Praxis für Osteopathie Rauber    

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Ingrid's Blog 10/19

Gepostet am 3. Juni 2019 um 16:00 Comments Kommentare (0)

Aus dem Nähkästchen.....über Osteopathie:


Wussten Sie schon, daß der Schädel aus mehreren Knochen besteht, die über "Nähte" miteinander verbunden sind? Diese Schädel-Knochen sind - wenn auch minimal - untereinander beweglich. Wir Osteopathen unterscheiden den Gesichtsschädel nochmal vom Hirnschädel. In dem sogenannten "Os Frontale" und dem "Os Maxillare", dem Stirnbein und dem Oberkieferknochen, befinden sie die Nebenhöhlen. Nebenhöhlen sind nichts anderes als Löcher (die Natur hat dafür gesorgt, Hohlräume in unseren Schädel einzubauen, sonst wäre er zu schwer geworden) in diesen Knochen. Diese Löcher, wenn sie durch Infektionen und bakteriellen Befall "verstopft" sind, kann man durch craniosakrale Osteopathie freimachen. Ist oft eine einfachere Lösung, als zu riskieren, daß Nebenhöhleninfekte chronisch werden.


"Kraut" der Woche:


Strophantus, das vergessene Herzglykosid





Die in Zentralafrika heimischen Strophanthus-Arten fanden zunächst nur zur Herstellung von Pfeilgiften Verwendung. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der Afrikaforscher David Livingstone (1813–1920) die pulsverlangsamende Wirkung dieser Droge. In den Jahren 1887–1890 stellte Sir Thomas Richard Fraser (1841–1920) fest, dass es sich beim Wirkstoff der Strophanthus-Arten um ein Glykosid handelt. Die Isolierung des ersten amorphen Strophanthins gelang Catillon 1888. Im Jahr 1905 setzte Albert Franckel (1864–1931) das aus Strophanthussamen gewonnene k-Strophanthin als intravenöses Therapeutikum ein, das bis heute wegen seines schnellen Wirkungseintritts in der Akutmedizin verwendet wird.

Die Wirkung von Strophanthin:

Es vermindert die Stresshormone im Blut und Herzmuskel.

Es senkt einen zu hohen Blutdruck und wirkt entzündungshemmend.

Es verhindert weitgehend die Attacken einer Angina pectoris.

Es sorgt für eine bessere Durchblutung von Herz und Gehirn und verbessert die Sauerstoff-Ausnutzung.

Es verbessert die Oxidation von Milchsäure und den pH-Wert als Zeichen der Übersäuerung im Herzmuskel.

Durch all diese Eigenschaften eignet es sich für eine Behandlung aller Beschwerden rund um die Herzgesundheit, wie z.B. Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herzanfall bzw. Herzinfarkt.

Strophanthin ist ein völlig natürlicher und nebenwirkungsfreier Pflanzenstoff, welcher den Stoffwechsel des Herzens unterstützt, dessen Stoffwechsellage normalisiert und auf diese Weise den Herzmuskel bei Belastung schützt. Das Mittel wirkt sich nachgewiesenermaßen äußerst positiv auf Herzerkrankungen und Herzschwäche aus und erlebte trotzdem in der Medizin einen rasanten Aufstieg und kurze Zeit später ein fast jähes Ende.

Dieses sei, so die Schulmedizin, mit den „gravierenden Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen“ zu erklären. Sucht man aber nach glaubhaften Aufzeichnungen darüber, wird man nirgends fündig. Das bedeutet, daß es schwierig sein kann, von Schulmedizinern ein Strophantusprodukt aufgeschrieben zu bekommen.

Bitte wechseln Sie, sollten Sie kardiologisch behandelt werden, nicht eigenmächtig auf ein Strophantusprodukt. Was Sie aber tun können: Sie können sich Strophantus in homöopathisierter Form besorgen (bekommt man in der Regel ab der D3-Potenzierung rezeptfrei in der Apotheke) und zusätzlich zu Ihren Medikamenten einnehmen. Vielleicht können Sie dann mit Hilfe Ihres Arztes langfristig ihre Herzmedikation reduzieren.


Aus der Geschichte der Medizin:


Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.


Thema der Woche:


Die Angst

Die Angst ist zunächst mal, wie ich ja schonmal in einem früheren Beitrag erwähnt habe, eine zutiefst sinnvolle Einrichtung des Körpers. Sie warnt uns vor Gefahren, sie sorgt mit dafür, daß wir am Leben bleiben. Wer hat nicht schonmal dieses warnende Kribbeln im Körper gespürt? Angst ist aber darüberhinaus DIE negative Emotion, die uns am Weitergehen im Leben hemmt. Angst vor Veränderung, Angst vor dem Alleinsein, Angst den Job zu verlieren, Angst vor dem Tod......Die schlechte Nachricht ist: Angst ist für unsere Glaubenssätze so etwas wie ein Turbo, denn sie wirkt verstärkend. Denkt es in mir: ich möchte meinen Job nicht verlieren und das Ganze noch mit ordentlich gefühlter Angst, so ist das die Autobahn dahin, daß genau das passiert. Wer kennt nicht so Geschichten, daß jemand der immer Angst davor hat, bestohlen zu werden, auch bestohlen wird? Die gute Nachricht: nur SIE können das ändern. Nämlich mit der Überprüfung Ihrer Glaubenssätze, der positiven Formulierung und dem Wahrnehmen Ihrer Angst.

Chinesisch betrachtet ist die Angst eine Störung im Wandlungsreich Wasser. Niere und Blase sind ihre Organe. Volksmund sagt: "das geht mir an die Nieren". Wasser steht für Urvertrauen. Urvertrauen ist das Gegenteil von Angst. Wasser bahnt sich immer seinen Weg zum Ozean, es findet immer einen Durchlass. Wasser ist die "Ursuppe", wir bestehen zu 70% aus Wasser, Wasser speichert die Information. Die Qualitäten sind Flexibilität, Authentizität, Güte, Transparenz.

Die Steigerung der Angst ist die Panik. Panik entsteht, wenn Angst nicht gefühlt wird.


Bleiben Sie sich treu und haben Sie (Ur-) Vertrauen!


Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber


Wegen Pfingsten und Fronleichnam schreibe ich wieder am 24.6.!



Ingrid's Blog 9/19

Gepostet am 20. Mai 2019 um 13:30

....Wissenswertes zur Osteopathie:

Das Schulterblatt


Heute möchte ich über Schmerzen im und um das Schulterblatt schreiben. Natürlich - wie immer - betrachtet der Osteopath auch hier nicht nur die Stelle an sich, sondern überlegt die Zusammenhänge. Diese möchte ich kurz aufzeigen:


Verspannungen in der Muskulatur:


Es besteht die Möglichkeit, daß die Ursache hier eine Verspannung oder Verkürzung oder auch Zerrung in der Muskulatur ist. Man muss dafür wissen, daß das Schulterblatt muskulär stark eingebunden ist. Es handelt sich hier um Muskelketten, die über den Nacken und Hals bis zum Ohr hochziehen. Menschen, die viel die Schultern hochziehen sind hier oft betroffen, oder Frauen, die ihre oft zu schweren Handtaschen über der Schulter tragen oder Eltern, die ihre Kinder tragen müssen.


Beckenschiefstand:

Da das Becken eine zentrale Rolle spielt, ist natürlich auch das Becken als Auslöser denkbar. "Unechte" Beckenschiefstände zum Beispiel, durch die starken Muskeln des Beckenbereiches verursacht können der Auslöser sein.


Wirbelsäule und Rippen:


Eine Blockierung der Brustwirbelsäule und / oder dazugehöriger Rippe oder des Rippengelenkes ist häufig die Ursache für Verspannungen im Schulterblattbereich.

Herz und Lunge:

Diese beiden Organe strahlen gerne schmerzhaft in den Bereich des Schulterblattes aus. Sollte ein Problem in einem dieser beiden Organe bestehen, so ist dies auch ärztlich abzuklären.


"Kraut" der Woche:

Datura Stramonium oder weisser Stechapfel




....auch Engelstrompete oder gemeiner Stechapfel genannt. Hierzulande auch wieder häufiger als Zierpflanze zu sehen und auch zu kaufen. Dennoch sollte man wissen, daß es sich um eine der giftigsten Pflanzen handelt, die es hierzulande gibt. Stramonium zählt zu den ältesten Medizin- und Zauberpflanzen.

Die zu den Nachschattengewächsen zählende Pflanze produziert giftige Alkaloide. Alle Pflanzenteile sind giftig und werden in der Medizin verwendet, besonders die Wurzeln und Samen.

Paracelsus schreibt: "
Nach Einnahme von drei Zwanzigstel einer Unze wird der Patient fröhlich und glaubt, er sei der Held des Tages; zweimal diese Dosis und er wird bösartig mit Wahnvorstellungen; bei der dreifachen Dosis bleibt er auf Dauer irre und bei der vierfachen ist er tot."

Als Arznei wird Stramonium eingesetzt gegen Asthma, chronischer Bronchitits, Krampfhusten, Magenschmerzen, Gallen- und Nierenkoliken.

Indianer setzten die Droge wegen ihrer halluzinogenen Wirkung bei heiligen Zeremonien ein.

Im Mittelalter war sie Bestandteil der Hexensalbe.

Sollten Sie kleine Kinder haben, würde ich diese Pflanze aus meinem Garten verbannen....

Geschichtliches:

 

Schädeltrepanationen


Das Schaben oder Bohren von Löchern in den menschlichen Schädel lässt sich mit Hilfe von Knochenfunden bis in prähistorische Zeit zurück verfolgen. Die so genannte Trepanation kann somit als eine der ältesten Formen des operativen Eingriffs bezeichnet werden. Die Absichten, welche der Eröffnung des Schädels zugrunde lagen, sind vielfältig und reichen von Initiationsriten über Dämonenaustreibungen bis zur chirurgischen Behandlung von Hirnblutungen oder Anfallserkrankungen.

Man fand das dazugehörige chirurgische Besteck in Gräbern im alten Ägypten, ebenso bei den indianischen Völkern Amerikas. Im Mittelalter wurde dieses Wissen genutzt, um Schädelverletzungen bei Unfällen oder nach Schlachten zu behandeln.

Man kannte schon damals die Tatsache, daß Silber desinfizierend wirkt und man hat zum Schließen des Schädeleintrittsloches Silbermünzen genutzt. Auch heute wird in der Naturheilkunde das kolloidale Silber als Alternative zum Antibiotikum genutzt.

...Mangel oder Fülle


In welchem Zustand befinden Sie sich? Ich meine nicht materiell, sondern mit Ihrer inneren Einstellung, Ihrer inneren Haltung. Sind Sie eher jemand, der alles skeptisch sieht, nach dem Motto: "wenn das mal gutgeht" oder sind Sie jemand, der voller Vertrauen in sich selbst und in das Leben ist?

Unsere Lebenswirklichkeit erschaffen wir uns selbst mit den beiden Energien: Gedanken und Emotion. Die Gedanken haben in uns eine Grundüberzeugung geschaffen, die wir jeden Tag ausstrahlen. Diese Grundhaltung lässt sich jedem Menschen im Gesicht und an der Körperhaltung ablesen, wenn wir aufmerksam sind. Verstecken können wir das nicht, wegschminken auch nicht.

Ich lade Sie ein, einmal Inventur zu machen in Bezug auf Ihre Lebenswirklichkeit. Daran können Sie sehr gut ablesen, wie Sie bisher tief in Ihnen in Bezug auf die wesentlichen Fragen des Lebens gedacht und gefühlt haben:

Was denke ich über mich selbst - und wie fühle ich mich dabei?

Was denke ich über meine Mitmenschen und was fühle ich Ihnen gegenüber folglich?

Was denke ich über das Leben und wie ist mein entsprechendes Grundlebensgefühl?

So wie Sie über sich selbst denken und fühlen, so werden Sie von den Menschen um Sie und vom Leben behandelt. So wie Sie über die Mitmenschen denken, so kommen Sie Ihnen entgegen. So, wie Sie über das Leben denken, so zeigt es sich Ihnen. Wie innen, so außen...

Die Essenz ist: JEDER IST FÜR SEINE LEBENSWIRKLICHKEIT SELBST VERANTWORTLICH.

Für manche eine bittere Pille zu schlucken, ich weiß. Dennoch hat diese Erkenntnis etwas sehr Positives: man kann es jederzeit ändern. Indem man seine Haltung, sein Denken ändert. Dazu ist es nie zu spät, auch nicht, wenn Sie 90 sind.


Und: in dieser Haltung kann man sich frei fühlen und unabhängig, des es ist eine Tatsache: ob wir uns von Dingen oder Menschen abhängig machen liegt immer an uns selbst.

Schon in der Bibel steht: "nach Deinem Glauben geschehe dir, was Du säst, erntest Du."

Bleiben Sie gesund und munter!

Ich schreibe wieder am 3. Juni.

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber




Ingrid's Blog 8/19

Gepostet am 6. Mai 2019 um 14:00

....Spannendes über Osteopathie....wussten Sie schon,


Daß die Schilddrüse alles regelt im Körper?

Die Schilddrüse sitzt wie ein Schild vor der Halswirbelsäule. Sie regelt
den Sauerstoff- und Energieverbrauch, die Körperwärme, der Mineralstoff- und Wasserhaushalt. Dadurch lenkt das Mini-Organ fast alle wichtigen Funktionen im Körper: den gesamten Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln. Von ihrem „Standort" im Hals beeinflusst die Schilddrüse mit ihren Hormonen auch Persönlichkeit und seelisches Wohlbefinden, Sexualität und Fruchtbarkeit und sogar das Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln.

Beim wachsenden Organismus spielt die kleine Drüse zusätzlich eine ganz besondere Rolle: Von der ersten Entwicklungsphase im Mutterleib bis zum jugendlichen Alter steuert die Schilddrüse die gesamte körperliche und geistige Entwicklung, so dass ohne Schilddrüsenhormon kein gesundes Heranwachsen von Kindern möglich ist.

Steuerung der Hormonproduktion durch die Schilddrüse:

Damit im Körper alles „wie am Schnürchen" läuft, steuert das Gehirn die meisten Vorgänge. So ist es auch bei der Schilddrüse, denn das Organ schüttet nicht automatisch die richtige Hormonmenge aus, die der Körper gerade benötigt.

Die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) und der Hypothalamus, ein weiterer Bereich im Gehirn, sind für diese Steuerung zuständig. Die Hypophyse registriert dabei, ob gerade viel oder wenig Schilddrüsenhormon im Blut vorhanden ist. Je nachdem sorgt sie dann mit ihrem Botenstoff dafür, dass die Schilddrüse „angekurbelt" oder „gebremst" wird. Ist beispielsweise zu wenig Schilddrüsenhormon vorhanden, schüttet die Hirnanhangsdrüse das sogenannte TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) aus, das die Hormonausschüttung in der Schilddrüse steigert.

Die Hypophyse wird ihrerseits vom Hypothalamus mit Hilfe des Hormons TRH (Thyreotropin- releasing-Hormon) kontrolliert.


Erkrankungen der Schilddrüse sind häufig. Es kann sich um eine Schilddrüsenvergrößerung handeln, Knotenbildung in der Schilddrüse, Über- oder Unterfunktion (die Schilddrüse selbst bildet auch Hormone, die dann zuviel oder zuwenig ausgeschüttet werden), oder auch eine Schilddrüsenentzündung gibt es.


Was kann der Osteopath hier machen? Auf jeden Fall eine mögliche Schilddrüsenerkrankung nicht außer Acht lassen! Ich beobachte häufig, daß trotz schulmedizinischer Versorgung der Schilddrüse Symptome wie Antriebslosigkeit, bleierne Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Konzentrationsstörungen, Sehstörungen, Verdauungsstörungen, Gewichtszunahme ohne Grund am Patienten festzustellen sind. Ich rate meinen Patienten zu einer schilddrüsenadäquaten Ernährung (dazu gibt es Literatur), und zur Einnahme von Ashwagandha, bzw. Selen, Vitamin B, und Omega 3-Fettsäuren.


Bleiben die Symptome muss darüber nachgedacht werden, daß das schulmedizinische Medikament entweder nicht gut eingestellt ist, oder nicht vertragen wird. Es gibt beispielsweise bioidentisches Schilddrüsenhormon aus Schweineschilddrüse, das eventuell besser vertragen wird als synthetisch Hergestelltes.


Oft betrifft das besonders Frauen in den Wechseljahren. Hier ist zu bedenken, daß durch die hormonelle Umstellung auch die Schilddrüsenmedikation eventuell angepasst werden muss.


"Kraut" der Woche:

Die schwarze Maulbeere (Morus Nigra)




Ihre Heimat ist Vorderasien und der Südkaukasus. Früher im Mittelalter wurde aus den Beeren Wein hergestellt, medizinisch wurde die Wurzelrinde als Abführmittel eingesetzt, auch gegen Bandwürmer. Ebenfalls zur Senkung des Blutzuckers und des Cholesterin, und als Schleimlöser.


Bekannter ist der weisse Maulbeerbaum (Morus alba), der den Seidenspinnerraupen (Herstellung von Seide) als Futter diente.


Geschichtliches:

Heinrich Hermann Robert Koch (* 11. Dezember 1843 in Clausthal; † 27. Mai 1910 in Baden-Baden) war ein deutscher Mediziner, Mikrobiologe und Hygieniker. Koch gelang es 1876, den Erreger des Milzbrands (Bacillus anthracis) außerhalb des Organismus zu kultivieren und dessen Lebenszyklus zu beschreiben. Dadurch wurde zum ersten Mal lückenlos die Rolle eines Krankheitserregers beim Entstehen einer Krankheit beschrieben. 1882 entdeckte er den Erreger der Tuberkulose (Mycobacterium tuberculosis) und entwickelte später das vermeintliche Heilmittel Tuberkulin. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Robert Koch ist damit – neben seinem Kollegen Louis Pasteur in Paris – zum Begründer der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie geworden. Er hat grundlegende Beiträge zur Infektionslehre sowie zum Aufbau der Tropenmedizin in Deutschland geleistet.


Thema der Woche:

Sind Sie grenzenlos?

.....oder wie gehen Sie mit ihren eigenen Grenzen um? Wo haben Sie ihre eigene Grenze gesetzt? Haben Sie eine Komfortzone eingebaut oder nicht?

Es geht hier darum, anderen Menschen Grenzen zu setzen. Das dient dem Repekt sich selbst gegenüber, und auch dem Respekt, den man von Anderen erwarten kann.

Liebevoll anderen Menschen Grenzen aufzuzeigen ist nur dem Menschen möglich, der sich selbst gegenüber sehr respektvoll ist und der sich selbst liebt.

Widerfährt Ihnen Respektlosigkeit im Leben? Dann überprüfen Sie bitte Ihre eigene Einstellung sich selbst gegenüber. Finden Sie sich toll, liebenswert, und strahlen Sie das auch aus?

Fordern Sie Repekt von Ihrer Umwelt ein! Auch von Partnern, Eltern, Geschwistern. Menschen, die Ihnen sehr nahe stehen. Achten Sie dabei auch auf die Angelegenheiten. Ich hatte schon in früheren Posts darüber geschrieben. Ist es wirklich IHRE Angelegenheit, die Sie beschäftigt, oder die Angelegenheit Ihres Gegenübers? Viele Menschen neigen dazu, sich in den Angelegenheiten Anderer zu befinden. Vor allem gern in der Angelegenheit des Partners, habe ich beobachtet. Das nicht zu tun, ist auch ist ein Akt des Respekts!

Bleiben Sie ganz bei sich! Ich schreibe wieder am 20. Mai.

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber


Ingrid's Blog 7/19

Gepostet am 14. April 2019 um 15:00

.....Wussten Sie schon....Spannendes über Osteopathie:


.....Daß in der Osteopathie auch Verbindungen zwischen den inneren Organen und dem Bewegungsapparat beachtet werden? Die Organe haben nicht nur Verbindungen über Faszien und Bänder untereinandern, sondern auch Verbindungen und Anhaftungen zur Bauchwand und zur Rückenwand.


So kann eine Gebärmutter die Blase genauso beeinflussen wie die Lendenwirbelsäule und das Kreuzbein. Der Dünndarm ebenso die Lendenwirbelsäule. Die Leber hat über Bänder Verbindungen zur Blase. Ebenso hat die Leber Anhaftungen an der rechten Schulter. Die Lunge hat Bänder, die zu den beiden Schultern führen. Das Herz ist über seinen Herzbeutel in Kontakt mit der Leber, dem Zwerchfell, der Lunge, den Rippen und den Brustwirbeln....



Und das sind nur einige Beispiele. Viele Menschen, die zu mir in die Praxis kommen, sind erstaunt zur hören, daß durch Osteopathie nicht nur der Bewegungsapparat behandelt wird, sondern auch die inneren Organe. Es wird die Mobilität und damit die Durchblutung verbessert, dadurch kann sich jede Struktur wieder erholen und Beschwerden, auch langjährige, bessern sich.


"Kraut" der Woche: Ashwagandha, die Winterkirsche oder Schlafbeere






Ich muss zugeben: Ich selbst habe sie erst vor Kurzem entdeckt. In Indien gehört sie zu DEN Pflanzen des Ayurveda schlechthin. Sie wird dort eingesetzt gegen Schlafstörungen und zur Verbesserung des Nervensystems und damit auch der Gedächtnisleistung.

Sie kann aber noch viel mehr: durch Studien sowohl in Indien als auch in Europa wurde festgestellt, daß sie Schilddrüsenunter- und überfunktion ausgleichen kann. Sie wirkt regulierend auf alle Hormonsysteme des Körpers. Damit ist sie auch geeignet für Patienten mit Wechseljahresbeschwerden und zur Regulation des Insulin.

Durch die Regulierung der Hormone der Nebenniere, z.B. das Cortisol, ist sie stressreduzierend. Ebenso stimmungsaufhellend.

Sie stimuliert das Immunsystem und die körperliche Kraft und Ausdauer, bei Männern wirkt sie potenzsteigernd.

Aus den Wurzeln werden Alkaloide gewonnen, und Withanolide. Ihr lateinischer Name ist Withania somnifera. Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen.



Geschichtliches:


Im 18. und 19. Jahrhundert galt es als wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen unfähig waren zu studieren. Josepha von Siebold ließ sich von Vorurteilen aber nicht aufhalten und wurde Hebamme. 1815 erhielt sie als erste Frau die Ehrendoktorwürde. Noch fast 100 Jahre nach diesem Datum blieben die Universitäten für Frauen verschlossen.


Für eine 1771 geborene Beamtentochter genießt Josepha Henning eine ungewöhnlich freie Kindheit: Sie trägt Jungenkleidung und lernt für höhere Töchter so ungewöhnliche Dinge wie Reiten und Kutschfahren. Doch mit zehn Jahren muss Josepha die geliebten Hosen gegen Mädchenkleidung eintauschen: In einem Ursulinenkloster wird sie entsprechend des Bildungsideals des 18. Jahrhunderts erzogen – zu einer:

„nützlichen, freundlichen, gehorsamen, gottesfürchtigen und uneigensinnigen Hausmutter.“


„Es fehlt dem weiblichen Geschlechte nach göttlicher und natürlicher Anordnung die Befähigung zur Pflege und Ausübung der Wissenschaften.“


Doch Josepha von Siebold lässt sich von Vorurteilen nicht aufhalten: Mit einer Ausnahmegenehmigung darf sie bei ihrem Schwager, Professor Elias von Siebold, in Würzburg studieren. Hinter einem Vorhang vor den Blicken ihrer Mitstudenten verborgen, hört sie dessen Vorlesungen über Geburtshilfe – die Teilnahme an praktischen Übungen wird ihr jedoch verwehrt. Auch ihr Schwager ist davon überzeugt, dass die Unterweisung von Frauen in der Arztkunst nur dazu führe, „dass medizinische Pfuscherinnen gebildet würden.“


So setzt Josepha von Siebold ihre Ausbildung in der Praxis ihres Ehemanns fort, der anders als sein Bruder, das Talent seiner Frau nicht nur erkannt hat, sondern auch umfassend fördern will. Im November 1807 bittet sie schließlich um Zulassung zur Staatsprüfung. Der Antrag hat Erfolg. Allerdings wird das Kollegium dazu angehalten, die Kandidatin – da es sich um eine Frau handelt – besonders streng zu prüfen. Vier Stunden lang muss die angehende Frauenärztin ihr Wissen in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

1819 verhilft Charlotte von Siebold einer kleinen Victoria auf die Welt – der späteren Königin von England.



Thema der Woche:



Der Rhythmus des Lebens:


So wie die Natur einen Rhythmus hat: das Werden und Vergehen, die 4 Jahreszeiten, die Tages- und Nachtzeiten, so hat der Mensch ebenso einen Rhythmus.

Ich meine hier nicht nur Schlaf- und Wachzeit, besonders möchte ich hinweisen auf Phasen der Pause, des NICHTSTUNS zwischen all dem Rennen, der Hektik und dem Tun des Alltags. Gönnen Sie sich Pausen tagsüber? Halten Sie inne? So ganz für sich und ohne Ablenkung? Spüren Sie dann mal in sich hinein? Schreit es eventuell in Ihnen: "Ich kann nicht mehr?".

Nicht umsonst ist Burnout mittlerweile sehr verbreitet. Es ist einfach völlig gegen unsere Natur, immer "Online" zu sein, immer zeitlich getaktet zu sein. Wenn kleine Kinder im Haus sind, haben Sie die Möglichkeit, sich mal - und wenn es nur 5 Minuten sind - zurückzuziehen?

Alles was Sie entspannt, ist hilfreich: der Spaziergang im Wald, das Schwimmen im See oder einfach nur entspannt auf dem Stuhl sitzen und in die Weite schauen kann Sie zum Innehalten bringen. Yoga und Meditation helfen dabei, mal bei sich selbst anzukommen und in sich hineinzuspüren, über das tiefe Atmen in den Bauch, der beim Yoga und der Meditation so wichtig ist.

Ich möchte Sie heute einladen, sich ganz bewußt jeden Tag dafür Zeit zu nehmen. Es ist unsere große Aufgabe, in diesem Leben bei uns selbst anzukommen und uns selbst kennenzulernen und anzunehmen. Das geht nur, wenn man bei sich ist, nicht wenn man mit der Aufmerksamkeit immer im Außen ist.

Auch die Menschen, die die Zeit dafür hätten, die vielleicht in Rente sind, rennen. Ich frage mich oft, wovor rennen sie davon? Wenn Aktivität und Ruhephasen nicht in der Balance sind, dann rate ich dazu, sich mal zu fragen, warum. Schließlich hat man sich ja immer selbst dabei, das allein ist schon ein Grund, mit sich selbst ins Reine zu kommen und sich kennenzulernen.

Ich schreibe wieder am 6. Mai und wünsche all meinen Lesern ein entspanntes Osterfest mit viel Pausen und Zeit für sich selbst.

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber





Ingrid's Blog 6/19

Gepostet am 31. März 2019 um 15:00 Comments Kommentare (0)


....Über Osteopathie, wussten Sie schon....


....daß ein Fersensporn oder Achillessehnenschmerzen oder Schmerzen an der Fußsohle durch Beckenfehlstellungen, bzw. Blockierungen im Kreuz-Darmbeingelenk des Beckens verursacht sein können?

Denn es ist immer die unter Anspannung stehende Muskelkette des hinteren Anteils des Beines, die Stress auf ihre Ansätze unter der Fußsohle oder auch auf die Achillessehne, die hier eingebunden ist, macht.

Ist das Becken hier nicht die Ursache, was aus meiner Erfahrung selten ist, kann auch der Fuß selbst Blockierungen aufweisen, so kann beispielsweise das Fersenbein nach hinten verschoben sein, oder auch nach vorne, oder ein Knochen der Fußwurzeln, namens Os Cuneiforme II, kann nach oben hin "raus" sein. Dieser Knochen liegt den Fußwurzelknochen auf, wie ein Schlussstein und stabilisiert damit das Fußgewölbe. Diese Fußblockierungen können in der osteopathischen Behandlung ganz einfach wieder an ihre ursprüngliche Stelle gebracht werden.

Ist eine Sehne hier schon gereizt oder gar entzündet muss parallel zur osteopathischen Behandlung auch mit homöopathischen Medikamenten, wie beispielsweise Ruta, die Sehne in ihrem Heilprozess unterstützt werden, was etwas länger dauern kann, da Sehnengewebe sich nur längerfristig regeneriert.

Auch müssen bei solchen Symptomen eine eventuelle Fußfehlstellung, wie Senk-, Spreiz-, Plattfuß, kontrolliert werden und dementsprechend behandelt werden, ich arbeite hier nicht mit Passiveinlagen, sondern  - auch bei Erwachsenen - mit sensomotorischen Einlagen.


"Kraut" der Woche:


Equisetum oder Schachelhalme:





Vor ca. 400 Millionen Jahren war der Schachtelhalm baumgross und bevölkerte riesige Wälder zusammen mit Riesenfarnen und Moosen. Wie diese so hat auch der Schachtelhalm keine Blüten sondern vermehrt sich durch Sporen.

Im Frühjahr ist der Schachtelhalm eine blassgebliche stengelartige Pflanze, die nach kurzer Zeit verschwindet. Später wachsen dann grüne Sommertriebe, die früher gerne zum Putzen von Metall verwendet wurden, woher auch der Name Zinnkraut kommt.

Der Schachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure, was den Einsatz bei Nierenkrankheiten und Problemen des Bindegewebes begründet.

Equisetum wird eingesetzt bei Rheuma, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Durchblutungsstörungen, Blutungen, Krampfadern, Ödeme. Seine Heilwirkung: blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend.

Er gehört zu den Schachtelhalmgewächsen = Equisetaceae. Man verwendet die Triebe im Sommer, seine Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium, weitere Spurenelemente.

Sammelzeit: Mai - Juli


Geschichtliches:



Die Druiden:

Druiden gehören zu den sagenumwobensten Gestalten des Altertums. Bei den Kelten (von ca. 500 v. Chr . bis 500 n.- Chr. in ganz Europa verbreitet) nahmen sie eine wichtige Stellung innerhalb der Stämme ein und waren wegen ihrer angeblichen Zauberkräfte hoch geachtet.

Sie waren Priester, Lehrer und Heiler in einer Person und standen gesellschaftlich über allen anderen Menschen, mit Ausnahme der Stammesfürsten. Es lag sogar in ihrer Macht Kriege zu verhindern oder feindliche Stämme zu versöhnen.

Als Hüter der Religion überwachten sie nicht nur alle Gottesdienste und Kulthandlungen, sie hatten auch das Amt des obersten Richters inne, wenn es darum ging ungeklärte Besitzverhältnisse oder Verbrechen wie Mord oder Diebstahl zu verhandeln. Ihr Wort war Gesetz. Als höchste Strafe galt der Ausschluss vom Gottesdienst, was für den Verurteilten schlimmer war als die Todesstrafe.

Das Wissen der Druiden wurde immer von Meister zu Schüler weiter gegeben. Die Lehrlinge folgten ihrem Meister im Alter von 7 bis 12 Jahren zur Ausbildung an einen geheimen Ort. Da die Druiden ihr Wissen streng hüteten, gab es keine Lehrbücher.

Die Lehrlinge mussten deshalb ein ausgezeichnetes Gedächtnis mitbringen. Je nach Fleiß und Talent dauerte die Ausbildung 15 bis 20 Jahre. Die Stellung eines Druiden brachte viele Vorteile mit sich. Sie waren vom Kriegsdienst befreit und mussten keine Steuern zahlen.

Die Klasse der Druiden war dreigeteilt. Ganz oben rangierten die Priester, dann kamen die Wahrsager und zuletzt die Barden, also Dichter und Geschichtenerzähler.

Die Priester führten alle Kulthandlungen durch. Tier- und Menschenopfer waren beliebt, weil sie die Götter milde stimmten. Doch die Priester benutzten die Opfer auch zur Weissagung. Aus der Bewegung des sterbenden Opfers konnten sie deuten, was die Zukunft bringt.


Thema der Woche:

Frühling - Aufbruch und Neubeginn

Ich denke, jeder hat es mitbekommen und genießt, daß es langsam wärmer wird, daß die Natur langsam aber sicher sich ein buntes Kleid anzieht, daß die Vögel morgens zwitschern und sich alle Lebewesen - ja , im Aufbruch befinden.

Auch an uns Menschen geht der Frühling nicht ganz spurlos vorbei, so mancher beginnt jetzt, sein Zuhause auszumisten, lange Vorhaben in die Tat umzusetzen, wie Sport zu machen und neue Dinge zu beginnen.

Massenweise werden die Gärten und Terrassen hergerichtet, die Häuser verschönert.

In der Chinesischen Medizin gilt der Frühling genau als das, als Aufbruch und Neubeginn. Sein Element, das Holz, steht für die Dynamik, für die Veränderung, die ständig Bestandteil des Lebens ist.


Leber und Galle gehören in der Chinesischen Medizin zum Wandlungsreich Holz. Wobei die Chinesen unter "Holz" eher Bambus im Sinn hatten statt Eiche. Bambus ist sehr sehr wandelbar, er kann sich auf den Boden legen und stellt sich wieder auf. Haben Sie schonmal versucht, Bambus aus der Erde zu holen? Fast nicht möglich. Holz steht hier für Wandlung, für Bewegung und Dynamik. Holz steht auch für Entscheidung, daß die Essenz umgesetzt wird.


Holz regiert in der chinesischen Medizin die Sehnen, Bänder und die Beweglichkeit der Muskeln. Es ist für die Qualität des Blutes verantwortlich. Sehr unbewegliche, starre Menschen sind von einer Störung im Wandlungsreich Holz betroffen. Innere Unbeweglichkeit=äußere Unbeweglichkeit. Holz hat eine unmittelbare Verbindung zum Wasser, da es das Wasser speichert und bildet den Übergang zum Feuer. Wasser regiert die Knochen und die Zähne, das bedeutet, daß Probleme mit der Wirbelsäule, den Gelenken und den Zähnen auch eine Verbindung zu einer Holzstörung haben. Beispielsweise Probleme mit den Gelenken fragen Sie: "in welche Richtung soll es denn gehen?" Da steht eine Entscheidung in Ihrem Leben an!


Die Schwester der Wut ist die Ohnmacht. Diese beiden gehen immer Hand in Hand. Ohn-Macht bedeutet, Sie haben die Macht in Ihrem Leben nicht mehr in Ihren Händen. Sie haben die Macht abgegeben. Treffen Sie eine Entscheidung und übernehmen Sie wieder Ihre Macht. Macht hat mit Erwachsensein und Verantwortung zu tun. Nicht nur für das, was wir tun, auch für das was uns passiert. Denn wir haben es in unser Leben gezogen. Durch Ausstrahlung, durch Gedanken und erlerntes unüberprüftes Verhalten.



Nehmen Sie den Elan des Frühlings und verändern Sie Dinge in Ihrem Leben. Befreien Sie sich von Dingen oder Personen, die schon lange anstehen, gehen zu wollen. Tun Sie dies im dem Wissen, daß das Ende von Etwas immer einen Neuanfang beinhaltet - so sicher wie der Frühling immer wiederkehrt.



Und: gehen Sie durch die Natur, atmen Sie tief und nehmen Sie die Natur sehr intensiv wahr - das hat etwas sehr Heilendes! Ein Spaziergang durch den Wald kann eine Entscheidung herbeiführen, einfach durch Atmen und Dasein.



Bis in 2 Wochen, ich schreibe wieder am  15. April. Bleiben Sie sich treu!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber!












Ingrid's Blog 5/19

Gepostet am 11. März 2019 um 0:00 Comments Kommentare (0)



Spannendes aus der Osteopathie: wussten Sie schon,...


....daß das Fersenbein (der Knochen, der die Ferse formt) im Fuß (lat.: Os Calcaneus) auch blockieren kann? Es kann nach hinten oder vorne "verrutschen", vor allem bei Sprüngen oder Fußfehlstellungen und dadurch mannigfaltige Probleme hervorrufen: Fersensporn, Wadenschmerzen bis hin zu Knieschmerzen, Probleme mit der Achillessehne, und sogar Störungen im unteren Rücken verursacht über Anspannung der rückwärtigen Muskelkette.



"Kraut der Woche":


 


Arnica:


Lat. "Arnica montana", deutsch: "Bergwohlverleih,Fallkraut, Johannisblume, u.v.m". Wächst auf Bergwiesen, gelegentlich auch im Flachland. Blütezeit im Frühsommer. Aus den Blüten wird ein ätherisches Öl gewonnen, das desinfizierend, entzündungshemmend, und wundheilungsfördernd wirkt. Auch eine blutdrucksenkende Wirkung auf Herz und Kreislauf sind bekannt. In der Homöopathie wird aus dem getrockneten Wurzelstock "Arnika" gewonnen, das bekannt ist als Mittel für Wundheilung, bei Zerrungen, Prellungen und als Kräftigungsmittel.


Geschichtliches:


Hildegard von Bingen:


Hildegard von Bingen lebte im 12. Jahrhundert und war DIE Lichtgestalt des Mittelalters. Sie hinterliess zahlreiche Schriften, darunter auch Musikkompositionen. Sie gründete ihr eigenes Kloster auf dem Rupertsberg und sie war für ihre Zeit medizinisch sehr bewandert. Sie beschäftigte sich mit Kräutern und deren Wirkung und gründete in ihrem Kloster auch ein Krankenhaus. Als Seelenheilerin war auch der ganzheitliche Blick auf ihre Patienten vorhanden, sie kannte schon den Zusammenhang zwischen Krankheiten und den seelischen Aspekten des Menschen. Auch als wichtig erachtete sie das Wissen über Lebensführung, wie Ernährung und Bewegung.

Hildegard von Bingen kam mit 6 Jahren bereits ins Kloster, sie starb mit 80 Jahren, was für diese Zeit ein biblisches Alter war.



Thema der Woche:


Das Ding mit der Verantwortung

Verantwortung: was ist das eigentlich?

Verantwortung für jemand anderen übernehmen: geht das überhaupt?

Wofür und für wen sind wir denn überhaupt verantwortlich?

Die meisten werden sagen: wir tragen Verantwortung für unsere Kinder. Stimmt. Einige werden auch sagen: wir tragen Verantwortung für unseren Partner. Stimmt nicht!

Denn: jeder Erwachsene ist für sich selbst verantwortlich. Das ist der Preis des Erwachsenseins, daß wir für das was wir tun und auch für das, was uns passiert und begegnet, verantwortlich sind.

Unsere Taten entstehen aus unseren Gedanken, die wir täglich denken, denn daraus entsteht unsere Lebenswirklichkeit. Also haben wir auch Verantwortung für das, was uns passiert, denn wir haben es in unser Leben gezogen.

Wer als Erwachsener immer noch denkt, andere Menschen sind für sein Schicksal verantwortlich oder Gott oder wer oder was auch immer, der ist immer noch in Wirklichkeit ein Kind. Zwar im Körper eines Erwachsenen, aber dieser Mensch hat noch nicht verstanden, daß er alles selbst in sein Leben gezogen hat. Damit fühlt sich dieser Mensch als Opfer und wird es so lange bleiben, bis er es selbst ändert.

Und wie ist das mit Krankheiten? Genauso! Jede Krankheit hat eine Bedeutung. Zum Beispiel: Wer Schnupfen hat, hat die "Nase voll". Wunderbar beschrieben ist das in dem Buch "Krankheit als Weg" von Thorwald Detlefsen. Krankheiten sind Zeichen des Körpers, Hinweise darauf, daß der Mensch etwas nicht betrachten möchte. Auch hier gilt: selbst hinschauen, selbst Verantwortung übernehmen, der Arzt oder Heilpraktiker ist nur "Hilfsmittel", die Ursache kann jeder nur bei sich selbst suchen.....und schaue ich (noch) nicht hin, werden die Zeichen des Körpers deutlicher, bis ich gar nicht anders kann als hinschauen. Jetzt stelle ich Ihnen die Frage: wie sinnvoll ist es dann, Krankheiten einfach "weghaben" zu wollen?

Übernehmen Sie Verantwortung für sich und für alles, was Ihnen geschieht und begegnet im Leben. Das ist der einzige Weg, selbstbestimmt und glücklich im Leben zu sein.


Sie hören wieder von mir am 01.04., haben Sie eine schöne Zeit bis dahin,


herzlichst Ihre Ingrid Rauber

Ingrid's Blog 4/19

Gepostet am 17. Februar 2019 um 17:00 Comments Kommentare (0)

...Spannendes aus der Osteopathie:

Hallux Valgus aus osteopathischer Sicht:

Hallux Valgus nennt man, wenn die Großzehe langsam aber sicher nach innen wandert. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Die Folge ist, daß die Gelenkpartner des Großzehengrundgelenkes nicht mehr glatt aufeinanderliegen, weil die Zehe ja zur Seite neigt. Das Gelenk reagiert mit Reizung, später mit Entzündung.

Schulmedizinisch wird das gern operiert: die beiden Gelenkpartner werden chirurgisch aufeinandergesetzt, indem man den Knochen der Zehe "anschrägt".

Aus osteopathischer Sicht empfehle ich meinen Patienten, wenn es noch nicht sehr fortgeschritten ist, zur Zehengymnastik. Was diese Patienten nicht können: die Großzehe nach außen bewegen, also in Richtung gegenüberliegendem Fuß. Wenn dieses wieder aktiviert wird, erfolgt eine Besserung. Auch die einzelnen Zehen des Fußes wieder lernen unabhängig voneinander zu bewegen, bringt Besserung und auch mehr Beweglichkeit in die Füsse. Denn: wenn wir es mehr tun würden, könnten wir die Füße und auch die Zehen genauso bewegen, wie die Finger und die Hände. Da wir es nicht tun, steifen die Gelenke des Fußes ein.

Auch das Fußgewölbe profitiert von Zehengymnastik, da dieses von den kurzen Muskeln der Füße mit gehalten wird.


"Kraut" der Woche:


Besenginsterkraut oder Sarothamni scoparii herba





Besenginsterkraut ist ein Antiarrhythmikum.

Medizinisch wurde der Besenginster früher vor allem als harntreibendes Mittel eingesetzt. In der modernen Phytotherapie gewann Besenginsterkraut (Cytisi scoparii herba = Sarothamni scoparii herba) als Herz-Kreislauf-Therapeutikum Bedeutung. Die in den Zweigen enthaltenen Chinolizidinalkaloide (vor allem Spartein) schwächen Nervenimpulse am Herzen ab. Zudem verlängert Spartein die Diastole. Damit wird das Herz vor einer übermäßigen nervösen Belastung geschützt. Funktionelle Herzrhythmusstörungen wie Herzstolpern und -klopfen können auf diese Weise gelindert werden. Das ebenfalls enthaltene biogene Amin Tyramin wirkt leicht gefäßverengend und damit blutdrucksteigernd.

Daher ist Besenginsterkraut bei Bluthochdruck kontraindiziert.


Geschichtliches:


Die Geschichte der Hebammen:


Als Heilige verehrt, als Hexen verteufelt


Es geht um ihre Unabhängigkeit, ihren Ruf und nicht zuletzt ums Überleben ihres Berufsstandes. Die Hebammen führen in der derzeitigen Gesundheitspolitik einen zähen Kampf. Mal wieder - denn leicht hatten es die Geburtshelferinnen im Laufe der Geschichte nie. Über einen der ältesten Frauenberufe der Welt:

Es ist die Geschichte eines jahrtausendealten Kampfes. Praktisch aber verdient sie kaum Geld, im Gegenteil. Und sie muss so hohe Versicherungsprämien zahlen, dass sich Hebammen in Deutschland immer schwerer tun, noch außerhalb der Kliniken arbeiten zu können. Auch wenn man sich Mitte Juli 2012 mit den Krankenkassen erst mal auf einen Kompromiss in der Versicherungsfrage einigte, die Hebammenverbände fordern weiterhin eine deutlich bessere Bezahlung der Geburtshelferinnen. Der Berufsstand führt einen zähen Kampf, um sein Überleben, seine Unabhängigkeit, seinen Ruf.

Es ist nicht das erste Mal. Hebamme ist einer der ältesten Frauenberufe der Welt. Und einer, der in seiner langen Geschichte fast ununterbrochen angegriffen, unterdrückt und instrumentalisiert wurde - aber immer auch bewundert, mythologisiert, gefürchtet.

Die Geschichte der Hebammen ist die Geschichte eines jahrtausendealten Wissens. Und eines jahrtausendealten Kampfes.

"Auf, gehet und entbindet Rededet von den drei Kindern, die in ihrem Leibe sind." Mit diesen Worten soll der ägyptische Sonnengott Re die Göttinnen Isis, Nephtys, Mesechent, Hecket und Chnum seiner Frau zur Hilfe geschickt haben, als sie die ersten drei Pharaonen gebar. "Lasst sie uns sehen, wir verstehen uns aufs Entbinden", antworteten da die Göttinnen. Die Tempelmalereien von dieser Drillingsgeburt aus dem dritten Jahrtausend vor Christus sind eines der ältesten Zeugnisse der Hebammenkunst.

Es gibt wenige Berufe, deren Kunde so früh so ausführlich beschrieben wurde. So weiß man heute selbst, mit welchen Mitteln die Frauen im alten Ägypten den Gebärenden zu Leibe rückten: Bei Brusterkrankungen etwa verabreichten sie Salben aus Fliegenkot, Rinderkot, Honig und Salz. Ähnliche Schaurigkeiten über die Hebammenpraxis sind aus fast allen frühen Kulturen überliefert - aus Babylonien und Palästina, aus China, Japan, Indien und Mittelamerika und aus Germanien, wo es die Hebammen fast bis zum Rang von Priestern brachten.

Es mussten aber erst die Griechen und Römer kommen, damit die Geburtshilfe nicht mehr von Spekulation, Meditation und Sternenglauben geprägt wurde, sondern erstmals von kritisch-sachbezogenem Denken. Schon der Philosoph Sokrates, dessen Mutter Hebamme gewesen sein soll, unterschied die "Arzthebammen", die Kenntnisse in Pharmazie und Chirurgie hatten, von jenen ohne Ausbildung, die er abfällig "Hineintasterinnen" oder "Unter-den-Schenkel-Wegnehmerinnen" nannte.

Um 100 nach Christus fasste der Arzt Soranus von Ephesus in seinem Werk "Gynäkologie" erstmals die wissenschaftlichen Standards der Geburtshilfe zusammen und brachte damit das Fach maßgeblich voran. Griechen und Römern war die neue Kunstfertigkeit der Hebammen teuer: Wurde eine der zahlreichen Sklavinnen oder Tänzerinnen der Oberschicht schwanger, so achteten ihre Besitzer genau auf eine gute Entbindung. Denn Nachwuchs trieb den Preis der Frauen in die Höhe.


Thema der Woche:


Vom Umgang mit der Welt:

oder "Yama", die erste von 8 Stufen des Yogaweges.

Die Vorschläge, vor ca. 2000 Jahren niedergeschrieben, beinhalten Vorschläge zum Handeln in der Welt:

Ein bewußter und rücksichtsvoller Umgang mit allen Lebewesen, ihnen kein Leid zuzufügen, liebevoll und rücksichtsvoll mit uns und anderen umzugehen.

Je mehr ich selbst den Yogaweg gehe, desto mehr realisiere ich, wie empfindsam ich werde. Es tut mir körperlich und natürlich auch seelisch weh, wenn von "Nutztieren" und "Nutzpflanzen" geredet wird. Das bedeutet, wir be-nutzen diese Wesen. Ich glaube, jeder von uns hat schonmal gefühlt und erfahren, was es heißt, benutzt zu werden. Es tut weh.

Indianische Völker Nordamerikas hatten früher diesen Respekt vor der Schöpfung der Erde. Selbst wenn sie einen Stein mitnehmen wollten, fragten sie ihn, ob er einverstanden ist. Wenn Sie auf Büffeljagd gingen, wurden vorher Rituale vollzogen, und um Erlaubnis gebeten. Dasselbe, wenn ein Baum gefällt oder eine Blume gepflückt wurde.

Ich frage mich oft: wo bleibt unser Respekt vor der Schöpfung? Wer gibt uns das Recht, alles um uns herum auszubeuten und zu benutzen? Warum gehen wir davon aus, daß Tiere nicht denken und fühlen können? Daß Pflanzen nicht Empfindungen haben?

Jeder kann etwas tun, tagtäglich seine Sinne schärfen in dem Bewußtsein, das schon Jesus uns versucht hat zu vermitteln: "was Du Anderen antust, tust Du Dir selbst an". Frieden beginnt bei jedem selbst, bei seiner Einstellung, seinen Empfindungen und der Bereitschaft, etwas zu ändern.


In diesem Sinne, bis zum 11. März. Diesmal in 3 Wochen, wegen Rosenmontag.

Herzlichst Ihre Ingrid Rauber







Ingrid's Blog 3/19

Gepostet am 3. Februar 2019 um 19:00 Comments Kommentare (0)

....Spannendes über Osteopathie:


Der Gelenkknorren:


Sie werden jetzt bestimmt die Stirn runzeln: was ist das? Oft passiert es mir, daß Patienten, wenn sie mir ihren Schmerz beschreiben seitlich außen an das Gesäss zeigen und mir sagen, sie hätten Schmerzen am Hüftgelenk.

Tatsächlich ist an dieser Stelle aber eine Struktur, wo die gesamte Gesässmuskulatur ansetzt, der sogenannte Gelenkknorren oder Trochanter major. Vor allem Fehlstellungen des Kreuz/Darmbeingelenkes strahlen gern dorthin aus.

Das Hüftgelenk strahlt meist in die Leiste aus, aber manchmal auch Fehlstellungen des Kreuzbeins.

Wenn Sie häufiger Schmerzen dort haben, konsultieren Sie einen Osteopathen, denn eine Fehlstellung oder Blockierung im Kreuz-Darmbeingelenk lässt sich leicht beheben. Ausgelöst wird diese gern durch Anheben oder Tragen von schweren Lasten.


"Kraut" der Woche:


Rhus Toxicodendron oder eichenblättriger Giftsumach:



Rhus toxicodendron gehört zur Gattung der Sumachgewächse. Eine leichte Berührung mit der Pflanze verursacht einen heftigen, juckenden Ausschlag. Im weiteren Verlauf können sogar Fieber, Drüsenschwellungen und Gelenkschmerzen entstehen. Die rheumatischen Beschwerden sowie die nächtliche Verschlimmerung sind auffällig.


Ruhelosigkeit und einfacher Drang sich ständig zu bewegen, kennzeichnen den typischen Rhus toxicodendron Menschen, da sich durch anhaltende Bewegung die Beschwerden bessern. Während Ruhephasen verschlimmern sich die die Symptome.


Anwendungsgebiete:


Überanstrengung und Überdehnung der Muskel und Sehnen

rheumatische Erkrankungen

spannen, ziehen, reißen der Gelenke, Bänder, Sehnen

große Ruhelosigkeit und Bewegungsdrang

rheumatische Beschwerden durch Kälte, Nässe, Überanstrengung, Überheben

„das Möbelpackermittel“

Herpes, Ekzeme, Nesselsucht

Sonnenallergie

Grippe mit trockenem Reizhusten

hohe Empfindlichkeit gegen frische Luft, bereits beim Herausstrecken der Hand aus dem Bett beginnt der Husten

Hexenschuss, besser durch Liegen auf harter Unterlage

Ischiasbeschwerden

Schmerzen schlimmer zu Beginn der Bewegung, besser bei fortgesetzter Bewegung

Schmerzen im Rücken zwingen zu ständiger Bewegung im Bett

große Unruhe; ständig wird die Lage gewechselt um sich Erleichterung zu verschaffe.


Geschichtliches:



Der Medicus:

Der Medicus ist der bekannteste Mediziner des Mittelalters. Unter all den angeblichen und tatsächlichen Heilkundigen war er wohl der mit der meisten Anerkennung.


Ausbildung


Der Medicus erhielt seinen Titel und sein Wissen während eines Studiums an einer Universität. Dort wurden die Überreste des überlieferten Wissens und die theoretischen Lehren aus der Antike vermittelt. Doch leider fehlte dem Medicus zumeist das entsprechende Praxiswissen bei Berufsbeginn.


Einschränkungen


Hinzu kam, dass eine anatomische Ausbildung über den menschlichen Körper meist nur mit Hilfe von schematischen Ansichten (anhand von Zeichnungen und Bildern) vermittelt wurde, und nicht durch Sezieren von Körpern. Das Sezieren war strengstens verboten, denn nach dem Erlass von Papst Bonifatius VIII. war eine Leichenzerstückelung nicht erlaubt. Wer gegen dieses Verbot verstieß, dem wurde mit Exkommunikation gedroht. Im Mittelalter eine furchtbare Strafe, glaubte man doch noch an die Allmacht Gottes und der Kirche – und der Exkommunizierte war der ewigen Verdammnis gewiss und musste für immer in der Hölle schmoren, so war die allgemein akzeptierte Ansicht. Es war ihm außerdem verboten mit Blut in Berührung zu kommen.

Das Buch "Der Medicus" von Noah Gordon hat das mittelalterliche Berufsbild sehr gut und wirklichkeitsgetreu geschildert. Es waren vor allem die islamisch geprägten Länder damals sehr fortschrittlich in Kenntnissen in Anatomie und Therapie. Für einen Christen war es aber schwierig, dort eine Ausbildung zu erlangen. Im Buch "Der Medicus" verkleidet sich deshalb die Hauptfigur als Jude, da Juden der Zugang zu Universitäten im arabischen Raum eher erlaubt war zu der Zeit.


"Thema" der Woche:


Schicksal?

Ich höre das manchmal, daß jemand an sein Schicksal glaubt. Gibt es das wirklich? Sind wir einem Schicksal unterlegen?


An diesem Gedanken stören mich 2 Dinge:

Erstens: Daß es Etwas oder Jemanden von Außen geben soll, der unser Leben bestimmt oder mitbestimmt

Zweitens: Die Abgabe von Eigenverantwortung, die diese Einstellung mit sich bringt.


Für mein Gefühl ist es ein großes Thema dieser Zeit, daß jeder Einzelne lernt, für sich und sein Leben zu 100% Verantwortung zu übernehmen.  Damit meine ich alles, was man selbst denkt, fühlt und tut oder auch nicht denkt, fühlt und tut und was einem begegnet im Leben. Ja, auch das ziehen wir an.

Es ist einfach zu sagen: "der ist schuld" oder das Schicksal ist schuld.

Es ist aber die Aufgabe des Erwachsenseins zu akzeptieren, daß alles, was man tut und was einem passiert, IMMER mit sich selbst zu tun hat. Oft werden wir gezwungen, Dinge anzuschauen, die uns unangenehm sind oder die sogar weh tun. Ich behaupte, das ist unsere Aufgabe in diesem Leben.

Die Eigenverantwortung setzt auch voraus, daß wir herzoffen sind und bereit sind uns mit unseren (noch) nicht angenommenen unangenehmen Emotionen zu befassen und sie zu erkennen und zu fühlen. Und gleichzeitig uns damit auseinandersetzen, welche Emotionen wir von anderen übernehmen oder übernommen haben, die also gar nicht unsere eigenen sind.

Das ist der einzige Weg in die Freiheit, weg von Abhängigkeiten und damit Abgabe von Eigenverantwortung.

Es gibt noch einen wichtigen Aspekt: das Alleinsein. Ich begegne täglich vielen Menschen, und oft fällt mir auf, daß trotz Stress in Beruf und Alltag auch in der Freizeit, grade wenn mal Zeit wäre für Innehalten, weiter gehetzt wird. Von Termin zu Termin, das ganze Wochenende vollgepackt. Diese Menschen mögen sich mal fragen, wovor sie davonlaufen? Vor sich selbst?

Auch ein voller Terminplan ist eine wunderbare Flucht davor, sich selbst zu begegnen mit allem was an Dingen da ist, die eigentlich gelöst werden müssten.....Oft erlebe ich, daß grade in solchen Fällen das Leben diese Menschen dazu zwingt, innezuhalten: durch Burnout, durch einen gebrochenen Fuß, o.ä.

Fällen Sie Entscheidungen! Entscheiden Sie sich jeden Tag neu: für die Arbeit, für den Partner, für Ihr Hobby, dafür, wie Sie Ihr Leben gestalten wollen.

Und: haben Sie Mitgefühl (nicht Mitleid!!!) für Kinder, Tiere, alle Wesen, die unsere Unterstützung brauchen und für diesen Planeten, die Erde, unsere Heimat, die wir leider nicht so behandeln, wie sie es verdient hätte.

Der nächste Eintrag erfolgt am 18. Februar!

Bleiben Sie bei sich!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber










Ingrid's Blog 2/19

Gepostet am 20. Januar 2019 um 20:00 Comments Kommentare (0)

....Spannendes über Osteopathie:


Das Zwerchfell (Diaphragma):


Das Zwerchfell ist für den Osteopathen sehr wichtig. Es trennt nicht nur Bauch- und Brustraum voneinander, es ist auch der Ort, wo sich Ausstülpungen (Hernien) bilden können, die die Ursache für Magenprobleme und Sodbrennen sein können. Auch der Mageneingang ist dort angesiedelt und kann durch den Osteopathen an dieser Stelle bearbeitet werden. Das Zwerchfell ist eine wichtige Struktur, die aus Muskeln und Sehnen besteht. Tiefes Atmen in den Bauchraum ist hier hilfreich, um diese Struktur beweglich zu halten und dafür zu sorgen, daß über den Atem und das Zwerchfell die Organe des Bauchraumes gut durchblutet werden, die Darmbewegung wird angeregt und der Lunge tut tiefes Atmen eh gut, da sie dann gut durchlüftet wird.

In der Osteopathie kennen wir noch mehr "Zwerchfelle", beispielsweise eines zwischen Rumpf und Hals, das den Brustraum nach oben hin abschließt und auch der Beckenboden gehört zu diesen Strukturen.



Kraut der Woche:



Das Maiglöckchen, Convallaria




Das Maiglöckchen gehört zu den 3 Herzglykosiden: Convallaria, Crataegus und Digitalis. Vorkommen in den Wäldern Europas, Blütezeit Mai/Juni. Aus den Blättern wird der Wirkstoff Convallatoxin gewonnen, der in der Homöopathie zur Herzstärkung und Kreislaufstärkung angewandt wird. Der Wirkstoff ist, wie der Name sagt, ein Toxin, ein Gift.



Aus der Geschichte der Medizin:


Heilende Frauen in der Antike:


Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, zu dem ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.



Thema der Woche:



Der Winter, die Zeit des Rückzugs:



Der Winter ist die Zeit des Rückzugs, der inneren Einkehr, des "bei sich selbst ankommen". Das "Sich sammeln", bevor der Frühling zum Aufbruch aufruft. So ist es in der Natur, und auch in uns.

In der Chinesischen Medizin gehört der Winter zum Wandlungsreich "Wasser". Wasser ist die Ursuppe, aus der wir kommen, wir alchemisieren Wasser und machen es salzig (Schweiß, Urin) und wir bestehen zu 70 % aus Wasser.

In der Natur bahnt sich Wasser ganz selbstverständlich seinen Weg. Es kennt keine Hindernisse, es wandelt sich ständig, fließt mal ruhig, mal wild, es kann durch enge Stellen fließen, wie sich auch im Breiten, Flachen fortbewegen. Wasser weiß immer, daß es fließen muss, daß es ankommen wird.

Wasser ändert auch seine Aggregatzustände: flüssig, fest, gasförmig. Im festen Zustand kann man beobachten, wie einzelne Schneekristalle aussehen, je nachdem, wo sie sich befinden:

Hier 2 Beispiele nach Masaru Emoto:




Der japanische Wissenschaftler Masaru Emoto hat nachgewiesen, daß man Wasser Informationen geben kann. Das oben links abgebildete Wasserkristall wurde von einem Mönch mit einem Mantra informiert, das oben rechts abgebildete Wasserkristall wurde mit Rockmusik bespielt.


Jetzt wird sogar sichtbar, was tagtägliche "Mantren", die wir uns "einverleiben", wie Stress, Ängste, "keine Zeit haben", Mangeldenken in uns anrichtet? Die Energie, mit der wir uns umgeben, spielt eine wesentliche Rolle für uns. Dazu zählt nicht nur der Raum, der uns umgibt, auch die Menschen, die uns begleiten. Rockmusik ist nichts Schlechtes, nur energetisch ist sie für unsere Zellen stressiger als Mantren.

Nach diesem Prinzip wirkt übrigens auch die Homöopathie, mit energetischer Information.

Die Emotion des Wassers ist das Urvertrauen. Urvertrauen ist das Gegenteil von Angst oder Panik. So wie das Wasser wandelbar ist und sich seinen Weg bahnt, so sollte es auch für uns sein. Seinen Weg gehen, wandelbar sein, Vertrauen haben, in sich ruhen.

Jetzt im Winter die Zeit für Ruhe und Einkehr nutzen, der Frühling steht bald vor der Türe und ruft nach Aufbruch und Neubeginn.


Ich wünsche Ihnen viele Ruhe und Ankommen bei sich selbst. Der nächste Eintrag erfolgt am 4. Februar!


Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber



Ingrids Blog 1/19

Gepostet am 7. Januar 2019 um 0:00 Comments Kommentare (0)


....Spannendes über Osteopathie:


...wussten Sie schon, was man durch Faszienarbeit alles bewirken kann? Zunächst mal: was sind Faszien? Faszien sind Häute, die verschiedene Strukturen: Muskeln, Organe, Sehnen ummanteln. Sie selbst sind von festerer Qualität und gleiten mit einem Flüssigkeitsfilm aneinander. Faszien haben dadurch, daß sie längs und quer durch den Körper ziehen, die Eigenschaft, verschiedene Strukturen allein dadurch zu verbinden. So könnte man beispielsweise durch Faszienarbeit durchaus Sodbrennen "in den Griff" bekommen, indem man mit dem Zwerchfell und den Faszien der Bauchorgane arbeitet, oder auch Hämorrhoiden mit Faszienarbeit behandeln, da eine wichtige querziehende Faszie den Oberkörper nach unten hin abschließt. Diese Faszie beherbergt auch die "Öffnungen" des Körpers nach unten hin, wie den Anus und den Blasenausgang, wo sich gerne aus osteopathischer Sicht Blockaden bilden.


"Kraut" der Woche:


Viscum album oder weißbeerige Mistel:




...in diesem Fall auf einem Apfelbaum wachsend.

Sie gehört zur Gattung der Misteln und zur Familie der Sandelholzgewächse. Man kann sie besonders jetzt im Winter gut sehen, wenn die Bäume, auf denen sie wachsen, entlaubt sind.

Viscum album ist ein wichtiges Mittel für Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems, besonders wenn diese Erkrankungen von einer gedrückten Stimmung und negativen Gedanken begleitet sind. Dasselbe gilt für Rheumatiker: Auch bei ihnen kann Mistel angezeigt sein, wenn neben dem Thema Schmerz auch Depressionen oder Ängstlichkeit eine Rolle spielen. Aufgrund der Häufigkeit der genannten Erkrankungen im hohen Alter ist Viscum album eine interessante Option für den älteren, geriatrischen Patienten.

Ein darüberhinaus wichtiges Wirkspektrum hat die Mistel bei Krebserkrankungen und wird hier auch von Schulmedizinern gern eingesetzt.

Die Mistel ist ein Halbschmarotzer und wächst auf Ästen und manchmal auch Stämmen verschiedener Bäume. Hauptwirkstoffe sind Viscotoxine (Polypeptide aus 46 Aminosäuren). In den Beeren sollen Viscotoxine vorhanden sein, in den Blättern und Zweigen β-Amyrin, Lupeol, Oleanolsäure und zahlreiche weitere Stoffe. Wissenschaftlich nachgewiesen ist die immunstimulierende Wirkung und die abtötende Wirkung auf Krebszellen.


Geschichtliches:

Raunächte, was ist das?:


Als Raunächte (auch Rauhnächte oder Rauchnächte) oder Weihnächte werden gemeinhin die Zwölf Heiligen Nächte (auch Zwölfte oder Glöckelnächte) zwischen dem 25. Dezember (Christtag) und dem 6. Januar (Dreikönig bzw. Epiphanias) bezeichnet. Zählt man auch den 24. Dezember dazu, den Heiligen Abend, der zugleich der Adam-und-Eva-Tag ist, wo wir der Vertreibung aus dem Paradies gedenken, ergeben sich Dreizehn Heilige Nächte.


Der Name Raunacht leitet sich einerseits von "Rau" ab, den wilden Dämonen, die in diesen Nächten ihr Unwesen treiben, wird anderseits aber auch oft auf den Rauch, das Räuchern bezogen, das in diesen Nächten gepflegt wurde, um die Dämonen zu vertreiben.


Etymologisch zutreffender scheint die Ableitung von dem mittelhochdeutschen Wort rûch (haarig) zu sein. Das Tierfell, die Rauch- oder Rau(h)ware, weist auf die enge Beziehung des Menschen zu den Tieren hin, die in diesen Nächten besonders stark erlebt werden konnte.


Mancherorts wird auch die Thomasnacht, die Nacht zum 21. Dezember, die längste Nacht des Jahres, zu den Raunächten hinzugezählt. Gelegentlich werden die Zwölf Heiligen Nächte auch vom Thomastag an gezählt und enden dann mit Neujahr.


Thema der Woche:

Wunder - gibt es das?

Ich behaupte, ja! Für mich ist Wunder die Kunst, all das was im Leben passiert - auch das Negative - als Chance zu begreifen und daraus zu lernen und damit vor allem sich selbst besser und besser kennenzulernen. Sich dem Urvertrauen öffnen und der Dankbarkeit gegenüber den Dingen, die uns offensichtlich tagtäglich begegnen: der Sonnenaufgang, die Natur überhaupt, der Regen, das Lächeln das einem begegnet, ein Dach über dem Kopf zu haben und fließendes Wasser, überhaupt die Fülle, die wir hier in unserer westlichen Welt haben.

Wir sind niemals Opfer und auch nicht dafür geboren worden, einen Punkt nach dem Anderen im Leben abzuhaken oder/und von jemand Anderen abhängig zu sein. Wir sind auf der Welt, uns selbst zu entfalten und kennenzulernen - mit allen Facetten. Und dabei auf unser Herz zu hören, das uns auf unserem Weg begleitet und unser Denken und Handeln führt.

Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber und ein offenes Herz führen dahin, daß uns tagtäglich Wunder begegnen, probieren Sie es aus!


Der nächste Eintrag erfolgt am 21. Januar!


Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber







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