Mittel in der Geburtshilfe. Die ätherischen Öle und Bitterstoffe des Beifußes haben eine starke Wirkung auf den Organismus. In der Naturheilkunde gilt Beifuß daher als eines der Basiskräuter. Der deutsche Name der Artemisia rührt von der Anwendung des Beifußes gegen müde Beine her.

Auch in der chinesischen Medizin wird Beifuß genutzt für die heiße Akupunktur oder Moxa-Anwendungen.

Neben der Verwendung als Zierpflanze, Heilkraut und Gewürz wird Beifuß auch in der Schädlingsabwehr eingesetzt. Und nicht zuletzt wird dem Kraut eine starke magische Wirkung zugeschrieben. Beifuß wächst aufrecht und kann je nach Art eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreichen. Die Blätter sind grün, graugrün oder graublau und wechselständig. Sie können ein- bis mehrfach eingeschnitten oder fiedrig geschlitzt sein. Die Blüten der meisten Artemisia sind zwar zahlreich, aber eher unscheinbar: Sie sind klein, gelb oder weiß, manchmal auch bräunlich oder rot. Blütezeit ist im Hochsommer zwischen Juli und August. Bei den Früchten handelt es sich um Achänen, also nussähnliche Schließfrüchte. Oft verströmt die ganze Pflanze einen aromatischen Duft.

Beifuss oder Artemisia:

Geschichtliches:

Der Medicus:

Der Medicus ist der bekannteste Mediziner des Mittelalters. Unter all den angeblichen und tatsächlichen Heilkundigen war er wohl der mit der meisten Anerkennung.

Ausbildung:

Der Medicus erhielt seinen Titel und sein Wissen während eines Studiums an einer Universität. Dort wurden die Überreste des überlieferten Wissens und die theoretischen Lehren aus der Antike vermittelt. Doch leider fehlte dem Medicus zumeist das entsprechende Praxiswissen bei Berufsbeginn.

Einschränkungen:

Hinzu kam, dass eine anatomische Ausbildung über den menschlichen Körper meist nur mit Hilfe von schematischen Ansichten (anhand von Zeichnungen und Bildern) vermittelt wurde, und nicht durch Sezieren von Körpern. Das Sezieren war strengstens verboten, denn nach dem Erlass von Papst Bonifatius VIII. war eine Leichenzerstückelung nicht erlaubt. Wer gegen dieses Verbot verstieß, dem wurde mit Exkommunikation gedroht. Im Mittelalter eine furchtbare Strafe, glaubte man doch noch an die Allmacht Gottes und der Kirche – und der Exkommunizierte war der ewigen Verdammnis gewiss und musste für immer in der Hölle schmoren, so war die allgemein akzeptierte Ansicht. Es war ihm außerdem verboten mit Blut in Berührung zu kommen.


Das Buch "Der Medicus" von Noah Gordon hat das mittelalterliche Berufsbild sehr gut und wirklichkeitsgetreu geschildert. Es waren vor allem die islamisch geprägten Länder damals sehr fortschrittlich in Kenntnissen in Anatomie und Therapie. Für einen Christen war es aber schwierig, dort eine Ausbildung zu erlangen. Im Buch "Der Medicus" verkleidet sich deshalb die Hauptfigur als Jude, da Juden der Zugang zu Universitäten im arabischen Raum eher erlaubt war zu der Zeit.



Thema der Woche:

Selbstliebe oder Egoismus?:

Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.

Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen und Menschen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.

Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.

Ich beobachte sehr oft, daß Menschen "aus Liebe" zu jemandem Dinge akzeptieren, die übergriffig sind und ihnen nicht guttun, ja sie sogar von ihrem Weg abbringen. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Liebe bedeutet immer, das zu tun, so zu handeln, daß es gut für den Anderen ist UND für sich selbst. Das kann auch bedeuten, daß man sich trennt, weil die Wege zu verschieden sind.

Die zentrale Aussage ist, BEI SICH BLEIBEN, sich auch trauen Dinge zu sagen oder zu tun, die vielleicht unpopulär sind. Wenn das Herz JA sagt.

Seien Sie zentriert! Bei sich, eins mit sich und der Welt. Vereint in Respekt vor sich und allen Wesen und der Welt, der Natur!


Namasté!


Ich mache im Juli Urlaubspause, schreibe wieder in meinen Blog im August.

Ihre / Eure Ingrid


Ingrid's Blog 05/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Herz

Herz und Nieren bilden die tiefste Ebene im Körper. Der Volksmund sagt: etwas oder jemanden "auf Herz und Nieren prüfen." Das Herz hat aus osteopathischer Sicht folgende Verbindungen: zum Brustbein, den 2. bis 6. Rippen, dem Thymus, der Wirbelsäule (bis etwa 10. Brustwirbel!), der Lunge, der Speiseröhre, dem Zwerchfell, der Aorta. Durch seine Bandverbindungen hält es direkten Kontakt zum Zwerchfell, zum Brustbein, zum Rippenfell, zur Lunge.

Das Herz "pumpt" das Blut durch den Körper und hat ein eigenes Nervensystem.

Es ist gut geschützt im Brustraum, umgeben von einer Hülle, dem Pericard.

Man kann es direkt nicht beeinflussen in der Osteopathie, sollte aber um die direkten und indirekten Auswirkungen aufgrund seiner anatomischen Struktur wissen. So ist es möglich, daß Herzrhythmusstörungen durch blockierte Hals-, oder Brustwirbel und Engegefühl in der Brust durch Rippen- oder Brustbeinblockierungen oder auch durch feste Züge in der Band- und Faszienstruktur des Herzens verursacht werden kann.

Unbedingt sollten natürlich solche Symptome erst schulmedizinisch abgeklärt werden.


Okoubaka-das Wundermittel aus der Natur:


Okoubaka aubrevillei ist ein Urwaldbaum, der zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae)gehört. Er ist vor allem in Ghana, Nigeria und an der Elfenbeinküste verbreitet. In derwestafrikanischen Sprache Anyin bedeutet der Name „okou baka“ Todesbaum. Die Einheimischen nennen ihn sicher deshalb so, weil er andere Bäume in seiner Umgebung parasitär befällt und diese abtötet. Er steht auf kleinen Lichtungen, denn kaum ein anderer Baum wächst in seiner direkten Umgebung. In der afrikanischen Volksmedizin setzt man schon seit langem die getrocknete und pulverisierte Rinde des Baums als Arznei gegen Vergiftungen ein. 1972 gelangte die Okoubaka-Rinde nach Deutschland, nachdem eine Homöopathin diese als Geschenk für die Behandlung eines Westafrikaners erhalten hatte. Dadurch begann die systematische Erprobung des pflanzlichen Arzneimittels.

Aus der Rinde des seltenen westafrikanischen Baums wird in pulverisierter Form eine typische Gerbstoffdroge hergestellt. Ihr werden eine entgiftende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. In der Praxis findet der pflanzliche Wirkstoff breite Anwendung. Okoubaka eignet sich sowohl zur therapeutischen als auch zur prophylaktischen Einnahme, beispielsweise bei Fernreisen.

Gerbstoffe haben eine austrocknende und entzündungshemmende Wirkung, die besonders auf der Haut und der Schleimhaut gegen Bakterien hilft. Sie dichten ab und bilden eine schützende Membran, wodurch sie das Eindringen von Bakterien verhindern.

Einsatzgebiete:

Hautkrankheiten

Entzündungen im Mund- und Rachenraum

zur schnellen Wundheilung

Magen-/Darmentzündungen

Vergiftungen

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Leber-, Galle- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen

Reizdarmsyndrom

Vergiftungen durch Lebensmittel und Schwermetallbelastung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Verdauungsstörungen

Reiseprophylaxe

Erbrechen bei Schwangerschaft oder Chemotherapie

Allergien

Mit seiner Wirkung kann Okoubaka auch bei allgemeinen Entgiftungstherapien (zum Beispiel durch Umweltbelastungen) hilfreich sein. Die negativen Folgen für den Magen-Darm-Trakt bei der Antibiotika-Einnahme neutralisiert Okoubaka ebenfalls und unterstützt die infektiöse Behandlung.

Okoubaka bei Magen-Darm-Beschwerden:

Okoubaka kommt vorrangig bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz. Eine prophylaktische Behandlung hat dabei zu sehr guten Ergebnissen geführt. Bei Reisen in südliche Länder oder bei Fernreisen ist es ein sinnvoller Bestandteil der Reiseapotheke. Eine Einnahme vor Reiseantritt sowie während der Reise kann Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Infekten vorbeugen.

Zudem hilft es unterstützend bei einer Nahrungsmittelumstellung, bei konventionellen Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie bei Lebensmittelvergiftungen. Okoubaka verschafft auch beim Reizdarm-Syndrom Linderung.


Geschichtliches:

Die Geburtsstunde der Homöopathie

Die napoleonische Zeit (Napoleon: 1769-1821) war nicht nur politisch und gesellschaftlich eine Epoche der Veränderungen und des Wandels. Auch in die Medizin kam damals viel Bewegung. Immer mehr Ärzte waren unzufrieden mit den Behandlungsmöglichkeiten, die zum Teil noch aus der Antike stammten – man denke an den Aderlass. Sie machten sich auf die Suche nach zeitgemäßen, modernen Therapieformen, in die das aktuelle naturwissenschaftliche Wissen und die neue aufgeklärte Weltsicht einfließen sollten. Diese Einsicht trug wesentlich zur kritischen Diskussion und Abschaffung des Aderlasses bei, ebenso gab es den Anstoß für die Beschäftigung mit Hypnose und letztlich für die Psychoanalyse.

Ganz anders verhält es sich mit der Neuerung, die Samuel Hahnemann (1755-1843) in die Medizin einbrachte: der Homöopathie. Sie war und ist in ihrer Wirksamkeit umstritten, aber sie hält sich als Heilmethode – mit schwankender Beliebtheit – bis heute. Als chemisch-pharmazeutisch äußerst versierter Arzt hat Hahnemann mit der Homöopathie übrigens nicht nur eine neue Heilmethode erfunden, sondern auch die kritische Arzneimittelprüfung mit Selbstversuchen an gesunden Menschen in der Medizin etabliert.

Es ist heute noch üblich, in Kreisen der Homöopathen die "Arzneimittelprüfung" zu vollziehen, dabei die Symptome aufzuschreiben. All diese Erkenntnisse sind nachzulesen im "Synthesis", einem Nachschlagewerk der Homöopathie.

In der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Hahnemann hatte das Werk des schottischen Arztes William Cullen übersetzt und hier von der therapeutischen Wirkung der Chinarinde bei Malaria erfahren . Er probierte das Mittel selbst. Nach einigen Wochen stellten sich bei ihm die gleichen Symptome wie bei einer Malaria ein, nur ohne Fieber. Dies ging in die Geschichte der Homöopathie als die erste Arzneimittelprüfung ein. Hahnemann ging von der Auffassung aus, dass es eine Lebenskraft, die „Vis vitalis“ gibt. Diese sei beim Kranken geschwächt. Man müsse nur das passende Mittel finden – dies habe mit einer ausführlichen Anamnese zu geschehen – um diese Lebenskraft wiederherzustellen.

Dabei entdeckte er, daß man statt die Urtinktur (also die unverdünnte, ursprüngliche Substanz) zu verabreichen, auch eine starke Verdünnung zum Ziel führt. Daraus entstand dann später die Potenzierung. Je höher eine Potenz ist (also statt D3 beispielsweise C200) desto mehr wirkt die Arznei auf der Seelenebene, je niedriger die Potenz, desto eher wirkt die Arznei auf der Körperebene.



Thema der Woche:

Angelegenheiten

Ich erlebe es sehr häufig, daß sich erwachsene Menschen außerhalb ihrer Angelegenheiten befinden. Aus meiner Sicht ein riesiges Ablenkungsmanöver von sich selbst. Dennoch möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, einmal auf die Folgen aufmerksam zu machen:

Folgen für den "Täter":

Der Täter kommt nicht wirklich weiter im Leben, ja, er dreht sich im Kreis. Warum? Weil man nur sich selbst ändern kann, andere Menschen kann man nicht ändern, auch Partner, Expartner oder Kinder nicht. Irgendwann wird es auch langweilig, ihm zuzuhören, weil er sich immer über die gleichen Dinge beschwert. Und "beschweren" ist hier wörtlich zu nehmen. Derjenige macht sich und seiner Umwelt das Leben schwer.

Was für eine Möglichkeit hätte der "Täter", um da rauszukommen? Auf sich selbst beziehen! Was und warum beschäftigt ihn etwas was der Andere ist oder macht? Weil es den Täter selbst betrifft. Irgendwo in sich selbst ist da etwas, was noch nicht angeschaut und wahrgenommen wurde, sonst würde es in seinem Leben keine Rolle mehr spielen. Und: wenn er selbst seinen Frieden damit gemacht hat, dann lösen sich die von Außen präsentierten "Erregbarkeiten" von selbst auf.

Folgen für das "Opfer":

DIE Folge schlechthin ist die Übergriffigkeit des Täters, das grenzüberschreitende Verhalten, ja das "entmündigen" des "Opfers". Auch hier sollte beim "Opfer" geschaut werden, warum passiert mir das? Was ist da in mir, was Andere dazu auffordert, meine Grenze zu überschreiten und respektlos zu sein? Ist da eventuell Respektlosigkeit und Grenzüberschreitung mir selbst gegenüber?

Ich möchte Ihnen nochmal die "Angelegenheiten nach Byron Katie" aufzeigen:

Drei Arten von Angelegenheiten (nach Byron Katie):

"Es gibt nur drei Arten von Angelegenheiten, Meine, Deine und die Gottes oder des Universums oder von Mutter Erde - wie auch immer Sie es nennen wollen.

Es ist MEINE ANGELEGENHEIT, wenn ich mein Haus, das vom Wetter arg gezeichnet ist, nicht neu streiche.

Es ist DEINE ANGELEGENHEIT, wenn du ein Problem mit dem vom Wetter arg gezeichneten Haus hast.

Es ist die Angelegenheit Gottes oder des Universums, daß die Sonne scheint oder der Wind bläst und mein Haus entsprechend dadurch gezeichnet wird.

Wenn ich denke, daß ich weiß, was du denkst und was gut für dich ist, dann lebe ich gedanklich in deiner Angelegenheit. Die Folgewirkung hiervon ist Trennung und Einsamkeit. Wenn du da drüben bist und dein Leben lebst und ich auch bei dir da drüben bin (gedanklich) und dein Leben lebe, dann bist du da drüben mit dir und ich bin da drüben mit dir und dann ist keiner hier für mich. Natürlich fühle ich mich dann einsam und getrennt! Ich vereinsame mich selbst. Niemand anderer verursacht mein Alleinsein-Gefühl. Ich mache das." Byron Katie

Seien Sie ganz bei Sich! Damit sind Sie "All-Eins". Eins mit sich und dem Universum!

Eine schöne Sommer-Anfangszeit wünsche ich Euch / Ihnen!


Eure/ Ihre Ingrid Rauber



Okoubaka-Baum



Ingrid's Blog 04/21

...Wissenswertes über Osteopathie:


Faszien


..wussten Sie schon, was man durch Faszienarbeit alles bewirken kann? Zunächst mal: was sind Faszien? Faszien sind Häute, die verschiedene Strukturen: Muskeln, Organe, Sehnen ummanteln. Sie selbst sind von festerer Qualität und gleiten mit einem Flüssigkeitsfilm aneinander. Faszien haben dadurch, daß sie längs und quer durch den Körper ziehen, die Eigenschaft, verschiedene Strukturen allein dadurch zu verbinden. So könnte man beispielsweise durch Faszienarbeit durchaus Sodbrennen "in den Griff" bekommen, indem man mit dem Zwerchfell und den Faszien der Bauchorgane arbeitet, oder auch Hämorrhoiden mit Faszienarbeit behandeln, da eine wichtige querziehende Faszie den Oberkörper nach unten hin abschließt. Diese Faszie beherbergt auch die "Öffnungen" des Körpers nach unten hin, wie den Anus und den Blasenausgang, wo sich gerne aus osteopathischer Sicht Blockaden bilden. Darüberhinaus befinden sich Muskeln, Sehnen und Bänder innerhalb des Fasziensystems und können durch Faszienbehandlung günstig beeinflusst werden. Faszien sind im wahrstens Sinne des Wortes faszinierend und allein durch das Fasziensystem kann man zum Beispiel durch Behandlung an einer Stelle auch Gelenke oder Organe behandeln, die von dieser Stelle weiter weg sind.






Hexenfinger

Heilmittel der Woche: Hexenfinger

Diese aus Südafrika stammende Pflanze

Carpobrotus edulis enthält Polyphenole wie Tannine und Flavonoide und Anthocyane, denen eine regenerative, adstringierende, antibakterielle und antioxidative Wirkung zugeschrieben wird. Zudem sind Zitronensäure und Äpfelsäure enthalten.

Verwendung:

Die Früchte, die einer Feige leicht ähnlich sehen, haben ein geleeartiges, süßsaures Fruchtfleisch und sind essbar. Sie werden zu Marmelade verarbeitet. Der Saft und das Mark aus den Blättern werden in der Medizin zur Reinigung von Wunden sowie zur Heilung von Verbrennungswunden, Ohren- und Zahnschmerzen verwendet.

Carpobrotus edulis wird, wie andere Carpobrotus-Arten, zur Befestigung von Dünen und Steilufern eingesetzt.

Geschichtliches:

Heutiges Thema: Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, zu dem ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema des Monats: welche Haltung einnehmen gegen Angst und Verunsicherung?

Hierzu möchte ich Ihnen/Euch einen mir sehr am Herzen liegenden Text aus dem Buch"Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro "ans Herz legen" - Er spricht für Sich!


"... Gib auf Dich acht. Jedesmal, wenn du, wachsend, Lust haben wirst, die falschen Dinge in richtige Dinge zu verwandeln, erinnere dich daran, daß die erste Revolution, die man machen muß, die im eigenen Inneren ist, das ist die erste und wichtigste. Für eine Idee zu kämpfen, ohne eine Idee von sich selbst zu haben, ist mit das gefährlichste, was man tun kann.

Jedesmal, wenn du dich verloren fühlst, verwirrt, denk an die Bäume, an ihre Art zu wachsen. Denk daran, daß ein Baum mit einer großen Krone und wenig Wurzeln beim ersten Windstoß umgerissen wird, während bei einem Baum mit vielen Wurzeln und kleiner Krone die Säfte nicht richtig fließen. Wurzeln und Krone müssen gleichermaßen wachsen, du mußt in den Dingen und über den Dingen sein, nur so wirst du Schatten und Schutz bieten können, nur so wirst du zur rechten Jahreszeit blühen und Früchte tragen können.

Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden, und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, laß dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf und geh, wohin es dich trägt."


In diesem Sinne: Namasté! Mein Herz grüße Eure Herzen! Bis zum Wonnemonat Mai!

Eure/Ihre Ingrid


Übrigens: mein Homepage-Provider hat einiges verändert, daher der neue "Look" meines Blogs - ich muss mich erstmal dran gewöhnen....

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Ingrid's Blog 03/21

Posted on March 7, 2021 at 10:55 AM

....Wissenswertes zur Osteopathie:


 

Das Schulterblatt


Heute möchte ich über Schmerzen im und um das Schulterblatt schreiben. Natürlich - wie immer - betrachtet der Osteopath auch hier nicht nur die Stelle an sich, sondern überlegt die Zusammenhänge. Diese möchte ich kurz aufzeigen:


Verspannungen in der Muskulatur:


Es besteht die Möglichkeit, daß die Ursache hier eine Verspannung oder Verkürzung oder auch Zerrung in der Muskulatur ist. Man muss dafür wissen, daß das Schulterblatt muskulär stark eingebunden ist. Es handelt sich hier um Muskelketten, die über den Nacken und Hals bis zum Ohr hochziehen. Menschen, die viel die Schultern hochziehen sind hier oft betroffen, oder Frauen, die ihre oft zu schweren Handtaschen über der Schulter tragen oder Eltern, die ihre Kinder tragen müssen.


Beckenschiefstand:


Da das Becken eine zentrale Rolle spielt, ist natürlich auch das Becken als Auslöser denkbar. "Unechte" Beckenschiefstände zum Beispiel, durch die starken Muskeln des Beckenbereiches verursacht können der Auslöser sein.


Wirbelsäule und Rippen:


Eine Blockierung der Brustwirbelsäule und / oder dazugehöriger Rippe oder des Rippengelenkes ist häufig die Ursache für Verspannungen im Schulterblattbereich.


Herz und Lunge:


Diese beiden Organe strahlen gerne schmerzhaft in den Bereich des Schulterblattes aus. Sollte ein Problem in einem dieser beiden Organe bestehen, so ist dies auch ärztlich abzuklären.


Heilmittel der Woche:


Die Ulmenrinde




Die Ulmenrinde wird aus der  Rotulme, ein mittelgroßer Laubbaum mit breiter Krone, der eine Höhe von 20 Metern erreicht, gewonnen. Zweige und Knospen sind rotbraun und rau behaart. Die innere Rinde von Zweigen und Ästen ist schleimhaltig und hat einen aromatischen Geschmack. Die Blätter sind länglich eiförmig bis länglich lanzettlich, 10 bis 20 Zentimeter lang, spitz oder zugespitzt mit stark asymmetrischer Basis. Der Blattrand ist doppelt gesägt, die Blattoberseite ist rau, die Unterseite weiß behaart. Der Blattstiel wird 4 bis 8 Millimeter lang. Die Blüten sind kurz gestielt und stehen in dichten aufrechten Büscheln. Es werden fünf bis neun Staubblätter gebildet, die Narben sind rötlich. Blütezeit ist von März bis April. Als Früchte werden breit ellipsoide bis kugelige, 1 bis 2 Zentimeter dicke Nussfrüchte gebildet. Die Samen sind rostbraun behaart und haben einen schwach eingeschnittenen Flügelsaum.


Das Verbreitungsgebiet der Rot-Ulme erstreckt sich vom Osten Kanadas über die nördlichen und südlichen Präriestaaten bis nach Florida. Dort findet man sie als Mischbaumart in Laubwäldern in Auen und Ufergehölzen auf mäßig trockenen, frischen oder feuchten, neutralen bis alkalischen, sandig-kiesigen und sehr nährstoffreichen Böden an sonnigen Standorten. Sie ist frosthart und wärmeliebend.


Wie oben schon erwähnt, wird aus ihrer Rinde der Saft gewonnen.


Wegen seiner vielen Nähr- und Wirkstoffe findet Ulmenrinde Verwendung für zahlreiche Krankheiten. Es hilft bei den folgenden Beschwerden bei Menschen, als auch bei Tieren:


Magen- und Darmbeschwerden, wie Verstopfung, Durchfall, Übelkeit, Erbrechen oder Sodbrennen


Atem- oder Atemwegbeschwerden


Erkältung, mit Halsschmerzen


Entzündungen, wie Gastritis, Bronchitis, Katarrh oder Blasenentzündung.



Ulmenrinde steht als eine pulverartige Substanz zur Verfügung, die aufgekocht werden muss, daraus entsteht dann eine gelartige Masse, die getrunken wird.


Geschichtliches:

Ich nehme den internationalen Frauentag am Montag, den 8. März zum Anlass, etwas über die Rolle der Frau zu schreiben.


Macht man sich die Entwicklungen bewusst, dann bekommt man mehr Verständnis dafür, daß viele Dinge bezüglich Gleichheit Mann-Frau noch nicht da sind, wo sie meines Erachtens sein sollten.


So haben wir über Jahrtausende in unseren Zellen abgespeichert, daß die Frau für Haus und Kinder zuständig ist, ja in früheren Zeiten so gut wie keine Rechte hatten und sogar in den furchbaren Zeiten der Hexenverfolgung reihenweise auf dem Scheiterhaufen landeten, weil sie man Angst vor ihrem Wissen hatte.

Heute ist es  - leider - immer noch so, daß Frauen in gleichen Positionen wie Männer weniger Bezahlung bekommen und es immer noch eher selbstverständlich ist, daß die Frau für Haushalt und Kinder zuständig ist.

Wir müssen eben Geduld haben.

....Und gleichzeitig permanent dafür Präsenz zeigen und darauf aufmerksam machen, daß es nicht richtig ist!

Jede Frau sollte - ob Familie oder nicht- unterstützt werden ihren Weg zu gehen und sich zu entwickeln. Ihre Berufung oder ihre Stärken zu finden und zu steigern.

Auch wenn wir hier in Deutschland doch in einem Land leben, wo es eher selbstverständlich ist. Schon in Südeuropa sieht es anders aus, von entfernteren Ländern, wie Indien oder muslimische Länder ganz abgesehen.

Es gibt noch viel zu tun, die alten Muster aus den Köpfen (nicht nur der Männer) zu bekommen. Sind doch Dinge zementiert, wie die "Scham" als Bezeichung für einen Teil des Geschlechtsteiles der Frau. Oder was sagt man, wenn eine Frau weiß was sie will? Ist sie direkt eine Emanze? Und wie reagiert die Gesellschaft, wenn eine Frau einen jüngeren Mann an ihrer Seite hat?

Viele Dinge reihen sich hier aneinander. Eines darf nicht passieren: sie als selbstverständlich hinnehmen.


Thema der Woche:

 Wunder - gibt es das?

 

 

Ich behaupte, ja! Für mich ist Wunder die Kunst, all das was im Leben passiert - auch das Negative - als Chance zu begreifen und daraus zu lernen und damit vor allem sich selbst besser und besser kennenzulernen. Sich dem Urvertrauen öffnen und der Dankbarkeit gegenüber den Dingen, die uns offensichtlich tagtäglich begegnen: der Sonnenaufgang, die Natur überhaupt, der Regen, das Lächeln das einem begegnet, ein Dach über dem Kopf zu haben und fließendes Wasser, überhaupt die Fülle, die wir hier in unserer westlichen Welt haben.

Wir sind niemals Opfer und auch nicht dafür geboren worden, einen Punkt nach dem Anderen im Leben abzuhaken oder/und von jemand Anderen abhängig zu sein. Wir sind auf der Welt, uns selbst zu entfalten und kennenzulernen - mit allen Facetten. Und dabei auf unser Herz zu hören, das uns auf unserem Weg begleitet und unser Denken und Handeln führt.

Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber und ein offenes Herz führen dahin, daß uns tagtäglich Wunder begegnen, probieren Sie es aus!

 


Aus: Katja Epstein, Song: "Wunder gibt es immer wieder"

"Viele Menschen fragen

„Was ist Schuld daran?

Warum kommt das Glück

Nicht zu mir?“

Fangen mit dem Leben

Viel zu wenig an

Dabei steht das Glück

Schon vor der Tür

Wunder gibt es immer wieder

Heute oder morgen

Können sie geschehen

Wunder gibt es immer wieder

Wenn sie dir begegnen

Musst du sie auch sehen...."

In diesem Sinne, eine WUNDERVOLLE Zeit für alle!! Genießen Sie die erwachende Natur, die Sonne und öffnen Sie ihr Herz, vor allem für sich selbst!

Namasté!

Ihre Ingrid Rauber



Ingrid's Blog 02/21

Posted on February 7, 2021 at 11:10 AM

..Spannendes über Osteopathie:

 

Der Atlas

Was ist das? Ein Gott? Nein, es ist der erste Halswirbel, der Wirbel direkt unterhalb vom Schädel. Der Atlas bildet zusammen mit dem 2. Halswirbel, dem Axis das sogenannte OAA, Occiput - Atlas - Axis - Gelenk. Von der Bewegung her ermöglicht dieses Gelenk Seitneigen des Kopfes. Der Atlas spielt eine wichtige Rolle für den Kopf und für die Wirbelsäule. Man kann seine Querfortsätze unterhalb vom Ohr ertasten. Er kann nur seitlich nach links oder rechts "verrutschen", sich auch etwas verdrehen, wenn er blockiert ist.

Verursachen kann eine solche Atlasblockade Beschwerden des Kopfes, wie Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Kiefergelenksprobleme, etc. und genauso auch Rückenschmerzen vom Hals bis zur Lendenwirbelsäule.

Der Atlas kann genauso verantwortlich sein für Durchblutungsstörungen des Ohres, was zu Hörstürzen führen kann und zu Schulterschmerzen.

Also man sieht schon, die Auswirkungen einer Atlasblockierung kann mannigfaltig sein. Andererseits kann man nicht immer bei den oben genannten Beschwerden davon ausgehen, daß der Atlas dafür verantwortlich ist. Der Osteopath muss bei seiner Untersuchung feststellen, ob der Atlas blockiert ist und wenn nicht, die Ursache eines Problems an anderer Stelle suchen.


 

 

 

"Kraut" der Woche:





 

 

Die Mariendistel:

ist in der Naturheilkunde DAS Lebermittel.

Extrakte aus den Mariendistel-Früchten sind für ihre leberschützende und -regenerierende Wirkung bekannt. Sie enthalten als wichtigsten Wirkstoff das Silymarin (ein Gemisch aus verschiedenen Flavonolignanen), außerdem fettes Öl und viel Eiweiß. Die positive Wirkung auf die Leber beruht zum einen darauf, dass Mariendistel-Extrakte die Zellmembranen stabilisieren und so Zellgifte wie Alkohol am Eindringen in die Leberzellen hindern beziehungsweise sie daraus verdrängen können.

Außerdem kann das Silymarin zellschädigende freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen) abfangen, die Proteinsynthese ankurbeln und dadurch die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen fördern.

Aufgrund dieser Effekte werden standardisierte Zubereitungen der Mariendistelfrüchte bei toxischen Leberschäden (etwa durch Alkohol oder Pilzgifte) und zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen (wie Hepatitis) und Leberzirrhose angewendet.

Traditionell werden die Mariendistelfrüchte in Pulverform und anderen Zubereitungen zur symptomatischen Behandlung von Verdauungsbeschwerden (wie Völlegefühl, Blähungen) eingesetzt.


 

 

 

Geschichtliches:

 

Die Pest

 

Begonnen hatte alles mit einem harmlosen Darmbakterium, das bei Menschen kaum Beschwerden verursachte. Doch zwei Gen-Veränderungen reichten aus, und Yersinia pestis wurde eine der tödlichsten Krankheiten der Welt - die Pest war geboren. Übertragen von Rattenflöhen erlagen allein im 14. Jahrhundert dem Schwarzen Tod etwa 50 Millionen Europäer. Doch woher kam der Erreger, der bei der sogenannten zweiten Pestpandemie teils bis zu 60 Prozent der Bevölkerung dahinraffte?

Ursprung der Pandemie zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert war offenbar ein einziger Erregerstamm, berichten Forscher vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena im Fachblatt "Nature Communications". "Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Yersinia pestis von Osten her nach Europa gelangte", sagt Studienautorin Maria Spyrou.

Das Pestgenom steckte in den Zähnen der Toten. Für die Analyse hatten die Forscher die Zähne von 34 Pestopfern aus ganz Europa untersucht, sie stammten aus England, Frankreich, Deutschland, Russland und der Schweiz. In den Zähnen lagern sich oft Krankheitserreger ab, gleichzeitig ist hier Genmaterial besonders gut erhalten - auch das der Pest.

Heute könnte man den Erreger Yersenia Pestis mit einer Antibiotika-Behandlung besiegen.

 

 

"Thema" der Woche:

 

Hetze, Druck, Rastlosigkeit und Stress, auch in Zeiten von Corona:

Ich spreche das Thema heute an, weil es immer präsenter wird. Wir alle sind davon betroffen, die Zeit vergeht immer schneller, wir hetzen und hasten nur noch von einem Termin zum Anderen. Es wird immer schwerer, sich dem zu entziehen....sogar die Kinder sind schon davon betroffen.

Ich frage mich immer: wohin hetzen wir denn? Ins Grab? Oder in den Burnout? Was steht am Ende dieser Hetze? Wenn wir uns immer weniger Auszeiten gönnen, immer mehr Druck verspüren. Sogar jetzt, wo wir unsere Kontakte einschränken sollten, erlebe ich Menschen im selbst-kreierten Stress.

Also, wozu führt uns das? Das ewige "Online - sein"? Was ich erlebe: wir werden immer kränker, immer unfähiger anderen zuzuhören, immer unzufriedener und zuletzt trauen wir uns nichtmal mehr, in uns selbst hineinzuhorchen, was uns da eigentlich antreibt.


Meistens ja wir selbst, oder bessergesagt der Hetzer in unserem Hirn, der uns sagt: mach schneller, werde perfekter, mach bloß keine Fehler, blamier dich nicht, Du bist zu langsam, Du darfst nicht krankwerden, etc. etc etc. Also zusammengefasst: wir wollen funktionieren und entrücken dabei immer mehr von dem, was soooo wichtig ist, uns selbst zu spüren und wahrzunehmen. Dafür braucht man nämlich Zeit, und Muße, und Vertrauen.

Da das Hetzen und Rasen ja nie zum Erfolg und Ende führt, sondern das ewige Hamsterrad ist, ist die einzige Möglichkeit für uns selbst zu sagen: STOP!!!! Streichen Sie radikal ihre Termine zusammen, sagen Sie auf der Arbeit, das ist zuviel, das schaffe ich nicht. Sagen Sie NEIN, steigen Sie aus aus dem Hamsterrad.


Zu Hause sitzen, allein, Türe zu, keine Termine, keine Telefonate, kein Handy. Einfach da sein. Nutzen Sie dazu die Winterzeit, die Zeit des Rückzugs.


Oder ALLEIN spazierengehen, die Natur auf sich wirken lassen, den Geist beruhigen, Stille genießen.


Können Sie sich das vorstellen?

 

Ich finde es immer erstrebenswerter dem Stress etwas entgegenzusetzen. Dinge stehen und liegenlassen und Auszeit! Sich wieder spüren, Atmen! Wie wichtig das ist!!!!

 Ich wünsche Ihnen eine schöne, wie man heute sagt, gechillte Zeit! Diese Zeit ist sehr günstig, da wir jetzt im "Lockdown" weniger abgelenkt sind, wenn wir es zulassen!


Bis zum März!


Ihre/Eure Ingrid Rauber

 

Ingrid's Blog 01/21

Posted on January 11, 2021 at 9:00 AM


Zunächst einmal: allen Patientinnen und Patienten ein frohes, glückliches und gesundes neues Jahr!


Aus dem Nähkästchen, über Osteopathie:


Über die erste Rippe


Zunächst einmal muss ich einen grossen Irrtum ausräumen: dass Rippen sich nur im unteren Teil des Brustkorbes befinden. Viele meiner Patienten sind erstaunt, wenn sie erfahren, daß sich die erste Rippe ÜBER dem Schlüsselbein befindet und Verbindung hat zum ersten Brustwirbel.  Die erste Rippe ist so etwas wie das Tor zur Halswirbelsäule und dem Kopf, sowie auch zu den Schulter und den Armen.

Oft kommen Patient/Innen zu mir mit "Kribbeln" in den Armen und Händen, mit Kopfschmerzen, mit Schwindel und Hörstürzen. Hier befindet sich die zentrale Stelle, die behandelt werden muss. Die erste Rippe kann nach oben und unten blockieren und damit große Probleme machen.


Naturheilmittel der Woche:

Bryonia oder die Zaunrübe





Bryonia wirkt in erster Linie auf alle „inneren Häute” des Menschen, also auf die Hirnhaut (Kopfschmerzen bei Fieber ), das Rippenfell (Schmerz beim Husten und tieferen Atmen ), Bauchfell (Bauchschmerzen bei Entzündungen in diesem Bereich), Gelenkinnenhaut (Schmerzen der entzündeten Gelenke bei jeder Bewegung). Die Schleimhäute sind ebenfalls betroffen und ausgesprochen trocken. Meist entstehen die schmerzhaften Beschwerden durch Entzündungen der entsprechenden Gewebsregion. Die Schmerzen können sich auf den Kopf und den gesamten Bewegungsapparat erstrecken.


Bryonia gehört zur Familie der Zaunrüben, diese sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Kürbisgewächse. Die etwa zwölf Arten sind in Eurasien und Nordafrika verbreitet.

Sie werden eingesetzt bei Kopfschmerzen und Fieber, sowie bei Gelenkschmerzen.



Geschichtliches:


Papyrus

Ostraka – antike Notizzettel

Papyrus (Mehrzahl: Papyri) wurde unter königlichem Monopol hergestellt und war schon damals ein ausgesprochen kostbarer Schreibgrund. Längst nicht alles war es wert, auf Papyrus aufgezeichnet zu werden.

Die Schüler machten ihre ersten Schreibübungen auf Ton- oder Kalksteinscherben, den sogenannten Ostraka. Und auch Schreiber und Handwerker nutzten diese Ostraka für Notizen, Skizzen und Rechnungen. Wichtige Angelegenheiten hingegen schrieb man auf Papyrus.

Dank der erhaltenen Papyri können wir heute nicht nur antike Lebenslehren und literarische Werke nachlesen, sondern auch ganz alltägliche Dinge erfahren. In den staatlichen Archiven wurden neben Papyri mit wichtigen Ereignissen aus den Regierungsjahren der einzelnen Pharaonen auch Papyri mit Informationen aus dem Alltag aufbewahrt, etwa zu Steuerzahlungen und Gerichtsverhandlungen.

Auch wenn sicherlich nur ein Bruchteil der Schriftstücke aus pharaonischer Zeit erhalten ist, so sind die Papyri doch eine wertvolle historische Quelle.


Thema der Woche:

Über die Wahrhaftigkeit und was das mit Wahrheit zu tun hat



Ich habe in vergangenen Beiträgen schon über die Eigenverantwortung geschrieben, die jeder im Laufe seines Lebens anerkennen sollte. Darüberhinaus habe ich darüber geschrieben, daß wir unser Leben beeinflussen können mit der Haltung, die wir unserem Leben gegenüber einnehmen, zum Beispiel die Dankbarkeit im Gegensatz zur Angst.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Wahrhaftigkeit. Was bedeutet das?

"Wahrhaftigkeit ist eine Denkhaltung, die das Streben nach Wahrheit beinhaltet. Wahrhaftigkeit ist keine Eigenschaft von Aussagen, sondern bringt das Verhältnis eines Menschen zur Wahrheit oder Falschheit von Aussagen zum Ausdruck. Die Wahrhaftigkeit kann falsche Aussagen nur durch einen Irrtum hervorbringen. Zur Wahrhaftigkeit gehört die Bereitschaft, für wahr Gehaltenes zu überprüfen. "

Wikipedia


Sicherlich ist bei der Wahrheitsfindung in unserem Leben eine Sache im Weg, die uns beeinflusst: die Wahrnehmung. Wie der Name schon sagt: wir nehmen das, was wir für wahr halten, gefärbt durch den Schleier der Wahrnehmung, der von Erfahrungen getrübt ist. Deshalb gibt es beispielsweise die wunderbare Methode der Wahrheitsüberprüfung namens "The Work" von Byron Katie.

Wenn uns etwas sehr aufregt, oder irgendwie emotional antriggert, dann haben wir genau da noch ein Thema zu bearbeiten und machen eines garantiert nicht: diese Sache neutral zu betrachten. Wie oft passiert es uns, daß wir andere falsch beurteilen? Daß wir eine Sache völlig falsch einschätzen? Ich behaupte, sehr oft!

Es gibt dennoch eine gute Methode, eine Sache oder Person richtig einzuschätzen:
Fragen stellen!!! Fragen Sie nach: wie meinen Sie/meinst Du das? Warum sagst Du das? Warum handelt der oder die so? Fragen sie die betroffenen Personen direkt und sie grenzen nicht nur ein und kommen der Wahrheit näher: sie erreichen auch, daß die Person Ihnen gegenüber Stellung beziehen muss und sich wahrgenommen fühlt.

Das würde unser Leben enorm erleichtern, wenn das jeder machen würde. Viele Vorurteile gäbe es nicht, viel "Schubladendenken" fiele weg.

Und - letztendlich - würde es den Weg zur Wahrhaftigkeit eines jeden Einzelnen erleichtern. Man kommt ja doch nicht drum herum, sich selbst kennenzulernen... und genau das ist ja mit ein Sinn des Lebens.

Und: auch ein wichtiges Thema heute: Lügen und "Fake-news" hätten nur eine sehr geringe Chance.

Haben Sie den Mut zur Wahrheit und Wahrhaftigkeit!


Noch einen schönen Januar wünsche ich Ihnen!


Namasté, Ihre Ingrid Rauber







Ingrid's Blog 16/20

Posted on December 7, 2020 at 8:05 AM

... aus dem Nähkästchen, über Osteopathie:


Nacken und Schultern


Hier ist der Übergang gemeint, da wo die Brustwirbelsäule anfängt und die Halswirbelsäule aufhört. Hier kommen mehrere anatomische Strukturen zusammen: Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule, Schlüsselbeine, 1. Rippe, Schultern, Brustbein.


Dieser Bereich ist auch muskulär reich bestückt, daher auch bei fast jedem hart und verspannt. Darüberhinaus ziehen hier wichtige Gefässe und Nerven in den Kopf und kommen aus dem Kopf. Die Fasern im Übergang laufen quer, daher sieht der Osteopath hier auch eine Art "Zwerchfell".


Sowohl Schulterschmerzen als auch Schmerzen im oberen Bereich der Brustwirbelsäule, auch Ellbogenschmerzen können hier ihr Ursache haben. Auch Engegefühl in der Brust (wenn internistisch abgeklärt), Atemnot und Herzstolpern kann hier behandlungswürdig sein, ebenso wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Fingern oder Armen.


Naturheilmittel des Monats:

Ashwagandha oder Schlafbeere:



In Indien gehört sie zu DEN Pflanzen des Ayurveda schlechthin. Sie wird dort eingesetzt gegen Schlafstörungen und zur Verbesserung des Nervensystems und damit auch der Gedächtnisleistung.

Sie kann aber noch viel mehr: durch Studien sowohl in Indien als auch in Europa wurde festgestellt, daß sie Schilddrüsenunter- und überfunktion ausgleichen kann. Sie wirkt regulierend auf alle Hormonsysteme des Körpers. Damit ist sie auch geeignet für Patienten mit Wechseljahresbeschwerden und zur Regulation des Insulin.

Durch die Regulierung der Hormone der Nebenniere, z.B. das Cortisol, ist sie stressreduzierend. Ebenso stimmungsaufhellend.

Sie stimuliert das Immunsystem und die körperliche Kraft und Ausdauer, bei Männern wirkt sie potenzsteigernd.

Aus den Wurzeln werden Alkaloide gewonnen, und Withanolide. Ihr lateinischer Name ist Withania somnifera. Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen.


Geschichtliches:

 

 

Im 18. und 19. Jahrhundert galt es als wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen unfähig waren zu studieren. Josepha von Siebold ließ sich von Vorurteilen aber nicht aufhalten und wurde Hebamme. 1815 erhielt sie als erste Frau die Ehrendoktorwürde. Noch fast 100 Jahre nach diesem Datum blieben die Universitäten für Frauen verschlossen.

 

 

Für eine 1771 geborene Beamtentochter genießt Josepha Henning eine ungewöhnlich freie Kindheit: Sie trägt Jungenkleidung und lernt für höhere Töchter so ungewöhnliche Dinge wie Reiten und Kutschfahren. Doch mit zehn Jahren muss Josepha die geliebten Hosen gegen Mädchenkleidung eintauschen: In einem Ursulinenkloster wird sie entsprechend des Bildungsideals des 18. Jahrhunderts erzogen – zu einer:

„nützlichen, freundlichen, gehorsamen, gottesfürchtigen und uneigensinnigen Hausmutter.“

 

 

„Es fehlt dem weiblichen Geschlechte nach göttlicher und natürlicher Anordnung die Befähigung zur Pflege und Ausübung der Wissenschaften.“

Doch Josepha von Siebold lässt sich von Vorurteilen nicht aufhalten: Mit einer Ausnahmegenehmigung darf sie bei ihrem Schwager, Professor Elias von Siebold, in Würzburg studieren. Hinter einem Vorhang vor den Blicken ihrer Mitstudenten verborgen, hört sie dessen Vorlesungen über Geburtshilfe – die Teilnahme an praktischen Übungen wird ihr jedoch verwehrt. Auch ihr Schwager ist davon überzeugt, dass die Unterweisung von Frauen in der Arztkunst nur dazu führe, „dass medizinische Pfuscherinnen gebildet würden.“

So setzt Josepha von Siebold ihre Ausbildung in der Praxis ihres Ehemanns fort, der anders als sein Bruder, das Talent seiner Frau nicht nur erkannt hat, sondern auch umfassend fördern will. Im November 1807 bittet sie schließlich um Zulassung zur Staatsprüfung. Der Antrag hat Erfolg. Allerdings wird das Kollegium dazu angehalten, die Kandidatin – da es sich um eine Frau handelt – besonders streng zu prüfen. Vier Stunden lang muss die angehende Frauenärztin ihr Wissen in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

1819 verhilft Charlotte von Siebold einer kleinen Victoria auf die Welt – der späteren Königin von England.


Über Angst und Manipulation:


In diesen Zeiten bin ich immer wieder erstaunt darüber, wieviele erwachsene, mitten im Leben stehende Menschen irgendwelchen hahnebüchenen Verschwörungstheorien anhängen, und wieviel Ängste da hochkommen. Das geht sogar so weit, daß Angst darüber entsteht, daß wir hier bald in einer Diktatur enden.

Wer so denkt, dreht sich nur um sich selbst.  Der "Verlust" lieb gewonnener Gewohnheiten und jahrzehntelanger Konsum von Reisen, etc. wird hier in den Vordergrund gestellt. Dabei geht es jetzt grad mal darum, als Einzelner eine Solidarleistung für die Allgemeinheit zu vollbringen, indem man Maske trägt, und auf die o.g. Gewohnheiten eine zeitlang zu verzichten.

Verschwörungstheorien und irgendwelche Behauptungen aus dem Internet sollte man sehr genau auf Wahrheitsgehalt überprüfen, und vor allem nach der Quelle recherchieren.

Wir Deutsche haben, geschichtlich gesehen, noch nie einer gefestigten Demokratie wie dieser gelebt, noch nie ist es uns so gut gegangen und noch nie konnte sich jeder so verwirklichen wie derzeit!

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. ENDLICH ist die Gelegenheit da, sich zurückzuziehen in die Stille und bei sich selbst anzukommen. Die Ablenkungen sind ja minimiert. In die Natur gehen statt ständig "Online" zu sein, selbst singen und tanzen statt bespasst zu werden, selbst Texte schreiben oder anders kreativ sein statt ins Außen zu gehen. Das bietet uns derzeit Möglichkeiten, Seiten von uns kennenzulernen, die bisher noch im Verborgenen waren.

Auch das Überprüfen von unserer Lebenssituation gehört dazu. Vielleicht steht schon ganz lange eine Entscheidung an? Eine Trennung von jemandem oder etwas, was uns schon lange nicht mehr guttut? Seien Sie ganz ehrlich zu sich selbst und mutig.

Oder einfach das Dasein genießen, dankbar sein für alles, was ist und was uns umgibt: die Menschen, die Tiere, die Arbeit, die Freunde und noch mehr Positives ins Leben ziehen. Und vor allem: Vertrauen haben! Vertrauen ist das Gegenteil von Angst.

Das wünsche ich Ihnen von Herzen zu Weihnachten!

Sie hören von mir wieder im Januar.

Namasté! Ihre Ingrid Rauber

 


 





Ingrid's Blog 15/20

Posted on November 9, 2020 at 9:40 AM Comments comments (467)

... Spannendes über die Osteopathie:


Füße:


.....sind zunächst mal diejenigen, auf denen wir "durch das Leben" laufen. Sie bieten uns den Kontakt zum Boden, zu "Mutter Erde".


Sie sind leider sehr wenig beachtet. Während man seinen restlichen Körper stählt, cremt, und viel beachtet, sind Füsse die Stiefkinder.


Aus osteopathischer Sicht sind die Füsse diejenigen, die uns bei jedem Schritt abfedern, ins Lot bringen, aufrichten.


Das machen wir uns gar nicht so bewußt. Erst wenn Probleme anfangen, die Füsse Kribbeln oder werden taub, weil ein Nerv "eingeklemmt" ist, oder die Füsse haben Fehlstellungen, oder sind blockiert - dann merken wir erst, wie sehr wir unsere Füsse brauchen.


Füsse haben bei vielen Menschen Fehlstellungen, oft von Geburt an. Ich bin sehr für das aktive Prinzip, daher für sensomotorische Einlagen. Ist lange keine Einlagenversorgung erfolgt, spürt man das nicht nur in den Füssen, die Schmerzen können praktisch überall im Körper vorkommen.


Ich beachte und behandle IMMER Füsse, egal mit welchen Problemen die Menschen zu mir kommen. Ist hier etwas nicht im Lot, kann es keine dauerhafte und ganzheitliche Heilung geben.



Heilmittel der Woche:


Schachtelhalm oder Equisetum:







Vor ca. 400 Millionen Jahren war der Schachtelhalm baumgross und bevölkerte riesige Wälder zusammen mit Riesenfarnen und Moosen. Wie diese so hat auch der Schachtelhalm keine Blüten sondern vermehrt sich durch Sporen.

Im Frühjahr ist der Schachtelhalm eine blassgebliche stengelartige Pflanze, die nach kurzer Zeit verschwindet. Später wachsen dann grüne Sommertriebe, die früher gerne zum Putzen von Metall verwendet wurden, woher auch der Name Zinnkraut kommt.

Der Schachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure, was den Einsatz bei Nierenkrankheiten und Problemen des Bindegewebes begründet.

Equisetum wird eingesetzt bei Rheuma, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Durchblutungsstörungen, Blutungen, Krampfadern, Ödeme. Seine Heilwirkung: blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend.

Er gehört zu den Schachtelhalmgewächsen = Equisetaceae. Man verwendet die Triebe im Sommer, seine Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium, weitere Spurenelemente.

Sammelzeit: Mai - Juli


Geschichtliches:



Hexenwahn und Hexenverfolgung:


Als Hexenverfolgung bezeichnet man das Aufspüren, Festnehmen, Foltern und Bestrafen (insbesondere die Hinrichtung) von Personen, von denen geglaubt wird, sie praktizierten Zauberei bzw. stünden mit dem Teufel im Bunde. In Mitteleuropa fand sie vor allem während der Frühen Neuzeit statt. Global gesehen ist die Hexenverfolgung bis in die Gegenwart verbreitet.

Die Gründe für die gegenüber dem Mittelalter in der Frühen Neuzeit deutlich verstärkte massenhafte Verfolgung in einigen Regionen sind vielfältig. So gab es zu Beginn der Neuzeit eine Vielzahl an Krisen wie die Kleine Eiszeit, pandemische Seuchen und verheerende Kriege.

Erst als einzelne Aspekte des Magieglaubens in das Strafrecht der frühmodernen Staaten übertragen wurden, konnte es strukturell zu massenhafter Verfolgung kommen.

Ein Interesse an der Verfolgung von Hexen beziehungsweise vorchristlich-germanische Deutungsmuster, die persönliches Unglück wie regionale Missernten und Krisen auf Magie zurückführten, waren in breiten Bevölkerungskreisen vorhanden. Hexenverfolgungen wurden teilweise aktiv wie auch gegen den Willen der Obrigkeit eingefordert und praktiziert.

Frauen stellten in Mitteleuropa die Mehrzahl der Opfer (etwa drei Viertel der Opfer in Mitteleuropa) wie auch der Denunzianten von Hexerei und Hexen. In Nordeuropa waren Männer stärker betroffen. Ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Konfessionszugehörigkeit und Hexenverfolgung liegt nicht vor.

Insgesamt wird geschätzt, dass in Europa im Zuge der Hexenverfolgung drei Millionen Menschen der Prozess gemacht wurde, wobei 40.000 bis 60.000 Betroffene hingerichtet wurden. Der Höhepunkt der Verfolgungswelle in Europa liegt zwischen 1550 und 1650.

Hexenverfolgungen sind heute insbesondere in Afrika,Südostasien und Lateinamerika noch anzutreffen.


Thema der Woche:

Spiritualität und Entwicklung


Ich frage mich oft: was versteht jeder Einzelne eigentlich unter "Spiritualität"? Ein Begriff, der manche Augenbraue zum Runzeln bringt...und doch sogar heute in den Kirchen praktiziert wird. Während der Eine ausschließlich der Wissenschaft, dem "Greifbaren" glaubt, ist der Andere vielleicht davon überzeugt, daß es auch Überirdisches gibt.

Im Mittelalter war es genau das Gegenteil, man glaubte zum Beispiel fest an die Ordnung von Himmel und Hölle, an Hexen und Teufel. Sogar Martin Luther glaubte daran, das ist in Texten nachgewiesen.

Ich sehe das folgendermassen:

Für mich ist die heutige Zeit zu "verkopft". Rituale, die wichtig sind zu bestimmten Zeiten, gibt es nicht mehr. Jeder flüchtet und lenkt sich ab, statt seine Themen anzusehen.

Ich finde, es ist wichtig, sich zu entwickeln, die "Essenz" rauszuholen, das was einen im Innersten ausmacht. Man kann sich dafür sensibilisieren, indem man nach Innen geht, lernt sich selbst wahrzunehmen, auch wenn es schmerzt und seine "Spiegel" sieht. Spiegel können Partner, Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen, Chefs, und und und sein. Und das, was einen berührt, egal ob positiv oder negativ, hat mit Themen zu tun, die derzeit anstehen.

Und - ganz wichtig - wieder fühlen lernen. Das Herz öffnen für die Gefühle, die JETZT gefühlt werden wollen, auch die Negativen!

Wenn ich geerdet bin, offen und sensibel bin für das was in mir ist, mich nach "oben" hin öffne, für Dinge, die man fühlt aber nicht sieht - das nenne ich Spiritualität.

Und: der Weg ist das Ziel. Wie der aussieht muss jeder für sich entscheiden. Der Eine geht in den Wald, der Andere trifft sich in der Gruppe, der Dritte findet den Weg über Yoga...ich sage immer: viele Wege führen nach Rom. Hauptsache man macht sich auf den Weg!

Namasté! Ich schreibe wieder Anfang Dezember. Genießen Sie den Herbst, die Farben, die Morgennebel und die Sonnenuntergänge.

Ihre /Eure Ingrid Rauber




Ingrid's Blog 14/20

Posted on October 5, 2020 at 7:30 AM

...Spannendes aus der Osteopathie:



Wie Hinten, so Vorne!



Oft wundern sich meine Patienten, wenn ich bei Beschwerden der Wirbelsäule die gegenüberliegende Seite mit behandle, z.B. bei BWS-Beschwerden das Brustbein und die Rippen, bei LWS-Beschwerden den Darm, Unterleib und/oder Blase.


Dabei geht es immer um die Verbesserung der Durchblutung. Die Brustwirbelsäule hat auch gelenkige Verbindungen zu den Rippen, diese wiederum sind mit dem Brustbein verbunden. Auch das Schlüsselbein und die Schulter ist hier mit involviert. Diese vielen kleinen Gelenke werden kaum bewegt. Dementsprechend ist dort die Muskulatur verkürzt, zieht den Patienten nach vorne und sorgt damit für eine Wölbung der Brustwirbelsäule. Das muss nicht ausgeprägt sein, dennoch ist das elementar wichtig für die Befreiung der Wirbelsäule von Beschwerden und Blockierungen.

Ebenso verhält es sich mit dem Unterleib, der "Gegenseite" von der LWS. Sehr oft verkürzt ist hier der Hüftbeuger, ein sehr starker Muskel, der von der LWS/Becken zum Oberschenkel führt. Darüberhinaus können Narben dort auch eine Ursache für Rückenschmerzen sein, ebenso wie Darmprobleme - vor allem Verstopfung und Blähungen. Regelmässige Probleme bei der Periode bei Frauen, Blasenentzündungen und Myome, generell Unterleibsgeschehen beeinflussen den unteren Rücken.  Beckenbodenschwäche ebenso wie ein zu angespannter Beckenboden sind auch oft zu finden bei solchen Beschwerdebildern.

Die Osteopathie bietet hier eine Palette an Möglichkeiten, diese Störungen zu entfernen und die Durchblutung an der Stelle zu verbessern.


Heilmittel der Woche:


Uncaria Tomentosa oder die Katzenkralle





Uncaria Tomentosa oder die Katzenkralle ist mir in genau dem richtigen Moment begegnet. Ich setze sie derzeit für meine an Katzenleukose erkrankten Katze ein, der es sehr schlecht ging. Seit sie das Medikament bekommt, seit 14 Tagen blüht sie mehr und mehr auf. Und das bei einer Krankheit, wo jeder Tierarzt zur Euthanasie rät.


Der Erreger der Katzenleukose ist ein Virus der Familie der Retroviren. Es gibt Nachweise und Studien, daß der Wirkstoff der Katzenkralle, das pentazyklische Oxindolalkaloid (POA) und einen sehr kleinen Teil tetrazyklische Oxindolalkaloide (TOA), die Replikation des Virus hemmt. Es wurden auch Versuche mit erkrankten Tieren gemacht, wobei die Anzahl der Viren dabei um über 80 % reduziert werden konnte.


Dieses Heilmittel ist natürlich auch für Menschen da. Grade jetzt, in Corona-Zeiten eigentlich unverzichtbar! Katzenkralle wirkt folgendermassen:



Stärkung des Immunsystems
Entzündungshemmend

Schmerzlindernd

Unterstützung der Wundheilung

Bekämpfung von Infektionskrankheiten

Entgiftung und Heilung fördernd

hilft gegen Abgeschlagenheit

lindert die Begleiterscheinungen von Chemotherapie, Lebensqualität verbessern bei Krebs, sogar Hemmung der Vermehrung der Krebszellen

Allergische Reaktionen auf Insektenstiche (Haarausfall, Juckreiz)

Alterserscheinungen (stumpfe Haare, Haarausfall, Lethargie, schlechter Hautzustand)

Arthritis, Arthrose, Alterserscheinungen

Autoimmunkrankheiten, z.B. Lupus (alle Arten)


Wirkung des POA:


Der pentazyklische Oxindolalkaloidanteil stärkt und reguliert  das körpereigene Immunsystem und hat  Einfluss auf die Vermehrung von Lymphozyten, das sind zelluläre Bestandteile des Blutes, deren Hauptaufgabe in der Erkennung von Fremdstoffen wie Bakterien und Viren liegen. Das heißt, dass der POA das Immunsystem im Gleichgewicht hält – die modulierende Wirkung, die der Katzenkralle immer wieder nachgesagt wird. Die pentazyklischen Alkaloide sind in der Lage, ruhende Abwehrzellen zur Vermehrung anzuregen, dh. ein «schwaches» Immunsystem wird stimuliert, aber auch hoch aktivierte und gegen den eigenen Organismus gerichtete Abwehrzellen können in ihrer Zellteilung gehemmt werden - womit ein überreagierendes Immunsystem gedämpft wird.


Wirkung des TOA:


TOA wirkt sich auf Herz und Kreislauf aus. Sie wirken Blutdruck senkend, vermindern die Herzfrequenz und senken die Blutgerinnung. Hier liegt ebenso eine immunstimulierende Wirkung vor.

Es gibt eine Unterart der Katzenkralle, Uncaria Guinensis, diese beinhaltet mehr TOA, womit die Therapie von Bluthochdruck eher mit dieser Art von Katzenkralle sinnvoll wäre.

In Amerika gibt es eine Studie zur Wirksamkeit von Katzenkralle auf "unseren" Coronavirus. Ich habe das Abstract gelesen, es klingt sehr vielversprechend.

Die Katzenkralle ist in Deutschland als Medikament leider nicht zugelassen. Man bekommt sie aber über das Internet. Zugelassen ist sie in USA und in Österreich.

Für meine Katze habe ich im Internet ein Produkt aus Italien ergattert, ohne Alkohol, mit hohem Wirkstoffanteil und als Tropfen, so dass ich es meiner Katze gut verabreichen kann.


Geschichtliches:


Der Medicus:


Der Medicus ist der bekannteste Mediziner des Mittelalters. Unter all den angeblichen und tatsächlichen Heilkundigen war er wohl der mit der meisten Anerkennung.


Ausbildung


Der Medicus erhielt seinen Titel und sein Wissen während eines Studiums an einer Universität. Dort wurden die Überreste des überlieferten Wissens und die theoretischen Lehren aus der Antike vermittelt. Doch leider fehlte dem Medicus zumeist das entsprechende Praxiswissen bei Berufsbeginn.


Einschränkungen


Hinzu kam, dass eine anatomische Ausbildung über den menschlichen Körper meist nur mit Hilfe von schematischen Ansichten (anhand von Zeichnungen und Bildern) vermittelt wurde, und nicht durch Sezieren von Körpern. Das Sezieren war strengstens verboten, denn nach dem Erlass von Papst Bonifatius VIII. war eine Leichenzerstückelung nicht erlaubt. Wer gegen dieses Verbot verstieß, dem wurde mit Exkommunikation gedroht. Im Mittelalter eine furchtbare Strafe, glaubte man doch noch an die Allmacht Gottes und der Kirche – und der Exkommunizierte war der ewigen Verdammnis gewiss und musste für immer in der Hölle schmoren, so war die allgemein akzeptierte Ansicht. Es war ihm außerdem verboten mit Blut in Berührung zu kommen.


Das Buch "Der Medicus" von Noah Gordon hat das mittelalterliche Berufsbild sehr gut und wirklichkeitsgetreu geschildert. Es waren vor allem die islamisch geprägten Länder damals sehr fortschrittlich in Kenntnissen in Anatomie und Therapie. Für einen Christen war es aber schwierig, dort eine Ausbildung zu erlangen. Im Buch "Der Medicus" verkleidet sich deshalb die Hauptfigur als Jude, da Juden der Zugang zu Universitäten im arabischen Raum eher erlaubt war zu der Zeit.


Thema der Woche:

Die Angst

Die Angst ist zunächst mal, wie ich ja schonmal in einem früheren Beitrag erwähnt habe, eine zutiefst sinnvolle Einrichtung des Körpers. Sie warnt uns vor Gefahren, sie sorgt mit dafür, daß wir am Leben bleiben. Wer hat nicht schonmal dieses warnende Kribbeln im Körper gespürt?


Angst ist aber darüberhinaus DIE negative Emotion, die uns am Weitergehen im Leben hemmt. Angst vor Veränderung, Angst vor dem Alleinsein, Angst den Job zu verlieren, Angst vor dem Tod......Die schlechte Nachricht ist: Angst ist für unsere Glaubenssätze so etwas wie ein Turbo, denn sie wirkt verstärkend. Denkt es in mir: ich möchte meinen Job nicht verlieren und das Ganze noch mit ordentlich gefühlter Angst, so ist das die Autobahn dahin, daß genau das passiert. Wer kennt nicht so Geschichten, daß jemand der immer Angst davor hat, bestohlen zu werden, auch bestohlen wird? Die gute Nachricht: nur SIE können das ändern. Nämlich mit der Überprüfung Ihrer Glaubenssätze, der positiven Formulierung und dem Wahrnehmen Ihrer Angst.


Chinesisch betrachtet ist die Angst eine Störung im Wandlungsreich Wasser. Niere und Blase sind ihre Organe. Volksmund sagt: "das geht mir an die Nieren". Wasser steht für Urvertrauen. Urvertrauen ist das Gegenteil von Angst. Wasser bahnt sich immer seinen Weg zum Ozean, es findet immer einen Durchlass. Wasser ist die "Ursuppe", wir bestehen zu 70% aus Wasser, Wasser speichert die Information. Die Qualitäten sind Flexibilität, Authentizität, Güte, Transparenz.

Die Steigerung der Angst ist die Panik. Panik entsteht, wenn Angst nicht gefühlt wird. Um Fühlen zu können müssen sie Atmen, Atmen und Fühlen gehen Hand in Hand.

Bleiben Sie sich treu und haben Sie (Ur-) Vertrauen!


Herzlichst Ihre Ingrid Rauber


















Ingrid's Blog 13/20

Posted on September 7, 2020 at 10:55 AM

...Spannendes zur Osteopathie:

 

Beinödeme:

Ja, auch solche Sachen sind mit Hilfe der Osteopathie günstig zu beeinflussen. Egal, welche Ursache ein Beinödem hat, ob es venös, lymphatisch oder durch die Schilddrüse verursacht wird, kann der Abtransport der Flüssigkeit durch osteopathische Behandlungen erreicht werden.

Durch Faszienarbeit im Beckenbereich und im unteren Bauch wird dann erreicht, daß die Systeme, die die Flüssigkeit "drainieren", wie Venen und Lymphe wieder besser fließen können. Ich nenne das immer "Abfluss-Frei", was die Osteopathie hier bieten kann.

Insbesondere möchte ich hinweisen, daß Narben auch die Ursache für mangelnden Abtransport der Flüssigkeit aus den Beinen sein können oder auch sämtliche Stauungen im Unterleib, die durch beispielsweise stumpfe Traumen oder Absenkungen der Organe, insbesondere der Harnblase oder Gebärmutter bei Frauen (nach Geburten), verursacht werden.

"Kraut" der Woche:

Okoubaka.
Ich hatte in einem früheren Eintrag schonmal darüber geschrieben. Da es derzeit sehr viel eingesetzt werden kann, habe ich mich zur nochmaligen Veröffentlichung entschieden. Okoubaka ist landläufig bekannt als Mittel bei Reisekrankheit, kann aber viel mehr:


 

 

Okoubaka aubrevillei ist ein Urwaldbaum, der zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae)gehört. Er ist vor allem in Ghana, Nigeria und an der Elfenbeinküste verbreitet. In derwestafrikanischen Sprache Anyin bedeutet der Name „okou baka“ Todesbaum. Die Einheimischen nennen ihn sicher deshalb so, weil er andere Bäume in seiner Umgebung parasitär befällt und diese abtötet. Er steht auf kleinen Lichtungen, denn kaum ein anderer Baum wächst in seiner direkten Umgebung. In der afrikanischen Volksmedizin setzt man schon seit langem die getrocknete und pulverisierte Rinde des Baums als Arznei gegen Vergiftungen ein. 1972 gelangte die Okoubaka-Rinde nach Deutschland, nachdem eine Homöopathin diese als Geschenk für die Behandlung eines Westafrikaners erhalten hatte. Dadurch begann die systematische Erprobung des pflanzlichen Arzneimittels.

Aus der Rinde des seltenen westafrikanischen Baums wird in pulverisierter Form eine typische Gerbstoffdroge hergestellt. Ihr werden eine entgiftende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. In der Praxis findet der pflanzliche Wirkstoff breite Anwendung. Okoubaka eignet sich sowohl zur therapeutischen als auch zur prophylaktischen Einnahme, beispielsweise bei Fernreisen.

Gerbstoffe haben eine austrocknende und entzündungshemmende Wirkung, die besonders auf der Haut und der Schleimhaut gegen Bakterien hilft. Sie dichten ab und bilden eine schützende Membran, wodurch sie das Eindringen von Bakterien verhindern.

Einsatzgebiete:

Hautkrankheiten

Entzündungen im Mund- und Rachenraum

zur schnellen Wundheilung

Magen-/Darmentzündungen

Vergiftungen

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Leber-, Galle- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen

Reizdarmsyndrom

Vergiftungen durch Lebensmittel und Schwermetallbelastung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Verdauungsstörungen

Reiseprophylaxe

Erbrechen bei Schwangerschaft oder Chemotherapie

Allergien

Mit seiner Wirkung kann Okoubaka auch bei allgemeinen Entgiftungstherapien (zum Beispiel durch Umweltbelastungen) hilfreich sein. Die negativen Folgen für den Magen-Darm-Trakt bei der Antibiotika-Einnahme neutralisiert Okoubaka ebenfalls und unterstützt die infektiöse Behandlung.

Okoubaka bei Magen-Darm-Beschwerden:

Okoubaka kommt vorrangig bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz. Eine prophylaktische Behandlung hat dabei zu sehr guten Ergebnissen geführt. Bei Reisen in südliche Länder oder bei Fernreisen ist es ein sinnvoller Bestandteil der Reiseapotheke. Eine Einnahme vor Reiseantritt sowie während der Reise kann Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Infekten vorbeugen.

Zudem hilft es unterstützend bei einer Nahrungsmittelumstellung, bei konventionellen Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie bei Lebensmittelvergiftungen. Okoubaka verschafft auch beim Reizdarm-Syndrom Linderung.


Geschichtliches:

Hippokrates, lebte von 460-370 v. Chr., war berühmtester Arzt des Altertums und Begründer der modernen Medizin. Ärzte legen heute noch den "hippokratischen Eid" ab, der sich auf Fürsorgepflicht und Schweigepflicht des Mediziners bezieht. Damals war der Arzt auf der Wanderschaft, um Erfahrung zu sammeln. Es ging damals um die Erhaltung der Gesundheit, durch Chirurgie, Pharmakologie und Diäthetik. Mit Diäthetik war nicht nur die Ernährung gemeint, sondern auch die Lebensführung, wie Schlaf- Wachrhythmus, Sport, Körperpflege, Sexualität, Arbeit und Pausen. All das sollte im Gleichgewicht sein. Vor allem der Anamnese und körperlichen Untersuchung schrieb Hippokrates große Bedeutung zu. Man verfolgte damals die Humorallehre: Diese Lehre besagte, daß der Körper 4 Säfte hat, wenn diese in Ungleichgewicht gerieten, wurde der Mensch krank. Das waren die gelbe Galle, die schwarze Galle, Blut und Schleim. Trocken waren gelbe und schwarze Galle, feucht Blut und Schleim, warm Gelbe Galle und Blut, kalt schwarze Galle und Schleim. Diese Primärqualitäten musste der Arzt am Patienten feststellen, daraus resultierte dann der Behandlungsansatz.

Ein bisschen ähnelt es der Chinesischen Medizin, die ebenfalls zu dieser Zeit schon weit entwickelt war mit den Wandlungsreichen Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall. Auch diesen wurden Qualitäten zugeordnet, wie Feuchtigkeit (dem Wasser), Hitze (dem Feuer), etc.

Ebenfalls eine Rolle spielte bei Hippokrates die Philosophie, und die Astrologie. Diese Wissenschaften waren zu dieser Zeit miteinander verwoben.


Thema der Woche:


Das Ding mit der Dankbarkeit


"Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich." Auszug aus Wikipedia.

Dankbarkeit kann darüberhinaus zu einer Lebenshaltung werden. Eine dankbare Haltung mir und meiner Umwelt gegenüber verhilft mir dazu, eine positive Einstellung dem Leben gegenüber zu haben. Mit Dankbarkeit sehe ich die Dinge, die ich bereits habe oder lebe in einem positiven Licht. Mit einer dankbaren Haltung kann ich eine positive Ausstrahlung bekommen und das verhilft mir dazu, noch mehr Positives in mein Leben zu ziehen.

Auch im Umgang mit anderen Menschen ist Dankbarkeit eine Umgangsform, die uns das Zusammenleben mit Respekt und Positivem dem anderen Menschen gegenüber gibt.

Mal öfter "Danke" sagen, finde ich auch nicht nur respektvoll, sondern ich signalisiere meinem Gegenüber: "das ist nicht selbverständlich, das ist ein Geschenk, danke!"

Sowohl das Danke im täglichen Umgang als auch die dankbare Haltung erleichtern das Leben ungemein und sind meiner Meinung nach unerlässlich im Alltag.

Auch in "großen" Dingen: nach einer Trennung mal danke sagen für die vielen schönen Jahre/Monate oder Tage? Wie liebevoll wäre die ein oder andere Trennung, statt Erwartungen in die Verbindung oder in das Ende der Verbindung zu setzen?

Voraussetzung für die dankbare Lebenshaltung ist die Eigenverantwortung im Leben. Wer bereit ist, diese zu übernehmen, begibt sich in den Status des Erwachsenen.

Namasté! Und danke, daß Sie / Du meinen Blog liest !

Ich schreibe wieder am 5. Oktober.


Ihre / Eure Ingrid

 


 



Ingrid's Blog 12/20

Posted on August 24, 2020 at 10:00 AM


Spannendes über die Osteopathie:


Die Harnblase:



Zunächst einmal ist die Harnblase nichts Anderes als ein Behältnis, wo sich der Urin, der aus den Nieren kommt und dort gefiltert wird, anschließend durch die Harnleiter fliesst, sammelt. Maximales Fassungsvermögen: zwischen 900 und 1500 ml.



Mich erstaunt es immer wieder, wie wenig die Menschen trinken. Tatsächlich habe ich durch meine tägliche Arbeit den Eindruck, daß das Durstgefühl mit dem Alter abnimmt. Aber auch junge Menschen trinken oft zu wenig. Es gibt eine Richtlinie, die ich in meiner osteopathischen Ausbildung gelernt habe: 30 ml pro kg Körpergewicht ist der tägliche Bedarf. Wenn es heiß ist draußen und / oder Sport getrieben wird, kann das Ganze nochmal um ca. 1 l gesteigert werden.



Wasser ist ein wichtiger Stoff für und Menschen, schließlich bestehen wir ja zu 70 % aus Wasser. Viele Organe sind von ausreichender täglicher Wasserzufuhr abhängig, z.B. das Gehirn, die Augen, das Verdauungssystem (zu wenig trinken kann zu Verstopfung führen), zu wenig trinken schädigt auch die Nieren und kann zu Harnblasenreizungen führen, auch die Muskulatur braucht Flüssigkeit, zuletzt auch die Knochen. Die Biegsamkeit der Knochen ist auch von Flüssigkeit abhängig. Und: das Blut wird sehr dickflüssig, wenn zuwenig Wasserzufuhr da ist. Das schädigt die Venen und Arterien und auch das Herz.



Mit Wasserzufuhr meine ich auch Wasser. Am gesündesten ist Wasser ohne Kohlensäure, keine Säfte, kein Kaffee oder sonstige gar zuckerhaltigen Getränke.



Ich merke bei meinen Behandlungen sehr deutlich, wenn jemand zu wenig trinkt. Dann fühlt sich das gesamte Gewebe sehr hart und undurchlässig an. Auch die Muskulatur wird dann sehr steif.  Die Harnblase verkleinert sich sehr stark und wir anfällig für Erreger, es drohen Blasenentzündung und / oder Blasenreizung. Es gibt in der Naturheilkunde zwar hervorragende Mittel dagegen, aber am Besten man lässt es gar nicht so weit kommen und trinkt ausreichend!


Osteopathisch ist eine Behandlung der Blase verbunden mit einer Behandlung des Kreuzbeines, dem knöchernen Stück unterhalb der Lendenwirbelsäule. Eine gut versorgte und freie Harnblase ist mit diesem "Knochen" verbunden, ich habe die Erfahrung gemacht, daß auch das Kreuzbein dann befreit werden muss.


Pflanze der Woche:


Cranberries oder Moosbeeren:





Cranberrys haben einen außergewöhnlich hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Hier sind es vor allem die Polyphenole und Anthocyane, denen die Beeren ihre Farbe und einen wichtigen Teil ihrer gesundheitlichen Wirkung zu verdanken haben. Sie schützen die Zellen unseres Körpers vor schädlichen oxidativen Einflüssen und stärken die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System. Das Vitamin C der Beeren verstärkt den positiven Effekt der sekundären Pflanzenstoffe.


Auch der Vitamin A-Gehalt bzw. der Gehalt der pflanzlichen Vorstufe ist hoch. Mit 60mg in 100g ist die Beere weit über dem Durchschnitt. Außerdem enthalten sie Vitamin B6, das eine wichtige Rolle für die Abwehrkräfte und die Nervenfunktion spielt. Neben Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen findet man auch wichtige Mineralstoffe in Cranberrys, unter anderem eine große Menge Eisen. Das macht die Beere zu einem wertvollen Lebensmittel auch für Vegetarier und Veganer. Pektin ist ein weiterer gesundheitsfördernder Wirkstoff. Die löslichen Ballaststoffe fördern die Darmgesundheit.

Darüberhinaus ist die Beere gut einsetzbar als Schutz für die Harnblase.

Bei bereits vorhandener Blasenentzündung ist Solidago eher das Mittel der Wahl. Darüber habe ich in einem früheren Beitrag bereits geschrieben.


Geschichtliches



Pandemien:


Pandemien gibt es wahrscheinlich fast so lang, wie es Menschen gibt. Während die Justinianische Pest noch 100 Jahre brauchte, um von China nach England zu wandern, ging die Spanische Grippe 1918 innerhalb weniger Monate um die Welt. Begleitet wurde sie wie die aktuelle Corona-Pandemie von Lockdowns, Verharmlosungen und Verschwörungstheorien.

Nicht zu vergessen die große Pest-Pandemie von 1346 und 1353, die 1/3 der Weltbevölkerung dahinraffte, geschätzte 25 Millionen Todesopfer.


Pandemien werden oft verursacht durch Erreger, die von Tieren auf Menschen übertragen werden, sogenannte Zoonosen. Hier gilt es, unser Essverhalten zu überdenken, und die Massentierhaltung.


Während die Schulmedizin hier auf Impfungen setzt, was oft schwierig ist, da die Erreger "mutieren" können, sich also verändern, wird in der Naturheilkunde auf die Stärkung des Immunsystems gesetzt. Dieses beinhaltet eine ausgewogende, möglichst fleischarme oder fleischlose Ernährung, und diverse vor allem Vitamin C-haltige Früchte, ein gutes Darmmilieu, da das Immunsystem zum großen Teil im Darm ist.  Auch ausreichendes Trinken ist wichtig, Meditation, Yoga, Qigong, auch "Waldbaden" sind hier förderlich.

Wir schwächen das Immunsystem durch Stress und Hetze, fleischlastige Ernährung, Alkohol, wenig Bewegung und Ausrichtung der Gedanken auf Angst und Weltuntergangsszenarien.


Thema der Woche:


Selbstzentrierung:


Sehr wichtig in diesen Tagen. Wo täglich Negatives über uns hineinbricht. Schauen wir die Nachrichten, begegnen uns Horrorszenarien von verhaltensauffälligen Staatslenkern, auch die derzeitige Pandemie macht Angst. Einige bangen gar um ihre Existenz.


Was bringt diese Sache mit der Pandemie Positives für uns?:


Die unglaubliche Chance, bei uns selbst anzukommen. Da Ablenkungen reduziert sind und wir mehr zu Hause sind, haben wir die Möglichkeit dazu.

Überdenken der derzeitigen Lebenssituation. Ist alles noch so, wie ich mir das vorgestellt hatte? Wäre es angebracht, Entscheidungen zu treffen, sich von Dingen und / oder Menschen zu trennen, die nicht mehr in mein Leben passen, ja vielleicht sogar einen neuen Lebensabschnitt "einzuläuten" ?

Überdenken des Verhaltens gegenüber anderen Menschen und den Tieren.

Überdenken des Essverhaltens.

Überdenken des Yin/Yang-Gleichgewichts in meinem Leben. Gibt es genug "Auszeiten", genug Aktivität und Passivität. Bewegung und Ruhe, Schlaf und Wachrhythmus?

Welche Dinge sind überflüssig in meinem Leben? Worauf kann ich verzichten?

Wo kann ich mir etwas Gutes tun? Was fehlt mir im Leben?

Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, soll lediglich anregen.

Meditation und Yoga sind zwei Möglichkeiten, sich zu zentrieren, sich zu fühlen und bei sich anzukommen. Auch Waldbaden gehört für mich dazu, ich mache es grade jetzt in Corona-Zeiten regelmässig.

Bleiben Sie bei sich, klinken Sie sich immer öft aus aus dem "täglichen Wahnsinn"! Genießen Sie den Spätsommer, das satte Grün, die wunderbaren Landschaften, singen und tanzen Sie, ganz für sich!


Herzlichst Ihre Ingrid Rauber




Ingrid's Blog 11/20

Posted on June 29, 2020 at 12:00 AM


...Spannendes über Osteopathie:


 

Muskulus Semimembranosus:

Dieser Muskel sitzt an der Oberschenkelhinterseite. Er zieht vom Sitzbeinhöcker des Beckens bis zur Innenseite des Unterschenkels, zieht also über zwei!! Gelenke (Hüftgelenk und Kniegelenk). Er ist zuständig für das "Nach hinten bewegen" des Beines, für Beugung und Innendrehung des Unterschenkels.

Für uns Osteopathen ist er deshalb interessant, weil er verbunden ist mit der Gelenkkapsel des Knies, mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies. Ist er verkürzt, so können Knieschmerzen durch ihn verursacht werden. Ich habe das in der Praxis schon oft erlebt, daß bei Behandlung dieses Muskels Knieschmerzen verschwunden sind.


Heilmittel der Woche:

Die Artischocke




Nicht nur als Gemüse sind Artischocken sehr beliebt, sondern auch als Heilpflanze. Sie helfen gut bei Magen-Darm-Beschwerden, senken den Cholesterinspiegel, verbessern die Fettverdauung und regen die Darmbeweglichkeit an. So kann man auch abnehmen mit Artischocken. Lesen Sie hier mehr über die Artischocken-Wirkung!

Artischocken (Cynara scolymus) fördern den Leber- und Gallenfluss. Die dadurch erhöhte Menge an Gallensäure wirkt sich dabei auf verschiedene Bereiche positiv aus:

Zum einen werden der Cholesterinspiegel und insgesamt die Blutfettwerte gesenkt sowie die Fettverdauung verbessert. Bereits bestehende Cholesterinablagerungen an den Blutgefäßwänden können zudem aufgelöst werden. Zum anderen schützen die Inhaltsstoffe der Artischocken über diverse Mechanismen die Leber und wirken entgiftend. Zusätzlich regen Artischocken die Aktivität der Darmmuskulatur an, was ebenfalls verdauungsfördernd wirkt.

Zusammen üben die Inhaltsstoffe der Blätter also einen sehr positiven Effekt auf die Verdauung und die Leber aus. So sind die Extrakte der Blätter zur Behandlung von sogenannten dyspeptischen Beschwerden (auch Reizmagen genannt) arzneilich anerkannt – vor allem, wenn diese durch Störungen des Leber-Galle-Systems verursacht werden.

Dyspeptische Beschwerden sind dauerhafte oder immer wiederkehrende Beschwerden im Magen-Darm-Trakt mit unterschiedlichen Symptomen wie:

Schmerzen im Oberbauch

Sodbrennen

Völlegefühl

Blähungen

Übelkeit und Erbrechen

Aufgrund aussagekräftiger Studien können die Blätter der Pflanze auch zur Behandlung von Gallenbeschwerden, Appetitlosigkeit, zu hohem Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie), als Leberschutz und vorbeugend gegen das Wiederauftreten von Gallensteinen eingesetzt werden. Auch bei Arteriosklerose ("Arterienverkalkung") und sogar in der begleitenden (adjuvanten) Behandlung von Hepatitis C zeigen Artischocken Wirkung.

Die Blüten und fleischigen Hüllblätter gelten gekocht als Delikatesse. Sie wirken jedoch nicht annähernd so heilsam bei den erwähnten Beschwerden wie ein Extrakt aus den Blättern, da das Kochen einen großen Teil der Inhaltsstoffe unwirksam macht. Die gekochten Pflanzenteile besitzen jedoch einen hohen Gehalt an löslichen Ballaststoffen. Man kann daher mit Artischocken abnehmen oder genauer gesagt: das Abnehmen unterstützen.


Geschichtliches:


Ich werde Ihnen jetzt in umbestimmter Reihenfolge einige berühmte Heiler aus der Geschichte vorstellen. Heute: Paracelsus


 

 

Paracelsus wurde als Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim vermutlich am 10. November 1493 in Egg bei Einsiedeln geboren. Er war Arzt und Geistheiler sowie Astrologe (Hellseher).

Paracelsus war der Sohn des Arztes, Naturforschers, Geistheilers und Alchemisten Wilhelm Bombast von Hohenheim. Sein Vater war Vorbild im Hinblick auf seine Beschäftigung mit der Medizin und Heilkunde. Paracelsus schloss 1516 sein Medizinstudium ab und arbeitete danach als Wundarzt. Ein großer Einfluss war seine Gedankenkraft, die ihn befähigte, viele Menschen zu heilen. Seine Heilungserfolge waren legendär. Paracelsus, der Geistheiler und Alchemist, hatte natürlich auch seine Kritiker in der Ärzte- und Apothekerschaft. Vor einem anstehenden Gerichtsverfahren bezüglich seiner Tätigkeit floh Paracelsus 1528 in das Elsass. 1529 vervollständigte er die beiden Werke „Paramirum“ und „Paragranum“. Sein bekanntestes Buch ist die „Astronomia Magna“ (auch bekannt als „Philosophia Sagx“;), das er 1537 fertig stellte.

Gotteserkenntnis war neben Naturerkenntnis die Grundlage für die Medizin des Geistheilers Paracelsus. Nicht nur empirische Befunde waren ihm bei der Behandlung von Krankheiten wichtig, sondern auch die Betrachtung des Großen und Ganzen: „Denn der Mensch kann nur vom Makrokosmos aus (universalistisch) erfasst werden, nicht aus sich selbst heraus. Erst das Wissen um diese Übereinstimmung vollendet den Arzt.“

Der Geistheiler und Arzt Paracelsus starb 1541 an den Folgen einer Bleivergiftung. Es wird angenommen, dass er sich selbst mit Blei therapiert hat, um eine Mittelohrentzündung zu bekämpfen.


Thema der Woche:


Das Ding mit der Erwartung:


Schon oft ist es mit sowohl an mir als auch bei Anderen aufgefallen: wir Menschen neigen dazu, Erwartungen zu haben. Was sind Erwartungen und woher kommen sie?

Zunächst einmal: Erwartungen resultieren in erster Linie aus Lebenserfahrung. Ein kleines Kind ist am Anfang noch frei davon, geht voller Freude und Vertrauen in verschiedene Situationen. Sicherlich sind viele Erfahrungen lehrreich für das Leben. Es kann uns aber auch daran hindern, uns möglichst frei von Erwartungen in Situationen zu bewegen, ja es können sogar Ängste entstehen.

Am Deutlichsten sind die Erwartungen zu entdecken in Liebesbeziehungen. Wenn man mal ehrlich ist, können diese meist nicht erfüllt werden und irgendwann erwacht man aus der "Verliebtheit".

Vor allem verblendet uns die Erwartung in der Wahrnehmung von uns selbst. Gehe ich denn mit der Situation oder meinem Gegenüber so um, wie ich es von Anderen erwarte?

Ich fahre ganz gut damit, zu fragen. Fragen Sie, wenn Sie jemanden kennenlernen, ob für ihn das Fremdgehen dazugehört. Fragen Sie Ihre Kollegin, was Sie gerne wissen möchten. Ich erlebe oft, daß statt zu fragen, dem Gegenüber Dinge unterstellt werden. Das muss dann zwangsläufig dazu führen, daß Mißverständnisse entstehen.

Das mit dem Fragen stellen, ist auch ein Akt des Respekts. Statt demjenigen "mein Erwartungs- Käppchen" überzustreifen, gebe ich ihm oder ihr die Möglichkeit, sich selbst zu zeigen und die eigene Wahrnehmung mitzuteilen. Oft stellt man dann fest, daß das, was man erwartet hat, gar nicht der Wahrheit entspricht, sondern nur ein Konstrukt der eigenen Gedanken ist - wieder mal!

Reflektieren Sie Ihre Erwartungen an andere. An Familienmitglieder, an Ihren Chef, an Ihre Kollegen, Ihre Nachbarn. Und stellen Sie Fragen. Das klärt oft Einiges!

Versuchen Sie wieder ein stückweit kleines Kind zu sein und mit staunenden Augen durch die Welt zu gehen. Dann wird es spannend! Denn Sie werden mit Sicherheit Neues entdecken, durch die neuen Perspektiven, die sich dann zeigen!

"Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen (aber wenige erinnern sich daran)." Aus: Der Kleine Prinz von Antoine de Saint- Exupéry


Namasté!

Ich schreibe wegen einer Sommerpause erst wieder am 24. August. Genießen Sie den Sommer mit seinen bunten Farben, der Sonne, der Helligkeit und dem Zwitschern der Vögel!

Ihre Ingrid Rauber








Ingrid's Blog 10/20

Posted on June 15, 2020 at 11:45 AM Comments comments (2)


...Spannendes aus der Osteopathie:



 

Das Kiefergelenk:


Hier handelt es sich um eine der wichtigsten Gelenke in der osteopathischen Arbeit. Leider in der Schulmedizin oft nicht beachtet, dabei kann das Kiefergelenk Auslöser sein für viele Beschwerden.

Der Gelenkkopf befindet sich am Ende des Unterkiefers, seine Pfanne in einem Anteil des Schädels, der sich Os Temporale nennt, direkt neben dem Ohr. Damit benenne ich schon eine Struktur, die anfällig ist, wenn Kopf und Pfanne nicht direkt aufeinandersitzen. Schwindel und Tinnitus können den Auslöser Kiefergelenk haben.

Auch schlechter werdendes Sehen kann die Konsequenz sein, wenn das Kiefergelenk blockiert ist. Genauso wie Nackenprobleme, Schulterprobleme und Probleme der Brustwirbelsäule.

Kopfschmerzen, Probleme mit den Gesichtsnerven (Facialisparese, Trigeminusneuralgie), Nebenhöhlenprobleme, kurz: alle Geschehnisse am Kopf können auf das Kiefergelenk zurückzuführen sein. Sie merken also: ein weites Feld!

Große Probleme werden gesetzt durch die Zahnkorrekturen bei Kindern. Vor allem feste Zahnspangen sorgen dafür, daß durch die Fixierung der Kiefer andere Strukturen durch den Versuch, diese Unbeweglichkeit auszugleichen, in Mitleidenschaft geraten. Ich habe schon erlebt, daß Kinder dadurch schlechter hörten, schlechtere Augen bekamen, sogar der ganze Körper sich verdrehte, bis zum Becken. Beckenblockierungen beobachte ich bei diesen Kindern eigentlich immer.

Deshalb rate ich Eltern: gehen Sie einmal monatlich zum Osteopathen, wenn Ihre Kinder Spangen tragen!


Naturheilmittel der Woche:


Propolis:




wegen des häufigen Vorkommens an den Fluglöchern von Bienenstöcken, auch Vorstoß, Stopfwachs, Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs genannt, ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Propolis ist ein Gemisch aus vielen unterschiedlichen Stoffen, deren Zusammensetzung stark variieren kann.


Deshalb dient Propolis den Bienen zum Abdichten von kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen sowie gleichzeitig dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder abzutöten. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen. Im Bienenstock vorhandene, von den Bienen nicht entfernbare Fremdkörper oder Unrat werden ebenfalls mit diesem Stoff abgekapselt.


Schon die alten Ägypter wussten um dieses wunderbare Naturheilmittel, auch im Mittelalter war bekannt, daß Propolis so etwas wie ein "natürliches" Antibiotikum ist, und noch viel mehr....:

Antibiotische Wirkung gegen verschiedene krankheitserregende Bakterien wie zum Beispiel Staphylococcus aureus und Salmonella enteritidis.

Antientzündliche, wundheilungsfördernde und Immunsystem-beeinflussende Wirkung.

Antioxidativer Effekt, also Schutz vor freien Radikalen (aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen schädigen können).

Antidepressive Wirkung.


In Alkohol oder Wasser aufgelöst lässt sich aus Propolis auch leicht eine "Urtinktur", also ein unverdünntes, unverfälschtes Medikament herstellen. Dieses gibt es auch von verschiedenen Firmen in der Apotheke. Tipp von mir: zusammen mit Arsenicum Album C30 (darin aufgelöste Globuli) hervorragend geeignet, um juckende Hautausschläge zu behandeln. Und das Ganze sogar ohne Chemie und Nebenwirkungen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß der Hautausschlag sofort aufhört zu jucken, und auch 3 mal so schnell abheilt.


Geschichtliches:



Die Hexensalbe:

Unter Hexensalbe oder Flugsalbe versteht man eine Salbe oder Paste, mit der sich im Spätmittelalter und zur Zeit der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen Menschen (meist als Hexen bezeichnete Frauen) eingerieben haben sollen, um zum Hexensabbat zu fliegen. Der Glaube an eine derartige Zubereitung beruht auf antiken Traditionen und daraus im Spätmittelalter abgeleiteten scholastischen Vorstellungen. Die Existenz einer solchen und zu diesem Zweck angewandten Salbe war bereits im 16. Jahrhundert umstritten. Als Hexensalbe werden zudem aus psychoaktiven Substanzen (vor allem von Nachtschattengewächsen) hergestellte salbenförmige Zubereitungen genannt, deren Anwendung Halluzinationen oder wahnhafte Träume verursachen kann, für deren realen Gebrauch als Rauschdroge des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Rezepte überliefert sind.

Einer, der Rezepte der Hexensalbe niedergeschrieben hat, war Johannes Hartlieb, (1400-1468 ), Leibarzt des Wittelsbacher Herzogs Albrecht III. In Hartliebs Rezept wird jede Pflanze einem Wochentag zugeordnet. Seit dem Mittelalter wurden die in Astronomie und Astrologie üblichen Planetensymbole auch für die Wochentage verwendet. In der Alchemie standen diese gleichzeitig für bestimmte Metalle. Die Kräuter wiederum wurden Planeten zugeordnet. Das erlaubt 6 der 7 Kräuter mit Sicherheit zu bestimmen. Das 7. Kraut wurde allerdings ausgelassen „ich als nit schreib, das yemant darvon sol geergert werden“ doch kann man getrost annehmen, dass es sich bei diesem Kraut um die Alraune gehandelt haben muss. Da dieser Pflanze die größten „magischen Eigenschaften“ zugeschrieben wurden, sie ein Gewächs des Saturns (also des fehlenden Samstags), und die halluzinogene Wirkung eine „Flugerfahrung“ ermöglicht. So könnte das Rezept wie folgt ausgesehen haben:

Eisenkraut, Mondraute, Einjähriges Bingelkraut, Donnerbart, Alraune, Frauenhaarfarn, Johanniskraut, Vogelblut, Tierschmalz.

Die Kräuter wurden wohl getrocknet, zerstoßen/zerrieben, und mit dem Vogelblut sowie dem Tierschmalz zu einer Paste verarbeitet.

Dabei ist davon auszugehen, dass weder Ofengabeln noch Besen, sondern Sonnengeflecht, Halsansatz, Arm- und Kniekehlen, Handflächen und Fußsohlen damit bestrichen wurden, um eine optimale Wirkung zu erzielen.


"Thema" der Woche:


Fluch und Segen eines Neuanfangs:


Wer hat sich nicht schon ausgemalt, wie es wäre, nochmal ganz von vorne anzufangen? Quasi den "Reset"-Knopf drücken und alles nochmal neu ?

Gleichzeitig schnürt es den meisten von uns dann die Kehle zusammen, der kleine Teufel im Ohr sagt: wie kannst Du das machen? Den "sicheren" Job aufgeben, die Familie verlassen, einer Tätigkeit nachgehen, in der Geld verdienen und eine Existenz aufbauen fast unmöglich ist?

Die meisten von uns spielen diese Dinge nur in Gedanke durch und statt ihren Träumen nachzuspüren gehen sie weiter ihrem derzeitigen Alltag nach. Oft gespickt mit Ablenkungen und Tätigkeiten, die mehr Ersatzhandlungen sind, um eine Befriedigung zu erhalten.

Es ist ja OK das zu machen, so lange der Mensch zufrieden ist. Wenn aber Unzufriedenheit, vielleicht sogar Krankheit schon zeigen: "Hallo, hier läuft etwas in die falsche Richtung", sollte man vielleicht mal überlegen, ob der Schritt nicht gewagt werden kann.

Eines ist klar: was man hat, das kennt man, auch wenn es vielleicht schon jahrzehntelange Routine ist. Das Neue, das man erträumt, ist in Wirklichkeit eine große "unbekannte" Komponente. Da weiß man nicht, wie es wird. Hat man Erfolg oder nicht? Wird alles so laufen, wie man es sich erträumt hat?

Ich glaube fest daran, daß der Mensch eine Aufgabe hat im Leben, die es gilt umzusetzen. Das ist der Grund, warum wir hier auf der Erde sind. Dafür begegnen uns Menschen, Dinge und Ereignisse, die uns den Weg dafür bereiten, wenn der ausgewählte Weg der richtige Weg ist, also der Weg des Herzens.

Wir haben immer die Wahl: tägliche Routine und vermeintliche Sicherheit? Oder den Weg des Herzens gehen, die große Unbekannte, die uns lehrt, zu vertrauen und auf die Signale, die uns gesandt werden, zu hören. Und: das ist Abenteuer pur!

Nur so - das ist meine Erfahrung - können wir uns als Mensch wirklich entfalten und entwickeln. Und das ist das schönste, was es gibt! Wenn man im Reinen ist mit sich und dem, was man tut. Dann ist da in einem tiefer, tiefer Frieden und Zu-Frieden-Heit! und Freiheit!

Namasté!

Bis in zwei Wochen!

Ihre/Eure Ingrid Rauber














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