Praxis für Osteopathie Rauber    

Zum Bearbeiten des Untertitels hier klicken

Blog


anzeigen:  Gesamt / Zusammenfassung

Ingrid's Blog 07/20

Gepostet am 29. März 2020 um 14:30

 

Aus der Osteopathie:


Das Gehirn -  Amygdala -  der Sitz der Emotionen


Die Amygdala (Corpus amygdaloideum oder Mandelkern) ist ein Teil des limbischen Systems mitten im Gehirn. Zusammen mit dem Hippocampus regelt diese Hirnregion emotionale Äußerungen. Vor allem die Entstehung von Angstgefühlen ist im Mandelkern verankert.


Emotionen im engeren Sinn werden also vegetativ oder/und muskulär begleitet. Man spricht dann auch von „heissen“ Emotionen. Demgegenüber gibt es auch andere Gefühlsformen, die mit „heissen“ Emotionen nur indirekt verbunden sind. Dazu gehören „kognitive“ Gefühle, wie Scham oder Schuld, die in erster Linie auf einer Einschätzung der Handlungen anderer Personen beruhen (s. Perspektivenübernahme). Eine weitere Gefühlsform ist ein auf Gefühlsübertragung beruhendes Mitgefühl (Empathie).


Das deutsche Wort „Gefühl“ leitet sich ursprünglich vom Körper- und Bewegungsgefühl ab. Das Gefühl für den eigenen Körper wird vom Körperinneren erfasst und ist bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Das Körpergefühl tritt bei überraschenden Meldungen in den Vordergrund, etwa wenn man in Ruhe merkt, dass die Muskeln angespannt sind, oder wenn nach einer körperlichen Anstrengung das Herz auch in Ruhe noch schneller schlägt. Heute meint man mit Gefühl vor allem den Zustand in der Selbstwahrnehmung beziehungsweise im Selbstbericht.


Emotionen aus Sicht der Hirnforschung

In Anlehnung an ein auf Darwin zurückgehendes Konzept sieht man Emotionen funktionell als Verhaltenstendenz an. Ihre biologische Funktion ist es, Verhaltensweisen zum Beispiel von Angriff oder Rückzug vorzubereiten, unabhängig davon, ob diese in der Folge tatsächlich zum Tragen kommen. Allerdings beruhen die meisten emotionalen Veränderungen nicht auf angeborenen Mustern, sondern sind überwiegend erlernt. Nur Zustände, die üblicherweise mit Angst, Furcht, Appetit, Ekel, Lust oder Leid beschrieben werden, lassen sich auf biologisch verankerte Mechanismen zurückführen.


Soweit die Mechanismen und die Anatomie. Was kann die Osteopathie hier leisten?


Jede osteopathische Behandlung wirkt sich entspannend und deeskalierend aus auf jegliche negative Emotion. Allein das intensive Atmen, worauf ich sehr viel Wert lege während der Behandlung lässt überschießende Emotionen frei, und beruhigt. Bis hin zur Entspannung der Muskulatur, die sich in der Faszienarbeit erreichen lässt. Letztendlich ist durch Craniosakrale Osteopathie auch eine befreiende Wirkung des Limbischen Systems zu erreichen.


Heilmittel der Woche:


Teebaumöl



Der Teebaum – Melaleuca alternifolia – ist in Australien beheimatet und bei den dortigen Ureinwohnern (Aborigines) schon lange ein beliebtes Hausmittel. Europa lernte den Teebaum durch James Cook kennen. Die ersten Aufzeichnungen findet man bei dem Botaniker Dr. Joseph Banks, der mit dem britischen Weltumsegler James Cook etwa um 1770 nach Australien kam. Er beobachtete, wie die Aborigines einen Sud aus Blättern des Teebaumes zur Heilung verschiedenster Probleme von Haut und Wunden verwendeten.

Die Entdeckung von Banks geriet allerdings wieder in Vergessenheit. Erst 1925 wurde das ätherische Öl destilliert und seine antiseptische, bakterizide, viruzide und fungizide Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen. Heute erlebt das Teebaumöl eine echte Renaissance und nicht wenige schwören auf seine vielfältigen Wirkungen, auch auf die Psyche.

Hauptinhaltsstoffe von Teebaumöl:

Der Teebaum gehört wie die beliebten ätherischen Öle Cajeput und Niauli zur Familie der Myrtengewächse. Durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige gewinnt man ein frisch duftendes Öl: das Teebaumöl. Eine Tonne Pflanzenmaterial liefert dabei nach zwei bis drei Stunden Destillation etwa zehn Liter Teebaumöl.

Reines Teebaumöl hat eine klare bis leicht gelbe Farbe und einen frischen, würzigen Geruch. Die subjektive Beurteilung ist jedoch unterschiedlich – für sensible Nasen riecht es eher unangenehm. Die beiden wichtigsten Verbindungen, denen das Teebaumöl seine Heilwirkung verdankt, sind Terpinen und Cineol.

Teebaumöl ist in der Gewinnung relativ teuer, entscheidend für die Wirksamkeit des ätherischen Öles ist jedoch eine gute Qualität – nur das echte Öl entfaltet auch die gewünschten Wirkungen. Deshalb sollte man nur ökologisch einwandfreie Ware kaufen.

Anwendung und Wirkung von Teebaumöl:


Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Teebaumöl ist deshalb bei allen entzündlichen Hautproblemen, besonders gegen Pickel, Akne oder Warzen geeignet. Zudem zeigt Teebaumöl eine stark pilzabtötende Wirkung, zum Beispiel bei Nagelpilz.

Hinweise gibt es auch auf eine gute Wirkung bei Erkältungskrankheiten, sowohl bakteriell als auch viral verursacht. Mundspülungen bei Entzündung des Zahnfleischs oder Gurgeln bei Entzündung im Hals – viele haben beste Erfahrungen damit gemacht.

Der Vorteil der Anwendung: Teebaumöl ist sehr gewebeschonend, was beim Anwenden z.B. gegen Pickel von Vorteil ist. In wenigen Fällen kann es jedoch zu allergischen Reaktionen kommen. Am besten sollte man vor der Anwendung einen Test auf der Haut machen, um zu überprüfen ob man das Öl verträgt.

Der Kontakt mit Augen und Schleimhäuten sollte – wie bei allen ätherischen Ölen – unbedingt vermieden werden.

Tipp von mir: träufeln Sie entweder 1-2 Tropfen in eine Duftlampe oder nehmen Sie 1-2 Tropfen mehrmals täglich auf die Hand und inhalieren Sie. Man hat ein sehr erfrischendes Gefühl in Nase und Rachen und gleichzeitig eine gute Prophylaxe gegen Bakterien, Pilze und Viren.


Geschichtliches:



Florence Nightingale, die erste Krankenschwester



Nicht nur, weil ich selbst eine bin, möchte ich heute etwas erzählen über die Entstehung eines - wie jeder derzeit erkennt - unverzichtbaren Berufs: den Beruf der Krankenschwester, bzw. Pfleger.

Auch ich habe seinerzeit (vor über 30 Jahren), obwohl ich den Beruf sehr interessant fand, aufgehört als Krankenschwester tätig zu sein. Warum? Weil ich schon damals kritisiert hatte, daß man gar keine Zeit hatte für die Patienten im normalen Stationsbetrieb, jeder musste wahnsinnig auf das Tempo drücken, um die Routine durchzubekommen und gleichzeitig alles Notwendige für  die Patienten zu tun: OP-Vorbereitung, zu Untersuchungen bringen, OP-Nachsorge, Notfälle begleiten, bei Visiten anwesend sein etc. etc. Von der mehr als schlechten Bezahlung damals schon ganz abgesehen und darüberhinaus Schichtdienst: Weihnachten oder Silvester, Ostern oder Pfingsten, usw. usw.

Die erste Krankenschwester überhaupt hieß Florence Nightingale.

Florence Nightingale (* 12. Mai 1820 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 13. August 1910 in London, England) war eine britische Krankenschwester, Statistikerin, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege und einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und Britisch-Indien. Die mathematisch begabte Nightingale gilt außerdem als Pionierin der visuellen Veranschaulichung von Zusammenhängen in der Statistik.

Nightingale vertrat die Ansicht, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen geben sollte, und vertrat dies auch in ihren Schriften zur Krankenpflege, die als Gründungsschriften der Pflegetheorie gelten. Unter anderem beschäftigte sie sich darin mit den Auswirkungen der Umgebung auf die Gesundheit. Ihr als Nightingalesches System bezeichnetes Ausbildungsmodell sah eine Ausbildung von Berufsanfängern vor allem durch erfahrene Pflegekräfte vor.

Während des Krimkrieges (1853–1856) leitete sie eine Gruppe von Pflegerinnen, die verwundete und erkrankte britische Soldaten im Militärkrankenhaus im türkischen Scutari (dem heutigen Istanbuler Stadtteil Üsküdar) betreute. Da sie nachts auf ihren Kontrollgängen die Patienten mit einer Lampe in der Hand besuchte, ging Nightingale als Lady with the Lamp („Dame mit der Lampe“;)in die britische Folklore ein.

Florence Nightingale



Thema der Woche:


Jetzt oder nie?


Eine provozierende Aussage, zugegeben! Dennoch zu dieser Zeit notwendiger denn je! Wo befinden Sie sich mit Ihren Gedanken: träumen Sie den guten alten Zeiten nach? Denken sie ständig an die Zukunft? Wenn Sie beides tun, sind Sie eines nicht: im Hier und Jetzt. Das Hier und Jetzt ist der einzige Zustand, um wirklich da zu sein, in diesem Leben.

DER JETZT-PAPST ist Eckhard Tolle.

Eckhart Tolle ist ein spiritueller Lehrer und Bestsellerautor spiritueller Bücher. Er stammt ursprünglich aus Deutschland und lebt in Vancouver, Kanada. Eines seiner bekanntesten Werke ist Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. In einem seiner Vorträge
empfiehlt er seinen Zuhörern, sich so oft wie möglich bewusst mit “der Stille”, dem Raum hinter den Gedanken, zu verbinden. So können wir z.B. durch tägliche Meditation oder Achtsamkeitsübungen lernen, unsere Gedanken und Gefühle aus gesunder Distanz (mit gesundem Menschenverstand) wahrzunehmen.

 

Oft merken wir erst dadurch, dass wir nicht der Gedanke sind, z.B. “Ich bin nicht gut genug”, sondern diesen Gedanken lediglich haben (“Ich denke, ich bin nicht gut genug”).

 

Diesen Gedanken können wir dann beispielsweise auf Realität, Nützlichkeit und Logik hin überprüfen. Häufig werden wir dann erleichtert feststellen, dass dieser Gedanke nur eine (gelernte) Überzeugung ist, die nicht der Wahrheit entspricht.

Liebe Leser/Innen, wenn Sie Angst, Sorge, oder andere negative Emotionen verspüren, überprüfen Sie diesen Gedanken, ob er wirklich wahr ist. Bleiben Sie ganz bei sich, erden Sie sich (wie das geht, habe ich in meinem letzten Post geschrieben) und unterstützen Sie Ihre Mitte! Mit einem warmen Tee, oder einer warmen Suppe z.B. Denn rein körperlich gesehen, ist unsere Mitte da, wo unser Magen ist.

Und - genießen Sie den Frühling, die Farben, gehen Sie vor die Tür jeden Tag für eine kurze Zeit! Das Leben auf diesem Planeten ist so schön und reich! Öffnen Sie sich dafür!

Namasté! Ihre Ingrid Rauber - bis zum 20. April - und schöne Ostern!













Ingrid's Blog 06/20

Gepostet am 15. März 2020 um 23:30 Comments Kommentare (0)


In Zeiten großer Verunsicherung möchte ich bei meinem heutigen Blog-Eintrag auf Dinge eingehen wie: was im Leben erdet uns und gibt uns Urvertrauen (das Gegenteil von Angst), körperlich, geistig und seelisch, was ist eine Pandemie und was kann noch förderlich sein, uns gut und gesund durch diese Zeit zu bringen?


Aus osteopathischer Sicht:


Es gibt 3 Organe im Körper, die unsere Mitte repräsentieren, dazu gehören Magen, Milz und Leber. Alle 3 haben eine direkte Verbindung zum Zwerchfell, und über Bänder auch untereinander. Auch Arterien und Venen ziehen hier durch.


Der Magen wiederum liegt in der Mitte von den Dreien, also quasi in der Mitte von der Mitte...Er ist hier aufgehangen wie in einer "Waschtrommel". Nach oben ist er über ein Band (Ligamentum gastrophrenicum) mit dem Zwerchfell verbunden, nach rechts über das gleiche Band mit der Milz. Nach unten über eine wichtige Struktur im Bauch, das "große Netz" oder Omentum majus mit dem oberen Teil des Dickdarms. Nach links mit der Leber und den Gallenausführungsgängen über das "kleine Netz" oder Omentum minus.


Nicht zu vergessen die Verbindung des Magens über die Speiseröhre mit dem Kopf. Indirekt über die oben erwähnte Verbindung zum Dickdarm auch mit dem unteren Teil des Bauches und dem Becken.


Da die Speiseröhre ja durch den Thorax zieht, haben wir auch eine indirekte Verbindung zum Herzen und der Lunge.


Man könnte zusammenfassend sagen: eigentlich hat der Magen zu allen anderen Strukturen im Körper eine indirekte oder direkte Verbindung.


Das ist schon einmal die körperliche Betrachtung der Mitte und deren Bedeutung.



Heilmittel der Woche:



Die Zichorie, oder die Wegwarte:






Wegwarte: Verwandte des Löwenzahns


Botanisch wie auch naturheilkundlich ist die Wegwarte eng verwandt mit dem Löwenzahn. Die Wegwarte hilft, die Leber, die Milz und die Bauchspeicheldrüse zu regenerieren. Deshalb ist sie oft Bestandteil von verschiedenen Lebermitteln, die, kombiniert mit anderen Heilmitteln, die Ausleitung von Schwermetallen fördern. Bemerkenswert ist die Wandlungsfähigkeit der Wegwarte. So blüht sie am Morgen in einem kräftigen Blau. Abends schliesst sie ihre Blüten und ist nichts als ein unscheinbares Gestrüpp. Ein weiteres Phänomen ist ihre Standortwahl: Die Wegwarte wächst nicht selten neben Autobahnen und blüht unverzagt dort, wo die Zivilisation um sie herum rast und stinkt. Sie gedeiht in gemässigten Klimazonen in Europa, Asien und Amerika. Die Zichorie, wie die Wegwarte auch genannt wird, ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wird. Sie hat eine dicke Pfahlwurzel, die nach der Blütezeit im Herbst ausgegraben und getrocknet werden kann. Aus dieser Wurzel lässt sich ein Kaffee-Ersatz herstellen. Der Zichorienkaffee wurde im 19. Jahrhundert aus Spargründen oft zum Strecken des Bohnenkaffees verwendet. Der als Wintersalat bekannte Chicorée ist eine Kulturform der Wegwarte.


Auch die Wegwarte ist eine Bitterstoffdroge, von der in der Therapie die Wurzel und das blühende Kraut verwendet werden. Aufgrund der Inhaltstoffe wird die Wegwarte vorwiegend als Verdauungstonikum bei Appetitmangel und Verdauungsstörungen verwendet; ebenso zum Anregen von Gallenproduktion und Gallenfluss. Ferner wirkt die Heilpflanze blähungswidrig, harntreibend und gilt in der europäischen und ayurvedischen Naturheilkunde als blutreinigend. Gerade für Patienten mit Rheuma und Gicht ist diese blutreinigende Stoffwechselaktivierung hilfreich; ebenso für eine allgemeine Stärkung der Mitte und der Verdauungskräfte. Denn Rheuma und Gicht sind nicht zuletzt auch Kältekrankheiten, die mit wärmenden Heilmitteln behandelt werden müssen, so sagt die chinesische Medizin.


Geschichtliches:


Pandemien


Definition Pandemie: sich weit ausbreitende, ganze Landstriche, Länder erfassende Seuche; Epidemie großen Ausmaßes

Große Pandemien in der Geschichte waren:

Antoninische Pest, 165–180. Vermutlich eine Pocken-Pandemie, die sich auf dem Gebiet des Römischen Reiches ausbreitete; rund 5 Millionen Tote.

Justinianische Pest, ab 541. Auswirkungen waren bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum und in der gesamten, den Römern bekannten Welt. Die Anzahl der Todesopfer ist umstritten. Auslöser war vermutlich Yersinia pestis.

Schwarzer Tod, 1347–1352. Aus Zentralasien kommend über ganz Europa verbreitet; geschätzt 25 Millionen Tote, das heißt: ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung. Auslöser war Yersinia pestis.

Dritte Pest-Pandemie, seit 1896. Erstmals aufgetreten in China, weltweit verbreitet, rund 12 Millionen Tote. Auslöser: Yersinia pestis.

Auch die weltweite Ausbreitung von HIV/AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd) kann als Pandemie bewertet werden: laut UNAIDS rund 75 Mio. Infizierte und 32 Mio. Verstorbene seit 1980 (Stand: Ende 2018).

Die rasche Verbreitung des SARS-assoziierten Coronavirus über vier Kontinente in den Jahren 2002/2003 wurde trotz der relativ geringen Anzahl Erkrankter (rund 8100 der Weltgesundheitsorganisation gemeldete Personen) als SARS-Pandemie eingestuft.

Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die durch das Virus SARS-CoV-2 verursachte Ausbreitung von Coronaviren zur Pandemie, nachdem sie das Infektionsgeschehen bereits am 30. Januar 2020 als internationale Gesundheitsnotlage bezeichnet hatte.


Thema der Woche:


Was ist ein Gegenentwurf zu Hamsterkäufen und Panik in diesen Zeiten?:

Die eigene Mitte suchen, finden und pflegen, erden, atmen und Gedankehygiene:

- Legen Sie eine Wärmflasche auf den Bereich des Magens, auch rechts und links davon

- Trinken Sie warme Getränke, vorzugsweise wärmende Kräutertees

- Vollziehen Sie den vollständigen Yoga-Atem: durch die oberen Rippen, die unteren Rippen bis in den Bauch (Bauchnabelbereich), so daß dieser sich sanft wölbt und senkt. Atmen Sie sanft und tief und die gleiche Menge aus wie ein.

- Gehen Sie in die Natur, an Orte, wo Sie sich wohlfühlen, in den Wald, auf Felder, gehen Sie spazieren und atmen Sie tief ein und aus dabei.

- Tanzen oder hüpfen Sie auf der Stelle, das erdet und Erdung bringt uns automatisch ins Vertrauen - und damit in die Mitte

-Machen Sie jeden Tag mindestens 20 Minuten Yoga - vorzugsweise morgens!

-Lesen Sie Texte von Dr. Joe Dispenza, Byron Katie, Eckhart Tolle oder Safi Nidiaje, uvm.

-Singen Sie, hier möchte ich Ihnen ein Mantra vorstellen aus dem Yoga, das Gayatri Mantra

https://youtu.be/4IFlaG45xM8

gesungen von Deva Premal und Miten (ehemaliger Gitarrist von Pink Floyd).

Probieren Sie es einfach aus und singen Sie mit und lernen Sie dadurch die heilende Wirkung dieses uralten Mantras aus dem indischen Hinduismus.

Text:
"Om bhur bhuvah svaha
Tat savitur varenyam
Bhargo devasya dhimahi
Dhiyo yo nah prachodayat."

"Om,wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen, den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen. Möge das höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit erkennen."

Wenn Sie konsequent diese Dinge tun, jeden Tag, können gar keine negativen Gedanken oder Emotionen aufkommen, sie fließen einfach dahin, vielleicht in Form von Tränen?

Om! Namasté!

Bis zum 30.3.! Genießen Sie den Frühling!










Ingrid's Blog 05/20

Gepostet am 2. März 2020 um 5:45 Comments Kommentare (0)


.....Spannendes zum Thema Osteopathie:


Der Atlas, der 1. Halswirbel:


Wie Atlas, der Gott aus der griechischen Mythologie, der die Welt auf den Schultern trägt, so "trägt" der 1. Halswirbel den Kopf. Er ist in der Form im Vergleich zu den anderen Halswirbeln etwas breiter und er hat in seinem Wirbelkörper den Dens Axis, einen stiftähnlichen Fortsatz des 2. Halswirbels. Das ist die Struktur, die bei einem sogenannten "Genickbruch" zu Schaden kommt.

Der Atlas bildet für uns Osteopathen zusammen mit dem Hinterhauptsbein (Occiput) des Schädels und dem Axis das sogenannte OAA-Gelenk: das Occiput-Atlas-Axis Gelenk. Diese 3 sind für die Osteopathie etwas Besonderes und setzen sich ein bisschen von der Funktion her von den übrigen ab.

Eine Störung hier kann Auswirkungen haben auf sämtliche osteopathische Systeme:

Das gesamte parietale System, also die komplette Wirbelsäule, Rippen, Becken bis zu den Füssen kann durch eine Störung im OAA-Gelenk zu statischen Problemen führen, zu Problemen in Hals, Brustwirbelsäule inklusive Rippen, zu Lendenwirbelproblemen mit Becken.

Das craniosakrale System allein dadurch, daß der Kopf eine direkte Verbindung zu den ersten Halswirbeln hat. Hier können Kopfschmerzen, Tinntius, Schwindel, Kieferknacken auftreten beispielsweise. Auch schlechteres Sehen kann dadurch verursacht werden.

Das viszerale System dadurch, daß die Nerven zur Versorgung von Zwerchfell, Leber, etc. aus der Halswirbelsäule entspringen.

Also, wie man sieht, können die sogenannten "Kopfgelenke" oder das OAA-Gelenk tatsächlich ein springender Punkt sein, der sehr oft übersehen wird.

Andererseits ist diese Struktur auch immer mit "verhaftet", wenn es Probleme in den oben genannten Bereichen gibt.

Ich schaue persönlich bei jeder Behandlung nach, ob sich dieser Bereich problematisch anfühlt oder nicht. Ich halte aber nichts davon, den Atlas allein und immer verantwortlich zu machen. Es sollte immer ganzheitlich auf das Beschwerdebild geschaut werden.


Heilmittel der Woche:


Yamswurzel oder Dioscera villosa





Grosses Thema: Beschwerden in den Wechseljahren!


...und meiner Meinung nach alternativlos zur schulmedizinischen Hormonersatztherapie, die starke und lebensgefährliche Nebenwirkungen hat.

Die Natur hält glücklicherweise einige Alternativen zur Behandlung der klassischen Wechseljahresbeschwerden bereit. Bekannt sind z.B. Präparate aus Soja oder der Traubensilberkerze.

Oft vergessen wird jedoch eine wichtige Heilpflanze – die Yamswurzel (lat. Dioscera villosa)

Von Frauen in vielen Gegenden der Welt wird sie schon lange zur Zyklusregulierung des weiblichen Zyklus’ eingesetzt. Für den positiven Einfluss ist der medizinisch wirksame Inhaltsstoff Diosgenin verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe des natürlichen Hormons Progesteron, das hieraus synthetisiert werden kann. In der Yamswurzel steckt besonders viel davon. Diosogenin ist noch Vorläuferstoff für mehrere andere Stoffe, die wichtig für den Körper sind, z.B. wird vermutet, dass Diosgenin die Produktion des Hormons DHEA stimuliert. Von diesem Hormon ist bekannt, dass es den Alterungsprozess verlangsamt. In einer neueren Studie konnte auch gezeigt werden, dass Diosgenin die Knochenstabilität erhöht.

Eine ganz wichtige Wirkung des Diosgenin ist jedoch, daß es die relative Östrogendominanz (verglichen zum Progesteronspiegel) ausgleicht. Das bedeutet: sowohl Progesteron als auch Östrogenspiegel werden durch die Yamswurzel angehoben.


Aus der amerikanischen Literatur weiß man, daß Progesteron noch viele andere Funktionen im Körper hat. Es kann mit verantwortlich sein für eine Schilddrüsenunterfunktion, für Bluthochdruck, für Adipositasneigung der Frauen in den Wechseljahren, für Depressionen, u.v.m.


Man erhält es idealerweise in Form von Creme oder Gel und cremt es morgens und abends auf die Innenseite der Unterarme. Orale Einnahme ist nicht so ideal, weil Hormone durch die Leber abgebaut werden.



Geschichtliches:


Die Entdeckung der Viren:

Noch zur Mitte der 19. Jahrhunderts verwendete man den Begriff Virus lediglich synonym für „Gift“ bzw. „Miasma“. Erst seit dem späten 19. Jahrhundert sind Viren als eigene biologische Einheit bekannt. Die Beschreibungen von Viruskrankheiten sind aber sehr viel älter, ebenso die ersten Behandlungsmethoden. Aus Mesopotamien ist ein Gesetzestext aus der Zeit um 1780 v. Chr. überliefert, der von der Bestrafung eines Mannes handelt, dessen wahrscheinlich von Tollwut befallener Hund einen Menschen beißt und dadurch tötet.  Aus ägyptischen Hieroglyphen sind Darstellungen bekannt, die vermutlich die Folgen einer Polio-Infektion zeigen.

 

Die Bezeichnung „Virus“ wurde zum ersten Mal von Cornelius Aulus Celsus im ersten Jahrhundert v. Chr. verwendet. Er bezeichnete den Speichel, durch den Tollwut übertragen wurde, als „giftig“. Im Jahr 1882 führte Adolf Mayer bei Experimenten mit der Tabakmosaikkrankheit erstmals unwissentlich eine virale Erregerübertragung (Transmission) durch, indem er den Pflanzensaft infizierter Pflanzen auf gesunde Pflanzen übertrug und bei diesen so ebenfalls die Krankheit auslöste.

 

Diese Übertragung war bereits im 18. Jahrhundert mit dem Wort Virus assoziiert. So beschreibt die Londoner Times in einem Nachruf auf einen Arzt dessen Virusinfektion: Beim Zunähen einer sezierten Leiche hatte er sich in die Hand gestochen, “which introduced some of the virus matter, or, in other words, inoculated him with putridity” (wobei ein wenig Virussubstanz übertragen wurde, oder anders gesagt, ihm wurde Fäulnis eingeimpft).

 

Der erste Nachweis eines tierischen Virus gelang 1898 Friedrich Loeffler und Paul Frosch, die das Maul-und-Klauenseuche-Virus entdeckten. Die Größe vieler Viren wurde in den 1930er Jahren durch William Joseph Elford mit Methoden der Ultrafiltration bestimmt.

Der bislang älteste – indirekte – Beleg für eine durch Viren verursachte Erkrankung wurde aus den deformierten Knochen eines 150 Millionen Jahre alten, kleinen zweibeinigen Dinosauriers (Dysalotosaurus lettowvorbecki) abgeleitet, der im Berliner Museum für Naturkunde verwahrt wird und Symptome von Osteodystrophia deformans aufweist, die auf eine Infektion mit Paramyxoviren zurückgeführt werden.

Viren sind also mit die ältesten Bewohner dieses Planeten und sind bei ihrer Vermehrung auf Wirtszellen angewiesen. Antibiose wirkt gegen diese Erreger nicht.


"Thema" der Woche:


Angst oder Vertrauen?


Auch wenn uns diverse politische und soziale Vorkommnisse verunsichern in dieser Zeit, achten Sie darauf, nicht in Angst und unheilvolle Gefühle zu verfallen.

Zum einen bringt uns diese Form von Angst in einen ganz merkwürdigen "Modus", der einen selbst auch nicht weiterbringt, zum anderen schwingt diese "Angst"-Energie dann durch den Raum und diese Zeit und verrichtet ihr Unheil.

Man sollte sich bewußt machen, daß solche Gefühle auch ansteckend sind, wie ein Virus, und wenn viele Menschen Angst haben, dann neigt der Mensch zu extremen Handlungen, Meinungen und Gefühlen.

Angst, eigentlich ein Lebens-schutz für den Menschen kann auch sehr zerstörerisch sein und die Ursache für Unheil. Dabei kann jeder etwas dagegen tun:

Zunächst in sich reinhören und die Angst erstmal dasein lassen und fühlen,
dann die Angst, ohne ängstlich zu werden, an einen Ort bringen, z.B. in das Herz,
dann viel Vertrauen und Zuversicht einatmen und dabei ganz bei sich sein.
Das Herz dabei ganz weit machen und öffnen.

Wenn jeder Mensch diese Übung mehrfach täglich machen würde, dann wäre diese Welt bald ein (noch) besserer Ort.

Es gibt ein Gefühl, daß jeder sehr leicht erzeugen kann, das sehr hilfreich ist bei dieser "Umwandlung", das ist das Gefühl der Dankbarkeit. Denn Dankbarkeit macht uns auf das aufmerksam was gut läuft in unserem Leben und was wir mögen. Das kann der erste Schritt sein, die Wahrnehmung in unserem Leben "umzupolen" von negativ zu positiv!

Seien Sie dankbar für die Sonne, die scheint, für den Regen, der uns nährt, für das Dach über dem Kopf, für ein gutes Essen, für einen Menschen, der uns guttut und wichtig ist, oder ein Tier, usw. usw. Oder einfach für das wieder morgendliche Aufwachen danke sagen.

Danke, daß Sie meinen Blog lesen!

Namasté!

Bis zum 16. März!

Ihre Ingrid Rauber





Ingrid's Blog 04/20

Gepostet am 16. Februar 2020 um 0:00


...Spannendes aus der Osteopathie:


Derzeit kommen viele Patienten zu mir mit Rippenschmerzen, oder Schmerzen im Bereich des Thorax. Die Ursache hierzu ergibt sich aus Anamnese und Untersuchung, hier ein Beispiel:


Die Leber: Die Leber befindet sich unter unseren Rippen, vorwiegend auf der rechten Seite und sie ragt aber bis zur Mitte der Rippen links. Sie hat zur vielen Organen Kontakt: zum Zwerchfell, Speiseröhre, Magen, Niere rechts, Zwölffingerdarm, Dickdarm. Sie bewegt sich dreidimensional. Sie hat mannigfaltige Aufgaben: Entgiftung, Fettabbau, Speicherfunktion, Immunabwehr, Stoffwechsel. Sie ist sehr regenerativ: man kann einen Teil von ihr entnehmen, sie wächst nach! Sie ist ca. 1,5-2,5 kg schwer und sehr gut durchblutet: durch sie fließen etwas 1,5 l Blut pro Minute! Sie reicht oben von der 5. Rippe bis unten zum unteren Rippenbogen, ca. bis zum 11. Brustwirbel. In der Osteopathie können Blockierungen der Brustwirbelsäule, v.a. 7.-10. Brustwirbel, sowie 7.-10. Rippe mit der Leber zu tun haben. Auch Halswirbelsäulenblockierungen ab dem 4. Halswirbel können mit der Leber zu tun haben, weil hier die Nerven zur Versorgung der Lebenkapsel entspringen. Durch Faszienverbindungen hat sie Verbindungen zur rechten Schulter, und zum Nabel.


Die Leber als Ursache für Rippenschmerzen würde nicht bedeuten, daß man eine schwerwiegende Erkrankung der Leber hat. Es bedeutet nur, daß die Leber in eine Richtung unbeweglich ist und dadurch die Durchblutung vermindert ist.


Naturheilmittel der Woche:

Aconitum oder Eisenhut




Eine giftige Pflanze, die auch geschützt ist hier in Deutschland. Arzneilich verwendet werden sowohl die Wurzelknolle als auch die ganze oberirdische Pflanze. Vorkommen vor allem in den Mittelgebirgen, auf den Almen. Blütezeit ist der Juni. Wirkstoff ist das Aconitin, das ein Alkaloid ist. Dieses wirkt auf das gesamte Nervensystem, vor allem schmerzlindernd. Auch jetzt im Winter ist Aconitum erfolgreich gegen Schnupfen und Bronialentzündungen, und fiebrige Erkältungskrankheiten, wie grippaler Infekt. Als Globuli in der Potenzierung C30 empfehlenswert.



Geschichtliches:


Arzneimittelversorgung im Mittelalter:


Die Arzneimittel-Versorgung im Mittelalter erfolgte nicht nur durch die Klöster, sondern auch durch Burggärten. Hier standen Arzneipflanzen zur Wund- und Krankenpflege.

Logisch, wenn man bedenkt, daß nach Kriegseinsätzen oft Wunden zu versorgen waren. Die Kreuzzüge machten auch hier Heilpflanzen bekannt, wie Ysop oder Schwarzkümmel. Auch der Handel brachte das ein oder andere Heilmittel aus dem fernen Orient mit. Hier einige damals bekannte Pflanzen, die zur Heilung verwendet wurden:

Salbei, Weinraute, Eberraute, Flaschenkürbis, Melone, Wermut, Andorn, Fenchel, Schlafmohn, Schwertlilie, Liebstöckel, Kerbel, weiße Lilie, Muskat, Flohkraut, Betonie, Odermenning, Rettich, Poleiminze, Minze, Frauenminze, Ambrosia, Rose.


Die Wirkung dieser Pflanzen war weit verbreitet bekannt und die meisten Menschen, oft Frauen, wussten um deren Wirkung und um deren Zubereitung.


Thema der Woche:


Wahrhaftigkeit und Offenheit:



Ich habe mich - da wir ja Karnevalszeit haben - für ein Thema aus der Yoga-Philosophie entschieden, und zwar geht es um Satya, die Wahrhaftigkeit und Offenheit. Sie ist Bestandteil des Achtstufigen Yogaweges von Patanjali und gehört dort zur 1. Stufe, zu "Yama", dem Umgang mit der Welt.

Wahrhaftigkeit und Offenheit. Sind wir immer wahrhaftig und offen? Zeigen wir uns unserer Umgebung gegenüber immer so, wie wir uns wirklich fühlen? Ich bestreite das!

Das "sich verbiegen", um ein Ziel zu erreichen oder um nicht so viele Widerstände zu erfahren gehört zu jedem Menschen dazu. Der eine mehr der andere weniger.

Ist dieses nur zeitweise vonnöten und wir sind uns der Tatsache bewusst, und wir schädigen damit nicht andere, so halte ich das für "normal".

Ist es aber ein Dauerzustand, beispielsweise um eine Ehe aufrechtzuerhalten oder um jemandem zu gefallen, der uns (angeblich) nicht so akzeptieren will, wie wir wirklich sind, so kann das gefährlich werden. Wir verlieren uns dann selbst, sind irgendwann nur noch ein Schatten unser Selbst. Oft geschieht das unbewußt, wir sind "so hereingerutscht" und das Ganze ist zum Selbstläufer geworden. Irgendwann merken wir dann, daß wir "gegen Wände laufen", denn das Leben wird uns darauf aufmerksam machen, und sei es durch Krankheit.

Oft geschieht das "so tun als ob" dadurch, daß wir uns unserer Selbst gar nicht bewußt sind, unsere zutiefst versteckten Emotionen voller Angst ablehnen, unbewußt gar nicht an die Oberfläche kommen lassen wollen.

Karneval steht vor der Tür, DAS Fest des Verstellens und sich in eine andere Person verwandelns. Das kann Spaß machen, manche wollen endlich Prinzessin sein, andere Monster. Mir ging es immer so, daß ich irgendwann dachte, jetzt reicht es, jetzt möchte ich wieder ich sein.

Ich wünsche Ihnen von Herzen ganz vergnügliche Karnevalstage und anschließend ein wohltuendes Wieder-Ankommen bei sich selbst.


Alaaf, bis zum 2. März!

Eure Ingrid Rauber


Ingrid's Blog 03/20

Gepostet am 2. Februar 2020 um 19:00



....Wissenswertes aus der Osteopathie:


Knie:

Wie oft hat Mann/Frau Probleme mit dem oder den Knien. In all den Jahren als Osteopathin, in denen ich tätig bin kann ich an einer Hand abzählen, wie oft ich Knie als ursächlich behandelt habe. Warum? Knie reagieren aus meiner Erfahrung auf das, was von unten und oben kommt, sprich: auf Hüfte/Becken und Füsse. Fußfehlstellungen und/oder Beckenblockierungen allen voraus sind sehr oft verantwortlich für Knieschmerzen. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: wenn man auf das Knie fällt und das dann schmerzt und anschwillt ist das Knie natürlich die Ursache! Ich spreche von Knieschmerzen ohne solche Vorgeschichten, die evtl. schon chronisch sind. Ein Beispiel für einen solchen Zusammenhang ist ein Muskel, der vom Becken aus zur Innenseite des Unterschenkels zieht, ein Muskel, der zu der hinteren Muskulatur des Oberschenkels zählt, genannt M. Semimembranosus. Dieser ist mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies verwachsen. Wenn Zug auf diesem Muskel ist, durch Beckenblockierungen und/oder muskuläre Verkürzungen, kann dieser allein verantwortlich sein für einen Knieschmerz. Ich hatte diesen Fall in meiner Praxis schon sehr oft. Ist die Beckenblockierung dann gelöst, löst sich sehr wahrscheinlich dann auch der Knieschmerz.


Heilmittel der Woche:



 

Calendula ist ein bis 60 cm hohes, meist einjähriges Korbblütengewächs, das bis in den Herbst hinein blüht. Die hellgelb bis hin zu orange variierenden Blütenköpfe setzen sich aus vielen einzelnen Blüten zusammen. Die Ringelblume liebt sonnige Standorte und wächst auf beinahe jedem Boden. Ihre Pfahlwurzel kann bis 20 cm lang werden. In Europa sind drei verschiedene Calendula-Arten heimisch; Calendula officinalis, Calendula arvensis und Calendula suffructiosa.

Vorrangig werden die Blüten der Ringelblumen in der Form von Teeaufgüssen, wässrigen Auszügen, öligen Auszügen, Tinkturen, Extrakten und Salben verabreicht. Die Pflanze wird aber auch in der Kosmetik, als Farbstoff in Speisen, sowie als Beigabe in Salaten und Suppen geschätzt. Sie findet ihren Einsatz bei: schmerzhaften, entzündeten Schnitt- und Risswunden, oberflächlichen Verbrennungen, zur Vorbeugung gegen Eiterungen und Narbenwucherungen, bei Verletzungen der Haut im Allgemeinen.


Geschichtliches:

 

Der Bader:


Bader, auch Stübner genannt, ist eine alte Berufsbezeichnung für den Betreiber einer Badestube. Der Beruf ist seit dem Mittelalter bekannt. Einerseits waren Bader die „Ärzte der kleinen Leute“, die sich keinen Rat bei den studierten Ärzten leisten konnten. Andererseits waren sie aber bis ins 18. Jahrhundert wichtige Gehilfen der akademisch gebildeten Ärzteschaft, weil diese die Behandlung von Verletzungen und offenen Wunden sowie chirurgische Eingriffe scheuten. Ihr Beruf umfasste das Badewesen, Körperpflege, Kosmetik und Teilgebiete der sich erst entwickelnden Chirurgie, Zahnmedizin und Augenheilkunde. Neben dem Bader arbeitete im Badehaus oft ein Scherer oder Barbier, der für das Haareschneiden und Bartscheren zuständig war. Aus diesen Berufen entwickelte sich der Wundarzt, später der Chirurg.

Thema der Woche:


Selbstliebe oder Egoismus?


 

 

Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.


Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.


Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.


 

 

"Als ich mich selbst zu lieben begann" von Kim McMillen:


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, daß ich immer und bei jeder Gelegenheit

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und daß alles, was geschieht, richtig ist-

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, daß emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnung für mich sind,

gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen,

und konnte sehen, daß alles um mich herum eine Aufforderung

zum Wachsen war.

Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte

für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mein Herz zum Singen bringt,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit,

was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem,

was mich immer wieder hinunterzog,

weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das "gesunder Egoismus",

aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: Das nennt man DEMUT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert,

weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick,

wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

da erkannte ich, daß mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.



Mit diesem wunderbaren Text von  Kim McMillen verabschiede ich mich für diesmal, wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Zeit, mit viel Zeit für sich selbst, mit viel Zeit für Rückzug in sich selbst um sich selbst kennenzulernen.


Mir schwirrt schon einige Zeit ein Text-Auszug aus einem Buch durch den Kopf, den ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen möchte: "....Für eine Idee zu kämpfen ohne eine Idee von sich selbst zu haben ist mit das Gefährlichste was man tun kann..." Aus dem Buch "Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro.

In diesem Sinne, tschüss, bis zum 17. Februar!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber



 

 

 


Ingrid's Blog 02/20

Gepostet am 19. Januar 2020 um 0:00 Comments Kommentare (0)


Spannendes über Osteopathie:


Osteopathie bei Fersensporn:


Hier ist Geduld gefragt!!! Warum?: Der Fersensporn steht am Ende einer langen Kette von Ereignissen, die schon meist Monate vorher in Gang gesetzt wurden. Die Ursache ist sehr oft eine Beckenblockierung die durch falsche / ungewohnte Belastung des Körpers (Anheben schwerer Lasten, etc.) ausgelöst wurde. Auf diese Beckenblockierung reagiert eine hintere Muskelkette des Beines mit Verkürzung auf einer Seite, der Seite, wo dann der Fersensporn auftritt. Also haben wir Zug auf der Muskelkette, die an der Fußsohle endet. Was macht der Körper, wenn irgendwo dran "gezogen" wird? Er bildet Substanz. Ein Fersensporn ist eine verdickte Sehnenstruktur an der Ferse, die durch Überlastung (viel "Zug") oder Fehlbelastung entsteht. Ursache wäre hier die Beckenblockierung, die solange behandelt werden muss, bis der Zug in der Muskelkette aufhört. Nur dann kann sich nach und nach, weil die Stelle nicht mehr belastet wird, die gebildete Substanz an der Ferse wieder auflösen. Das dauert leider etwas, es hatte ja auch Zeit gebraucht, bis es soweit war.

Noch eine Erklärung zu Beckenblockierungen: Das Becken kann auf verschiedene Arten blockieren: nach außen, nach innen, nach oben, nach unten, nach hinten oder nach vorne - oder eine Mischung aus 2 oder 3 dieser Varianten. Ein nach hinten blockiertes Becken beispielsweise schiebt das Becken nach hinten und macht damit Zug auf die Beinmuskulatur, ebenso ein nach vorne blockiertes Becken drückt das Becken nach vorne und macht damit auch Zug auf die Beinmuskulatur. Es ist ein bisschen vereinfacht erklärt....der Versuch deutlich zu machen, wie das Becken alle Muskeln bis in den Fuß beeinflusst.

Eine weitere wichtige Rolle spielen hier Fußfehlstellungen.


Zum Thema Fersensporn gehört unweigerlich DAS Mittel in der Naturheilkunde:


Heilmittel der Woche:

 

Hekla Lava



ist Lava aus Island. Chemische Analysen des Eruptionsmaterials zeigen, dass die Lava und auch die Asche sehr reich an Quarz sind. Quarz, auch Bergkristall, ist reines Siliciumdioxid (SiO) und deshalb ist es gar nicht überraschend wenn Hekla Lava und Silicea als homöopathische Mittel viele Ähnlichkeiten aufweisen.


Hekla Lava wird in der Homöopathie eingesetzt bei absterbendem Knochengewebe (Knochennekrose), Knochenauswüchsen und geschwulstartigen Verformungen. Fersensporn und andere berührungsempfindliche Exostosen der unteren Extremität sollen sehr gut auf die Behandlung mit diesem homöopathischen Mittel ansprechen.


Geschichtliches:


Medizin der Römer:

Die antike Medizin war erstaunlich modern. Eine ganze Reihe von medizinischen Geräten, die die Römer kannten und die auch heute noch von Ärzten und Naturheilkundlern benutzt werden – wie etwa Skalpell, Schröpfköpfe und eine Zange zum Ziehen von Zähnen.


Einige Beispiele: Das Skalpell unterschied sich in Form und Funktion kaum von den Gerätschaften unserer Tage. Noch immer wird es als Schneide- und Operationswerkzeug verwendet.


Schröpfköpfe, wie sie in einem Arztgrab bei Bingen ans Licht kamen, wurden in der römischen Antike aus Metall hergestellt. Heute sind diese Glocken, mit denen man einen Unterdruck auf der Haut erzeugen kann, aus Glas und werden in der Naturheilkunde eingesetzt.


Den Grauen Star behandelten die römischen Ärzte mit einer dünnen Nadel, die ins Auge gestochen wurde. Die Linsentrübung wurde damit zur Seite geschoben. Heute wird die trübe Linse abgesaugt und durch ein künstliches Implantat ersetzt.


Zähne wurden bei den Römern mit einer handlichen Zange gezogen. Bis heute hat sich an dieser Praxis wenig geändert. Nur die Betäubung dürfte heutzutage ein wenig besser sein.


Römische Ärzte bauten auf den Erfahrungen auf, die ihre griechischen Kollegen über Jahrhunderte gewonnen hatten. Vor allem die Schriften, die sich mit Hippokrates (um 360–370) verbinden, hatten geradezu kanonischen Rang. Auf den Leiter einer berühmten Medizinerschule auf der griechischen Insel Kos geht denn auch der Eid zurück, den Ärzte noch heute leisten: der hippokratische Eid.



Thema der Woche:


Aus der Yoga-Philosophie

Gewaltlosigkeit (Ahimsa)

Ahimsa, aus den Schriften des Weisen Patanjali, ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet Nicht –Verletzen, Gewaltlosigkeit. ... In seiner umfassenden Bedeutung ist ahimsa oder Gewaltlosigkeit ein vollkommenes Abstandnehmen davon, irgendeinem Lebewesen Schmerz oder Leid zuzufügen, in Gedanken, Worten und Taten.

Es bedeutet auch Gewaltlosigkeit sich selbst gegenüber. Der Umgang mit der Welt und der Umgang mit sich selbst, die ersten beiden Stufen des achtstufigen Yogaweges von Patanjali, beinhalten sehr zentral Ahimsa. Liebevoll, rücksichtsvoll mit uns, der Welt und Anderen umgehen, vor allem anderen Wesen, wie auch uns selbst keine Leid zuzufügen.

Ahimsa führt viele Yoga-Praktizierende dazu sich vegetarisch zu ernähren. Der Respekt der Schöpfung gegenüber ist unvereinbar mit Massentierhaltung und "Nutztierhaltung". Gottseidank gibt es derzeit ein großes Umdenken in der Gesellschaft, hin zu mehr Ökologie und auch wieder hin auch auf das Tierwohl zu achten, denn auch Tiere sind denkende, fühlende Wesen.

Rücksichtsvoller Umgang mit uns selbst ist natürlich Grundvoraussetzung. Eine Arbeit, die keine Freude mehr macht, oder ein Partner, der uns nicht mehr guttut ist Gewalt uns selbst gegenüber. Auch das NICHT-Fühlen, das zu sehr kopfgesteuert sein und damit nicht unser ganzes Potential zu leben ist Gewalt uns selbst gegenüber. Denn wir lassen unsere (negativen) Emotionen über uns herrschen, statt uns ihnen zu stellen. Ich hatte schon darüber geschrieben, z.B. siehe Blogeintrag 17/19.

Ich sehe auch Gewalt uns selbst gegenüber darin, keine Entscheidungen zu treffen und das Leben so vor sich hinplätschern zu lassen. Leben ist Veränderung. Das zu tun, was unser Herz uns sagt bedeutet auch hin und wieder Abschied von Etwas und Neubeginn.

Ich wünsche Ihnen eine Zeit in Gewaltlosigkeit und Liebe und Zugewandtsein sich selbst und allem um sich herum gegenüber.

Bis zum 3. Februar!

Eure Ingrid Rauber




 


Ingrid's Blog 01/20

Gepostet am 5. Januar 2020 um 4:35 Comments Kommentare (0)

Liebe Patient/Innen!

Ich wünsche Ihnen ein sensationell schönes Neues Jahr! Ich blogge weiter dieses Jahr, 2 Dinge haben sich verändert:

Da ich nicht nur über Pflanzen schreiben möchte habe ich den Punkt "Kraut" der Woche erweitert zu "Heilmittel" der Woche. Es gibt in der Naturheilkunde so viele wunderbare Mittel nicht nur aus der Pflanzenwelt sondern auch aus der Natur der Steine. Lesen Sie heute über den Bergkristall und seine Wirkung.

Der Punkt "Geschichtliches" wird allgemeiner gehalten, da ich mich nicht nur auf die Medizingeschichte beschränken möchte.

Nun viel Spaß beim Lesen!


...über Osteopathie:



Das Zwerchfell (Diaphragma):


Für den Osteopathen hat das Zwerchfell eine sehr wichtige Rolle, da es sowohl den Brust- vom Bauchraum trennt als auch eine Verbindung bietet vom Brust- zum Bauchraum. Verwirrt?

Zunächst mal ist das Zwerchfell der wichtigste Atemmuskel. Es ist eine riesige Kuppel, die den Brustkorb von innen auskleidet, oberhalb von der 5. Rippe bis zur 10. Rippe, darüberhinaus reichen noch 2 "Zipfel", die sogenannten "Crus" bis zum 3. Lendenwirbel. Es hat Öffnungen, durch die die große Hohlvene, die das gesammelte Blut Richtung Nieren leitet, die Aorta, die große "Schlagader", ein großes Lymphgefäss, die Speiseröhre hindurchziehen.

12 bis 14 Atemzüge pro Minute lassen das Zwerchfell rund 20 000 mal pro Tag kontrahieren. Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell  bis zu 6 cm, beim Ausatmen hebt es sich. Dabei vergrößert sich der Brustkorb beim Einatmen, die Organe des Bauchraumes verlagern sich nach unten. Umgekehrt beim Ausatmen. Dadurch werden alle Organe durchbewegt, die Durchblutung gewährleistet und beispielsweise die Darmtätigkeit angeregt.

Ich beobachte täglich, daß viele Menschen viel zu flach atmen. Dieses einfache "Werkzeug", das ihnen zur Verfügung steht zu nutzen und allein durch das Atmen die Verdauung anzuregen und für die Durchblutung der Organe und Gewebe zu sorgen. Während meiner Behandlungen, wenn der Patient die Luft anhält, stelle ich fest, daß das Gewebe sofort reagiert und sehr hart und undurchdringlich wird.

Atmen durch alle uns zur Verfügung stehenden Atemräume ist sehr wichtig. Atmen durch die oberen Rippen, die unteren Rippen bis in den Bauch - dieser sollte sich sanft wölben und senken.

In der chinesischen Medizin wird gelehrt, daß die Lunge der "Energiemeister" ist, das bedeutet ohne zu Atmen ist es unmöglich Gefühle zu fühlen. Daher kommt auch unser "Drang", die Luft anzuhalten. Als Kind war es für uns überlebenswichtig, negative Gefühle nicht zu fühlen. Als Erwachsener ist das anders, da sollte man lernen, diese Gefühle zu erkennen ohne sich in sie hineinfallen zu lassen.

Zum Yoga aus der indischen Medizin gehört das Atmen - Pranayama - unbedingt dazu und bildet zusammen mit der Meditation die 3 wichtigen Pfeiler.

Wer zu mir zur Behandlung kommt, lernt wieder zu Atmen wie oben beschrieben, durch alle Atemräume und zu trinken. Mindestens 30 ml pro kg Körpergewicht. Luft und Wasser stehen uns kostenlos zur Verfügung und sind essentiell.


Heilmittel der Woche:


Silicea oder Bergkristall





Neben entzündungshemmenden Eigenschaften stärkt der Bergkristall Knochen, Haare und Zähne. Es stärkt das Urvertrauen (Fels in der Brandung), hilft dabei sturen Menschen mehr Flexibilität zu geben und bei Erschöpfung und Burnout.

Der Bergkristall hat auch energetisch reinigende Eigenschaften, beispielsweise kann man ihn einsetzen, indem man ihn an energetisch problematische Stellen platziert, wie Stromquellen oder Computer, etc.

Silicea ist erhältlich als homöopathisches Medikament und als Schüsslersalz.




Aus der Geschichte:

Konstantin I. der Große

wurde vermutlich am 27. Februar 272 geboren.

Falvius Valerius Constantinus war der römische Kaiser (306–337, allein ab 324), der mit der konstantinischen Wende den Aufstieg des Christentums ermöglichte, Religionsfreiheit im Römischen Reich einführte, das Konzil von Nicäa einberief und das nach ihm benannte Konstantinopel (heute Istanbul) zur neuen Hauptstadt im Osten erhob. Er wurde nach dem damals verwendeten julianischen Kalender vermutlich am 27. Februar 272 in Naissus, Moesia (heute Serbien) geboren und verstarb mit 65 Jahren am 22. Mai 337 in Anchyrona, Nicomedia im Römischen Reich (heute Türkei). Sein Geburtstag jährt sich 2020 zum 1748. Mal.


Obwohl er dem Christentum den Weg bereitete, mit dem christlichen Emblem "P" auf den Fahnen in den Krieg zog,  hat er sich selbst nie taufen lassen.


Nach ihm entstanden die deutschen Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation des Mittelalters.

Konstantins Aufstieg zur Macht vollzog sich im Rahmen der Auflösung der römischen Tetrarchie („Viererherrschaft“ die Kaiser Diokletian errichtet hatte. 306 trat Konstantin das Erbe seines Vaters Constantius I. an, nachdem dessen Soldaten ihn zum Kaiser ausgerufen hatten. Bis 312 hatte sich Konstantin im Westen, 324 auch im Gesamtreich durchgesetzt. Folgenreich war seine Regierungszeit vor allem aufgrund der von ihm eingeleiteten konstantinischen Wende, mit der der Aufstieg des Christentums zur wichtigsten Religion im Imperium Romanum begann. Seit 313 garantierte die Mailänder Vereinbarung im ganzen Reich die Religionsfreiheit, womit sie auch das noch einige Jahre zuvor verfolgte Christentum erlaubte. In der Folgezeit privilegierte Konstantin das Christentum. 325 berief er das Erste Konzil von Nicäa ein, um innerchristliche Streitigkeiten (arianischer Streit) beizulegen. Im Inneren trieb Konstantin mehrere Reformen voran, die das Reich während der weiteren Spätantike prägten. Außenpolitisch gelang ihm eine Sicherung und Stabilisierung der Grenzen.

Nach 324 verlegte Konstantin seine Residenz in den Osten des Reiches, in die nach ihm benannte Stadt Konstantinopel.



"Thema" der Woche:


Aus dem Yoga: Achtsamkeit:


Was bedeutet Achtsamkeit?

Zunächst bedeutet es achtsam mit sich selbst umgehen, achtsam mit unseren Mitmenschen umgehen, achtsam mit den Tieren umgehen, achtsam sein mit der Umwelt: den Bäumen, Steinen, Flüssen usw.

Wie geht das? Zunächst mal geht es darum, im Hier und Jetzt zu sein.

„Präsent zu sein bedeutet ,aufzutauchen’, hervorzukommen aus der Geistesabwesenheit oder Abgelenktheit, und einzutreten in ein achtsames Gewahrsein des Hierseins, jetzt in diesem Körper, und dann in diesen Zustand des bloßen Seins sanft aufrechtzuerhalten, während wir die konditionierten Bewältigungsmuster des Gehirns neu verdrahten“, beschreibt es so treffend die Achtsamkeitslehrerin Linda Graham.

Einfach ausgedrückt bedeutet das: Im Zustand der Achtsamkeit sind wir ganz im gegenwärtigen Moment – wir denken nicht Bedauern oder Groll an die Vergangenheit und auch nicht mit Angst an die Zukunft.

Man kann es ganz einfach im Alltag üben: wenn Sie spülen, spülen sie - sonst nichts! Konzentrieren Sie sich nur auf das Spülen, als gäbe es nichts Anderes auf der Welt. Wenn es trotzdem in ihrem Gehirn "plappert", nehmen Sie es gelassen hin und nehmen Sie ihre eigenen Gedanken nicht so wichtig. Es gibt viele Möglichkeiten im Alltag, wo eine Achtsamkeitsübung möglich ist: im Stau stehen beispielsweise, oder von A nach B gehen, oder auf der Toilette sitzen oder ein Spaziergang im Wald wäre hier sehr förderlich.....da der Wald auch heilende Kräfte hat.

Achtsam mit anderen Menschen sein, bedeutet nicht sich ihnen vollkommen hinzugeben. Es bedeutet vielmehr, was spiegelt mir der Mensch an eigenen Anteilen mit seinem Verhalten? Warum kommen Emotionen hoch und was für eine Bedeutung haben sie für mich? Muss ich mich rausziehen aus der Situation oder kann ich damit umgehen? Verfalle ich in alte Verhaltensmuster (aus der Kindheit?). Also letztendlich bedeutet Umgang mit anderen Menschen noch mehr Achtsamkeit mit sich selbst. Für mich ist es essentiell wichtig, wenn man ständig Menschen oder einen Menschen um sich hat, einen Rückzug zu haben. Sich mal sammeln können und sortieren, mal ganz für sich sein und ohne im Außen zu sein in sich reinfühlen und hören.

Schaffen Sie sich diesen Raum! Es dient auch ihren Menschen-Beziehungen. Und lernen Sie zu schweigen. Wenn Sie schweigen, erfahren Sie etwas. Das geht nicht, wenn man ständig redet. Und, wie ich ja oben schon geschrieben habe, gehört zur Achtsamkeit natürlich auch das Atmen. Man nennt es auch Atem-Achtsamkeit.

Zum Abschluss stelle ich Ihnen eine kurze Achtsamkeitsmeditation von Anna Trökes, eine sehr bekannte und versierte Yogalehrerin, zur Verfügung:

Meditation von Anna Trökes:


Atem-Achtsamkeit entwickeln:

Komme in eine bequeme Sitzhaltung. Wenn es möglich ist, schließe die Augen. Wenn du es magst (und es möglich ist), lege dir eine Hand auf den Bauch und die andere auf den Brustkorb.

Lasse ein inneres Lächeln entstehen, so dass du es an deinen Mundwinkeln und Augen spürst.

Verbinde dich mit deinem Atem. Spüre den Rhythmus seines Kommens und Gehens. Mach' dir bewusst, dass dein Atem sich seinen eigenen Rhythmus erschafft und er zuverlässig und unermüdlich kommt und geht, ohne dass du dich darum kümmern musst.

Entspanne deinen Atem unterstützt durch das Lächeln mehr und mehr und lausche weiter seinem Ein- und Ausströmen.

Wenn deine Gedanken nicht zur Ruhe kommen, dann sage dir innerlich mit jedem Einatmen: „Ich atme ein” und mit jedem Ausatmen: „Ich atme aus”. Lasse sonst deine Gedanken einfach da sein, ohne dich mit ihnen zu verbinden oder auf sie einzugehen.

Lächel' nun auch deinem Atem zu. Empfange jeden Einatem mit einem Lächeln. Entlasse jeden Ausatem mit einem Lächeln.

Fahre damit eine (kleine) Weile fort.

Um die Übung zu beenden, vertiefe bewusst deinen Atem, bis du dich bereit fühlst, deine Augen zu öffnen.


Ich wünsche Ihnen eine schöne Zeit! Bis zum 20. Januar!

Ihre Ingrid Rauber

 

















Ingrid's Blog 20/19

Gepostet am 8. Dezember 2019 um 10:30


...Interessantes über Osteopathie:


Narben und Verwachsungen nach Operationen


Wenn ein Patient/In das erste Mal zu mir kommt, mache ich als Erstes immer eine ausführliche Anamnese, also ein Patientenerstgespräch. Hier erfrage ich alle relevanten Fakten der medizinischen Vorgeschichte, auch frage ich nach OPs, vor allem Bauch-OPs. Das ist mir immer wichtig, selbst wenn der Konsultationsgrund Schmerzen in der Halswirbelsäule ist. Warum?

Operationsnarben, egal ob jung oder alt haben immer Folgen. Manchmal mehr, manchmal weniger. Als ich in den 80ern als Krankenschwester in einem orthopädischen Krankenhaus tätig war, wurden sehr viele Patienten mit Bandscheibenproblemen sofort operiert. Viele dieser Patienten klagten nach der OP dann wieder über die gleichen Schmerzen wie vorher. Man fand dann heraus, daß die inneren Vernarbungen diese Schmerzen verursachten. Dann operierte man wieder - nämlich man schnitt die Vernarbungen weg.....Was dann natürlich wieder zu Vernarbungen führte. Heute werden aus genau diesem Grund die meisten Bandscheibenvorfälle konservativ behandelt, also ohne OP, mit Physiotherapie und evtl. Schmerztherapie und Osteopathie.

Dramatisch und bei allen Medizinern gefürchtet sind Vernarbungen im Bauchbereich, vor allem am Darm. Diese inneren Vernarbungen können zu einem Darmverschluss führen, einem sogenannten Ileus. Eine sehr dramatische, notfallinduzierte Erkrankung.

Etwas oberflächlicher sind Vernarbungen nach Fettabsaugungen. Ich habe einige Patientinnen, die das haben machen lassen. Eine sehr schmerzhafte und lange Prozedur, die die Faszien, meist an Bauch und Oberschenkeln komplett zerstört. Die Bäuche und Oberschenkel fühlen sich dann sehr hart an für mich als Osteopathin und unbeweglich. Es ist eine lange Prozedur hier wieder mehr Beweglichkeit mit Hilfe von Faszienbehandlung hineinzubekommen....und so ganz wie vorher wird es natürlich nicht mehr. Das Ganze hat in der Regel keine Folgen für den Darm und die restlichen inneren Organe, dennoch opfert man der Schönheit die natürliche Bewegung des Gewebes. Und wenn man weiß, daß fasziale Verbindungen den ganzen Körper durchziehen, sowohl vertikal als auch horizontal und körperliche Strukturen in Verbindung bringen, dann kann man sich vielleicht vorstellen, daß ein Schmerz verursacht durch solche Vernarbung ganz woanders auftreten kann.

Beispielsweise war eine Patientin bei mir mit starken Rückenschmerzen ziehend ins Bein, alles war schon untersucht, kein Befund. Ich fand eine sehr stark eingezogene alte Blinddarmnarbe, die diese Schmerzen mit verursachte.

Ich habe hier schon öfter Patienten mit alten Kaiserschnittnarben behandelt, die die Ursache für chronische Blasenentzündung waren.

usw....usw...

Mein persönliches Motto lautet: Operation nur, wenn es sich um einen Notfall handelt oder alles Andere schon versucht wurde.



"Kraut" der Woche:




Zauberkräuter und Kräuter im Mittelalter zur Heilung:


Als Desinfektionsmittel wurde Wein, Terpentinöl und das beliebte Rosenwasser benutzt. Auch Rosenblüten galten als antiseptisch.

Gegen Nasenbluten hatte man im Mittelalter aus frischem Dill bestehende kühlende Umschläge. Hinzu wurde die doppelte Menge an Scharfgabe auf die Stirn, die Schläfe und die Brust verabreicht.

Für die Heilung alter Wunden setzte man Salben aus Olivenöl ein. Myrrhe, Lorbeeröl, Lavendelöl und Weihrauch unterstützten den Heilprozess.

Brandwunden wurden mit Wacholder, ungesalzenes Schweineschmalz, einem Ei behandelt. Die Zutaten wurden zusammen verkocht, damit man die Bestandteile als Salbe einsetzen konnte.

Bei Völlegefühl, Überanstrengung und Herzklopfen wussten die Kräuter im Mittelalter auch mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Anwendung fanden hierbei Muskatnuss, Amber und Margeriten.


Geschichtliches:

Die Geschichte der Kräuterheilkunde

Die Natur war lange Zeit das einzige, was dem Menschen zur Verfügung stand, um Krankheiten und Verletzungen zu behandeln. Unsere urzeitlichen Vorfahren hatten vermutlich noch sichere instinktive Fähigkeiten, um die jeweils passenden Pflanzen zu erkennen. So wie auch Tiere dies tun: die Schafgarbe beispielsweise hat ihren Namen daher, dass Schafe sich darin wälzen und sie fressen. Dabei leitet sie ihr Instinkt, denn Schafgarbe wirkt wundheilend und verdauungsstärkend. Es gibt zahlreiche weitere Beispiele aus der Tierwelt, die verhaltenswissenschaftlich belegt sind.


Im Laufe der Menschheitsgeschichte finden wir im alten Ägypten erstmals Dokumente, die auf eine Existenz von Kräutermedizin hinweisen. Auch die indische Heilkunde, das Ayurveda sowie die chinesische und tibetische Medizin, die ebenfalls Tausende Jahre vor Christus entstanden, nutzten bereits die Heilkraft von Pflanzen.


Hier im Westen wurde die Pflanzenheilkunde durch die Griechen, u.a. durch den berühmten Hippokrates (460-370 v.Chr.) sowie die Römer erforscht. Von Dioskurides (40-90 v-Chr.) entstammt die 5-bändige „Materia medica“, in der 800 Pflanzen und ihre Verwendung beschrieben stehen. Im Mittelalter verfassten Hildegard von Bingen sowie Paracelsus zahlreiche Schriften zur Kräuterheilkunde. Ab dem 18. Jahrhundert wurden die Wirkstoffe der Pflanzen durch die aufstrebenden Naturwissenschaften systematischer erforscht. Der Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner (1762-1841) beispielsweise entdeckte den Wirkstoff Morphin aus dem Schlafmohn.


"Thema" der Woche:


Bewußt oder Unbewußt?


Jetzt, wo das Jahr bald zu Ende geht, machen sich viele Menschen Gedanken, was sie sich für das neue Jahr vornehmen möchten. Ich frage dann immer: warum erst jetzt?


Wir Menschen, ob wir wollen oder nicht, erschaffen unsere Zukunft. Mit den Gedanken, den Gefühlen und den Worten, die es in uns denkt, fühlt  und spricht. Ob wir wollen, oder nicht: wir erschaffen damit auf jeden Fall unser Morgen, es ist nur die Frage, ob wir uns dessen bewußt sind oder nicht. Und da ich immer wieder feststellen muss, daß viele sich ihres "Erschafferdaseins" nicht bewußt sind, möchte ich in meinem letzten Blog diesen Jahres noch einmal darauf aufmerksam machen.

Ich rate den Menschen immer: hören Sie sich mal selbst zu, welche Wort wählen sie den ganzen Tag? Welche (oft negativen, von Angst geprägten) Gedanken denkt es in Ihnen jeden Tag? Mit welchem (Haupt-) Gefühl gehen Sie durch den Tag? Sind Sie bei sich? Oder ist Ihre Hauptaufmerksamkeit bei jemand Anderen, so daß Sie selbst gar nicht bei sich zu Hause sind? Eventuell schreiben Sie es mal einen Tag lang auf....

Sind die Sätze, die Sie jeden Tag wiederkehrend denken, fühlen und sprechen, oft schon jahrelang negativ geprägt? Also denken Sie beispielsweise angstbesetzt: "hoffentlich werde ich nicht krank" anstatt voller Inbrunst zu sich selbst zu sagen "Ich bleibe gesund".....Dazu muss man wissen, daß unser Unterbewusstsein nicht unterscheiden kann zwischen einem Satz mit "nicht" oder "kein" oder ohne. Egal, ob Sie sich eine Blumenwiese vorstellen oder sich bloß keine Blumenwiese vorstellen...Die Blumenwiese ist vor Ihrem inneren Auge sofort präsent - in Farbe, mit Duft und Klang - ob sie positiv oder negativ formulieren.

Genauso ist es dann mit Sätzen wie: "ich bin nicht ängstlich" oder "ich bin nicht einsam" usw...usw...Das Gefühl von Einsamkeit und Ängstlichkeit ist im Bruchteil von Sekunden sofort da, mit allen hormonellen Auswirkungen für Körper, Geist und Seele.

Ich weiß, es ist ein großes Feld, das hier zu beackern ist. Es ist auch ein ganz ganz wichtiges Feld....Jeder kann für sich mit sich so ins Reine kommen. Es braucht Aufmerksamkeit und Achtsamkeit sich selbst gegenüber und ein Stückweit mit sich unabgelenkt alleine sein, dann kommt man dort schnell hin. Ist man mal in dieser Richtung unterwegs, bekommt das Ganz irgendwann eine Routine, Ihnen fallen störende Gedanken und Worte bei sich und bei Anderen sofort auf!

Und: bitte verwechseln Sie das eben Geschriebene nicht mit "positivem Denken", damit hat das nichts zu tun! Ich persönlich halte nichts von Positivem Denken, weil man sich dabei selbst in die Tasche lügt, beispielsweise jemand, der krank ist, soll sich sagen "ich bin gesund", das funktioniert niemals, weil die Krankheit ja da ist. Hier kommt das wunderbarste Zauberwort der deutschen Sprache zum Einsatz, das kleine Wörtchen "Noch". Wenn man dann denkt und sagt "Ich bin noch krank", da ist ganz viel Heilung drin, das öffnet Horizonte und Perspektiven. Fühlen Sie mal rein!

Vielleicht konnte ich Ihnen einige Ideen geben, wie Sie Ihr Leben ab sofort in Liebe zu sich selbst, Frieden und Freiheit gestalten können? Fangen Sie sofort damit an, es lohnt sich und: Sie vollziehen einen ganz wichtigen Beitrag zum Weltfrieden, der fängt nämlich genau so erstmal bei jedem selbst an! Nicht bei Ihrem Partner, Ihren Eltern oder Kinder, oder der Politik, NUR BEI SICH SELBST!!!!

Ich wünsche Ihnen allen ein schönes Weihnachten mit viel Zeit und Ruhe für sich selbst und ein im Sinne des oben Geschriebenen sehr friedvolles, schönes, feierliches Neues Jahr!

Sie hören und lesen von mir wieder am 6. Januar.

Herzlichst Ihre Ingrid Rauber










Ingrid's Blog 19/19

Gepostet am 23. November 2019 um 11:15 Comments Kommentare (0)

...Spannendes zur Osteopathie:


Faszinierende Faszien:

Faszien, was ist das eigentlich? Es ist irgendwie in aller Munde seitdem eine schulmedizinische Studie deren Existenz bestätigt hat. Wir Osteopathen wissen das schon viel länger und wurden lange dafür belächelt.

Faszien sind verschiedene Strukturen im Körper. Es handelt sich um eine ununterbrochene Gewebseinheit, die sich von Kopf bis Fuß, von außen nach innen erstreckt. Sie umhüllen alles (Muskeln, Organe, Nerven, Gefäße), stützen diese Strukturen auch. Faszien bestehen aus kollagenen Fasern, die hinsichtlich ihrer Form, Struktur und Zusammensetzung anpassungsfähig sind. Im Bereich der Sehnen und Bänder sind sie dichter, im Haltungssystem (Knochen) sind sie besonders widerstandsfähig, im Bereich der Drüsen beispielsweise sind sie eher locker.

Faszien leiten und koordinieren die Kräfte, die durch die Bewegungen des Körpers entstehen. Sie sind Stoßdämpfer, sind am Stoffwechsel beteiligt und ein Teil des Immunsystems.

Der Osteopath lernt in seiner langen Ausbildung fasziale Spannungen aufzuspüren und zu lösen. Sei es an einem Organ, am Kopf oder im Knochen/Muskelsystem. Auch durch Mikroentzündungen entstandene Verklebungen der Faszien können so gelöst werden. Da es sich - wie oben erwähnt - um Gewebseinheiten handelt, die durch den Körper ziehen, kann der Osteopath dadurch eventuell an einer Stelle mehrere Probleme lösen.

Faszien ziehen in Ketten durch den Körper. Es gibt Faszien an der Vorderseite des Körpers, hinten, in den Extremitäten, am Kopf und im Bauchraum. Sie haben alle eigene Namen: eine wichtige oberflächliche Faszie des Bauchraumes heisst Faszia transversalis, zum Beispiel. Alle Faszien sind untereinander verbunden.


"Kraut" der Woche:


Die Passionsblume




Die Passionsblume besitzt eine symbolische Bedeutung: Sie soll die Leiden Christi darstellen. Die Blüte weist drei Narben auf, die Nägeln ähneln. Der purpurrote Kranz lässt sich mit der Dornenkrone vergleichen, die fünf Staubblätter stehen für die Wundmale.
 Passionsfrüchte gelten als exotische Delikatesse, sie schmecken süß-säuerlich und kommen in verschiedenen Sorten vor – zum Beispiel als Maracuja oder Granadilla. Die Pflanze stammt aus den Tropen und wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze auch in Europa eingeführt. Doch erst etwa 300 Jahre später setzten Heilkundige den Kletterstrauch als Arzneipflanze ein – gegen nervöse Unruhe.

Wie sieht die Passionsblume aus und wo kommt die Heilpflanze vor?

Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist ein Kletterstrauch, der einen bis zu fünf Meter langen, dünnen Stängel ausbildet. Die Blätter bestehen aus drei tiefen Lappen, am Rand sind sie gesägt. Die Blätter ordnen sich wechselständig an. In den Blattachseln bilden sich Ranken aus, dort sitzen auch die lang gestielten Blüten. Sie werden bis zu acht Zentimeter groß und können weiß, rot oder violett gefärbt sein. Innerhalb der Blumenkrone befindet sich ein purpurroter Kranz aus Nebenblättern, in dessen Mitte drei große Blütennarben. Die Frucht sieht beerenartig und gelblich aus.
 Die Passionsblume gehört zu den Passionsblumengewächsen (Passifloraceae) und blüht von Juli bis September.
 Wild wächst sie im südlichen Nordamerika sowie in Mittel- und Südamerika.

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

Als pflanzliche Arznei dient das Kraut, also alle Pflanzenbestandteile außer der Wurzel.
 Es enthält etwa 2,5 Prozent Flavonoide, unter anderem die Substanzen Isovitexin und Schaftosid. Außerdem kommen Zuckerstoffe und geringe Mengen an ätherischem Öl vor.

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Passionsblume?

Zubereitungen aus Passionsblumenkraut besitzen angstlösende und beruhigende Eigenschaften – das zeigen Laborversuche. Welche Inhaltsstoffe die Wirkungen hervorrufen, konnten Forscher bislang noch nicht klären. Ebenso ist über den Wirkmechanismus wenig bekannt. Versuche weisen daraufhin, dass Passionsblume mit Botenstoffen im Gehirn wechselwirkt.

Laut Studien können Passionsblumenextrakte bei nervöser oder ängstlicher Unruhe und Reizbarkeit hilfreich sein. Die Heilpflanze kann auch das Einschlafen erleichtern. Hierfür wird sie meist mit ähnlich wirkenden Kräutern wie Baldrian oder Hopfen kombiniert.


Geschichtliches:


Die Ausbildung eines Mediziners im Mittelalter:

Wer Mediziner werden wollte, absolvierte bei einem bereits geprüften Arzt eine mehrjährige Lehrzeit. Der angehende Heilkundige begleitete den Arzt bei den Patientenbesuchen. Durch Zuschauen und Beobachten sollte der Kandidat den Arztberuf erlernen. Parallel hatte der Student aber auch Vorlesungen an Universitäten oder medizinischen Schulen zu besuchen.

Die medizinischen Akademien bildeten das eigentliche Zentrum der Medizin im Mittelalter. Die erste Hochschule im Rang einer Universität existierte bereits im 9. Jahrhundert in Byzanz. Die erste medizinische Schule in Europa entstand 1231 in Salerno. Es folgten die medizinischen Fakultäten an den Universitäten von Bologna, Montpellier, Paris, Padua, Prag und Oxford.

Die Prüfung bestand aus einem theoretischen Teil, die der Kandidat vor den Gelehrten der Schule ablegen musste. Der medizinische Lehrmeister bestätigte die praktischen Fähigkeiten. Und nach dem Schwur des Hippokratischen Eides erhielt man die Erlaubnis, als Arzt zu arbeiten.



"Thema" der Woche:


Der Herbst und der Winter: Zeit des Rückzugs und des Innehaltens:

Wenn Sie die Natur beobachten, sehen sie, daß die Blätter fallen, die Natur sich langsam auf den Winter vorbereitet. Einige Tiere halten sogar Winterschlaf. Alle Wesen sind im Winter weniger aktiv, gehen sparsam mit ihren Energien um.

In der Chinesischen Medizin steht der Winter im Wandlungsreich Wasser. Wasser steht für Urvertrauen. Urvertrauen ist das Gegenteil von Angst. Wasser bahnt sich immer seinen Weg zum Ozean, es findet immer einen Durchlass. Wasser ist die "Ursuppe", wir bestehen zu 70% aus Wasser, Wasser speichert die Information.

Vor unserer Geburt schwimmen wir in Wasser, im Mutterleib. Das bedeutet, daß wir im Winter durch Rückzug die Möglichkeit haben, wieder bei uns selbst anzukommen, im Urvertrauen. Uns selbst spüren können und dadurch Kraft sammeln für den Aufbruch im Frühjahr.

Fühlen Sie sich im Winter öfter müde und schlapp? Das hat nicht immer mit fehlendem Vitamin D zu tun und mit fehlenden Vitaminen. Es ist ein ganz natürlicher Prozess und Ihr Körper signalisiert Ihnen: ich will Ruhe, ich will Rückzug. Geben Sie dem nach.

Mit ein Grund für die Erkrankungen dieser Zeit, wie "Burn out" und hoher Blutdruck ist, daß wir verlernt haben, den Rhythmus der Natur zu leben:

Rückzug im Winter, Aufbruch im Frühjahr, das Feuer, das pralle Leben im Sommer, dann wieder beginnender Rückzug und Vorbereitung auf den Winter im Herbst.

Jetzt, der Herbst, gibt uns die Möglichkeit, die "Essenz" rauszuarbeiten, wie in der chinesischen Medizin gesagt wird. Im Wandlungsreich Metall, dem Dickdarm und Lunge zugeordnet sind, wird das, was losgelassen werden darf, verabschiedet und das, was uns weiterbringt im Leben, was wir an Erfahrung im Jahr gelernt haben, verinnerlicht.

Ich lade Sie ein, jeden Tag, und wenn es nur 10 Minuten sind, nach Innen zu gehen und zu fühlen, was momentan an Gefühlen da ist. Welche können gehen, was bringt mich weiter zu meinem Lebensziel?

Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne schöne Herbsttage und eine schöne beginnende Adventszeit. Ich schreibe wieder am 9. Dezember, das letzte Mal vor der Weihnachtspause. Gehen Sie in die Natur, es ist herrlich draußen!

Alles Liebe, Ihre Ingrid Rauber

 

 











Ingrid's Blog 18/19

Gepostet am 11. November 2019 um 11:00

...Spannendes über Osteopathie:

Der Atlas


Was ist das? Ein Gott? Nein, es ist der erste Halswirbel, der Wirbel direkt unterhalb vom Schädel. Der Atlas bildet zusammen mit dem 2. Halswirbel, dem Axis das sogenannte OAA, Occiput - Atlas - Axis - Gelenk. Von der Bewegung her ermöglicht dieses Gelenk Seitneigen des Kopfes. Der Atlas spielt eine wichtige Rolle für den Kopf und für die Wirbelsäule. Man kann seine Querfortsätze unterhalb vom Ohr ertasten. Er kann nur seitlich nach links oder rechts "verrutschen", sich auch etwas verdrehen, wenn er blockiert ist.


Verursachen kann eine solche Atlasblockade Beschwerden des Kopfes, wie Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Kiefergelenksprobleme, etc. und genauso auch Rückenschmerzen vom Hals bis zur Lendenwirbelsäule.


Der Atlas kann genauso verantwortlich sein für Durchblutungsstörungen des Ohres, was zu Hörstürzen führen kann und zu Schulterschmerzen.


Also man sieht schon, die Auswirkungen einer Atlasblockierung kann mannigfaltig sein. Andererseits kann man nicht immer bei den oben genannten Beschwerden davon ausgehen, daß der Atlas dafür verantwortlich ist. Der Osteopath muss bei seiner Untersuchung feststellen, ob der Atlas blockiert ist und wenn nicht, die Ursache eines Problems an anderer Stelle suchen.



"Kraut" der Woche:


Die Mariendistel





ist in der Naturheilkunde DAS Lebermittel.


Extrakte aus den Mariendistel-Früchten sind für ihre leberschützende und -regenerierende Wirkung bekannt. Sie enthalten als wichtigsten Wirkstoff das Silymarin (ein Gemisch aus verschiedenen Flavonolignanen), außerdem fettes Öl und viel Eiweiß. Die positive Wirkung auf die Leber beruht zum einen darauf, dass Mariendistel-Extrakte die Zellmembranen stabilisieren und so Zellgifte wie Alkohol am Eindringen in die Leberzellen hindern beziehungsweise sie daraus verdrängen können.

Außerdem kann das Silymarin zellschädigende freie Radikale (aggressive Sauerstoffverbindungen) abfangen, die Proteinsynthese ankurbeln und dadurch die Regenerationsfähigkeit der Leberzellen fördern.

Aufgrund dieser Effekte werden standardisierte Zubereitungen der Mariendistelfrüchte bei toxischen Leberschäden (etwa durch Alkohol oder Pilzgifte) und zur unterstützenden Behandlung bei chronisch-entzündlichen Lebererkrankungen (wie Hepatitis) und Leberzirrhose angewendet.

Traditionell werden die Mariendistelfrüchte in Pulverform und anderen Zubereitungen zur symptomatischen Behandlung von Verdauungsbeschwerden (wie Völlegefühl, Blähungen) eingesetzt.



Geschichtliches:

Die Pest

Begonnen hatte alles mit einem harmlosen Darmbakterium, das bei Menschen kaum Beschwerden verursachte. Doch zwei Gen-Veränderungen reichten aus, und Yersinia pestis wurde eine der tödlichsten Krankheiten der Welt - die Pest war geboren. Übertragen von Rattenflöhen erlagen allein im 14. Jahrhundert dem Schwarzen Tod etwa 50 Millionen Europäer. Doch woher kam der Erreger, der bei der sogenannten zweiten Pestpandemie teils bis zu 60 Prozent der Bevölkerung dahinraffte?


Ursprung der Pandemie zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert war offenbar ein einziger Erregerstamm, berichten Forscher vom Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena im Fachblatt "Nature Communications". "Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Yersinia pestis von Osten her nach Europa gelangte", sagt Studienautorin Maria Spyrou.


Das Pestgenom steckte in den Zähnen der Toten. Für die Analyse hatten die Forscher die Zähne von 34 Pestopfern aus ganz Europa untersucht, sie stammten aus England, Frankreich, Deutschland, Russland und der Schweiz. In den Zähnen lagern sich oft Krankheitserreger ab, gleichzeitig ist hier Genmaterial besonders gut erhalten - auch das der Pest.


"Thema" der Woche:

Hetze, Druck, Rastlosigkeit und Stress:

Ich spreche das Thema heute an, weil es immer präsenter wird. Wir alle sind davon betroffen, die Zeit vergeht immer schneller, wir hetzen und hasten nur noch von einem Termin zum Anderen. Es wird immer schwerer, sich dem zu entziehen....sogar die Kinder sind schon davon betroffen.


Ich frage mich immer: wohin hetzen wir denn? Ins Grab? Oder in den Burnout? Was steht am Ende dieser Hetze? Wenn wir uns immer weniger Auszeiten gönnen, immer mehr Druck verspüren, und wir hier in Deutschland sind besonders davon betroffen. In Holland, das habe ich vor kurzem erst erlebt, ist das nicht so.

Also, wozu führt uns das? Das ewige Online - sein? Was ich erlebe: wir werden immer kränker, immer unfähiger anderen zuzuhören, immer unzufriedener und zuletzt trauen wir uns nichtmal mehr, in uns selbst hineinzuhorchen, was uns da eigentlich antreibt. Meistens ja wir selbst, oder bessergesagt der Hetzer in unserem Hirn, der uns sagt: mach schneller, werde perfekter, mach bloß keine Fehler, blamier dich nicht, Du bist zu langsam, Du darfst nicht krankwerden, etc. etc etc. Also zusammengefasst: wir wollen funktionieren und entrücken dabei immer mehr von dem, was soooo wichtig ist, uns selbst zu spüren und wahrzunehmen. Dafür braucht man nämlich Zeit.

Da das Hetzen und Rasen ja nie zum Erfolg und Ende führt, sondern das ewige Hamsterrad ist, ist die einzige Möglichkeit für uns selbst zu sagen: STOP!!!! Streichen Sie radikal ihre Termine zusammen, sagen Sie auf der Arbeit, das ist zuviel, das schaffe ich nicht. Sagen Sie NEIN, steigen Sie aus aus dem Hamsterrad.

Zu Hause sitzen, Allein, Türe zu, keine Termine, keine Telefonate, kein Handy. Einfach da sein.


Können Sie sich das vorstellen?


Ich finde es immer erstrebenswerter dem Stress etwas entgegenzusetzen. Dinge stehen und liegenlassen und Auszeit! Sich wieder spüren, Atmen!  Wie wichtig das ist!!!!

Ich wünsche Ihnen eine schöne, wie man heute sagt, gechillte Zeit!

Bis zum 25.11.!

Ihre Ingrid Rauber









Rss_feed