Praxis für Osteopathie Rauber    

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Ingrid's Blog 13/20

Gepostet am 7. September 2020 um 10:55

...Spannendes zur Osteopathie:

 

Beinödeme:

Ja, auch solche Sachen sind mit Hilfe der Osteopathie günstig zu beeinflussen. Egal, welche Ursache ein Beinödem hat, ob es venös, lymphatisch oder durch die Schilddrüse verursacht wird, kann der Abtransport der Flüssigkeit durch osteopathische Behandlungen erreicht werden.

Durch Faszienarbeit im Beckenbereich und im unteren Bauch wird dann erreicht, daß die Systeme, die die Flüssigkeit "drainieren", wie Venen und Lymphe wieder besser fließen können. Ich nenne das immer "Abfluss-Frei", was die Osteopathie hier bieten kann.

Insbesondere möchte ich hinweisen, daß Narben auch die Ursache für mangelnden Abtransport der Flüssigkeit aus den Beinen sein können oder auch sämtliche Stauungen im Unterleib, die durch beispielsweise stumpfe Traumen oder Absenkungen der Organe, insbesondere der Harnblase oder Gebärmutter bei Frauen (nach Geburten), verursacht werden.

"Kraut" der Woche:

Okoubaka.
Ich hatte in einem früheren Eintrag schonmal darüber geschrieben. Da es derzeit sehr viel eingesetzt werden kann, habe ich mich zur nochmaligen Veröffentlichung entschieden. Okoubaka ist landläufig bekannt als Mittel bei Reisekrankheit, kann aber viel mehr:


 

 

Okoubaka aubrevillei ist ein Urwaldbaum, der zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae)gehört. Er ist vor allem in Ghana, Nigeria und an der Elfenbeinküste verbreitet. In derwestafrikanischen Sprache Anyin bedeutet der Name „okou baka“ Todesbaum. Die Einheimischen nennen ihn sicher deshalb so, weil er andere Bäume in seiner Umgebung parasitär befällt und diese abtötet. Er steht auf kleinen Lichtungen, denn kaum ein anderer Baum wächst in seiner direkten Umgebung. In der afrikanischen Volksmedizin setzt man schon seit langem die getrocknete und pulverisierte Rinde des Baums als Arznei gegen Vergiftungen ein. 1972 gelangte die Okoubaka-Rinde nach Deutschland, nachdem eine Homöopathin diese als Geschenk für die Behandlung eines Westafrikaners erhalten hatte. Dadurch begann die systematische Erprobung des pflanzlichen Arzneimittels.

Aus der Rinde des seltenen westafrikanischen Baums wird in pulverisierter Form eine typische Gerbstoffdroge hergestellt. Ihr werden eine entgiftende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. In der Praxis findet der pflanzliche Wirkstoff breite Anwendung. Okoubaka eignet sich sowohl zur therapeutischen als auch zur prophylaktischen Einnahme, beispielsweise bei Fernreisen.

Gerbstoffe haben eine austrocknende und entzündungshemmende Wirkung, die besonders auf der Haut und der Schleimhaut gegen Bakterien hilft. Sie dichten ab und bilden eine schützende Membran, wodurch sie das Eindringen von Bakterien verhindern.

Einsatzgebiete:

Hautkrankheiten

Entzündungen im Mund- und Rachenraum

zur schnellen Wundheilung

Magen-/Darmentzündungen

Vergiftungen

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Leber-, Galle- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen

Reizdarmsyndrom

Vergiftungen durch Lebensmittel und Schwermetallbelastung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Verdauungsstörungen

Reiseprophylaxe

Erbrechen bei Schwangerschaft oder Chemotherapie

Allergien

Mit seiner Wirkung kann Okoubaka auch bei allgemeinen Entgiftungstherapien (zum Beispiel durch Umweltbelastungen) hilfreich sein. Die negativen Folgen für den Magen-Darm-Trakt bei der Antibiotika-Einnahme neutralisiert Okoubaka ebenfalls und unterstützt die infektiöse Behandlung.

Okoubaka bei Magen-Darm-Beschwerden:

Okoubaka kommt vorrangig bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz. Eine prophylaktische Behandlung hat dabei zu sehr guten Ergebnissen geführt. Bei Reisen in südliche Länder oder bei Fernreisen ist es ein sinnvoller Bestandteil der Reiseapotheke. Eine Einnahme vor Reiseantritt sowie während der Reise kann Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Infekten vorbeugen.

Zudem hilft es unterstützend bei einer Nahrungsmittelumstellung, bei konventionellen Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie bei Lebensmittelvergiftungen. Okoubaka verschafft auch beim Reizdarm-Syndrom Linderung.


Geschichtliches:

Hippokrates, lebte von 460-370 v. Chr., war berühmtester Arzt des Altertums und Begründer der modernen Medizin. Ärzte legen heute noch den "hippokratischen Eid" ab, der sich auf Fürsorgepflicht und Schweigepflicht des Mediziners bezieht. Damals war der Arzt auf der Wanderschaft, um Erfahrung zu sammeln. Es ging damals um die Erhaltung der Gesundheit, durch Chirurgie, Pharmakologie und Diäthetik. Mit Diäthetik war nicht nur die Ernährung gemeint, sondern auch die Lebensführung, wie Schlaf- Wachrhythmus, Sport, Körperpflege, Sexualität, Arbeit und Pausen. All das sollte im Gleichgewicht sein. Vor allem der Anamnese und körperlichen Untersuchung schrieb Hippokrates große Bedeutung zu. Man verfolgte damals die Humorallehre: Diese Lehre besagte, daß der Körper 4 Säfte hat, wenn diese in Ungleichgewicht gerieten, wurde der Mensch krank. Das waren die gelbe Galle, die schwarze Galle, Blut und Schleim. Trocken waren gelbe und schwarze Galle, feucht Blut und Schleim, warm Gelbe Galle und Blut, kalt schwarze Galle und Schleim. Diese Primärqualitäten musste der Arzt am Patienten feststellen, daraus resultierte dann der Behandlungsansatz.

Ein bisschen ähnelt es der Chinesischen Medizin, die ebenfalls zu dieser Zeit schon weit entwickelt war mit den Wandlungsreichen Erde, Wasser, Feuer, Holz und Metall. Auch diesen wurden Qualitäten zugeordnet, wie Feuchtigkeit (dem Wasser), Hitze (dem Feuer), etc.

Ebenfalls eine Rolle spielte bei Hippokrates die Philosophie, und die Astrologie. Diese Wissenschaften waren zu dieser Zeit miteinander verwoben.


Thema der Woche:


Das Ding mit der Dankbarkeit


"Dankbarkeit ist ein positives Gefühl oder eine Haltung in Anerkennung einer materiellen oder immateriellen Zuwendung, die man erhalten hat oder erhalten wird. Man kann dem Göttlichen, den Menschen oder sogar dem Sein gegenüber dankbar sein, oder allen zugleich." Auszug aus Wikipedia.

Dankbarkeit kann darüberhinaus zu einer Lebenshaltung werden. Eine dankbare Haltung mir und meiner Umwelt gegenüber verhilft mir dazu, eine positive Einstellung dem Leben gegenüber zu haben. Mit Dankbarkeit sehe ich die Dinge, die ich bereits habe oder lebe in einem positiven Licht. Mit einer dankbaren Haltung kann ich eine positive Ausstrahlung bekommen und das verhilft mir dazu, noch mehr Positives in mein Leben zu ziehen.

Auch im Umgang mit anderen Menschen ist Dankbarkeit eine Umgangsform, die uns das Zusammenleben mit Respekt und Positivem dem anderen Menschen gegenüber gibt.

Mal öfter "Danke" sagen, finde ich auch nicht nur respektvoll, sondern ich signalisiere meinem Gegenüber: "das ist nicht selbverständlich, das ist ein Geschenk, danke!"

Sowohl das Danke im täglichen Umgang als auch die dankbare Haltung erleichtern das Leben ungemein und sind meiner Meinung nach unerlässlich im Alltag.

Auch in "großen" Dingen: nach einer Trennung mal danke sagen für die vielen schönen Jahre/Monate oder Tage? Wie liebevoll wäre die ein oder andere Trennung, statt Erwartungen in die Verbindung oder in das Ende der Verbindung zu setzen?

Voraussetzung für die dankbare Lebenshaltung ist die Eigenverantwortung im Leben. Wer bereit ist, diese zu übernehmen, begibt sich in den Status des Erwachsenen.

Namasté! Und danke, daß Sie / Du meinen Blog liest !

Ich schreibe wieder am 5. Oktober.


Ihre / Eure Ingrid

 


 



Ingrid's Blog 12/20

Gepostet am 24. August 2020 um 10:00


Spannendes über die Osteopathie:


Die Harnblase:



Zunächst einmal ist die Harnblase nichts Anderes als ein Behältnis, wo sich der Urin, der aus den Nieren kommt und dort gefiltert wird, anschließend durch die Harnleiter fliesst, sammelt. Maximales Fassungsvermögen: zwischen 900 und 1500 ml.



Mich erstaunt es immer wieder, wie wenig die Menschen trinken. Tatsächlich habe ich durch meine tägliche Arbeit den Eindruck, daß das Durstgefühl mit dem Alter abnimmt. Aber auch junge Menschen trinken oft zu wenig. Es gibt eine Richtlinie, die ich in meiner osteopathischen Ausbildung gelernt habe: 30 ml pro kg Körpergewicht ist der tägliche Bedarf. Wenn es heiß ist draußen und / oder Sport getrieben wird, kann das Ganze nochmal um ca. 1 l gesteigert werden.



Wasser ist ein wichtiger Stoff für und Menschen, schließlich bestehen wir ja zu 70 % aus Wasser. Viele Organe sind von ausreichender täglicher Wasserzufuhr abhängig, z.B. das Gehirn, die Augen, das Verdauungssystem (zu wenig trinken kann zu Verstopfung führen), zu wenig trinken schädigt auch die Nieren und kann zu Harnblasenreizungen führen, auch die Muskulatur braucht Flüssigkeit, zuletzt auch die Knochen. Die Biegsamkeit der Knochen ist auch von Flüssigkeit abhängig. Und: das Blut wird sehr dickflüssig, wenn zuwenig Wasserzufuhr da ist. Das schädigt die Venen und Arterien und auch das Herz.



Mit Wasserzufuhr meine ich auch Wasser. Am gesündesten ist Wasser ohne Kohlensäure, keine Säfte, kein Kaffee oder sonstige gar zuckerhaltigen Getränke.



Ich merke bei meinen Behandlungen sehr deutlich, wenn jemand zu wenig trinkt. Dann fühlt sich das gesamte Gewebe sehr hart und undurchlässig an. Auch die Muskulatur wird dann sehr steif.  Die Harnblase verkleinert sich sehr stark und wir anfällig für Erreger, es drohen Blasenentzündung und / oder Blasenreizung. Es gibt in der Naturheilkunde zwar hervorragende Mittel dagegen, aber am Besten man lässt es gar nicht so weit kommen und trinkt ausreichend!


Osteopathisch ist eine Behandlung der Blase verbunden mit einer Behandlung des Kreuzbeines, dem knöchernen Stück unterhalb der Lendenwirbelsäule. Eine gut versorgte und freie Harnblase ist mit diesem "Knochen" verbunden, ich habe die Erfahrung gemacht, daß auch das Kreuzbein dann befreit werden muss.


Pflanze der Woche:


Cranberries oder Moosbeeren:





Cranberrys haben einen außergewöhnlich hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen. Hier sind es vor allem die Polyphenole und Anthocyane, denen die Beeren ihre Farbe und einen wichtigen Teil ihrer gesundheitlichen Wirkung zu verdanken haben. Sie schützen die Zellen unseres Körpers vor schädlichen oxidativen Einflüssen und stärken die Gefäße und das Herz-Kreislauf-System. Das Vitamin C der Beeren verstärkt den positiven Effekt der sekundären Pflanzenstoffe.


Auch der Vitamin A-Gehalt bzw. der Gehalt der pflanzlichen Vorstufe ist hoch. Mit 60mg in 100g ist die Beere weit über dem Durchschnitt. Außerdem enthalten sie Vitamin B6, das eine wichtige Rolle für die Abwehrkräfte und die Nervenfunktion spielt. Neben Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen findet man auch wichtige Mineralstoffe in Cranberrys, unter anderem eine große Menge Eisen. Das macht die Beere zu einem wertvollen Lebensmittel auch für Vegetarier und Veganer. Pektin ist ein weiterer gesundheitsfördernder Wirkstoff. Die löslichen Ballaststoffe fördern die Darmgesundheit.

Darüberhinaus ist die Beere gut einsetzbar als Schutz für die Harnblase.

Bei bereits vorhandener Blasenentzündung ist Solidago eher das Mittel der Wahl. Darüber habe ich in einem früheren Beitrag bereits geschrieben.


Geschichtliches



Pandemien:


Pandemien gibt es wahrscheinlich fast so lang, wie es Menschen gibt. Während die Justinianische Pest noch 100 Jahre brauchte, um von China nach England zu wandern, ging die Spanische Grippe 1918 innerhalb weniger Monate um die Welt. Begleitet wurde sie wie die aktuelle Corona-Pandemie von Lockdowns, Verharmlosungen und Verschwörungstheorien.

Nicht zu vergessen die große Pest-Pandemie von 1346 und 1353, die 1/3 der Weltbevölkerung dahinraffte, geschätzte 25 Millionen Todesopfer.


Pandemien werden oft verursacht durch Erreger, die von Tieren auf Menschen übertragen werden, sogenannte Zoonosen. Hier gilt es, unser Essverhalten zu überdenken, und die Massentierhaltung.


Während die Schulmedizin hier auf Impfungen setzt, was oft schwierig ist, da die Erreger "mutieren" können, sich also verändern, wird in der Naturheilkunde auf die Stärkung des Immunsystems gesetzt. Dieses beinhaltet eine ausgewogende, möglichst fleischarme oder fleischlose Ernährung, und diverse vor allem Vitamin C-haltige Früchte, ein gutes Darmmilieu, da das Immunsystem zum großen Teil im Darm ist.  Auch ausreichendes Trinken ist wichtig, Meditation, Yoga, Qigong, auch "Waldbaden" sind hier förderlich.

Wir schwächen das Immunsystem durch Stress und Hetze, fleischlastige Ernährung, Alkohol, wenig Bewegung und Ausrichtung der Gedanken auf Angst und Weltuntergangsszenarien.


Thema der Woche:


Selbstzentrierung:


Sehr wichtig in diesen Tagen. Wo täglich Negatives über uns hineinbricht. Schauen wir die Nachrichten, begegnen uns Horrorszenarien von verhaltensauffälligen Staatslenkern, auch die derzeitige Pandemie macht Angst. Einige bangen gar um ihre Existenz.


Was bringt diese Sache mit der Pandemie Positives für uns?:


Die unglaubliche Chance, bei uns selbst anzukommen. Da Ablenkungen reduziert sind und wir mehr zu Hause sind, haben wir die Möglichkeit dazu.

Überdenken der derzeitigen Lebenssituation. Ist alles noch so, wie ich mir das vorgestellt hatte? Wäre es angebracht, Entscheidungen zu treffen, sich von Dingen und / oder Menschen zu trennen, die nicht mehr in mein Leben passen, ja vielleicht sogar einen neuen Lebensabschnitt "einzuläuten" ?

Überdenken des Verhaltens gegenüber anderen Menschen und den Tieren.

Überdenken des Essverhaltens.

Überdenken des Yin/Yang-Gleichgewichts in meinem Leben. Gibt es genug "Auszeiten", genug Aktivität und Passivität. Bewegung und Ruhe, Schlaf und Wachrhythmus?

Welche Dinge sind überflüssig in meinem Leben? Worauf kann ich verzichten?

Wo kann ich mir etwas Gutes tun? Was fehlt mir im Leben?

Diese Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, soll lediglich anregen.

Meditation und Yoga sind zwei Möglichkeiten, sich zu zentrieren, sich zu fühlen und bei sich anzukommen. Auch Waldbaden gehört für mich dazu, ich mache es grade jetzt in Corona-Zeiten regelmässig.

Bleiben Sie bei sich, klinken Sie sich immer öft aus aus dem "täglichen Wahnsinn"! Genießen Sie den Spätsommer, das satte Grün, die wunderbaren Landschaften, singen und tanzen Sie, ganz für sich!


Herzlichst Ihre Ingrid Rauber




Ingrid's Blog 11/20

Gepostet am 29. Juni 2020 um 0:00


...Spannendes über Osteopathie:


 

Muskulus Semimembranosus:

Dieser Muskel sitzt an der Oberschenkelhinterseite. Er zieht vom Sitzbeinhöcker des Beckens bis zur Innenseite des Unterschenkels, zieht also über zwei!! Gelenke (Hüftgelenk und Kniegelenk). Er ist zuständig für das "Nach hinten bewegen" des Beines, für Beugung und Innendrehung des Unterschenkels.

Für uns Osteopathen ist er deshalb interessant, weil er verbunden ist mit der Gelenkkapsel des Knies, mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies. Ist er verkürzt, so können Knieschmerzen durch ihn verursacht werden. Ich habe das in der Praxis schon oft erlebt, daß bei Behandlung dieses Muskels Knieschmerzen verschwunden sind.


Heilmittel der Woche:

Die Artischocke




Nicht nur als Gemüse sind Artischocken sehr beliebt, sondern auch als Heilpflanze. Sie helfen gut bei Magen-Darm-Beschwerden, senken den Cholesterinspiegel, verbessern die Fettverdauung und regen die Darmbeweglichkeit an. So kann man auch abnehmen mit Artischocken. Lesen Sie hier mehr über die Artischocken-Wirkung!

Artischocken (Cynara scolymus) fördern den Leber- und Gallenfluss. Die dadurch erhöhte Menge an Gallensäure wirkt sich dabei auf verschiedene Bereiche positiv aus:

Zum einen werden der Cholesterinspiegel und insgesamt die Blutfettwerte gesenkt sowie die Fettverdauung verbessert. Bereits bestehende Cholesterinablagerungen an den Blutgefäßwänden können zudem aufgelöst werden. Zum anderen schützen die Inhaltsstoffe der Artischocken über diverse Mechanismen die Leber und wirken entgiftend. Zusätzlich regen Artischocken die Aktivität der Darmmuskulatur an, was ebenfalls verdauungsfördernd wirkt.

Zusammen üben die Inhaltsstoffe der Blätter also einen sehr positiven Effekt auf die Verdauung und die Leber aus. So sind die Extrakte der Blätter zur Behandlung von sogenannten dyspeptischen Beschwerden (auch Reizmagen genannt) arzneilich anerkannt – vor allem, wenn diese durch Störungen des Leber-Galle-Systems verursacht werden.

Dyspeptische Beschwerden sind dauerhafte oder immer wiederkehrende Beschwerden im Magen-Darm-Trakt mit unterschiedlichen Symptomen wie:

Schmerzen im Oberbauch

Sodbrennen

Völlegefühl

Blähungen

Übelkeit und Erbrechen

Aufgrund aussagekräftiger Studien können die Blätter der Pflanze auch zur Behandlung von Gallenbeschwerden, Appetitlosigkeit, zu hohem Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie), als Leberschutz und vorbeugend gegen das Wiederauftreten von Gallensteinen eingesetzt werden. Auch bei Arteriosklerose ("Arterienverkalkung") und sogar in der begleitenden (adjuvanten) Behandlung von Hepatitis C zeigen Artischocken Wirkung.

Die Blüten und fleischigen Hüllblätter gelten gekocht als Delikatesse. Sie wirken jedoch nicht annähernd so heilsam bei den erwähnten Beschwerden wie ein Extrakt aus den Blättern, da das Kochen einen großen Teil der Inhaltsstoffe unwirksam macht. Die gekochten Pflanzenteile besitzen jedoch einen hohen Gehalt an löslichen Ballaststoffen. Man kann daher mit Artischocken abnehmen oder genauer gesagt: das Abnehmen unterstützen.


Geschichtliches:


Ich werde Ihnen jetzt in umbestimmter Reihenfolge einige berühmte Heiler aus der Geschichte vorstellen. Heute: Paracelsus


 

 

Paracelsus wurde als Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim vermutlich am 10. November 1493 in Egg bei Einsiedeln geboren. Er war Arzt und Geistheiler sowie Astrologe (Hellseher).

Paracelsus war der Sohn des Arztes, Naturforschers, Geistheilers und Alchemisten Wilhelm Bombast von Hohenheim. Sein Vater war Vorbild im Hinblick auf seine Beschäftigung mit der Medizin und Heilkunde. Paracelsus schloss 1516 sein Medizinstudium ab und arbeitete danach als Wundarzt. Ein großer Einfluss war seine Gedankenkraft, die ihn befähigte, viele Menschen zu heilen. Seine Heilungserfolge waren legendär. Paracelsus, der Geistheiler und Alchemist, hatte natürlich auch seine Kritiker in der Ärzte- und Apothekerschaft. Vor einem anstehenden Gerichtsverfahren bezüglich seiner Tätigkeit floh Paracelsus 1528 in das Elsass. 1529 vervollständigte er die beiden Werke „Paramirum“ und „Paragranum“. Sein bekanntestes Buch ist die „Astronomia Magna“ (auch bekannt als „Philosophia Sagx“;), das er 1537 fertig stellte.

Gotteserkenntnis war neben Naturerkenntnis die Grundlage für die Medizin des Geistheilers Paracelsus. Nicht nur empirische Befunde waren ihm bei der Behandlung von Krankheiten wichtig, sondern auch die Betrachtung des Großen und Ganzen: „Denn der Mensch kann nur vom Makrokosmos aus (universalistisch) erfasst werden, nicht aus sich selbst heraus. Erst das Wissen um diese Übereinstimmung vollendet den Arzt.“

Der Geistheiler und Arzt Paracelsus starb 1541 an den Folgen einer Bleivergiftung. Es wird angenommen, dass er sich selbst mit Blei therapiert hat, um eine Mittelohrentzündung zu bekämpfen.


Thema der Woche:


Das Ding mit der Erwartung:


Schon oft ist es mit sowohl an mir als auch bei Anderen aufgefallen: wir Menschen neigen dazu, Erwartungen zu haben. Was sind Erwartungen und woher kommen sie?

Zunächst einmal: Erwartungen resultieren in erster Linie aus Lebenserfahrung. Ein kleines Kind ist am Anfang noch frei davon, geht voller Freude und Vertrauen in verschiedene Situationen. Sicherlich sind viele Erfahrungen lehrreich für das Leben. Es kann uns aber auch daran hindern, uns möglichst frei von Erwartungen in Situationen zu bewegen, ja es können sogar Ängste entstehen.

Am Deutlichsten sind die Erwartungen zu entdecken in Liebesbeziehungen. Wenn man mal ehrlich ist, können diese meist nicht erfüllt werden und irgendwann erwacht man aus der "Verliebtheit".

Vor allem verblendet uns die Erwartung in der Wahrnehmung von uns selbst. Gehe ich denn mit der Situation oder meinem Gegenüber so um, wie ich es von Anderen erwarte?

Ich fahre ganz gut damit, zu fragen. Fragen Sie, wenn Sie jemanden kennenlernen, ob für ihn das Fremdgehen dazugehört. Fragen Sie Ihre Kollegin, was Sie gerne wissen möchten. Ich erlebe oft, daß statt zu fragen, dem Gegenüber Dinge unterstellt werden. Das muss dann zwangsläufig dazu führen, daß Mißverständnisse entstehen.

Das mit dem Fragen stellen, ist auch ein Akt des Respekts. Statt demjenigen "mein Erwartungs- Käppchen" überzustreifen, gebe ich ihm oder ihr die Möglichkeit, sich selbst zu zeigen und die eigene Wahrnehmung mitzuteilen. Oft stellt man dann fest, daß das, was man erwartet hat, gar nicht der Wahrheit entspricht, sondern nur ein Konstrukt der eigenen Gedanken ist - wieder mal!

Reflektieren Sie Ihre Erwartungen an andere. An Familienmitglieder, an Ihren Chef, an Ihre Kollegen, Ihre Nachbarn. Und stellen Sie Fragen. Das klärt oft Einiges!

Versuchen Sie wieder ein stückweit kleines Kind zu sein und mit staunenden Augen durch die Welt zu gehen. Dann wird es spannend! Denn Sie werden mit Sicherheit Neues entdecken, durch die neuen Perspektiven, die sich dann zeigen!

"Alle großen Leute sind einmal Kinder gewesen (aber wenige erinnern sich daran)." Aus: Der Kleine Prinz von Antoine de Saint- Exupéry


Namasté!

Ich schreibe wegen einer Sommerpause erst wieder am 24. August. Genießen Sie den Sommer mit seinen bunten Farben, der Sonne, der Helligkeit und dem Zwitschern der Vögel!

Ihre Ingrid Rauber








Ingrid's Blog 10/20

Gepostet am 15. Juni 2020 um 11:45 Comments Kommentare (1)


...Spannendes aus der Osteopathie:



 

Das Kiefergelenk:


Hier handelt es sich um eine der wichtigsten Gelenke in der osteopathischen Arbeit. Leider in der Schulmedizin oft nicht beachtet, dabei kann das Kiefergelenk Auslöser sein für viele Beschwerden.

Der Gelenkkopf befindet sich am Ende des Unterkiefers, seine Pfanne in einem Anteil des Schädels, der sich Os Temporale nennt, direkt neben dem Ohr. Damit benenne ich schon eine Struktur, die anfällig ist, wenn Kopf und Pfanne nicht direkt aufeinandersitzen. Schwindel und Tinnitus können den Auslöser Kiefergelenk haben.

Auch schlechter werdendes Sehen kann die Konsequenz sein, wenn das Kiefergelenk blockiert ist. Genauso wie Nackenprobleme, Schulterprobleme und Probleme der Brustwirbelsäule.

Kopfschmerzen, Probleme mit den Gesichtsnerven (Facialisparese, Trigeminusneuralgie), Nebenhöhlenprobleme, kurz: alle Geschehnisse am Kopf können auf das Kiefergelenk zurückzuführen sein. Sie merken also: ein weites Feld!

Große Probleme werden gesetzt durch die Zahnkorrekturen bei Kindern. Vor allem feste Zahnspangen sorgen dafür, daß durch die Fixierung der Kiefer andere Strukturen durch den Versuch, diese Unbeweglichkeit auszugleichen, in Mitleidenschaft geraten. Ich habe schon erlebt, daß Kinder dadurch schlechter hörten, schlechtere Augen bekamen, sogar der ganze Körper sich verdrehte, bis zum Becken. Beckenblockierungen beobachte ich bei diesen Kindern eigentlich immer.

Deshalb rate ich Eltern: gehen Sie einmal monatlich zum Osteopathen, wenn Ihre Kinder Spangen tragen!


Naturheilmittel der Woche:


Propolis:




wegen des häufigen Vorkommens an den Fluglöchern von Bienenstöcken, auch Vorstoß, Stopfwachs, Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs genannt, ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Propolis ist ein Gemisch aus vielen unterschiedlichen Stoffen, deren Zusammensetzung stark variieren kann.


Deshalb dient Propolis den Bienen zum Abdichten von kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen sowie gleichzeitig dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder abzutöten. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen. Im Bienenstock vorhandene, von den Bienen nicht entfernbare Fremdkörper oder Unrat werden ebenfalls mit diesem Stoff abgekapselt.


Schon die alten Ägypter wussten um dieses wunderbare Naturheilmittel, auch im Mittelalter war bekannt, daß Propolis so etwas wie ein "natürliches" Antibiotikum ist, und noch viel mehr....:

Antibiotische Wirkung gegen verschiedene krankheitserregende Bakterien wie zum Beispiel Staphylococcus aureus und Salmonella enteritidis.

Antientzündliche, wundheilungsfördernde und Immunsystem-beeinflussende Wirkung.

Antioxidativer Effekt, also Schutz vor freien Radikalen (aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen schädigen können).

Antidepressive Wirkung.


In Alkohol oder Wasser aufgelöst lässt sich aus Propolis auch leicht eine "Urtinktur", also ein unverdünntes, unverfälschtes Medikament herstellen. Dieses gibt es auch von verschiedenen Firmen in der Apotheke. Tipp von mir: zusammen mit Arsenicum Album C30 (darin aufgelöste Globuli) hervorragend geeignet, um juckende Hautausschläge zu behandeln. Und das Ganze sogar ohne Chemie und Nebenwirkungen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß der Hautausschlag sofort aufhört zu jucken, und auch 3 mal so schnell abheilt.


Geschichtliches:



Die Hexensalbe:

Unter Hexensalbe oder Flugsalbe versteht man eine Salbe oder Paste, mit der sich im Spätmittelalter und zur Zeit der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen Menschen (meist als Hexen bezeichnete Frauen) eingerieben haben sollen, um zum Hexensabbat zu fliegen. Der Glaube an eine derartige Zubereitung beruht auf antiken Traditionen und daraus im Spätmittelalter abgeleiteten scholastischen Vorstellungen. Die Existenz einer solchen und zu diesem Zweck angewandten Salbe war bereits im 16. Jahrhundert umstritten. Als Hexensalbe werden zudem aus psychoaktiven Substanzen (vor allem von Nachtschattengewächsen) hergestellte salbenförmige Zubereitungen genannt, deren Anwendung Halluzinationen oder wahnhafte Träume verursachen kann, für deren realen Gebrauch als Rauschdroge des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Rezepte überliefert sind.

Einer, der Rezepte der Hexensalbe niedergeschrieben hat, war Johannes Hartlieb, (1400-1468 ), Leibarzt des Wittelsbacher Herzogs Albrecht III. In Hartliebs Rezept wird jede Pflanze einem Wochentag zugeordnet. Seit dem Mittelalter wurden die in Astronomie und Astrologie üblichen Planetensymbole auch für die Wochentage verwendet. In der Alchemie standen diese gleichzeitig für bestimmte Metalle. Die Kräuter wiederum wurden Planeten zugeordnet. Das erlaubt 6 der 7 Kräuter mit Sicherheit zu bestimmen. Das 7. Kraut wurde allerdings ausgelassen „ich als nit schreib, das yemant darvon sol geergert werden“ doch kann man getrost annehmen, dass es sich bei diesem Kraut um die Alraune gehandelt haben muss. Da dieser Pflanze die größten „magischen Eigenschaften“ zugeschrieben wurden, sie ein Gewächs des Saturns (also des fehlenden Samstags), und die halluzinogene Wirkung eine „Flugerfahrung“ ermöglicht. So könnte das Rezept wie folgt ausgesehen haben:

Eisenkraut, Mondraute, Einjähriges Bingelkraut, Donnerbart, Alraune, Frauenhaarfarn, Johanniskraut, Vogelblut, Tierschmalz.

Die Kräuter wurden wohl getrocknet, zerstoßen/zerrieben, und mit dem Vogelblut sowie dem Tierschmalz zu einer Paste verarbeitet.

Dabei ist davon auszugehen, dass weder Ofengabeln noch Besen, sondern Sonnengeflecht, Halsansatz, Arm- und Kniekehlen, Handflächen und Fußsohlen damit bestrichen wurden, um eine optimale Wirkung zu erzielen.


"Thema" der Woche:


Fluch und Segen eines Neuanfangs:


Wer hat sich nicht schon ausgemalt, wie es wäre, nochmal ganz von vorne anzufangen? Quasi den "Reset"-Knopf drücken und alles nochmal neu ?

Gleichzeitig schnürt es den meisten von uns dann die Kehle zusammen, der kleine Teufel im Ohr sagt: wie kannst Du das machen? Den "sicheren" Job aufgeben, die Familie verlassen, einer Tätigkeit nachgehen, in der Geld verdienen und eine Existenz aufbauen fast unmöglich ist?

Die meisten von uns spielen diese Dinge nur in Gedanke durch und statt ihren Träumen nachzuspüren gehen sie weiter ihrem derzeitigen Alltag nach. Oft gespickt mit Ablenkungen und Tätigkeiten, die mehr Ersatzhandlungen sind, um eine Befriedigung zu erhalten.

Es ist ja OK das zu machen, so lange der Mensch zufrieden ist. Wenn aber Unzufriedenheit, vielleicht sogar Krankheit schon zeigen: "Hallo, hier läuft etwas in die falsche Richtung", sollte man vielleicht mal überlegen, ob der Schritt nicht gewagt werden kann.

Eines ist klar: was man hat, das kennt man, auch wenn es vielleicht schon jahrzehntelange Routine ist. Das Neue, das man erträumt, ist in Wirklichkeit eine große "unbekannte" Komponente. Da weiß man nicht, wie es wird. Hat man Erfolg oder nicht? Wird alles so laufen, wie man es sich erträumt hat?

Ich glaube fest daran, daß der Mensch eine Aufgabe hat im Leben, die es gilt umzusetzen. Das ist der Grund, warum wir hier auf der Erde sind. Dafür begegnen uns Menschen, Dinge und Ereignisse, die uns den Weg dafür bereiten, wenn der ausgewählte Weg der richtige Weg ist, also der Weg des Herzens.

Wir haben immer die Wahl: tägliche Routine und vermeintliche Sicherheit? Oder den Weg des Herzens gehen, die große Unbekannte, die uns lehrt, zu vertrauen und auf die Signale, die uns gesandt werden, zu hören. Und: das ist Abenteuer pur!

Nur so - das ist meine Erfahrung - können wir uns als Mensch wirklich entfalten und entwickeln. Und das ist das schönste, was es gibt! Wenn man im Reinen ist mit sich und dem, was man tut. Dann ist da in einem tiefer, tiefer Frieden und Zu-Frieden-Heit! und Freiheit!

Namasté!

Bis in zwei Wochen!

Ihre/Eure Ingrid Rauber













Ingrid's Blog 09/20

Gepostet am 24. Mai 2020 um 16:00

....über die Osteopathie:

Os calcaneus

Das ist das Fersenbein, ein sehr dicker, klobiger Knochen, der das Hauptgewicht unseres Körpers trägt im Fuß. Er kann in verschiedene Richtungen "verrutschen": nach vorne und nach hinten, besonders bei Fußfehlstellungen kann er auch nach links oder rechts abkippen. Solche Blockierungen können dazu führen, daß nicht nur Schmerzen im Sprunggelenk und im Fuß spürbar sind, es können sogar Schmerzen im gesamten Bein zu spüren sein bis hin zum unteren Rücken. Oft wird dann fälschlicherweise der Rücken behandelt....Und Fußschwellungen sind ebenfalls möglich. Man richtet das Fersenbein dann wieder in die richtige Richtung. Dann müssen noch die "Weichteile" behandelt werden: Sehnen, Bänder, Muskeln, Faszien. Liegt eine Fußfehlstellung vor, muss diese sensomotorisch behandelt werden.


Strophantus, das vergessene Herzglykosid:




 

Die in Zentralafrika heimischen Strophanthus-Arten fanden zunächst nur zur Herstellung von Pfeilgiften Verwendung. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der Afrikaforscher David Livingstone (1813–1920) die pulsverlangsamende Wirkung dieser Droge. In den Jahren 1887–1890 stellte Sir Thomas Richard Fraser (1841–1920) fest, dass es sich beim Wirkstoff der Strophanthus-Arten um ein Glykosid handelt. Die Isolierung des ersten amorphen Strophanthins gelang Catillon 1888. Im Jahr 1905 setzte Albert Franckel (1864–1931) das aus Strophanthussamen gewonnene k-Strophanthin als intravenöses Therapeutikum ein, das bis heute wegen seines schnellen Wirkungseintritts in der Akutmedizin verwendet wird.

Die Wirkung von Strophanthin:

Es vermindert die Stresshormone im Blut und Herzmuskel.

Es senkt einen zu hohen Blutdruck und wirkt entzündungshemmend.

Es verhindert weitgehend die Attacken einer Angina pectoris.

 

Es sorgt für eine bessere Durchblutung von Herz und Gehirn und verbessert die Sauerstoff-Ausnutzung.

Es verbessert die Oxidation von Milchsäure und den pH-Wert als Zeichen der Übersäuerung im Herzmuskel.

Durch all diese Eigenschaften eignet es sich für eine Behandlung aller Beschwerden rund um die Herzgesundheit, wie z.B. Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herzanfall bzw. Herzinfarkt.

Strophanthin ist ein völlig natürlicher und nebenwirkungsfreier Pflanzenstoff, welcher den Stoffwechsel des Herzens unterstützt, dessen Stoffwechsellage normalisiert und auf diese Weise den Herzmuskel bei Belastung schützt. Das Mittel wirkt sich nachgewiesenermaßen äußerst positiv auf Herzerkrankungen und Herzschwäche aus und erlebte trotzdem in der Medizin einen rasanten Aufstieg und kurze Zeit später ein fast jähes Ende.

 

Dieses sei, so die Schulmedizin, mit den „gravierenden Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen“ zu erklären. Sucht man aber nach glaubhaften Aufzeichnungen darüber, wird man nirgends fündig. Das bedeutet, daß es schwierig sein kann, von Schulmedizinern ein Strophantusprodukt aufgeschrieben zu bekommen.

Bitte wechseln Sie, sollten Sie kardiologisch behandelt werden, nicht eigenmächtig auf ein Strophantusprodukt. Was Sie aber tun können: Sie können sich Strophantus in homöopathisierter Form besorgen (bekommt man in der Regel ab der D3-Potenzierung rezeptfrei in der Apotheke) und zusätzlich zu Ihren Medikamenten einnehmen. Vielleicht können Sie dann mit Hilfe Ihres Arztes langfristig ihre Herzmedikation reduzieren.



Geschichtliches:

 

Heilende Frauen in der Antike:


Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema: Wunder - gibt es das?

 

Ich behaupte, ja! Für mich ist Wunder die Kunst, all das was im Leben passiert - auch das Negative - als Chance zu begreifen und daraus zu lernen und damit vor allem sich selbst besser und besser kennenzulernen. Sich dem Urvertrauen öffnen und der Dankbarkeit gegenüber den Dingen, die uns offensichtlich tagtäglich begegnen: der Sonnenaufgang, die Natur überhaupt, der Regen, das Lächeln das einem begegnet, ein Dach über dem Kopf zu haben und fließendes Wasser, überhaupt die Fülle, die wir hier in unserer westlichen Welt haben.

Wir sind niemals Opfer und auch nicht dafür geboren worden, einen Punkt nach dem Anderen im Leben abzuhaken oder/und von jemand Anderen abhängig zu sein. Wir sind auf der Welt, uns selbst zu entfalten und kennenzulernen - mit allen Facetten. Und dabei auf unser Herz zu hören, das uns auf unserem Weg begleitet und unser Denken und Handeln führt.

Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber und ein offenes Herz führen dahin, daß uns tagtäglich Wunder begegnen, probieren Sie es aus!

Erwachen:

Am frühen Morgen,

Wenn die Nacht vergeht,

Wenn des Mondes Sichel,

Tief am Horizonte steht,

Kehren alle Sorgen,

Heimlich in dein Herz zurück,

Grad noch träumte dir vom Glück.

Mittags, wenn die Sonne lacht,

Steh‘n glückverheißend im Zenit,

Wunder, auch für dich gemacht,

Lächeln Trübsinn vom Gemüt,

Hast du das alles schon bedacht?

Wenn der Abendstern erglüht,

Ist dein Tageswerk vollbracht.

Nutz die Abendstimmung,

Halte Einkehr zur Besinnung,

So wird dir Offenbarung,

Klarheit und Bestimmung.


H.R. Menzel



Ich wünsche Ihnen WUNDER-VOLLE Tage, bis zum 15. Juni (wegen des Feiertags).

Namasté, Ihre / Eure Ingrid

 


 






Heute kein Eintrag

Gepostet am 11. Mai 2020 um 0:00 Comments Kommentare (1)

Sehr geehrte / r Leser/In,


da ich diese Woche krank bin, fällt der Blogeintrag leider aus! Sie hören wieder von mir am 25.5.20 !


Viele Grüße und Namasté, Ihre / Eure Ingrid Rauber

Ingrid's Blog 08/20

Gepostet am 27. April 2020 um 8:00 Comments Kommentare (0)

 

...Spannendes aus der Osteopathie:


Knieschmerzen:

Wie oft hat Mann/Frau Probleme mit dem oder den Knien. In all den Jahren als Osteopathin, in denen ich tätig bin kann ich an einer Hand abzählen, wie oft ich Knie ursächlich behandelt habe. Warum? Knie reagieren aus meiner Erfahrung auf das, was von unten und oben kommt, sprich: auf Hüfte/Becken und Füsse. Fußfehlstellungen und/oder Beckenblockierungen allen voraus sind sehr oft verantwortlich für Knieschmerzen.

Damit keine Mißverständnisse aufkommen: wenn man auf das Knie fällt und das dann schmerzt und anschwillt ist das Knie natürlich die Ursache!

Ich spreche von Knieschmerzen ohne solche Vorgeschichten, die evtl. schon chronisch sind. Ein Beispiel für einen solchen Zusammenhang ist ein Muskel, der vom Becken aus zur Innenseite des Unterschenkels zieht, ein Muskel, der zu der hinteren Muskulatur des Oberschenkels zählt, genannt M. Semimembranosus. Dieser ist mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies verwachsen. Wenn Zug auf diesem Muskel ist, durch Beckenblockierungen und/oder muskuläre Verkürzungen, kann dieser allein verantwortlich sein für einen Knieschmerz. Ich hatte diesen Fall in meiner Praxis schon sehr oft. Ist die Beckenblockierung dann gelöst, löst sich sehr wahrscheinlich dann auch der Knieschmerz.



Heilpflanze der Woche:


Echinacea, der Sonnenhut


 

 

Sonnenhut gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae) und blüht von Mai bis August.

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

Als pflanzliche Arznei dient beim schmalblättrigen Sonnenhut die Wurzel. In ihr kommen sogenannte Alkamide vor sowie ätherisches Öl und Kaffesäure-Abkömmlinge wie die Substanz Echinacosid.
 Beim Purpur-Sonnenhut wird das Kraut verwendet, also alle Pflanzenteile außer der Wurzel. Es enthält die gleichen Stoffgruppen wie der schmalblättrige Sonnenhut, jedoch in unterschiedlichen Mengen. Der blasse Sonnenhut kommt als Arzneipflanze seltener zum Einsatz, da in ihm die Alkamide fehlen. In seinen Wurzeln stecken unter anderem sogenannte Ketoalkene und Ketoalkenine. Sonst entsprechen die Inhaltsstoffe den anderen beiden Arten.

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Sonnenhut?

Sonnenhut-Gewächse – insbesondere Echinacea purpurea sowie Echinacea angustifolia – wirken sich positiv auf das Immunsystem aus.

Wer Echinacea als Immunstimulans einnehmen möchte – ob in Form von Tropfen oder Tabletten – sollte damit gleich bei den ersten Anzeichen einer Erkältung beginnen. Echinacea ist DAS Immunstimulans und sehr wirksam gegen Erkältungskrankheiten.


Geschichtliches:


 

Die Geburtsstunde der Homöopathie


Die napoleonische Zeit (Napoleon: 1769-1821) war nicht nur politisch und gesellschaftlich eine Epoche der Veränderungen und des Wandels. Auch in die Medizin kam damals viel Bewegung. Immer mehr Ärzte waren unzufrieden mit den Behandlungsmöglichkeiten, die zum Teil noch aus der Antike stammten – man denke an den Aderlass. Sie machten sich auf die Suche nach zeitgemäßen, modernen Therapieformen, in die das aktuelle naturwissenschaftliche Wissen und die neue aufgeklärte Weltsicht einfließen sollten. Diese Einsicht trug wesentlich zur kritischen Diskussion und Abschaffung des Aderlasses bei, ebenso gab es den Anstoß für die Beschäftigung mit Hypnose und letztlich für die Psychoanalyse.

Ganz anders verhält es sich mit der Neuerung, die Samuel Hahnemann (1755-1843) in die Medizin einbrachte: der Homöopathie. Sie war und ist in ihrer Wirksamkeit umstritten, aber sie hält sich als Heilmethode – mit schwankender Beliebtheit – bis heute. Als chemisch-pharmazeutisch äußerst versierter Arzt hat Hahnemann mit der Homöopathie übrigens nicht nur eine neue Heilmethode erfunden, sondern auch die kritische Arzneimittelprüfung mit Selbstversuchen an gesunden Menschen in der Medizin etabliert.

Es ist heute noch üblich, in Kreisen der Homöopathen die "Arzneimittelprüfung" zu vollziehen, dabei die Symptome aufzuschreiben. All diese Erkenntnisse sind nachzulesen im "Synthesis", einem Nachschlagewerk der Homöopathie.

In der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Hahnemann hatte das Werk des schottischen Arztes William Cullen übersetzt und hier von der therapeutischen Wirkung der Chinarinde bei Malaria erfahren . Er probierte das Mittel selbst. Nach einigen Wochen stellten sich bei ihm die gleichen Symptome wie bei einer Malaria ein, nur ohne Fieber. Dies ging in die Geschichte der Homöopathie als die erste Arzneimittelprüfung ein. Hahnemann ging von der Auffassung aus, dass es eine Lebenskraft, die „Vis vitalis“ gibt. Diese sei beim Kranken geschwächt. Man müsse nur das passende Mittel finden – dies habe mit einer ausführlichen Anamnese zu geschehen – um diese Lebenskraft wiederherzustellen.

Dabei entdeckte er, daß man statt die Urtinktur (also die unverdünnte, ursprüngliche Substanz) zu verabreichen, auch eine starke Verdünnung zum Ziel führt. Daraus entstand dann später die Potenzierung. Je höher eine Potenz ist (also statt D3 beispielsweise C200) desto mehr wirkt die Arznei auf der Seelenebene, je niedriger die Potenz, desto eher wirkt die Arznei auf der Körperebene.


Thema der Woche:


Über die Trauer


In diesen Zeiten wird viel über die Lungenfunktion geredet, über ein Virus, das die Lunge der Menschen bedroht, sich dort niederlässt, um sich zu vermehren. Ich finde das sehr interessant. Ist die Lunge nicht DAS Organ, das uns mit allen anderen Lebewesen verbindet? Atmen, wir nicht gemeinsam mit allen Menschen und Tieren über dieses Organ den Sauerstoff ein, den Stoff, der uns am Leben hält? Als Yogi, die ich bin, weiß ich, daß das ein wesentlicher Aspekt des Yoga und des Ayurveda ist - Atmen! Das erzeugt Prana, das bedeutet im Hinduismus Lebenskraft oder Lebensenergie.

Was hat das mit Trauer zu tun?

In der chinesischen Medizin gehört Trauer zur Emotion von Lunge und Dickdarm. Lunge und Dickdarm sind ein Funktionskreis, der Funktionskreis des Metall.  Die Traurigkeit hilft uns, Verluste zu verschmerzen, loszulassen, sich Neuem zuzuwenden, Veränderungen zu akzeptieren. Wird die Traurigkeit unterdrückt, entsteht Depression.

Wenn uns das Abschiednehmen und Loslassen zu schwer fällt, kann unser Atem nicht mehr frei fließen und der Darm nicht loslassen. Unbewältigte Trauer schwächt Lunge und Dickdarm. Die Lunge hilft uns, Emotionen zu fühlen, der Darm hilft uns, die Essenz der Erkenntnis rauszufiltern und in die Zellen einzuspeisen und Unwesentliches auszuscheiden. Einfühlsamkeit, Empathie und Abgrenzungsfähigkeit sind die Emotionen eines gesunden Metalls, Lunge und Darm - Funktionskreises.

Deshalb ist es enorm wichtig, sich der Trauer zuzuwenden, die Trauer zuzulassen. Atmen, fühlen, weinen (ich nenne das die natürliche Entschlackung der Seele) - all das zuzulassen, ist zunächst unangenehm, aber der einzige Weg, den Abschied und die Veränderung zu leben.

In diesem Zusammenhang fällt mir das wunderbare Gedicht von Heine ein, die Stufen:

 

 

"Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!"

Wunderbarer kann man Abschied, Trauer und Neubeginn nicht beschreiben!

Ich wünsche Ihnen bis zum nächsten Mal viel Kraft und Innehalten, stellen Sie sich mehrfach am Tag  ans Fenster und Atmen Sie mehrfach tief ein und aus in dem Bewußtsein, daß die Atemluft sie mit allen anderen Lebenwesen verbindet und Sie am Leben hält!

Namasté!

Ihre Ingrid Rauber, bis in 2 Wochen, am 11. Mai schreibe ich wieder!

 






 




Ingrid's Blog 07/20

Gepostet am 29. März 2020 um 14:30

 

Aus der Osteopathie:


Das Gehirn -  Amygdala -  der Sitz der Emotionen


Die Amygdala (Corpus amygdaloideum oder Mandelkern) ist ein Teil des limbischen Systems mitten im Gehirn. Zusammen mit dem Hippocampus regelt diese Hirnregion emotionale Äußerungen. Vor allem die Entstehung von Angstgefühlen ist im Mandelkern verankert.


Emotionen im engeren Sinn werden also vegetativ oder/und muskulär begleitet. Man spricht dann auch von „heissen“ Emotionen. Demgegenüber gibt es auch andere Gefühlsformen, die mit „heissen“ Emotionen nur indirekt verbunden sind. Dazu gehören „kognitive“ Gefühle, wie Scham oder Schuld, die in erster Linie auf einer Einschätzung der Handlungen anderer Personen beruhen (s. Perspektivenübernahme). Eine weitere Gefühlsform ist ein auf Gefühlsübertragung beruhendes Mitgefühl (Empathie).


Das deutsche Wort „Gefühl“ leitet sich ursprünglich vom Körper- und Bewegungsgefühl ab. Das Gefühl für den eigenen Körper wird vom Körperinneren erfasst und ist bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Das Körpergefühl tritt bei überraschenden Meldungen in den Vordergrund, etwa wenn man in Ruhe merkt, dass die Muskeln angespannt sind, oder wenn nach einer körperlichen Anstrengung das Herz auch in Ruhe noch schneller schlägt. Heute meint man mit Gefühl vor allem den Zustand in der Selbstwahrnehmung beziehungsweise im Selbstbericht.


Emotionen aus Sicht der Hirnforschung

In Anlehnung an ein auf Darwin zurückgehendes Konzept sieht man Emotionen funktionell als Verhaltenstendenz an. Ihre biologische Funktion ist es, Verhaltensweisen zum Beispiel von Angriff oder Rückzug vorzubereiten, unabhängig davon, ob diese in der Folge tatsächlich zum Tragen kommen. Allerdings beruhen die meisten emotionalen Veränderungen nicht auf angeborenen Mustern, sondern sind überwiegend erlernt. Nur Zustände, die üblicherweise mit Angst, Furcht, Appetit, Ekel, Lust oder Leid beschrieben werden, lassen sich auf biologisch verankerte Mechanismen zurückführen.


Soweit die Mechanismen und die Anatomie. Was kann die Osteopathie hier leisten?


Jede osteopathische Behandlung wirkt sich entspannend und deeskalierend aus auf jegliche negative Emotion. Allein das intensive Atmen, worauf ich sehr viel Wert lege während der Behandlung lässt überschießende Emotionen frei, und beruhigt. Bis hin zur Entspannung der Muskulatur, die sich in der Faszienarbeit erreichen lässt. Letztendlich ist durch Craniosakrale Osteopathie auch eine befreiende Wirkung des Limbischen Systems zu erreichen.


Heilmittel der Woche:


Teebaumöl



Der Teebaum – Melaleuca alternifolia – ist in Australien beheimatet und bei den dortigen Ureinwohnern (Aborigines) schon lange ein beliebtes Hausmittel. Europa lernte den Teebaum durch James Cook kennen. Die ersten Aufzeichnungen findet man bei dem Botaniker Dr. Joseph Banks, der mit dem britischen Weltumsegler James Cook etwa um 1770 nach Australien kam. Er beobachtete, wie die Aborigines einen Sud aus Blättern des Teebaumes zur Heilung verschiedenster Probleme von Haut und Wunden verwendeten.

Die Entdeckung von Banks geriet allerdings wieder in Vergessenheit. Erst 1925 wurde das ätherische Öl destilliert und seine antiseptische, bakterizide, viruzide und fungizide Wirkung wissenschaftlich nachgewiesen. Heute erlebt das Teebaumöl eine echte Renaissance und nicht wenige schwören auf seine vielfältigen Wirkungen, auch auf die Psyche.

Hauptinhaltsstoffe von Teebaumöl:

Der Teebaum gehört wie die beliebten ätherischen Öle Cajeput und Niauli zur Familie der Myrtengewächse. Durch Wasserdampfdestillation der Blätter und Zweige gewinnt man ein frisch duftendes Öl: das Teebaumöl. Eine Tonne Pflanzenmaterial liefert dabei nach zwei bis drei Stunden Destillation etwa zehn Liter Teebaumöl.

Reines Teebaumöl hat eine klare bis leicht gelbe Farbe und einen frischen, würzigen Geruch. Die subjektive Beurteilung ist jedoch unterschiedlich – für sensible Nasen riecht es eher unangenehm. Die beiden wichtigsten Verbindungen, denen das Teebaumöl seine Heilwirkung verdankt, sind Terpinen und Cineol.

Teebaumöl ist in der Gewinnung relativ teuer, entscheidend für die Wirksamkeit des ätherischen Öles ist jedoch eine gute Qualität – nur das echte Öl entfaltet auch die gewünschten Wirkungen. Deshalb sollte man nur ökologisch einwandfreie Ware kaufen.

Anwendung und Wirkung von Teebaumöl:


Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und wundheilend. Teebaumöl ist deshalb bei allen entzündlichen Hautproblemen, besonders gegen Pickel, Akne oder Warzen geeignet. Zudem zeigt Teebaumöl eine stark pilzabtötende Wirkung, zum Beispiel bei Nagelpilz.

Hinweise gibt es auch auf eine gute Wirkung bei Erkältungskrankheiten, sowohl bakteriell als auch viral verursacht. Mundspülungen bei Entzündung des Zahnfleischs oder Gurgeln bei Entzündung im Hals – viele haben beste Erfahrungen damit gemacht.

Der Vorteil der Anwendung: Teebaumöl ist sehr gewebeschonend, was beim Anwenden z.B. gegen Pickel von Vorteil ist. In wenigen Fällen kann es jedoch zu allergischen Reaktionen kommen. Am besten sollte man vor der Anwendung einen Test auf der Haut machen, um zu überprüfen ob man das Öl verträgt.

Der Kontakt mit Augen und Schleimhäuten sollte – wie bei allen ätherischen Ölen – unbedingt vermieden werden.

Tipp von mir: träufeln Sie entweder 1-2 Tropfen in eine Duftlampe oder nehmen Sie 1-2 Tropfen mehrmals täglich auf die Hand und inhalieren Sie. Man hat ein sehr erfrischendes Gefühl in Nase und Rachen und gleichzeitig eine gute Prophylaxe gegen Bakterien, Pilze und Viren.


Geschichtliches:



Florence Nightingale, die erste Krankenschwester



Nicht nur, weil ich selbst eine bin, möchte ich heute etwas erzählen über die Entstehung eines - wie jeder derzeit erkennt - unverzichtbaren Berufs: den Beruf der Krankenschwester, bzw. Pfleger.

Auch ich habe seinerzeit (vor über 30 Jahren), obwohl ich den Beruf sehr interessant fand, aufgehört als Krankenschwester tätig zu sein. Warum? Weil ich schon damals kritisiert hatte, daß man gar keine Zeit hatte für die Patienten im normalen Stationsbetrieb, jeder musste wahnsinnig auf das Tempo drücken, um die Routine durchzubekommen und gleichzeitig alles Notwendige für  die Patienten zu tun: OP-Vorbereitung, zu Untersuchungen bringen, OP-Nachsorge, Notfälle begleiten, bei Visiten anwesend sein etc. etc. Von der mehr als schlechten Bezahlung damals schon ganz abgesehen und darüberhinaus Schichtdienst: Weihnachten oder Silvester, Ostern oder Pfingsten, usw. usw.

Die erste Krankenschwester überhaupt hieß Florence Nightingale.

Florence Nightingale (* 12. Mai 1820 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 13. August 1910 in London, England) war eine britische Krankenschwester, Statistikerin, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege und einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und Britisch-Indien. Die mathematisch begabte Nightingale gilt außerdem als Pionierin der visuellen Veranschaulichung von Zusammenhängen in der Statistik.

Nightingale vertrat die Ansicht, dass es neben dem ärztlichen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen geben sollte, und vertrat dies auch in ihren Schriften zur Krankenpflege, die als Gründungsschriften der Pflegetheorie gelten. Unter anderem beschäftigte sie sich darin mit den Auswirkungen der Umgebung auf die Gesundheit. Ihr als Nightingalesches System bezeichnetes Ausbildungsmodell sah eine Ausbildung von Berufsanfängern vor allem durch erfahrene Pflegekräfte vor.

Während des Krimkrieges (1853–1856) leitete sie eine Gruppe von Pflegerinnen, die verwundete und erkrankte britische Soldaten im Militärkrankenhaus im türkischen Scutari (dem heutigen Istanbuler Stadtteil Üsküdar) betreute. Da sie nachts auf ihren Kontrollgängen die Patienten mit einer Lampe in der Hand besuchte, ging Nightingale als Lady with the Lamp („Dame mit der Lampe“in die britische Folklore ein.

Florence Nightingale



Thema der Woche:


Jetzt oder nie?


Eine provozierende Aussage, zugegeben! Dennoch zu dieser Zeit notwendiger denn je! Wo befinden Sie sich mit Ihren Gedanken: träumen Sie den guten alten Zeiten nach? Denken sie ständig an die Zukunft? Wenn Sie beides tun, sind Sie eines nicht: im Hier und Jetzt. Das Hier und Jetzt ist der einzige Zustand, um wirklich da zu sein, in diesem Leben.

DER JETZT-PAPST ist Eckhard Tolle.

Eckhart Tolle ist ein spiritueller Lehrer und Bestsellerautor spiritueller Bücher. Er stammt ursprünglich aus Deutschland und lebt in Vancouver, Kanada. Eines seiner bekanntesten Werke ist Jetzt! Die Kraft der Gegenwart. In einem seiner Vorträge
empfiehlt er seinen Zuhörern, sich so oft wie möglich bewusst mit “der Stille”, dem Raum hinter den Gedanken, zu verbinden. So können wir z.B. durch tägliche Meditation oder Achtsamkeitsübungen lernen, unsere Gedanken und Gefühle aus gesunder Distanz (mit gesundem Menschenverstand) wahrzunehmen.

 

Oft merken wir erst dadurch, dass wir nicht der Gedanke sind, z.B. “Ich bin nicht gut genug”, sondern diesen Gedanken lediglich haben (“Ich denke, ich bin nicht gut genug”;).

 

Diesen Gedanken können wir dann beispielsweise auf Realität, Nützlichkeit und Logik hin überprüfen. Häufig werden wir dann erleichtert feststellen, dass dieser Gedanke nur eine (gelernte) Überzeugung ist, die nicht der Wahrheit entspricht.

Liebe Leser/Innen, wenn Sie Angst, Sorge, oder andere negative Emotionen verspüren, überprüfen Sie diesen Gedanken, ob er wirklich wahr ist. Bleiben Sie ganz bei sich, erden Sie sich (wie das geht, habe ich in meinem letzten Post geschrieben) und unterstützen Sie Ihre Mitte! Mit einem warmen Tee, oder einer warmen Suppe z.B. Denn rein körperlich gesehen, ist unsere Mitte da, wo unser Magen ist.

Und - genießen Sie den Frühling, die Farben, gehen Sie vor die Tür jeden Tag für eine kurze Zeit! Das Leben auf diesem Planeten ist so schön und reich! Öffnen Sie sich dafür!

Namasté! Ihre Ingrid Rauber - bis zum 27. April - und schöne Ostern!













Ingrid's Blog 06/20

Gepostet am 15. März 2020 um 23:30 Comments Kommentare (2)


In Zeiten großer Verunsicherung möchte ich bei meinem heutigen Blog-Eintrag auf Dinge eingehen wie: was im Leben erdet uns und gibt uns Urvertrauen (das Gegenteil von Angst), körperlich, geistig und seelisch, was ist eine Pandemie und was kann noch förderlich sein, uns gut und gesund durch diese Zeit zu bringen?


Aus osteopathischer Sicht:


Es gibt 3 Organe im Körper, die unsere Mitte repräsentieren, dazu gehören Magen, Milz und Leber. Alle 3 haben eine direkte Verbindung zum Zwerchfell, und über Bänder auch untereinander. Auch Arterien und Venen ziehen hier durch.


Der Magen wiederum liegt in der Mitte von den Dreien, also quasi in der Mitte von der Mitte...Er ist hier aufgehangen wie in einer "Waschtrommel". Nach oben ist er über ein Band (Ligamentum gastrophrenicum) mit dem Zwerchfell verbunden, nach rechts über das gleiche Band mit der Milz. Nach unten über eine wichtige Struktur im Bauch, das "große Netz" oder Omentum majus mit dem oberen Teil des Dickdarms. Nach links mit der Leber und den Gallenausführungsgängen über das "kleine Netz" oder Omentum minus.


Nicht zu vergessen die Verbindung des Magens über die Speiseröhre mit dem Kopf. Indirekt über die oben erwähnte Verbindung zum Dickdarm auch mit dem unteren Teil des Bauches und dem Becken.


Da die Speiseröhre ja durch den Thorax zieht, haben wir auch eine indirekte Verbindung zum Herzen und der Lunge.


Man könnte zusammenfassend sagen: eigentlich hat der Magen zu allen anderen Strukturen im Körper eine indirekte oder direkte Verbindung.


Das ist schon einmal die körperliche Betrachtung der Mitte und deren Bedeutung.



Heilmittel der Woche:



Die Zichorie, oder die Wegwarte:






Wegwarte: Verwandte des Löwenzahns


Botanisch wie auch naturheilkundlich ist die Wegwarte eng verwandt mit dem Löwenzahn. Die Wegwarte hilft, die Leber, die Milz und die Bauchspeicheldrüse zu regenerieren. Deshalb ist sie oft Bestandteil von verschiedenen Lebermitteln, die, kombiniert mit anderen Heilmitteln, die Ausleitung von Schwermetallen fördern. Bemerkenswert ist die Wandlungsfähigkeit der Wegwarte. So blüht sie am Morgen in einem kräftigen Blau. Abends schliesst sie ihre Blüten und ist nichts als ein unscheinbares Gestrüpp. Ein weiteres Phänomen ist ihre Standortwahl: Die Wegwarte wächst nicht selten neben Autobahnen und blüht unverzagt dort, wo die Zivilisation um sie herum rast und stinkt. Sie gedeiht in gemässigten Klimazonen in Europa, Asien und Amerika. Die Zichorie, wie die Wegwarte auch genannt wird, ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wird. Sie hat eine dicke Pfahlwurzel, die nach der Blütezeit im Herbst ausgegraben und getrocknet werden kann. Aus dieser Wurzel lässt sich ein Kaffee-Ersatz herstellen. Der Zichorienkaffee wurde im 19. Jahrhundert aus Spargründen oft zum Strecken des Bohnenkaffees verwendet. Der als Wintersalat bekannte Chicorée ist eine Kulturform der Wegwarte.


Auch die Wegwarte ist eine Bitterstoffdroge, von der in der Therapie die Wurzel und das blühende Kraut verwendet werden. Aufgrund der Inhaltstoffe wird die Wegwarte vorwiegend als Verdauungstonikum bei Appetitmangel und Verdauungsstörungen verwendet; ebenso zum Anregen von Gallenproduktion und Gallenfluss. Ferner wirkt die Heilpflanze blähungswidrig, harntreibend und gilt in der europäischen und ayurvedischen Naturheilkunde als blutreinigend. Gerade für Patienten mit Rheuma und Gicht ist diese blutreinigende Stoffwechselaktivierung hilfreich; ebenso für eine allgemeine Stärkung der Mitte und der Verdauungskräfte. Denn Rheuma und Gicht sind nicht zuletzt auch Kältekrankheiten, die mit wärmenden Heilmitteln behandelt werden müssen, so sagt die chinesische Medizin.


Geschichtliches:


Pandemien


Definition Pandemie: sich weit ausbreitende, ganze Landstriche, Länder erfassende Seuche; Epidemie großen Ausmaßes

Große Pandemien in der Geschichte waren:

Antoninische Pest, 165–180. Vermutlich eine Pocken-Pandemie, die sich auf dem Gebiet des Römischen Reiches ausbreitete; rund 5 Millionen Tote.

Justinianische Pest, ab 541. Auswirkungen waren bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum und in der gesamten, den Römern bekannten Welt. Die Anzahl der Todesopfer ist umstritten. Auslöser war vermutlich Yersinia pestis.

Schwarzer Tod, 1347–1352. Aus Zentralasien kommend über ganz Europa verbreitet; geschätzt 25 Millionen Tote, das heißt: ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung. Auslöser war Yersinia pestis.

Dritte Pest-Pandemie, seit 1896. Erstmals aufgetreten in China, weltweit verbreitet, rund 12 Millionen Tote. Auslöser: Yersinia pestis.

Auch die weltweite Ausbreitung von HIV/AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd) kann als Pandemie bewertet werden: laut UNAIDS rund 75 Mio. Infizierte und 32 Mio. Verstorbene seit 1980 (Stand: Ende 2018).

Die rasche Verbreitung des SARS-assoziierten Coronavirus über vier Kontinente in den Jahren 2002/2003 wurde trotz der relativ geringen Anzahl Erkrankter (rund 8100 der Weltgesundheitsorganisation gemeldete Personen) als SARS-Pandemie eingestuft.

Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die durch das Virus SARS-CoV-2 verursachte Ausbreitung von Coronaviren zur Pandemie, nachdem sie das Infektionsgeschehen bereits am 30. Januar 2020 als internationale Gesundheitsnotlage bezeichnet hatte.


Thema der Woche:


Was ist ein Gegenentwurf zu Hamsterkäufen und Panik in diesen Zeiten?:

Die eigene Mitte suchen, finden und pflegen, erden, atmen und Gedankehygiene:

- Legen Sie eine Wärmflasche auf den Bereich des Magens, auch rechts und links davon

- Trinken Sie warme Getränke, vorzugsweise wärmende Kräutertees

- Vollziehen Sie den vollständigen Yoga-Atem: durch die oberen Rippen, die unteren Rippen bis in den Bauch (Bauchnabelbereich), so daß dieser sich sanft wölbt und senkt. Atmen Sie sanft und tief und die gleiche Menge aus wie ein.

- Gehen Sie in die Natur, an Orte, wo Sie sich wohlfühlen, in den Wald, auf Felder, gehen Sie spazieren und atmen Sie tief ein und aus dabei.

- Tanzen oder hüpfen Sie auf der Stelle, das erdet und Erdung bringt uns automatisch ins Vertrauen - und damit in die Mitte

-Machen Sie jeden Tag mindestens 20 Minuten Yoga - vorzugsweise morgens!

-Lesen Sie Texte von Dr. Joe Dispenza, Byron Katie, Eckhart Tolle oder Safi Nidiaje, uvm.

-Singen Sie, hier möchte ich Ihnen ein Mantra vorstellen aus dem Yoga, das Gayatri Mantra

https://youtu.be/4IFlaG45xM8

gesungen von Deva Premal und Miten (ehemaliger Gitarrist von Pink Floyd).

Probieren Sie es einfach aus und singen Sie mit und lernen Sie dadurch die heilende Wirkung dieses uralten Mantras aus dem indischen Hinduismus.

Text:
"Om bhur bhuvah svaha
Tat savitur varenyam
Bhargo devasya dhimahi
Dhiyo yo nah prachodayat."

"Om,wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen, den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen. Möge das höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit erkennen."

Wenn Sie konsequent diese Dinge tun, jeden Tag, können gar keine negativen Gedanken oder Emotionen aufkommen, sie fließen einfach dahin, vielleicht in Form von Tränen?

Om! Namasté!

Bis zum 30.3.! Genießen Sie den Frühling!










Ingrid's Blog 05/20

Gepostet am 2. März 2020 um 5:45 Comments Kommentare (0)


.....Spannendes zum Thema Osteopathie:


Der Atlas, der 1. Halswirbel:


Wie Atlas, der Gott aus der griechischen Mythologie, der die Welt auf den Schultern trägt, so "trägt" der 1. Halswirbel den Kopf. Er ist in der Form im Vergleich zu den anderen Halswirbeln etwas breiter und er hat in seinem Wirbelkörper den Dens Axis, einen stiftähnlichen Fortsatz des 2. Halswirbels. Das ist die Struktur, die bei einem sogenannten "Genickbruch" zu Schaden kommt.

Der Atlas bildet für uns Osteopathen zusammen mit dem Hinterhauptsbein (Occiput) des Schädels und dem Axis das sogenannte OAA-Gelenk: das Occiput-Atlas-Axis Gelenk. Diese 3 sind für die Osteopathie etwas Besonderes und setzen sich ein bisschen von der Funktion her von den übrigen ab.

Eine Störung hier kann Auswirkungen haben auf sämtliche osteopathische Systeme:

Das gesamte parietale System, also die komplette Wirbelsäule, Rippen, Becken bis zu den Füssen kann durch eine Störung im OAA-Gelenk zu statischen Problemen führen, zu Problemen in Hals, Brustwirbelsäule inklusive Rippen, zu Lendenwirbelproblemen mit Becken.

Das craniosakrale System allein dadurch, daß der Kopf eine direkte Verbindung zu den ersten Halswirbeln hat. Hier können Kopfschmerzen, Tinntius, Schwindel, Kieferknacken auftreten beispielsweise. Auch schlechteres Sehen kann dadurch verursacht werden.

Das viszerale System dadurch, daß die Nerven zur Versorgung von Zwerchfell, Leber, etc. aus der Halswirbelsäule entspringen.

Also, wie man sieht, können die sogenannten "Kopfgelenke" oder das OAA-Gelenk tatsächlich ein springender Punkt sein, der sehr oft übersehen wird.

Andererseits ist diese Struktur auch immer mit "verhaftet", wenn es Probleme in den oben genannten Bereichen gibt.

Ich schaue persönlich bei jeder Behandlung nach, ob sich dieser Bereich problematisch anfühlt oder nicht. Ich halte aber nichts davon, den Atlas allein und immer verantwortlich zu machen. Es sollte immer ganzheitlich auf das Beschwerdebild geschaut werden.


Heilmittel der Woche:


Yamswurzel oder Dioscera villosa





Grosses Thema: Beschwerden in den Wechseljahren!


...und meiner Meinung nach alternativlos zur schulmedizinischen Hormonersatztherapie, die starke und lebensgefährliche Nebenwirkungen hat.

Die Natur hält glücklicherweise einige Alternativen zur Behandlung der klassischen Wechseljahresbeschwerden bereit. Bekannt sind z.B. Präparate aus Soja oder der Traubensilberkerze.

Oft vergessen wird jedoch eine wichtige Heilpflanze – die Yamswurzel (lat. Dioscera villosa)

Von Frauen in vielen Gegenden der Welt wird sie schon lange zur Zyklusregulierung des weiblichen Zyklus’ eingesetzt. Für den positiven Einfluss ist der medizinisch wirksame Inhaltsstoff Diosgenin verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe des natürlichen Hormons Progesteron, das hieraus synthetisiert werden kann. In der Yamswurzel steckt besonders viel davon. Diosogenin ist noch Vorläuferstoff für mehrere andere Stoffe, die wichtig für den Körper sind, z.B. wird vermutet, dass Diosgenin die Produktion des Hormons DHEA stimuliert. Von diesem Hormon ist bekannt, dass es den Alterungsprozess verlangsamt. In einer neueren Studie konnte auch gezeigt werden, dass Diosgenin die Knochenstabilität erhöht.

Eine ganz wichtige Wirkung des Diosgenin ist jedoch, daß es die relative Östrogendominanz (verglichen zum Progesteronspiegel) ausgleicht. Das bedeutet: sowohl Progesteron als auch Östrogenspiegel werden durch die Yamswurzel angehoben.


Aus der amerikanischen Literatur weiß man, daß Progesteron noch viele andere Funktionen im Körper hat. Es kann mit verantwortlich sein für eine Schilddrüsenunterfunktion, für Bluthochdruck, für Adipositasneigung der Frauen in den Wechseljahren, für Depressionen, u.v.m.


Man erhält es idealerweise in Form von Creme oder Gel und cremt es morgens und abends auf die Innenseite der Unterarme. Orale Einnahme ist nicht so ideal, weil Hormone durch die Leber abgebaut werden.



Geschichtliches:


Die Entdeckung der Viren:

Noch zur Mitte der 19. Jahrhunderts verwendete man den Begriff Virus lediglich synonym für „Gift“ bzw. „Miasma“. Erst seit dem späten 19. Jahrhundert sind Viren als eigene biologische Einheit bekannt. Die Beschreibungen von Viruskrankheiten sind aber sehr viel älter, ebenso die ersten Behandlungsmethoden. Aus Mesopotamien ist ein Gesetzestext aus der Zeit um 1780 v. Chr. überliefert, der von der Bestrafung eines Mannes handelt, dessen wahrscheinlich von Tollwut befallener Hund einen Menschen beißt und dadurch tötet.  Aus ägyptischen Hieroglyphen sind Darstellungen bekannt, die vermutlich die Folgen einer Polio-Infektion zeigen.

 

Die Bezeichnung „Virus“ wurde zum ersten Mal von Cornelius Aulus Celsus im ersten Jahrhundert v. Chr. verwendet. Er bezeichnete den Speichel, durch den Tollwut übertragen wurde, als „giftig“. Im Jahr 1882 führte Adolf Mayer bei Experimenten mit der Tabakmosaikkrankheit erstmals unwissentlich eine virale Erregerübertragung (Transmission) durch, indem er den Pflanzensaft infizierter Pflanzen auf gesunde Pflanzen übertrug und bei diesen so ebenfalls die Krankheit auslöste.

 

Diese Übertragung war bereits im 18. Jahrhundert mit dem Wort Virus assoziiert. So beschreibt die Londoner Times in einem Nachruf auf einen Arzt dessen Virusinfektion: Beim Zunähen einer sezierten Leiche hatte er sich in die Hand gestochen, “which introduced some of the virus matter, or, in other words, inoculated him with putridity” (wobei ein wenig Virussubstanz übertragen wurde, oder anders gesagt, ihm wurde Fäulnis eingeimpft).

 

Der erste Nachweis eines tierischen Virus gelang 1898 Friedrich Loeffler und Paul Frosch, die das Maul-und-Klauenseuche-Virus entdeckten. Die Größe vieler Viren wurde in den 1930er Jahren durch William Joseph Elford mit Methoden der Ultrafiltration bestimmt.

Der bislang älteste – indirekte – Beleg für eine durch Viren verursachte Erkrankung wurde aus den deformierten Knochen eines 150 Millionen Jahre alten, kleinen zweibeinigen Dinosauriers (Dysalotosaurus lettowvorbecki) abgeleitet, der im Berliner Museum für Naturkunde verwahrt wird und Symptome von Osteodystrophia deformans aufweist, die auf eine Infektion mit Paramyxoviren zurückgeführt werden.

Viren sind also mit die ältesten Bewohner dieses Planeten und sind bei ihrer Vermehrung auf Wirtszellen angewiesen. Antibiose wirkt gegen diese Erreger nicht.


"Thema" der Woche:


Angst oder Vertrauen?


Auch wenn uns diverse politische und soziale Vorkommnisse verunsichern in dieser Zeit, achten Sie darauf, nicht in Angst und unheilvolle Gefühle zu verfallen.

Zum einen bringt uns diese Form von Angst in einen ganz merkwürdigen "Modus", der einen selbst auch nicht weiterbringt, zum anderen schwingt diese "Angst"-Energie dann durch den Raum und diese Zeit und verrichtet ihr Unheil.

Man sollte sich bewußt machen, daß solche Gefühle auch ansteckend sind, wie ein Virus, und wenn viele Menschen Angst haben, dann neigt der Mensch zu extremen Handlungen, Meinungen und Gefühlen.

Angst, eigentlich ein Lebens-schutz für den Menschen kann auch sehr zerstörerisch sein und die Ursache für Unheil. Dabei kann jeder etwas dagegen tun:

Zunächst in sich reinhören und die Angst erstmal dasein lassen und fühlen,
dann die Angst, ohne ängstlich zu werden, an einen Ort bringen, z.B. in das Herz,
dann viel Vertrauen und Zuversicht einatmen und dabei ganz bei sich sein.
Das Herz dabei ganz weit machen und öffnen.

Wenn jeder Mensch diese Übung mehrfach täglich machen würde, dann wäre diese Welt bald ein (noch) besserer Ort.

Es gibt ein Gefühl, daß jeder sehr leicht erzeugen kann, das sehr hilfreich ist bei dieser "Umwandlung", das ist das Gefühl der Dankbarkeit. Denn Dankbarkeit macht uns auf das aufmerksam was gut läuft in unserem Leben und was wir mögen. Das kann der erste Schritt sein, die Wahrnehmung in unserem Leben "umzupolen" von negativ zu positiv!

Seien Sie dankbar für die Sonne, die scheint, für den Regen, der uns nährt, für das Dach über dem Kopf, für ein gutes Essen, für einen Menschen, der uns guttut und wichtig ist, oder ein Tier, usw. usw. Oder einfach für das wieder morgendliche Aufwachen danke sagen.

Danke, daß Sie meinen Blog lesen!

Namasté!

Bis zum 16. März!

Ihre Ingrid Rauber






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