Praxis für Osteopathie Rauber    

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Ingrid's Blog 13/19

Gepostet am 28. Juli 2019 um 16:00 Comments Kommentare (0)

...Spannendes über Osteopathie:


Das Kiefergelenk


Hier handelt es sich um eine der wichtigsten Gelenke in der osteopathischen Arbeit. Leider in der Schulmedizin oft nicht beachtet, dabei kann das Kiefergelenk Auslöser sein für viele Beschwerden.

Der Gelenkkopf befindet sich am Ende des Unterkiefers, seine Pfanne in einem Anteil des Schädels, der sich Os Temporale nennt, direkt neben dem Ohr. Damit benenne ich schon eine Struktur, die anfällig ist, wenn Kopf und Pfanne nicht direkt aufeinandersitzen. Schwindel und Tinnitus können den Auslöser Kiefergelenk haben.

Auch schlechter werdendes Sehen kann die Konsequenz sein, wenn das Kiefergelenk blockiert ist. Genauso wie Nackenprobleme, Schulterprobleme und Probleme der Brustwirbelsäule.

Kopfschmerzen, Probleme mit den Gesichtsnerven (Facialisparese, Trigeminusneuralgie), Nebenhöhlenprobleme, kurz: alle Geschehnisse am Kopf können auf das Kiefergelenk zurückzuführen sein. Sie merken also: ein weites Feld!

Große Probleme werden gesetzt durch die Zahnkorrekturen bei Kindern. Vor allem feste Zahnspangen sorgen dafür, daß durch die Fixierung der Kiefer andere Strukturen durch den Versuch, diese Unbeweglichkeit auszugleichen, in Mitleidenschaft geraten. Ich habe schon erlebt, daß Kinder dadurch schlechter hörten, schlechtere Augen bekamen, sogar der ganze Körper sich verdrehte, bis zum Becken. Beckenblockierungen beobachte ich bei diesen Kindern eigentlich immer.

Deshalb rate ich Eltern: gehen Sie einmal monatlich zum Osteopathen, wenn Ihre Kinder Spangen tragen!


"Kraut" der Woche:


Minze




Wie der Gattungsname Mantha bereits bekräftigt, zeichnet die Minze das ätherische Öl „Menthol“ aus. Für das intensive und vielfältig ausgeprägte Aroma ist die Minze bekannt. So kann man die aromatischen Blätter erntefrisch zum Tee aufbrühen. Dabei wird auf die bekannte Pfefferminze als wohltuendes Heilkraut beispielsweise bei Unwohlsein in der Bauchregion oder bei Erkältungen zurückgegriffen. Außerdem kann aus den Blättern ein Destillat hergestellt werden. Das konzentrierte ätherische Öl ist beispielsweise zum Einreiben verspannter Muskulatur und zur Inhalation geeignet.

Ebenso Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen kann die Minze mit Hilfe von krampflösenden und kühlenden Eigenschaften günstig beeinflussen. Auch Blähungen und Gastritis, Magenschleimhautentzündung und Übelkeit.

Jetzt im Hochsommer empfehle ich einige Blätter Minze in das Trinkwasser zu tun oder - auch bei Hitze- einen Minztee aufzubrühen und zu trinken. Minze kühlt von innen, auch wenn man sie gewärmt, als Tee, zu sich nimmt.


Geschichtliches:

Die Hexensalbe aus dem Mittelalter:


Alle Rezepturen der Hexensalbe aus der frühen Neuzeit beinhalten durchgehend als wesendliche Bestandteile psychoaktive Substanzen: Schlafmohn/Opium, Nachtschatten/Tollkirsche, Alraune, Bilsenkraut, Stechapfel, Lattich, Taumelolch, Sturm- und Eisenkraut, Schierling, Hanf, Steppenraute, Seerosen. Die meisten dieser Pflanzen sind in astrologischer Hinsicht „Pflanzen des Saturns“ also Kräuter die am Samstag gesammelt werden.

Eine dieser saturnischen Zauberpflanzen hat jedoch Eingang in das Buch der verbotenen Künste gefunden: die Alraune, die unter ihrem im Odenwald gebräuchlichen Namen „Atzman“ beschreibt (Buch aller verbotenen Künste, Kapitel 79/79a). Immerhin ist die Alraune, die „Menschenwurzel“, seit der Antike Bestandteil vieler Riten, die als „verbotene Künste“ angesehen werden: Orakelwesen, Totenbeschwörung, Flugsalben, Dienstbarmachung von Hilfsgeistern, Liebeszauber und Aphrodisiaka, magische Räucherungen usw.

Der deutsche Name Alraune leitet sich von Alruna, „die Alles weiß“, dem Namen für die südgermanischen Seherinnen und weisen Frauen, ab. So wie diese ehemals heiligen Frauen und Schamaninnen später als „Hexen“ verfolgt und ermordet wurden, so wurde die Alraune, ihre psychoaktive Orakelpflanze, dämonisiert. Mit der Christianisierung Germaniens wurde die Mandragora (als alte heidnische Ritualpflanze) zuerst von Hildegrad von Bingen (1093- 1179) verteufelt.

Es waren in erster Linie die kräuterkundigen Hebammen des Mittelalters, die sich genau mit diesen gefährlichen Pflanzen und deren Wirksamkeit und Dosierung auskannten. Da diese ihr Wissen nur mündlich weitergaben, ist viel Wissen aus dieser Zeit verlorengegangen.


"Thema der Woche":


Wunder:


Gibt es Wunder?


Ich behaupte, ja! Für mich ist Wunder die Kunst, all das was im Leben passiert - auch das Negative - als Chance zu begreifen und daraus zu lernen und damit vor allem sich selbst besser und besser kennenzulernen. Sich dem Urvertrauen öffnen und der Dankbarkeit gegenüber den Dingen, die uns offensichtlich tagtäglich begegnen: der Sonnenaufgang, die Natur überhaupt, der Regen, das Lächeln das einem begegnet, ein Dach über dem Kopf zu haben und fließendes Wasser, überhaupt die Fülle, die wir hier in unserer westlichen Welt haben.

Wir sind niemals Opfer und auch nicht dafür geboren worden, einen Punkt nach dem Anderen im Leben abzuhaken oder/und von jemand Anderen abhängig zu sein. Wir sind auf der Welt, uns selbst zu entfalten und kennenzulernen - mit allen Facetten. Und dabei auf unser Herz zu hören, das uns auf unserem Weg begleitet und unser Denken und Handeln führt.

Achtsamkeit sich selbst und anderen gegenüber und ein offenes Herz führen dahin, daß uns tagtäglich Wunder begegnen!

Öffnen Sie Ihr Herz für das Fühlen und Ihre Gedanken für die Möglichkeit, daß Ihnen Wunder begegnen!

Vielleicht ist das Tor dafür ja schon offen allein dadurch, daß Ihnen dieser Text hier begegnet ist und bei Ihnen etwas auslöst?

Genießen Sie den Sommer!

Ich mache jetzt im August eine kleine Sommerpause und melde mich hier wieder am 2. September.

Viel Licht, Liebe und positive Begegnungen für Sie!


Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber





Ingrid's Blog 12/19

Gepostet am 15. Juli 2019 um 16:00

....über Osteopathie:


Blasenprobleme


Bei verschiedenen Problemen mit dem Wasserlassen (Wasser nicht halten können ebenso wie nur tröpfelweises Absetzen von Urin) kann der Osteopath helfen.


Zunächst gilt es der Ursache auf den Grund zu gehen. Ist eine chronische Blasenreizung oder eine Blasenentzündung die Ursache so kann zusätzlich zur medikamentösen Behandlung durch Osteopathie der Faszien in dem Bereich Entspannung erreicht werden und damit eine bessere Durchblutung, was aus meiner Erfahrung letztendlich dazu führt, daß die chronischen Reizsymptome der Blase irgendwann wegbleiben.


Bei Problemen mit dem Wasserlassen bei Frauen nach Geburten oder auch im Alter kann auch gut osteopathisch behandelt werden. Auch hier werden die Faszien im Unterleib entspannt und die Durchblutung verbessert sich.


Tröpfelweises Absetzen von Urin kommt eher bei Männern vor, bei einer gutartigen Vergrößerung der Prostata. Auch hier habe ich mit Faszienarbeit schon gute Ergebnisse erzielen können.



"Kraut" der Woche:


Lavendel



Wer kennt sie nicht, die unendlichen Lavendelfelder in Frankreich! Mir sind sie unvergessen, ganz abgesehen von dem Duft....


Außer seiner Schönheit hat der Lavendel auch eine Menge medizinischer Fähigkeiten:

Der echte Lavendel blickt als Heilkraut auf eine lange und eindrucksvolle Geschichte. Den Römern, Ägyptern und Griechen galt der Lavendel als nahezu heiliges Kraut. Im römischen Militär wurde die Pflanze u.a. als Wundheilungsmittel und Stimulans verwendet. Sowohl Griechen als auch Römer verwendeten Lavendel als Zutat für ihr Badewasser. Der römische Arzt Dioskurides hat in seinem Buch Materia Medica (1. Jahrhundert n. Chr.) bereits ausführlich über den Lavendel und seine Anwendungsmöglichkeiten berichtet.

Das Kraut sowie dessen Heilwirkung wurde auch in den europäischen Ländern bekannt, so dass er in vielen Klostergärten kultiviert wurde und auch bei vielen Erkrankungen und Beschwerden zur Anwendung kam. Hildegard von Bingen beschrieb den Lavendel als warmes und trockenes Kraut, welches von ihr u.a. bei Lungen- und Leberkrankheiten sowie bei psychologischen Befindlichkeiten verabreichtet wurde. Paracelsus kannte bereits seine beruhigende Wirkung und setzte das Kraut als Sedativum sowie zur Behandlung bei Herz- und Verdauungsbeschwerden ein.

Das Heilkraut findet in nahezu allen mittelalterlichen Kräuterbüchern Erwähnung. Im Kräuterbuch von Pietro Andrea Matthioli (spätes 16. Jahrhundert) wurden zahlreiche innerliche wie äußerliche Anwendungen beschrieben. So wurde Lavendel u.a. dafür eingesetzt, um Lähmungen, Krämpfe, Magenbeschwerden sowie Leber- und Milzkrankheiten zu behandeln. Dort wurde empfohlen, den Lavendel in Wein oder Wasser zu sieden (Tee) und zu trinken oder als Schnaps (gebranntes Wasser) auf die Pulsadern zu streichen.

Außerdem wurde der Lavendel bei verschiedenen Zahnkrankheiten, bei Sprachproblemen sowie bei Gliederschmerzen empfohlen. Ebenso wurde er bei Schwangeren, die Beschwerden durch Wehen haben, verabreicht. Bei letzterem wurden pure Lavendelzweige auf dem Bauch gelegt.

Heute findet der Lavendel vor allem bei nervösen Unruhezuständen, leichten Depressionen, Schlaflosigkeit sowie als leichtes Beruhigungsmittel Anwendung. Die einschlaffördernde, sedative und muskelentspannende Wirkung des Lavendels wurde in vielen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt. Verantwortlich für die beruhigende, sedative Wirkungen sind bestimmte ätherische Öle im Lavendel, v.a.der Stoff Linalool.

Neben der beruhigenden Wirkung wirken die Inhaltsstoffe des Lavendels zudem antibakteriell (u.a. Shigella, Staphylococcus aureus, Escherichia coli), antifungizid, galletreibend sowie krampflösend. Für die antibakteriellen und antifungiziden Eigenschaften sind vor allem die ätherischen Öle verantwortlich. Je nach Sorte und Anbaugebiet können mehr als 40 ätherische Öle vorkommen. Die galletreibenden Eigenschaften werden vor allem durch die enthaltenden Gerbstoffe bewirkt.

Angewendet wird Lavendel in der Naturheilkunde heute wie damals als Tee oder als Badezusatz. Weitere Darreichungsformen sind die Aromatherapie mit ätherischen Ölen oder die Verwendung von Lavendelkissen.

Zubereitung von Lavendel-Tee:

Für die Zubereitung von 250 ml Lavendeltee werden ein gestrichener Esslöffel Lavendelblätter oder -blüten mit 250 ml kochend heißem Wasser übergossen. Der Tee sollte wenigstens 7 Minuten, aber nicht länger als 10 Minuten ziehen. Der Tee sollte nach Möglichkeit nicht gesüßt werden.

Lavendeltee kann bei nervösen Unruhezuständen, bei Schlaflosigkeit sowie bei kleineren Magen- und Darmbeschwerden wie Völlegefühl oder Durchfall getrunken werden.

Für die Zubereitung eines Kräuterbads mit Lavendel sollten etwa 40 bis 50 Gramm Lavendelblüten mit einem Liter kochendem Wasser in einem Behälter übergossen werden und etwa 15 Minuten ziehen gelassen werden. Der Behälter kann dann in die vorgefüllte Wanne gegossen werden. Auch wenn das Lavendelbad durchaus entspannungsfördernd und beruhigend ist, sollte das Bad nach spätestens 25 Minuten beendet werden.

Einige Inhaltsstoffe des Lavendels könnten auch bei der Behandlung des so genannten Hodgin Lymphoms helfen. Unter Laborbedingungen konnten Lymphomzellen in ihrem Wachstum (Proliferation) gehemmt werden.

Ein weiterer medizinischer Forschungsansatz ist die Anwendung von Lavendelextrakten bei der Alzheimer-Erkrankung. Beispielsweise könnten Lerndefizite bei Alzheimer-Patienten vermindert werden, oder das Enzym Acetylcholinesterase, welches bei der Entstehung und Fortschreiten der Krankheit eine Rolle spielt, nachhaltig gehemmt werden.

Hinweis: Eine Überdosierung von Lavendeltee über einen längeren Zeitraum sollte vermieden werden. Lavendelöl sollte niemals pur eingenommen werden, denn es kann im Magen zu Reizungserscheinungen führen.


Geschichtliches aus der Medizin: der Wundarzt

Wundärzte gab es seit dem 13. Jahrhundert. Sie sind die Vorläufer der heutigen Chirurgen. Übrigens: die Werkzeuge mit denen sie gearbeitet haben unterscheiden sich nur in den Materialien von denen in der heutigen Chirurgie. Wundarzt war ein Handwerkerberuf, sie waren auch als solches organisiert. Sie machten eine Ausbildung bei einem Bader oder Babier. Sie waren zuständig für äußere Wunden und deren Versorgung. Einige Wundärzte hatte sogar eigene Salbenrezepturen, damit die Wunden besser heilen konnten. So wurden Notizen von einem Wundarzt aus dem frühen 14. Jahrhundert gefunden, der eine Salbe mixte aus: Zwiebel- und Knoblauchsud, Ochsengalle und Bier. Diese sollte wunderbar bei der Heilung der Wunden helfen. Man hat auch nachgewiesen, daß diese Mischung tatsächlich antiseptische Wirkung hatte.


Thema der Woche:

Gedankenhygiene!

Ich möchte Sie heute dazu einladen, täglich Ihre Gedanken auszumisten, so wie Sie Müll und Überflüssiges entsorgen, entsorgen Sie Gedanken, die Ihnen offensichtlich schaden und Sie im Leben nicht weiterbringen, sondern Sie sogar am Weiterkommen hemmen.

Betreiben Sie regelmässig Gedankehygiene? Wessen Geistes Kind sind Sie? Welche Gedanken und Glaubenssätze kehren immer wieder ohne von Ihnen auf Wahrheitsgehalt überprüft zu werden? Ja, welche Gedanken und Glaubenssätze sind vielleicht gar nicht ihre Gedanken sondern ungefragt von anderen Personen übernommene? Haben Sie viele Sätze mit Konjunktiv wie "ich hätte, müsste, wollte eigentlich...." Byron Katie sagt dazu: diese Gedanken entsprechen nicht der Realität, sie sind schlicht unwahr und müssen dringend auf den Prüfstand. Ich rate Ihnen, solche Gedanken aufzuschreiben und mit dem 5-Schrittesystem von Byron Katie zu überprüfen:

1. "Ist dieser Gedanke wirklich wahr?" Übernimm Deine Verantwortung für alles, was Du in Deinem Leben vorfindest. (denn Du hast es erschaffen).

2. "Kannst Du 100% sicher sein, daß er wahr ist?" Anerkenne und nimm an, was jetzt ist.

3." Wie reagierst Du und Dein Körper auf diesen Gedanken?" Nimm all deine Urteile über andere und Situationen zurück und vergebe (auch Dir selbst).

4. "Wer wärst Du ohne diesen Gedanken?" Fühle deine Emotionen bejahend (nur dann können sie gehen).

5. "Kehre Deinen Gedanken um".Triff eine neue Entscheidung! Vielleicht wird ja beispielsweise aus "Er müsste freundlicher zu mir sein" "ICH müsste freundlicher zu mir sein".

Wie ich finde, ein wichtiger Schritt zur Begegnung mit sich selbst, zur Selbstliebe und zu persönlicher Freiheit!

Gedankenhygiene betreiben ist nicht nur befreiend für sich selbst, sondern auch für alle Menschen und Tiere, die uns umgeben.


Probieren Sie es aus und Sie werden sehen wie sich Probleme in ihrem Leben von selbst lösen, nur dadurch, daß Sie Ihre Gedanken beachten und Ihre Gefühle fühlen.

Ich wünsche Ihnen noch eine wunderbare fühlende Sommerzeit. Genießen Sie mit allen Sinnen, riechen Sie die Natur, lauschen Sie den Bäumen, den Vögeln, dem Surren der Insekten und betrachten Sie die bunten Farben der Natur. Das intensive Grün beispielsweise.

Bis zum nächsten Mal, ich schreibe wieder am 29.7.19.

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber








Ingrid's Blog 11/19

Gepostet am 30. Juni 2019 um 15:30

....über Osteopathie:


Die Rippen

Behandlung der Rippen ist in einer osteopathischen Behandlung sehr wesentlich. Warum? Die Rippen sind Bestandteil des Thorax, gemeinsam mit dem Brustbein, den Schlüsselbeinen, und der Brustwirbelsäule. Der Thorax - oder Brustkorb - umschließt die Lunge und das Herz, zwei sehr wichtige Organe im Körper. Ebenso bedeutsam ist hier das Zwerchfell, das wie eine Kuppel von den Rippen nach oben zieht und den "Durchlass" für Speiseröhre und Aorta und Hohlvene, zwei grossen Gefässen, bietet. Rippen sind oft gemeinsam mit Brustwirbeln blockiert. Blockierungen der Brustwirbel können zu Atemproblemen und sogar zu Herzrhythmusstörungen führen. Blockierungen der obersten Brustwirbel führen oft zu "Kribbeln" im Arm, Kopfschmerzen, Nackenproblemen bis hin zu Tinnitus und Schwindel. Man muss wissen, daß oberhalb von den Schlüsselbeinen sich die 1. Rippen befinden, die nach oben und unten verschoben sein können und damit empfliche Nerven, die dort langziehen, stören können.

"Kraut der Woche":




"Achillea Millefolium" oder die Gemeine Schafgarbe:

Man findet sie jetzt im Sommer am Wegesrand. Eine krautartige, bis zu einer Höhe von 60 cm wachsende Pflanze, die zu der Familie der Korbblütler gehört wie Echinacea. Sie ist unkompliziert, verwendet in der Medizin werden Blüten und Blätter.

Die getrockneten Blüten oder Blätter ist ein Mittel gegen Fieber und Erkältungs-
krankheiten, heilt Wunden, ist geeignet gegen Zahnschmerzen, und wirkt auch abschwellend. Seiner blutstillenden Wirkung verdankt die Pflanze seinen Namen: Soldatenkraut. Sie wurde bei Wunden der Soldaten im Krieg im Mittelalter eingesetzt.

In der Kosmetik wird die Pflanze verwendet, um das Haarwachstum anzuregen.

Geschichtliches:

 

Hildegard von Bingen:

Hildegard von Bingen lebte im 12. Jahrhundert und war DIE Lichtgestalt des Mittelalters. Sie hinterliess zahlreiche Schriften, darunter auch Musikkompositionen. Sie gründete ihr eigenes Kloster auf dem Rupertsberg und sie war für ihre Zeit medizinisch sehr bewandert. Sie beschäftigte sich mit Kräutern und deren Wirkung und gründete in ihrem Kloster auch ein Krankenhaus. Als Seelenheilerin war auch der ganzheitliche Blick auf ihre Patienten vorhanden, sie kannte schon den Zusammenhang zwischen Krankheiten und den seelischen Aspekten des Menschen. Auch als wichtig erachtete sie das Wissen über Lebensführung, wie Ernährung und Bewegung.

Hildegard von Bingen kam mit 6 Jahren bereits ins Kloster, sie starb mit 80 Jahren, was für diese Zeit ein biblisches Alter war.


Thema der Woche:


Zyklen des Lebens:

Ich bin fest davon überzeugt, daß alles im Leben zyklisch ist. Alles hat einen Anfang und ein Ende. Nach jedem Ende kommt wieder ein Anfang.


Was bedeutet das?: Sich dem Fluss des Lebens hingeben und nichts festhalten. Das ist leichter gesagt als getan, stimmt. Hier spielt wieder das Urvertrauen eine Rolle.


Im "Hier und Jetzt" leben, einfach nur da sein und sich durch nichts ablenken lassen, sich dem Leben stellen und auch einen Blick für die "kleinen" Dinge, die oft schon so selbstverständlich sind, haben. Zum Beispiel das satte Grün der Wiesen, die leuchtenden Farben der Sommerblumen, der Reichtum in der Natur, die Früchte an den Bäumen, der Duft des Waldes, vor allem nach einem Sommerregen, all das macht mich sehr dankbar und demütig. Daß ich hier sein darf auf diesem wunderbaren Planeten und das alles mit allen Sinnen erleben darf. Für mich hat alles in der Natur eine Seele, die Tiere, die Bäume, sogar die Steine, alles hat einen Sinn und eine Daseinsberechtigung, die es verdient gewürdigt zu werden.


Geht der Mensch mit dieser Haltung durch das Leben, dann erkennt er, daß alles Andere sehr unwichtig ist: all die Dinge mit denen wir uns so gerne ablenken, die wir konsumieren. Letztendlich ist alles was zählt, da zu sein, jetzt in diesem Moment.


So wie der Sommer zu Ende geht, dann der Herbst, der Winter, danach wieder ein Frühjahr und Sommer kommen, so verändert sich auch unser Dasein auf diesem Planeten, durch das Älterwerden. Und: unser Dasein ist begrenzt, das verdrängen wir Menschen gerne.


Mein Lieblingstext von Hermann Hesse beschreibt das wunderbar:


"Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf´um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde."


Genießen Sie den Sommer, gehen Sie in die Natur!


Ich schreibe das nächste Mal am 15.7.


Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber










Ingrid's Blog 10/19

Gepostet am 3. Juni 2019 um 16:00 Comments Kommentare (0)

Aus dem Nähkästchen.....über Osteopathie:


Wussten Sie schon, daß der Schädel aus mehreren Knochen besteht, die über "Nähte" miteinander verbunden sind? Diese Schädel-Knochen sind - wenn auch minimal - untereinander beweglich. Wir Osteopathen unterscheiden den Gesichtsschädel nochmal vom Hirnschädel. In dem sogenannten "Os Frontale" und dem "Os Maxillare", dem Stirnbein und dem Oberkieferknochen, befinden sie die Nebenhöhlen. Nebenhöhlen sind nichts anderes als Löcher (die Natur hat dafür gesorgt, Hohlräume in unseren Schädel einzubauen, sonst wäre er zu schwer geworden) in diesen Knochen. Diese Löcher, wenn sie durch Infektionen und bakteriellen Befall "verstopft" sind, kann man durch craniosakrale Osteopathie freimachen. Ist oft eine einfachere Lösung, als zu riskieren, daß Nebenhöhleninfekte chronisch werden.


"Kraut" der Woche:


Strophantus, das vergessene Herzglykosid





Die in Zentralafrika heimischen Strophanthus-Arten fanden zunächst nur zur Herstellung von Pfeilgiften Verwendung. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts erkannte der Afrikaforscher David Livingstone (1813–1920) die pulsverlangsamende Wirkung dieser Droge. In den Jahren 1887–1890 stellte Sir Thomas Richard Fraser (1841–1920) fest, dass es sich beim Wirkstoff der Strophanthus-Arten um ein Glykosid handelt. Die Isolierung des ersten amorphen Strophanthins gelang Catillon 1888. Im Jahr 1905 setzte Albert Franckel (1864–1931) das aus Strophanthussamen gewonnene k-Strophanthin als intravenöses Therapeutikum ein, das bis heute wegen seines schnellen Wirkungseintritts in der Akutmedizin verwendet wird.

Die Wirkung von Strophanthin:

Es vermindert die Stresshormone im Blut und Herzmuskel.

Es senkt einen zu hohen Blutdruck und wirkt entzündungshemmend.

Es verhindert weitgehend die Attacken einer Angina pectoris.

Es sorgt für eine bessere Durchblutung von Herz und Gehirn und verbessert die Sauerstoff-Ausnutzung.

Es verbessert die Oxidation von Milchsäure und den pH-Wert als Zeichen der Übersäuerung im Herzmuskel.

Durch all diese Eigenschaften eignet es sich für eine Behandlung aller Beschwerden rund um die Herzgesundheit, wie z.B. Arteriosklerose, Bluthochdruck und Herzanfall bzw. Herzinfarkt.

Strophanthin ist ein völlig natürlicher und nebenwirkungsfreier Pflanzenstoff, welcher den Stoffwechsel des Herzens unterstützt, dessen Stoffwechsellage normalisiert und auf diese Weise den Herzmuskel bei Belastung schützt. Das Mittel wirkt sich nachgewiesenermaßen äußerst positiv auf Herzerkrankungen und Herzschwäche aus und erlebte trotzdem in der Medizin einen rasanten Aufstieg und kurze Zeit später ein fast jähes Ende.

Dieses sei, so die Schulmedizin, mit den „gravierenden Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen“ zu erklären. Sucht man aber nach glaubhaften Aufzeichnungen darüber, wird man nirgends fündig. Das bedeutet, daß es schwierig sein kann, von Schulmedizinern ein Strophantusprodukt aufgeschrieben zu bekommen.

Bitte wechseln Sie, sollten Sie kardiologisch behandelt werden, nicht eigenmächtig auf ein Strophantusprodukt. Was Sie aber tun können: Sie können sich Strophantus in homöopathisierter Form besorgen (bekommt man in der Regel ab der D3-Potenzierung rezeptfrei in der Apotheke) und zusätzlich zu Ihren Medikamenten einnehmen. Vielleicht können Sie dann mit Hilfe Ihres Arztes langfristig ihre Herzmedikation reduzieren.


Aus der Geschichte der Medizin:


Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.


Thema der Woche:


Die Angst

Die Angst ist zunächst mal, wie ich ja schonmal in einem früheren Beitrag erwähnt habe, eine zutiefst sinnvolle Einrichtung des Körpers. Sie warnt uns vor Gefahren, sie sorgt mit dafür, daß wir am Leben bleiben. Wer hat nicht schonmal dieses warnende Kribbeln im Körper gespürt? Angst ist aber darüberhinaus DIE negative Emotion, die uns am Weitergehen im Leben hemmt. Angst vor Veränderung, Angst vor dem Alleinsein, Angst den Job zu verlieren, Angst vor dem Tod......Die schlechte Nachricht ist: Angst ist für unsere Glaubenssätze so etwas wie ein Turbo, denn sie wirkt verstärkend. Denkt es in mir: ich möchte meinen Job nicht verlieren und das Ganze noch mit ordentlich gefühlter Angst, so ist das die Autobahn dahin, daß genau das passiert. Wer kennt nicht so Geschichten, daß jemand der immer Angst davor hat, bestohlen zu werden, auch bestohlen wird? Die gute Nachricht: nur SIE können das ändern. Nämlich mit der Überprüfung Ihrer Glaubenssätze, der positiven Formulierung und dem Wahrnehmen Ihrer Angst.

Chinesisch betrachtet ist die Angst eine Störung im Wandlungsreich Wasser. Niere und Blase sind ihre Organe. Volksmund sagt: "das geht mir an die Nieren". Wasser steht für Urvertrauen. Urvertrauen ist das Gegenteil von Angst. Wasser bahnt sich immer seinen Weg zum Ozean, es findet immer einen Durchlass. Wasser ist die "Ursuppe", wir bestehen zu 70% aus Wasser, Wasser speichert die Information. Die Qualitäten sind Flexibilität, Authentizität, Güte, Transparenz.

Die Steigerung der Angst ist die Panik. Panik entsteht, wenn Angst nicht gefühlt wird.


Bleiben Sie sich treu und haben Sie (Ur-) Vertrauen!


Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber


Der nächste Eintrag erfolgt am 1.7.



Ingrid's Blog 9/19

Gepostet am 20. Mai 2019 um 13:30

....Wissenswertes zur Osteopathie:

Das Schulterblatt


Heute möchte ich über Schmerzen im und um das Schulterblatt schreiben. Natürlich - wie immer - betrachtet der Osteopath auch hier nicht nur die Stelle an sich, sondern überlegt die Zusammenhänge. Diese möchte ich kurz aufzeigen:


Verspannungen in der Muskulatur:


Es besteht die Möglichkeit, daß die Ursache hier eine Verspannung oder Verkürzung oder auch Zerrung in der Muskulatur ist. Man muss dafür wissen, daß das Schulterblatt muskulär stark eingebunden ist. Es handelt sich hier um Muskelketten, die über den Nacken und Hals bis zum Ohr hochziehen. Menschen, die viel die Schultern hochziehen sind hier oft betroffen, oder Frauen, die ihre oft zu schweren Handtaschen über der Schulter tragen oder Eltern, die ihre Kinder tragen müssen.


Beckenschiefstand:

Da das Becken eine zentrale Rolle spielt, ist natürlich auch das Becken als Auslöser denkbar. "Unechte" Beckenschiefstände zum Beispiel, durch die starken Muskeln des Beckenbereiches verursacht können der Auslöser sein.


Wirbelsäule und Rippen:


Eine Blockierung der Brustwirbelsäule und / oder dazugehöriger Rippe oder des Rippengelenkes ist häufig die Ursache für Verspannungen im Schulterblattbereich.

Herz und Lunge:

Diese beiden Organe strahlen gerne schmerzhaft in den Bereich des Schulterblattes aus. Sollte ein Problem in einem dieser beiden Organe bestehen, so ist dies auch ärztlich abzuklären.


"Kraut" der Woche:

Datura Stramonium oder weisser Stechapfel




....auch Engelstrompete oder gemeiner Stechapfel genannt. Hierzulande auch wieder häufiger als Zierpflanze zu sehen und auch zu kaufen. Dennoch sollte man wissen, daß es sich um eine der giftigsten Pflanzen handelt, die es hierzulande gibt. Stramonium zählt zu den ältesten Medizin- und Zauberpflanzen.

Die zu den Nachschattengewächsen zählende Pflanze produziert giftige Alkaloide. Alle Pflanzenteile sind giftig und werden in der Medizin verwendet, besonders die Wurzeln und Samen.

Paracelsus schreibt: "
Nach Einnahme von drei Zwanzigstel einer Unze wird der Patient fröhlich und glaubt, er sei der Held des Tages; zweimal diese Dosis und er wird bösartig mit Wahnvorstellungen; bei der dreifachen Dosis bleibt er auf Dauer irre und bei der vierfachen ist er tot."

Als Arznei wird Stramonium eingesetzt gegen Asthma, chronischer Bronchitits, Krampfhusten, Magenschmerzen, Gallen- und Nierenkoliken.

Indianer setzten die Droge wegen ihrer halluzinogenen Wirkung bei heiligen Zeremonien ein.

Im Mittelalter war sie Bestandteil der Hexensalbe.

Sollten Sie kleine Kinder haben, würde ich diese Pflanze aus meinem Garten verbannen....

Geschichtliches:

 

Schädeltrepanationen


Das Schaben oder Bohren von Löchern in den menschlichen Schädel lässt sich mit Hilfe von Knochenfunden bis in prähistorische Zeit zurück verfolgen. Die so genannte Trepanation kann somit als eine der ältesten Formen des operativen Eingriffs bezeichnet werden. Die Absichten, welche der Eröffnung des Schädels zugrunde lagen, sind vielfältig und reichen von Initiationsriten über Dämonenaustreibungen bis zur chirurgischen Behandlung von Hirnblutungen oder Anfallserkrankungen.

Man fand das dazugehörige chirurgische Besteck in Gräbern im alten Ägypten, ebenso bei den indianischen Völkern Amerikas. Im Mittelalter wurde dieses Wissen genutzt, um Schädelverletzungen bei Unfällen oder nach Schlachten zu behandeln.

Man kannte schon damals die Tatsache, daß Silber desinfizierend wirkt und man hat zum Schließen des Schädeleintrittsloches Silbermünzen genutzt. Auch heute wird in der Naturheilkunde das kolloidale Silber als Alternative zum Antibiotikum genutzt.

...Mangel oder Fülle


In welchem Zustand befinden Sie sich? Ich meine nicht materiell, sondern mit Ihrer inneren Einstellung, Ihrer inneren Haltung. Sind Sie eher jemand, der alles skeptisch sieht, nach dem Motto: "wenn das mal gutgeht" oder sind Sie jemand, der voller Vertrauen in sich selbst und in das Leben ist?

Unsere Lebenswirklichkeit erschaffen wir uns selbst mit den beiden Energien: Gedanken und Emotion. Die Gedanken haben in uns eine Grundüberzeugung geschaffen, die wir jeden Tag ausstrahlen. Diese Grundhaltung lässt sich jedem Menschen im Gesicht und an der Körperhaltung ablesen, wenn wir aufmerksam sind. Verstecken können wir das nicht, wegschminken auch nicht.

Ich lade Sie ein, einmal Inventur zu machen in Bezug auf Ihre Lebenswirklichkeit. Daran können Sie sehr gut ablesen, wie Sie bisher tief in Ihnen in Bezug auf die wesentlichen Fragen des Lebens gedacht und gefühlt haben:

Was denke ich über mich selbst - und wie fühle ich mich dabei?

Was denke ich über meine Mitmenschen und was fühle ich Ihnen gegenüber folglich?

Was denke ich über das Leben und wie ist mein entsprechendes Grundlebensgefühl?

So wie Sie über sich selbst denken und fühlen, so werden Sie von den Menschen um Sie und vom Leben behandelt. So wie Sie über die Mitmenschen denken, so kommen Sie Ihnen entgegen. So, wie Sie über das Leben denken, so zeigt es sich Ihnen. Wie innen, so außen...

Die Essenz ist: JEDER IST FÜR SEINE LEBENSWIRKLICHKEIT SELBST VERANTWORTLICH.

Für manche eine bittere Pille zu schlucken, ich weiß. Dennoch hat diese Erkenntnis etwas sehr Positives: man kann es jederzeit ändern. Indem man seine Haltung, sein Denken ändert. Dazu ist es nie zu spät, auch nicht, wenn Sie 90 sind.


Und: in dieser Haltung kann man sich frei fühlen und unabhängig, des es ist eine Tatsache: ob wir uns von Dingen oder Menschen abhängig machen liegt immer an uns selbst.

Schon in der Bibel steht: "nach Deinem Glauben geschehe dir, was Du säst, erntest Du."

Bleiben Sie gesund und munter!

Ich schreibe wieder am 3. Juni.

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber




Ingrid's Blog 8/19

Gepostet am 6. Mai 2019 um 14:00

....Spannendes über Osteopathie....wussten Sie schon,


Daß die Schilddrüse alles regelt im Körper?

Die Schilddrüse sitzt wie ein Schild vor der Halswirbelsäule. Sie regelt
den Sauerstoff- und Energieverbrauch, die Körperwärme, der Mineralstoff- und Wasserhaushalt. Dadurch lenkt das Mini-Organ fast alle wichtigen Funktionen im Körper: den gesamten Stoffwechsel, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln. Von ihrem „Standort" im Hals beeinflusst die Schilddrüse mit ihren Hormonen auch Persönlichkeit und seelisches Wohlbefinden, Sexualität und Fruchtbarkeit und sogar das Wachstum von Haut, Haaren und Nägeln.

Beim wachsenden Organismus spielt die kleine Drüse zusätzlich eine ganz besondere Rolle: Von der ersten Entwicklungsphase im Mutterleib bis zum jugendlichen Alter steuert die Schilddrüse die gesamte körperliche und geistige Entwicklung, so dass ohne Schilddrüsenhormon kein gesundes Heranwachsen von Kindern möglich ist.

Steuerung der Hormonproduktion durch die Schilddrüse:

Damit im Körper alles „wie am Schnürchen" läuft, steuert das Gehirn die meisten Vorgänge. So ist es auch bei der Schilddrüse, denn das Organ schüttet nicht automatisch die richtige Hormonmenge aus, die der Körper gerade benötigt.

Die Hypophyse (Hirnanhangsdrüse) und der Hypothalamus, ein weiterer Bereich im Gehirn, sind für diese Steuerung zuständig. Die Hypophyse registriert dabei, ob gerade viel oder wenig Schilddrüsenhormon im Blut vorhanden ist. Je nachdem sorgt sie dann mit ihrem Botenstoff dafür, dass die Schilddrüse „angekurbelt" oder „gebremst" wird. Ist beispielsweise zu wenig Schilddrüsenhormon vorhanden, schüttet die Hirnanhangsdrüse das sogenannte TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) aus, das die Hormonausschüttung in der Schilddrüse steigert.

Die Hypophyse wird ihrerseits vom Hypothalamus mit Hilfe des Hormons TRH (Thyreotropin- releasing-Hormon) kontrolliert.


Erkrankungen der Schilddrüse sind häufig. Es kann sich um eine Schilddrüsenvergrößerung handeln, Knotenbildung in der Schilddrüse, Über- oder Unterfunktion (die Schilddrüse selbst bildet auch Hormone, die dann zuviel oder zuwenig ausgeschüttet werden), oder auch eine Schilddrüsenentzündung gibt es.


Was kann der Osteopath hier machen? Auf jeden Fall eine mögliche Schilddrüsenerkrankung nicht außer Acht lassen! Ich beobachte häufig, daß trotz schulmedizinischer Versorgung der Schilddrüse Symptome wie Antriebslosigkeit, bleierne Müdigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen, Konzentrationsstörungen, Sehstörungen, Verdauungsstörungen, Gewichtszunahme ohne Grund am Patienten festzustellen sind. Ich rate meinen Patienten zu einer schilddrüsenadäquaten Ernährung (dazu gibt es Literatur), und zur Einnahme von Ashwagandha, bzw. Selen, Vitamin B, und Omega 3-Fettsäuren.


Bleiben die Symptome muss darüber nachgedacht werden, daß das schulmedizinische Medikament entweder nicht gut eingestellt ist, oder nicht vertragen wird. Es gibt beispielsweise bioidentisches Schilddrüsenhormon aus Schweineschilddrüse, das eventuell besser vertragen wird als synthetisch Hergestelltes.


Oft betrifft das besonders Frauen in den Wechseljahren. Hier ist zu bedenken, daß durch die hormonelle Umstellung auch die Schilddrüsenmedikation eventuell angepasst werden muss.


"Kraut" der Woche:

Die schwarze Maulbeere (Morus Nigra)




Ihre Heimat ist Vorderasien und der Südkaukasus. Früher im Mittelalter wurde aus den Beeren Wein hergestellt, medizinisch wurde die Wurzelrinde als Abführmittel eingesetzt, auch gegen Bandwürmer. Ebenfalls zur Senkung des Blutzuckers und des Cholesterin, und als Schleimlöser.


Bekannter ist der weisse Maulbeerbaum (Morus alba), der den Seidenspinnerraupen (Herstellung von Seide) als Futter diente.


Geschichtliches:

Heinrich Hermann Robert Koch (* 11. Dezember 1843 in Clausthal; † 27. Mai 1910 in Baden-Baden) war ein deutscher Mediziner, Mikrobiologe und Hygieniker. Koch gelang es 1876, den Erreger des Milzbrands (Bacillus anthracis) außerhalb des Organismus zu kultivieren und dessen Lebenszyklus zu beschreiben. Dadurch wurde zum ersten Mal lückenlos die Rolle eines Krankheitserregers beim Entstehen einer Krankheit beschrieben. 1882 entdeckte er den Erreger der Tuberkulose (Mycobacterium tuberculosis) und entwickelte später das vermeintliche Heilmittel Tuberkulin. 1905 erhielt er den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Robert Koch ist damit – neben seinem Kollegen Louis Pasteur in Paris – zum Begründer der modernen Bakteriologie und Mikrobiologie geworden. Er hat grundlegende Beiträge zur Infektionslehre sowie zum Aufbau der Tropenmedizin in Deutschland geleistet.


Thema der Woche:

Sind Sie grenzenlos?

.....oder wie gehen Sie mit ihren eigenen Grenzen um? Wo haben Sie ihre eigene Grenze gesetzt? Haben Sie eine Komfortzone eingebaut oder nicht?

Es geht hier darum, anderen Menschen Grenzen zu setzen. Das dient dem Repekt sich selbst gegenüber, und auch dem Respekt, den man von Anderen erwarten kann.

Liebevoll anderen Menschen Grenzen aufzuzeigen ist nur dem Menschen möglich, der sich selbst gegenüber sehr respektvoll ist und der sich selbst liebt.

Widerfährt Ihnen Respektlosigkeit im Leben? Dann überprüfen Sie bitte Ihre eigene Einstellung sich selbst gegenüber. Finden Sie sich toll, liebenswert, und strahlen Sie das auch aus?

Fordern Sie Repekt von Ihrer Umwelt ein! Auch von Partnern, Eltern, Geschwistern. Menschen, die Ihnen sehr nahe stehen. Achten Sie dabei auch auf die Angelegenheiten. Ich hatte schon in früheren Posts darüber geschrieben. Ist es wirklich IHRE Angelegenheit, die Sie beschäftigt, oder die Angelegenheit Ihres Gegenübers? Viele Menschen neigen dazu, sich in den Angelegenheiten Anderer zu befinden. Vor allem gern in der Angelegenheit des Partners, habe ich beobachtet. Das nicht zu tun, ist auch ist ein Akt des Respekts!

Bleiben Sie ganz bei sich! Ich schreibe wieder am 20. Mai.

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber


Ingrid's Blog 7/19

Gepostet am 14. April 2019 um 15:00

.....Wussten Sie schon....Spannendes über Osteopathie:


.....Daß in der Osteopathie auch Verbindungen zwischen den inneren Organen und dem Bewegungsapparat beachtet werden? Die Organe haben nicht nur Verbindungen über Faszien und Bänder untereinandern, sondern auch Verbindungen und Anhaftungen zur Bauchwand und zur Rückenwand.


So kann eine Gebärmutter die Blase genauso beeinflussen wie die Lendenwirbelsäule und das Kreuzbein. Der Dünndarm ebenso die Lendenwirbelsäule. Die Leber hat über Bänder Verbindungen zur Blase. Ebenso hat die Leber Anhaftungen an der rechten Schulter. Die Lunge hat Bänder, die zu den beiden Schultern führen. Das Herz ist über seinen Herzbeutel in Kontakt mit der Leber, dem Zwerchfell, der Lunge, den Rippen und den Brustwirbeln....



Und das sind nur einige Beispiele. Viele Menschen, die zu mir in die Praxis kommen, sind erstaunt zur hören, daß durch Osteopathie nicht nur der Bewegungsapparat behandelt wird, sondern auch die inneren Organe. Es wird die Mobilität und damit die Durchblutung verbessert, dadurch kann sich jede Struktur wieder erholen und Beschwerden, auch langjährige, bessern sich.


"Kraut" der Woche: Ashwagandha, die Winterkirsche oder Schlafbeere






Ich muss zugeben: Ich selbst habe sie erst vor Kurzem entdeckt. In Indien gehört sie zu DEN Pflanzen des Ayurveda schlechthin. Sie wird dort eingesetzt gegen Schlafstörungen und zur Verbesserung des Nervensystems und damit auch der Gedächtnisleistung.

Sie kann aber noch viel mehr: durch Studien sowohl in Indien als auch in Europa wurde festgestellt, daß sie Schilddrüsenunter- und überfunktion ausgleichen kann. Sie wirkt regulierend auf alle Hormonsysteme des Körpers. Damit ist sie auch geeignet für Patienten mit Wechseljahresbeschwerden und zur Regulation des Insulin.

Durch die Regulierung der Hormone der Nebenniere, z.B. das Cortisol, ist sie stressreduzierend. Ebenso stimmungsaufhellend.

Sie stimuliert das Immunsystem und die körperliche Kraft und Ausdauer, bei Männern wirkt sie potenzsteigernd.

Aus den Wurzeln werden Alkaloide gewonnen, und Withanolide. Ihr lateinischer Name ist Withania somnifera. Sie gehört zu den Nachtschattengewächsen.



Geschichtliches:


Im 18. und 19. Jahrhundert galt es als wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen unfähig waren zu studieren. Josepha von Siebold ließ sich von Vorurteilen aber nicht aufhalten und wurde Hebamme. 1815 erhielt sie als erste Frau die Ehrendoktorwürde. Noch fast 100 Jahre nach diesem Datum blieben die Universitäten für Frauen verschlossen.


Für eine 1771 geborene Beamtentochter genießt Josepha Henning eine ungewöhnlich freie Kindheit: Sie trägt Jungenkleidung und lernt für höhere Töchter so ungewöhnliche Dinge wie Reiten und Kutschfahren. Doch mit zehn Jahren muss Josepha die geliebten Hosen gegen Mädchenkleidung eintauschen: In einem Ursulinenkloster wird sie entsprechend des Bildungsideals des 18. Jahrhunderts erzogen – zu einer:

„nützlichen, freundlichen, gehorsamen, gottesfürchtigen und uneigensinnigen Hausmutter.“


„Es fehlt dem weiblichen Geschlechte nach göttlicher und natürlicher Anordnung die Befähigung zur Pflege und Ausübung der Wissenschaften.“


Doch Josepha von Siebold lässt sich von Vorurteilen nicht aufhalten: Mit einer Ausnahmegenehmigung darf sie bei ihrem Schwager, Professor Elias von Siebold, in Würzburg studieren. Hinter einem Vorhang vor den Blicken ihrer Mitstudenten verborgen, hört sie dessen Vorlesungen über Geburtshilfe – die Teilnahme an praktischen Übungen wird ihr jedoch verwehrt. Auch ihr Schwager ist davon überzeugt, dass die Unterweisung von Frauen in der Arztkunst nur dazu führe, „dass medizinische Pfuscherinnen gebildet würden.“


So setzt Josepha von Siebold ihre Ausbildung in der Praxis ihres Ehemanns fort, der anders als sein Bruder, das Talent seiner Frau nicht nur erkannt hat, sondern auch umfassend fördern will. Im November 1807 bittet sie schließlich um Zulassung zur Staatsprüfung. Der Antrag hat Erfolg. Allerdings wird das Kollegium dazu angehalten, die Kandidatin – da es sich um eine Frau handelt – besonders streng zu prüfen. Vier Stunden lang muss die angehende Frauenärztin ihr Wissen in Theorie und Praxis unter Beweis stellen.

1819 verhilft Charlotte von Siebold einer kleinen Victoria auf die Welt – der späteren Königin von England.



Thema der Woche:



Der Rhythmus des Lebens:


So wie die Natur einen Rhythmus hat: das Werden und Vergehen, die 4 Jahreszeiten, die Tages- und Nachtzeiten, so hat der Mensch ebenso einen Rhythmus.

Ich meine hier nicht nur Schlaf- und Wachzeit, besonders möchte ich hinweisen auf Phasen der Pause, des NICHTSTUNS zwischen all dem Rennen, der Hektik und dem Tun des Alltags. Gönnen Sie sich Pausen tagsüber? Halten Sie inne? So ganz für sich und ohne Ablenkung? Spüren Sie dann mal in sich hinein? Schreit es eventuell in Ihnen: "Ich kann nicht mehr?".

Nicht umsonst ist Burnout mittlerweile sehr verbreitet. Es ist einfach völlig gegen unsere Natur, immer "Online" zu sein, immer zeitlich getaktet zu sein. Wenn kleine Kinder im Haus sind, haben Sie die Möglichkeit, sich mal - und wenn es nur 5 Minuten sind - zurückzuziehen?

Alles was Sie entspannt, ist hilfreich: der Spaziergang im Wald, das Schwimmen im See oder einfach nur entspannt auf dem Stuhl sitzen und in die Weite schauen kann Sie zum Innehalten bringen. Yoga und Meditation helfen dabei, mal bei sich selbst anzukommen und in sich hineinzuspüren, über das tiefe Atmen in den Bauch, der beim Yoga und der Meditation so wichtig ist.

Ich möchte Sie heute einladen, sich ganz bewußt jeden Tag dafür Zeit zu nehmen. Es ist unsere große Aufgabe, in diesem Leben bei uns selbst anzukommen und uns selbst kennenzulernen und anzunehmen. Das geht nur, wenn man bei sich ist, nicht wenn man mit der Aufmerksamkeit immer im Außen ist.

Auch die Menschen, die die Zeit dafür hätten, die vielleicht in Rente sind, rennen. Ich frage mich oft, wovor rennen sie davon? Wenn Aktivität und Ruhephasen nicht in der Balance sind, dann rate ich dazu, sich mal zu fragen, warum. Schließlich hat man sich ja immer selbst dabei, das allein ist schon ein Grund, mit sich selbst ins Reine zu kommen und sich kennenzulernen.

Ich schreibe wieder am 6. Mai und wünsche all meinen Lesern ein entspanntes Osterfest mit viel Pausen und Zeit für sich selbst.

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber





Ingrid's Blog 6/19

Gepostet am 31. März 2019 um 15:00 Comments Kommentare (0)


....Über Osteopathie, wussten Sie schon....


....daß ein Fersensporn oder Achillessehnenschmerzen oder Schmerzen an der Fußsohle durch Beckenfehlstellungen, bzw. Blockierungen im Kreuz-Darmbeingelenk des Beckens verursacht sein können?

Denn es ist immer die unter Anspannung stehende Muskelkette des hinteren Anteils des Beines, die Stress auf ihre Ansätze unter der Fußsohle oder auch auf die Achillessehne, die hier eingebunden ist, macht.

Ist das Becken hier nicht die Ursache, was aus meiner Erfahrung selten ist, kann auch der Fuß selbst Blockierungen aufweisen, so kann beispielsweise das Fersenbein nach hinten verschoben sein, oder auch nach vorne, oder ein Knochen der Fußwurzeln, namens Os Cuneiforme II, kann nach oben hin "raus" sein. Dieser Knochen liegt den Fußwurzelknochen auf, wie ein Schlussstein und stabilisiert damit das Fußgewölbe. Diese Fußblockierungen können in der osteopathischen Behandlung ganz einfach wieder an ihre ursprüngliche Stelle gebracht werden.

Ist eine Sehne hier schon gereizt oder gar entzündet muss parallel zur osteopathischen Behandlung auch mit homöopathischen Medikamenten, wie beispielsweise Ruta, die Sehne in ihrem Heilprozess unterstützt werden, was etwas länger dauern kann, da Sehnengewebe sich nur längerfristig regeneriert.

Auch müssen bei solchen Symptomen eine eventuelle Fußfehlstellung, wie Senk-, Spreiz-, Plattfuß, kontrolliert werden und dementsprechend behandelt werden, ich arbeite hier nicht mit Passiveinlagen, sondern  - auch bei Erwachsenen - mit sensomotorischen Einlagen.


"Kraut" der Woche:


Equisetum oder Schachelhalme:





Vor ca. 400 Millionen Jahren war der Schachtelhalm baumgross und bevölkerte riesige Wälder zusammen mit Riesenfarnen und Moosen. Wie diese so hat auch der Schachtelhalm keine Blüten sondern vermehrt sich durch Sporen.

Im Frühjahr ist der Schachtelhalm eine blassgebliche stengelartige Pflanze, die nach kurzer Zeit verschwindet. Später wachsen dann grüne Sommertriebe, die früher gerne zum Putzen von Metall verwendet wurden, woher auch der Name Zinnkraut kommt.

Der Schachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure, was den Einsatz bei Nierenkrankheiten und Problemen des Bindegewebes begründet.

Equisetum wird eingesetzt bei Rheuma, Blasenschwäche, Nierenschwäche, Durchblutungsstörungen, Blutungen, Krampfadern, Ödeme. Seine Heilwirkung: blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend.

Er gehört zu den Schachtelhalmgewächsen = Equisetaceae. Man verwendet die Triebe im Sommer, seine Inhaltsstoffe: Kieselsäure, Saponine, Flavone, Kalzium, Kalium, Magnesium, weitere Spurenelemente.

Sammelzeit: Mai - Juli


Geschichtliches:



Die Druiden:

Druiden gehören zu den sagenumwobensten Gestalten des Altertums. Bei den Kelten (von ca. 500 v. Chr . bis 500 n.- Chr. in ganz Europa verbreitet) nahmen sie eine wichtige Stellung innerhalb der Stämme ein und waren wegen ihrer angeblichen Zauberkräfte hoch geachtet.

Sie waren Priester, Lehrer und Heiler in einer Person und standen gesellschaftlich über allen anderen Menschen, mit Ausnahme der Stammesfürsten. Es lag sogar in ihrer Macht Kriege zu verhindern oder feindliche Stämme zu versöhnen.

Als Hüter der Religion überwachten sie nicht nur alle Gottesdienste und Kulthandlungen, sie hatten auch das Amt des obersten Richters inne, wenn es darum ging ungeklärte Besitzverhältnisse oder Verbrechen wie Mord oder Diebstahl zu verhandeln. Ihr Wort war Gesetz. Als höchste Strafe galt der Ausschluss vom Gottesdienst, was für den Verurteilten schlimmer war als die Todesstrafe.

Das Wissen der Druiden wurde immer von Meister zu Schüler weiter gegeben. Die Lehrlinge folgten ihrem Meister im Alter von 7 bis 12 Jahren zur Ausbildung an einen geheimen Ort. Da die Druiden ihr Wissen streng hüteten, gab es keine Lehrbücher.

Die Lehrlinge mussten deshalb ein ausgezeichnetes Gedächtnis mitbringen. Je nach Fleiß und Talent dauerte die Ausbildung 15 bis 20 Jahre. Die Stellung eines Druiden brachte viele Vorteile mit sich. Sie waren vom Kriegsdienst befreit und mussten keine Steuern zahlen.

Die Klasse der Druiden war dreigeteilt. Ganz oben rangierten die Priester, dann kamen die Wahrsager und zuletzt die Barden, also Dichter und Geschichtenerzähler.

Die Priester führten alle Kulthandlungen durch. Tier- und Menschenopfer waren beliebt, weil sie die Götter milde stimmten. Doch die Priester benutzten die Opfer auch zur Weissagung. Aus der Bewegung des sterbenden Opfers konnten sie deuten, was die Zukunft bringt.


Thema der Woche:

Frühling - Aufbruch und Neubeginn

Ich denke, jeder hat es mitbekommen und genießt, daß es langsam wärmer wird, daß die Natur langsam aber sicher sich ein buntes Kleid anzieht, daß die Vögel morgens zwitschern und sich alle Lebewesen - ja , im Aufbruch befinden.

Auch an uns Menschen geht der Frühling nicht ganz spurlos vorbei, so mancher beginnt jetzt, sein Zuhause auszumisten, lange Vorhaben in die Tat umzusetzen, wie Sport zu machen und neue Dinge zu beginnen.

Massenweise werden die Gärten und Terrassen hergerichtet, die Häuser verschönert.

In der Chinesischen Medizin gilt der Frühling genau als das, als Aufbruch und Neubeginn. Sein Element, das Holz, steht für die Dynamik, für die Veränderung, die ständig Bestandteil des Lebens ist.


Leber und Galle gehören in der Chinesischen Medizin zum Wandlungsreich Holz. Wobei die Chinesen unter "Holz" eher Bambus im Sinn hatten statt Eiche. Bambus ist sehr sehr wandelbar, er kann sich auf den Boden legen und stellt sich wieder auf. Haben Sie schonmal versucht, Bambus aus der Erde zu holen? Fast nicht möglich. Holz steht hier für Wandlung, für Bewegung und Dynamik. Holz steht auch für Entscheidung, daß die Essenz umgesetzt wird.


Holz regiert in der chinesischen Medizin die Sehnen, Bänder und die Beweglichkeit der Muskeln. Es ist für die Qualität des Blutes verantwortlich. Sehr unbewegliche, starre Menschen sind von einer Störung im Wandlungsreich Holz betroffen. Innere Unbeweglichkeit=äußere Unbeweglichkeit. Holz hat eine unmittelbare Verbindung zum Wasser, da es das Wasser speichert und bildet den Übergang zum Feuer. Wasser regiert die Knochen und die Zähne, das bedeutet, daß Probleme mit der Wirbelsäule, den Gelenken und den Zähnen auch eine Verbindung zu einer Holzstörung haben. Beispielsweise Probleme mit den Gelenken fragen Sie: "in welche Richtung soll es denn gehen?" Da steht eine Entscheidung in Ihrem Leben an!


Die Schwester der Wut ist die Ohnmacht. Diese beiden gehen immer Hand in Hand. Ohn-Macht bedeutet, Sie haben die Macht in Ihrem Leben nicht mehr in Ihren Händen. Sie haben die Macht abgegeben. Treffen Sie eine Entscheidung und übernehmen Sie wieder Ihre Macht. Macht hat mit Erwachsensein und Verantwortung zu tun. Nicht nur für das, was wir tun, auch für das was uns passiert. Denn wir haben es in unser Leben gezogen. Durch Ausstrahlung, durch Gedanken und erlerntes unüberprüftes Verhalten.



Nehmen Sie den Elan des Frühlings und verändern Sie Dinge in Ihrem Leben. Befreien Sie sich von Dingen oder Personen, die schon lange anstehen, gehen zu wollen. Tun Sie dies im dem Wissen, daß das Ende von Etwas immer einen Neuanfang beinhaltet - so sicher wie der Frühling immer wiederkehrt.



Und: gehen Sie durch die Natur, atmen Sie tief und nehmen Sie die Natur sehr intensiv wahr - das hat etwas sehr Heilendes! Ein Spaziergang durch den Wald kann eine Entscheidung herbeiführen, einfach durch Atmen und Dasein.



Bis in 2 Wochen, ich schreibe wieder am  15. April. Bleiben Sie sich treu!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber!












Ingrid's Blog 5/19

Gepostet am 11. März 2019 um 0:00 Comments Kommentare (0)



Spannendes aus der Osteopathie: wussten Sie schon,...


....daß das Fersenbein (der Knochen, der die Ferse formt) im Fuß (lat.: Os Calcaneus) auch blockieren kann? Es kann nach hinten oder vorne "verrutschen", vor allem bei Sprüngen oder Fußfehlstellungen und dadurch mannigfaltige Probleme hervorrufen: Fersensporn, Wadenschmerzen bis hin zu Knieschmerzen, Probleme mit der Achillessehne, und sogar Störungen im unteren Rücken verursacht über Anspannung der rückwärtigen Muskelkette.



"Kraut der Woche":


 


Arnica:


Lat. "Arnica montana", deutsch: "Bergwohlverleih,Fallkraut, Johannisblume, u.v.m". Wächst auf Bergwiesen, gelegentlich auch im Flachland. Blütezeit im Frühsommer. Aus den Blüten wird ein ätherisches Öl gewonnen, das desinfizierend, entzündungshemmend, und wundheilungsfördernd wirkt. Auch eine blutdrucksenkende Wirkung auf Herz und Kreislauf sind bekannt. In der Homöopathie wird aus dem getrockneten Wurzelstock "Arnika" gewonnen, das bekannt ist als Mittel für Wundheilung, bei Zerrungen, Prellungen und als Kräftigungsmittel.


Geschichtliches:


Hildegard von Bingen:


Hildegard von Bingen lebte im 12. Jahrhundert und war DIE Lichtgestalt des Mittelalters. Sie hinterliess zahlreiche Schriften, darunter auch Musikkompositionen. Sie gründete ihr eigenes Kloster auf dem Rupertsberg und sie war für ihre Zeit medizinisch sehr bewandert. Sie beschäftigte sich mit Kräutern und deren Wirkung und gründete in ihrem Kloster auch ein Krankenhaus. Als Seelenheilerin war auch der ganzheitliche Blick auf ihre Patienten vorhanden, sie kannte schon den Zusammenhang zwischen Krankheiten und den seelischen Aspekten des Menschen. Auch als wichtig erachtete sie das Wissen über Lebensführung, wie Ernährung und Bewegung.

Hildegard von Bingen kam mit 6 Jahren bereits ins Kloster, sie starb mit 80 Jahren, was für diese Zeit ein biblisches Alter war.



Thema der Woche:


Das Ding mit der Verantwortung

Verantwortung: was ist das eigentlich?

Verantwortung für jemand anderen übernehmen: geht das überhaupt?

Wofür und für wen sind wir denn überhaupt verantwortlich?

Die meisten werden sagen: wir tragen Verantwortung für unsere Kinder. Stimmt. Einige werden auch sagen: wir tragen Verantwortung für unseren Partner. Stimmt nicht!

Denn: jeder Erwachsene ist für sich selbst verantwortlich. Das ist der Preis des Erwachsenseins, daß wir für das was wir tun und auch für das, was uns passiert und begegnet, verantwortlich sind.

Unsere Taten entstehen aus unseren Gedanken, die wir täglich denken, denn daraus entsteht unsere Lebenswirklichkeit. Also haben wir auch Verantwortung für das, was uns passiert, denn wir haben es in unser Leben gezogen.

Wer als Erwachsener immer noch denkt, andere Menschen sind für sein Schicksal verantwortlich oder Gott oder wer oder was auch immer, der ist immer noch in Wirklichkeit ein Kind. Zwar im Körper eines Erwachsenen, aber dieser Mensch hat noch nicht verstanden, daß er alles selbst in sein Leben gezogen hat. Damit fühlt sich dieser Mensch als Opfer und wird es so lange bleiben, bis er es selbst ändert.

Und wie ist das mit Krankheiten? Genauso! Jede Krankheit hat eine Bedeutung. Zum Beispiel: Wer Schnupfen hat, hat die "Nase voll". Wunderbar beschrieben ist das in dem Buch "Krankheit als Weg" von Thorwald Detlefsen. Krankheiten sind Zeichen des Körpers, Hinweise darauf, daß der Mensch etwas nicht betrachten möchte. Auch hier gilt: selbst hinschauen, selbst Verantwortung übernehmen, der Arzt oder Heilpraktiker ist nur "Hilfsmittel", die Ursache kann jeder nur bei sich selbst suchen.....und schaue ich (noch) nicht hin, werden die Zeichen des Körpers deutlicher, bis ich gar nicht anders kann als hinschauen. Jetzt stelle ich Ihnen die Frage: wie sinnvoll ist es dann, Krankheiten einfach "weghaben" zu wollen?

Übernehmen Sie Verantwortung für sich und für alles, was Ihnen geschieht und begegnet im Leben. Das ist der einzige Weg, selbstbestimmt und glücklich im Leben zu sein.


Sie hören wieder von mir am 01.04., haben Sie eine schöne Zeit bis dahin,


herzlichst Ihre Ingrid Rauber

Ingrid's Blog 4/19

Gepostet am 17. Februar 2019 um 17:00 Comments Kommentare (0)

...Spannendes aus der Osteopathie:

Hallux Valgus aus osteopathischer Sicht:

Hallux Valgus nennt man, wenn die Großzehe langsam aber sicher nach innen wandert. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Die Folge ist, daß die Gelenkpartner des Großzehengrundgelenkes nicht mehr glatt aufeinanderliegen, weil die Zehe ja zur Seite neigt. Das Gelenk reagiert mit Reizung, später mit Entzündung.

Schulmedizinisch wird das gern operiert: die beiden Gelenkpartner werden chirurgisch aufeinandergesetzt, indem man den Knochen der Zehe "anschrägt".

Aus osteopathischer Sicht empfehle ich meinen Patienten, wenn es noch nicht sehr fortgeschritten ist, zur Zehengymnastik. Was diese Patienten nicht können: die Großzehe nach außen bewegen, also in Richtung gegenüberliegendem Fuß. Wenn dieses wieder aktiviert wird, erfolgt eine Besserung. Auch die einzelnen Zehen des Fußes wieder lernen unabhängig voneinander zu bewegen, bringt Besserung und auch mehr Beweglichkeit in die Füsse. Denn: wenn wir es mehr tun würden, könnten wir die Füße und auch die Zehen genauso bewegen, wie die Finger und die Hände. Da wir es nicht tun, steifen die Gelenke des Fußes ein.

Auch das Fußgewölbe profitiert von Zehengymnastik, da dieses von den kurzen Muskeln der Füße mit gehalten wird.


"Kraut" der Woche:


Besenginsterkraut oder Sarothamni scoparii herba





Besenginsterkraut ist ein Antiarrhythmikum.

Medizinisch wurde der Besenginster früher vor allem als harntreibendes Mittel eingesetzt. In der modernen Phytotherapie gewann Besenginsterkraut (Cytisi scoparii herba = Sarothamni scoparii herba) als Herz-Kreislauf-Therapeutikum Bedeutung. Die in den Zweigen enthaltenen Chinolizidinalkaloide (vor allem Spartein) schwächen Nervenimpulse am Herzen ab. Zudem verlängert Spartein die Diastole. Damit wird das Herz vor einer übermäßigen nervösen Belastung geschützt. Funktionelle Herzrhythmusstörungen wie Herzstolpern und -klopfen können auf diese Weise gelindert werden. Das ebenfalls enthaltene biogene Amin Tyramin wirkt leicht gefäßverengend und damit blutdrucksteigernd.

Daher ist Besenginsterkraut bei Bluthochdruck kontraindiziert.


Geschichtliches:


Die Geschichte der Hebammen:


Als Heilige verehrt, als Hexen verteufelt


Es geht um ihre Unabhängigkeit, ihren Ruf und nicht zuletzt ums Überleben ihres Berufsstandes. Die Hebammen führen in der derzeitigen Gesundheitspolitik einen zähen Kampf. Mal wieder - denn leicht hatten es die Geburtshelferinnen im Laufe der Geschichte nie. Über einen der ältesten Frauenberufe der Welt:

Es ist die Geschichte eines jahrtausendealten Kampfes. Praktisch aber verdient sie kaum Geld, im Gegenteil. Und sie muss so hohe Versicherungsprämien zahlen, dass sich Hebammen in Deutschland immer schwerer tun, noch außerhalb der Kliniken arbeiten zu können. Auch wenn man sich Mitte Juli 2012 mit den Krankenkassen erst mal auf einen Kompromiss in der Versicherungsfrage einigte, die Hebammenverbände fordern weiterhin eine deutlich bessere Bezahlung der Geburtshelferinnen. Der Berufsstand führt einen zähen Kampf, um sein Überleben, seine Unabhängigkeit, seinen Ruf.

Es ist nicht das erste Mal. Hebamme ist einer der ältesten Frauenberufe der Welt. Und einer, der in seiner langen Geschichte fast ununterbrochen angegriffen, unterdrückt und instrumentalisiert wurde - aber immer auch bewundert, mythologisiert, gefürchtet.

Die Geschichte der Hebammen ist die Geschichte eines jahrtausendealten Wissens. Und eines jahrtausendealten Kampfes.

"Auf, gehet und entbindet Rededet von den drei Kindern, die in ihrem Leibe sind." Mit diesen Worten soll der ägyptische Sonnengott Re die Göttinnen Isis, Nephtys, Mesechent, Hecket und Chnum seiner Frau zur Hilfe geschickt haben, als sie die ersten drei Pharaonen gebar. "Lasst sie uns sehen, wir verstehen uns aufs Entbinden", antworteten da die Göttinnen. Die Tempelmalereien von dieser Drillingsgeburt aus dem dritten Jahrtausend vor Christus sind eines der ältesten Zeugnisse der Hebammenkunst.

Es gibt wenige Berufe, deren Kunde so früh so ausführlich beschrieben wurde. So weiß man heute selbst, mit welchen Mitteln die Frauen im alten Ägypten den Gebärenden zu Leibe rückten: Bei Brusterkrankungen etwa verabreichten sie Salben aus Fliegenkot, Rinderkot, Honig und Salz. Ähnliche Schaurigkeiten über die Hebammenpraxis sind aus fast allen frühen Kulturen überliefert - aus Babylonien und Palästina, aus China, Japan, Indien und Mittelamerika und aus Germanien, wo es die Hebammen fast bis zum Rang von Priestern brachten.

Es mussten aber erst die Griechen und Römer kommen, damit die Geburtshilfe nicht mehr von Spekulation, Meditation und Sternenglauben geprägt wurde, sondern erstmals von kritisch-sachbezogenem Denken. Schon der Philosoph Sokrates, dessen Mutter Hebamme gewesen sein soll, unterschied die "Arzthebammen", die Kenntnisse in Pharmazie und Chirurgie hatten, von jenen ohne Ausbildung, die er abfällig "Hineintasterinnen" oder "Unter-den-Schenkel-Wegnehmerinnen" nannte.

Um 100 nach Christus fasste der Arzt Soranus von Ephesus in seinem Werk "Gynäkologie" erstmals die wissenschaftlichen Standards der Geburtshilfe zusammen und brachte damit das Fach maßgeblich voran. Griechen und Römern war die neue Kunstfertigkeit der Hebammen teuer: Wurde eine der zahlreichen Sklavinnen oder Tänzerinnen der Oberschicht schwanger, so achteten ihre Besitzer genau auf eine gute Entbindung. Denn Nachwuchs trieb den Preis der Frauen in die Höhe.


Thema der Woche:


Vom Umgang mit der Welt:

oder "Yama", die erste von 8 Stufen des Yogaweges.

Die Vorschläge, vor ca. 2000 Jahren niedergeschrieben, beinhalten Vorschläge zum Handeln in der Welt:

Ein bewußter und rücksichtsvoller Umgang mit allen Lebewesen, ihnen kein Leid zuzufügen, liebevoll und rücksichtsvoll mit uns und anderen umzugehen.

Je mehr ich selbst den Yogaweg gehe, desto mehr realisiere ich, wie empfindsam ich werde. Es tut mir körperlich und natürlich auch seelisch weh, wenn von "Nutztieren" und "Nutzpflanzen" geredet wird. Das bedeutet, wir be-nutzen diese Wesen. Ich glaube, jeder von uns hat schonmal gefühlt und erfahren, was es heißt, benutzt zu werden. Es tut weh.

Indianische Völker Nordamerikas hatten früher diesen Respekt vor der Schöpfung der Erde. Selbst wenn sie einen Stein mitnehmen wollten, fragten sie ihn, ob er einverstanden ist. Wenn Sie auf Büffeljagd gingen, wurden vorher Rituale vollzogen, und um Erlaubnis gebeten. Dasselbe, wenn ein Baum gefällt oder eine Blume gepflückt wurde.

Ich frage mich oft: wo bleibt unser Respekt vor der Schöpfung? Wer gibt uns das Recht, alles um uns herum auszubeuten und zu benutzen? Warum gehen wir davon aus, daß Tiere nicht denken und fühlen können? Daß Pflanzen nicht Empfindungen haben?

Jeder kann etwas tun, tagtäglich seine Sinne schärfen in dem Bewußtsein, das schon Jesus uns versucht hat zu vermitteln: "was Du Anderen antust, tust Du Dir selbst an". Frieden beginnt bei jedem selbst, bei seiner Einstellung, seinen Empfindungen und der Bereitschaft, etwas zu ändern.


In diesem Sinne, bis zum 11. März. Diesmal in 3 Wochen, wegen Rosenmontag.

Herzlichst Ihre Ingrid Rauber








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