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Ingrid's Blog 06/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Pflugscharbein oder Os Vomer (im Bild in grün dargestellt):

Das Pflugscharbein (Vomer) ist ein unpaarer, lang gestreckter Knochen der Schädelbasis. Es gehört zum Gesichtsschädel und zieht mittig vom Keilbein (Os sphenoidale) in die Nasenhöhle, wo es sich an einer Leiste (Crista nasalis) des Oberkieferknochens (Maxilla) befestigt.

Von der Form her erinnert der Knochen tatsächlich an eine Pflugschar. Er ist platt und langgestreckt und an seiner Befestigung am Oberkieferknochen fast schon spitz.

Dieser Knochen ist deshalb für den Osteopathen wichtig, weil er die Verbindung zwischen Oberkiefer (und damit Kiefergelenk), Nebenhöhlen und der Schädelbasis bildet. Man kann ihn zwar nicht direkt berühren, aber indirekt. Man kann mit Behandlung des Vomer mit einem "Schlag" sowohl Oberkiefer, Nebenhöhlen als auch die Schädelbasis und damit auch indirekt zum Beispiel Kiefergelenk und Innenohr behandeln.

Ich "checke" diesen Knochen bei jeder Behandlung meiner Patienten, da er mit auf der Zentrallinie liegt und er mit sämtliche restliche Schädelknochen ausrichtet.


Naturheilmittel der Woche:

Beifuß (Artemisia) ist die Mutter aller Heilkräuter. Doch auch als Gartenpflanze und Küchengewürz ist Beifuß beliebt. Der Beifuß (Artemisia) zählt botanisch zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung ist umfangreich und umfasst bis zu 500 Arten. Die zumeist ein- oder zweijährigen krautigen Pflanzen, aber auch Stauden und Halbsträucher, sind weithin in der gemäßigten und subtropischen Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Sie kommen in Steppen, Trockenrasen und Halbwüsten vor, manche Pflanzen sind sogar an einen salzigen Standort angepasst. Bekannte Vertreter der Gattung Artemisia sind Wermut (Artemisia absinthium), Eberraute (Artemisia abrotanum), Estragon (Artemisia dracunculus) und Gewöhnlicher Beifuß (Artemisia vulgaris).

Die griechischen Heilerinnen und Geburtshelferinnen Göttin Artemis und Königin Artemisia sind die Namenspatroninnen der Pflanzengattung. Denn schon seit dem Altertum wird Artemisia bei vielfältigen Leiden, von Menstruationsbeschwerden über Verdauungsprobleme bis hin zu Schlafstörungen, eingesetzt. Das wehenfördernde Kraut war einst ein weit verbreitetes Mittel in der Geburtshilfe. Die ätherischen Öle und Bitterstoffe des Beifußes haben eine starke Wirkung auf den Organismus. In der Naturheilkunde gilt Beifuß daher als eines der Basiskräuter. Der deutsche Name der Artemisia rührt von der Anwendung des Beifußes gegen müde Beine her.

Auch in der chinesischen Medizin wird Beifuß genutzt für die heiße Akupunktur oder Moxa-Anwendungen.

Neben der Verwendung als Zierpflanze, Heilkraut und Gewürz wird Beifuß auch in der Schädlingsabwehr eingesetzt. Und nicht zuletzt wird dem Kraut eine starke magische Wirkung zugeschrieben. Beifuß wächst aufrecht und kann je nach Art eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreichen. Die Blätter sind grün, graugrün oder graublau und wechselständig. Sie können ein- bis mehrfach eingeschnitten oder fiedrig geschlitzt sein. Die Blüten der meisten Artemisia sind zwar zahlreich, aber eher unscheinbar: Sie sind klein, gelb oder weiß, manchmal auch bräunlich oder rot. Blütezeit ist im Hochsommer zwischen Juli und August. Bei den Früchten handelt es sich um Achänen, also nussähnliche Schließfrüchte. Oft verströmt die ganze Pflanze einen aromatischen Duft.

Beifuss oder Artemisia:

Geschichtliches:

Der Medicus:

Der Medicus ist der bekannteste Mediziner des Mittelalters. Unter all den angeblichen und tatsächlichen Heilkundigen war er wohl der mit der meisten Anerkennung.

Ausbildung:

Der Medicus erhielt seinen Titel und sein Wissen während eines Studiums an einer Universität. Dort wurden die Überreste des überlieferten Wissens und die theoretischen Lehren aus der Antike vermittelt. Doch leider fehlte dem Medicus zumeist das entsprechende Praxiswissen bei Berufsbeginn.

Einschränkungen:

Hinzu kam, dass eine anatomische Ausbildung über den menschlichen Körper meist nur mit Hilfe von schematischen Ansichten (anhand von Zeichnungen und Bildern) vermittelt wurde, und nicht durch Sezieren von Körpern. Das Sezieren war strengstens verboten, denn nach dem Erlass von Papst Bonifatius VIII. war eine Leichenzerstückelung nicht erlaubt. Wer gegen dieses Verbot verstieß, dem wurde mit Exkommunikation gedroht. Im Mittelalter eine furchtbare Strafe, glaubte man doch noch an die Allmacht Gottes und der Kirche – und der Exkommunizierte war der ewigen Verdammnis gewiss und musste für immer in der Hölle schmoren, so war die allgemein akzeptierte Ansicht. Es war ihm außerdem verboten mit Blut in Berührung zu kommen.


Das Buch "Der Medicus" von Noah Gordon hat das mittelalterliche Berufsbild sehr gut und wirklichkeitsgetreu geschildert. Es waren vor allem die islamisch geprägten Länder damals sehr fortschrittlich in Kenntnissen in Anatomie und Therapie. Für einen Christen war es aber schwierig, dort eine Ausbildung zu erlangen. Im Buch "Der Medicus" verkleidet sich deshalb die Hauptfigur als Jude, da Juden der Zugang zu Universitäten im arabischen Raum eher erlaubt war zu der Zeit.



Thema der Woche:

Selbstliebe oder Egoismus?:

Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.

Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen und Menschen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.

Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.

Ich beobachte sehr oft, daß Menschen "aus Liebe" zu jemandem Dinge akzeptieren, die übergriffig sind und ihnen nicht guttun, ja sie sogar von ihrem Weg abbringen. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Liebe bedeutet immer, das zu tun, so zu handeln, daß es gut für den Anderen ist UND für sich selbst. Das kann auch bedeuten, daß man sich trennt, weil die Wege zu verschieden sind.

Die zentrale Aussage ist, BEI SICH BLEIBEN, sich auch trauen Dinge zu sagen oder zu tun, die vielleicht unpopulär sind. Wenn das Herz JA sagt.

Seien Sie zentriert! Bei sich, eins mit sich und der Welt. Vereint in Respekt vor sich und allen Wesen und der Welt, der Natur!


Namasté!


Ich mache im Juli Urlaubspause, schreibe wieder in meinen Blog im August.

Ihre / Eure Ingrid


Ingrid's Blog 05/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Herz

Herz und Nieren bilden die tiefste Ebene im Körper. Der Volksmund sagt: etwas oder jemanden "auf Herz und Nieren prüfen." Das Herz hat aus osteopathischer Sicht folgende Verbindungen: zum Brustbein, den 2. bis 6. Rippen, dem Thymus, der Wirbelsäule (bis etwa 10. Brustwirbel!), der Lunge, der Speiseröhre, dem Zwerchfell, der Aorta. Durch seine Bandverbindungen hält es direkten Kontakt zum Zwerchfell, zum Brustbein, zum Rippenfell, zur Lunge.

Das Herz "pumpt" das Blut durch den Körper und hat ein eigenes Nervensystem.

Es ist gut geschützt im Brustraum, umgeben von einer Hülle, dem Pericard.

Man kann es direkt nicht beeinflussen in der Osteopathie, sollte aber um die direkten und indirekten Auswirkungen aufgrund seiner anatomischen Struktur wissen. So ist es möglich, daß Herzrhythmusstörungen durch blockierte Hals-, oder Brustwirbel und Engegefühl in der Brust durch Rippen- oder Brustbeinblockierungen oder auch durch feste Züge in der Band- und Faszienstruktur des Herzens verursacht werden kann.

Unbedingt sollten natürlich solche Symptome erst schulmedizinisch abgeklärt werden.


Okoubaka-das Wundermittel aus der Natur:


Okoubaka aubrevillei ist ein Urwaldbaum, der zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae)gehört. Er ist vor allem in Ghana, Nigeria und an der Elfenbeinküste verbreitet. In derwestafrikanischen Sprache Anyin bedeutet der Name „okou baka“ Todesbaum. Die Einheimischen nennen ihn sicher deshalb so, weil er andere Bäume in seiner Umgebung parasitär befällt und diese abtötet. Er steht auf kleinen Lichtungen, denn kaum ein anderer Baum wächst in seiner direkten Umgebung. In der afrikanischen Volksmedizin setzt man schon seit langem die getrocknete und pulverisierte Rinde des Baums als Arznei gegen Vergiftungen ein. 1972 gelangte die Okoubaka-Rinde nach Deutschland, nachdem eine Homöopathin diese als Geschenk für die Behandlung eines Westafrikaners erhalten hatte. Dadurch begann die systematische Erprobung des pflanzlichen Arzneimittels.

Aus der Rinde des seltenen westafrikanischen Baums wird in pulverisierter Form eine typische Gerbstoffdroge hergestellt. Ihr werden eine entgiftende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. In der Praxis findet der pflanzliche Wirkstoff breite Anwendung. Okoubaka eignet sich sowohl zur therapeutischen als auch zur prophylaktischen Einnahme, beispielsweise bei Fernreisen.

Gerbstoffe haben eine austrocknende und entzündungshemmende Wirkung, die besonders auf der Haut und der Schleimhaut gegen Bakterien hilft. Sie dichten ab und bilden eine schützende Membran, wodurch sie das Eindringen von Bakterien verhindern.

Einsatzgebiete:

Hautkrankheiten

Entzündungen im Mund- und Rachenraum

zur schnellen Wundheilung

Magen-/Darmentzündungen

Vergiftungen

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Leber-, Galle- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen

Reizdarmsyndrom

Vergiftungen durch Lebensmittel und Schwermetallbelastung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Verdauungsstörungen

Reiseprophylaxe

Erbrechen bei Schwangerschaft oder Chemotherapie

Allergien

Mit seiner Wirkung kann Okoubaka auch bei allgemeinen Entgiftungstherapien (zum Beispiel durch Umweltbelastungen) hilfreich sein. Die negativen Folgen für den Magen-Darm-Trakt bei der Antibiotika-Einnahme neutralisiert Okoubaka ebenfalls und unterstützt die infektiöse Behandlung.

Okoubaka bei Magen-Darm-Beschwerden:

Okoubaka kommt vorrangig bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz. Eine prophylaktische Behandlung hat dabei zu sehr guten Ergebnissen geführt. Bei Reisen in südliche Länder oder bei Fernreisen ist es ein sinnvoller Bestandteil der Reiseapotheke. Eine Einnahme vor Reiseantritt sowie während der Reise kann Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Infekten vorbeugen.

Zudem hilft es unterstützend bei einer Nahrungsmittelumstellung, bei konventionellen Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie bei Lebensmittelvergiftungen. Okoubaka verschafft auch beim Reizdarm-Syndrom Linderung.


Geschichtliches:

Die Geburtsstunde der Homöopathie

Die napoleonische Zeit (Napoleon: 1769-1821) war nicht nur politisch und gesellschaftlich eine Epoche der Veränderungen und des Wandels. Auch in die Medizin kam damals viel Bewegung. Immer mehr Ärzte waren unzufrieden mit den Behandlungsmöglichkeiten, die zum Teil noch aus der Antike stammten – man denke an den Aderlass. Sie machten sich auf die Suche nach zeitgemäßen, modernen Therapieformen, in die das aktuelle naturwissenschaftliche Wissen und die neue aufgeklärte Weltsicht einfließen sollten. Diese Einsicht trug wesentlich zur kritischen Diskussion und Abschaffung des Aderlasses bei, ebenso gab es den Anstoß für die Beschäftigung mit Hypnose und letztlich für die Psychoanalyse.

Ganz anders verhält es sich mit der Neuerung, die Samuel Hahnemann (1755-1843) in die Medizin einbrachte: der Homöopathie. Sie war und ist in ihrer Wirksamkeit umstritten, aber sie hält sich als Heilmethode – mit schwankender Beliebtheit – bis heute. Als chemisch-pharmazeutisch äußerst versierter Arzt hat Hahnemann mit der Homöopathie übrigens nicht nur eine neue Heilmethode erfunden, sondern auch die kritische Arzneimittelprüfung mit Selbstversuchen an gesunden Menschen in der Medizin etabliert.

Es ist heute noch üblich, in Kreisen der Homöopathen die "Arzneimittelprüfung" zu vollziehen, dabei die Symptome aufzuschreiben. All diese Erkenntnisse sind nachzulesen im "Synthesis", einem Nachschlagewerk der Homöopathie.

In der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Hahnemann hatte das Werk des schottischen Arztes William Cullen übersetzt und hier von der therapeutischen Wirkung der Chinarinde bei Malaria erfahren . Er probierte das Mittel selbst. Nach einigen Wochen stellten sich bei ihm die gleichen Symptome wie bei einer Malaria ein, nur ohne Fieber. Dies ging in die Geschichte der Homöopathie als die erste Arzneimittelprüfung ein. Hahnemann ging von der Auffassung aus, dass es eine Lebenskraft, die „Vis vitalis“ gibt. Diese sei beim Kranken geschwächt. Man müsse nur das passende Mittel finden – dies habe mit einer ausführlichen Anamnese zu geschehen – um diese Lebenskraft wiederherzustellen.

Dabei entdeckte er, daß man statt die Urtinktur (also die unverdünnte, ursprüngliche Substanz) zu verabreichen, auch eine starke Verdünnung zum Ziel führt. Daraus entstand dann später die Potenzierung. Je höher eine Potenz ist (also statt D3 beispielsweise C200) desto mehr wirkt die Arznei auf der Seelenebene, je niedriger die Potenz, desto eher wirkt die Arznei auf der Körperebene.



Thema der Woche:

Angelegenheiten

Ich erlebe es sehr häufig, daß sich erwachsene Menschen außerhalb ihrer Angelegenheiten befinden. Aus meiner Sicht ein riesiges Ablenkungsmanöver von sich selbst. Dennoch möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, einmal auf die Folgen aufmerksam zu machen:

Folgen für den "Täter":

Der Täter kommt nicht wirklich weiter im Leben, ja, er dreht sich im Kreis. Warum? Weil man nur sich selbst ändern kann, andere Menschen kann man nicht ändern, auch Partner, Expartner oder Kinder nicht. Irgendwann wird es auch langweilig, ihm zuzuhören, weil er sich immer über die gleichen Dinge beschwert. Und "beschweren" ist hier wörtlich zu nehmen. Derjenige macht sich und seiner Umwelt das Leben schwer.

Was für eine Möglichkeit hätte der "Täter", um da rauszukommen? Auf sich selbst beziehen! Was und warum beschäftigt ihn etwas was der Andere ist oder macht? Weil es den Täter selbst betrifft. Irgendwo in sich selbst ist da etwas, was noch nicht angeschaut und wahrgenommen wurde, sonst würde es in seinem Leben keine Rolle mehr spielen. Und: wenn er selbst seinen Frieden damit gemacht hat, dann lösen sich die von Außen präsentierten "Erregbarkeiten" von selbst auf.

Folgen für das "Opfer":

DIE Folge schlechthin ist die Übergriffigkeit des Täters, das grenzüberschreitende Verhalten, ja das "entmündigen" des "Opfers". Auch hier sollte beim "Opfer" geschaut werden, warum passiert mir das? Was ist da in mir, was Andere dazu auffordert, meine Grenze zu überschreiten und respektlos zu sein? Ist da eventuell Respektlosigkeit und Grenzüberschreitung mir selbst gegenüber?

Ich möchte Ihnen nochmal die "Angelegenheiten nach Byron Katie" aufzeigen:

Drei Arten von Angelegenheiten (nach Byron Katie):

"Es gibt nur drei Arten von Angelegenheiten, Meine, Deine und die Gottes oder des Universums oder von Mutter Erde - wie auch immer Sie es nennen wollen.

Es ist MEINE ANGELEGENHEIT, wenn ich mein Haus, das vom Wetter arg gezeichnet ist, nicht neu streiche.

Es ist DEINE ANGELEGENHEIT, wenn du ein Problem mit dem vom Wetter arg gezeichneten Haus hast.

Es ist die Angelegenheit Gottes oder des Universums, daß die Sonne scheint oder der Wind bläst und mein Haus entsprechend dadurch gezeichnet wird.

Wenn ich denke, daß ich weiß, was du denkst und was gut für dich ist, dann lebe ich gedanklich in deiner Angelegenheit. Die Folgewirkung hiervon ist Trennung und Einsamkeit. Wenn du da drüben bist und dein Leben lebst und ich auch bei dir da drüben bin (gedanklich) und dein Leben lebe, dann bist du da drüben mit dir und ich bin da drüben mit dir und dann ist keiner hier für mich. Natürlich fühle ich mich dann einsam und getrennt! Ich vereinsame mich selbst. Niemand anderer verursacht mein Alleinsein-Gefühl. Ich mache das." Byron Katie

Seien Sie ganz bei Sich! Damit sind Sie "All-Eins". Eins mit sich und dem Universum!

Eine schöne Sommer-Anfangszeit wünsche ich Euch / Ihnen!


Eure/ Ihre Ingrid Rauber



Okoubaka-Baum



Ingrid's Blog 04/21

...Wissenswertes über Osteopathie:


Faszien


..wussten Sie schon, was man durch Faszienarbeit alles bewirken kann? Zunächst mal: was sind Faszien? Faszien sind Häute, die verschiedene Strukturen: Muskeln, Organe, Sehnen ummanteln. Sie selbst sind von festerer Qualität und gleiten mit einem Flüssigkeitsfilm aneinander. Faszien haben dadurch, daß sie längs und quer durch den Körper ziehen, die Eigenschaft, verschiedene Strukturen allein dadurch zu verbinden. So könnte man beispielsweise durch Faszienarbeit durchaus Sodbrennen "in den Griff" bekommen, indem man mit dem Zwerchfell und den Faszien der Bauchorgane arbeitet, oder auch Hämorrhoiden mit Faszienarbeit behandeln, da eine wichtige querziehende Faszie den Oberkörper nach unten hin abschließt. Diese Faszie beherbergt auch die "Öffnungen" des Körpers nach unten hin, wie den Anus und den Blasenausgang, wo sich gerne aus osteopathischer Sicht Blockaden bilden. Darüberhinaus befinden sich Muskeln, Sehnen und Bänder innerhalb des Fasziensystems und können durch Faszienbehandlung günstig beeinflusst werden. Faszien sind im wahrstens Sinne des Wortes faszinierend und allein durch das Fasziensystem kann man zum Beispiel durch Behandlung an einer Stelle auch Gelenke oder Organe behandeln, die von dieser Stelle weiter weg sind.






Hexenfinger

Heilmittel der Woche: Hexenfinger

Diese aus Südafrika stammende Pflanze

Carpobrotus edulis enthält Polyphenole wie Tannine und Flavonoide und Anthocyane, denen eine regenerative, adstringierende, antibakterielle und antioxidative Wirkung zugeschrieben wird. Zudem sind Zitronensäure und Äpfelsäure enthalten.

Verwendung:

Die Früchte, die einer Feige leicht ähnlich sehen, haben ein geleeartiges, süßsaures Fruchtfleisch und sind essbar. Sie werden zu Marmelade verarbeitet. Der Saft und das Mark aus den Blättern werden in der Medizin zur Reinigung von Wunden sowie zur Heilung von Verbrennungswunden, Ohren- und Zahnschmerzen verwendet.

Carpobrotus edulis wird, wie andere Carpobrotus-Arten, zur Befestigung von Dünen und Steilufern eingesetzt.

Geschichtliches:

Heutiges Thema: Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, zu dem ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema des Monats: welche Haltung einnehmen gegen Angst und Verunsicherung?

Hierzu möchte ich Ihnen/Euch einen mir sehr am Herzen liegenden Text aus dem Buch"Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro "ans Herz legen" - Er spricht für Sich!


"... Gib auf Dich acht. Jedesmal, wenn du, wachsend, Lust haben wirst, die falschen Dinge in richtige Dinge zu verwandeln, erinnere dich daran, daß die erste Revolution, die man machen muß, die im eigenen Inneren ist, das ist die erste und wichtigste. Für eine Idee zu kämpfen, ohne eine Idee von sich selbst zu haben, ist mit das gefährlichste, was man tun kann.

Jedesmal, wenn du dich verloren fühlst, verwirrt, denk an die Bäume, an ihre Art zu wachsen. Denk daran, daß ein Baum mit einer großen Krone und wenig Wurzeln beim ersten Windstoß umgerissen wird, während bei einem Baum mit vielen Wurzeln und kleiner Krone die Säfte nicht richtig fließen. Wurzeln und Krone müssen gleichermaßen wachsen, du mußt in den Dingen und über den Dingen sein, nur so wirst du Schatten und Schutz bieten können, nur so wirst du zur rechten Jahreszeit blühen und Früchte tragen können.

Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden, und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, laß dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf und geh, wohin es dich trägt."


In diesem Sinne: Namasté! Mein Herz grüße Eure Herzen! Bis zum Wonnemonat Mai!

Eure/Ihre Ingrid


Übrigens: mein Homepage-Provider hat einiges verändert, daher der neue "Look" meines Blogs - ich muss mich erstmal dran gewöhnen....

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Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/22

Posted on June 18, 2018 at 7:00 PM Comments comments (0)

....über Osteopathie:


Wussten Sie schon, daß Sodbrennen seine Ursache ganz woanders haben kann, als am Magen selbst? Wenn alles Schulmedizinische abgeklärt worden ist, und keine Ursache für das Sodbrennen gefunden wurde, lohnt es sich, mal ganzheitlich darauf zu schauen. Narben im Bauchbereich können genauso die Ursache sein, wie Blockierungen in der Brustwirbelsäule oder Probleme mit dem Kiefergelenk.

Der osteopathische Blick eröffnet nochmal ganz neue Möglichkeiten, es lohnt sich!


"Kraut" der Woche:

Basilikum


Basilikum ist typisch für die italienische Küche. Ob Pesto, Pasta oder Pizza: Es ist das aromatische Basilikum, welches viele der weltweit beliebtesten Gerichte zu etwas ganz Besonderem macht. Doch das Basilikum ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine wertvolle Heilpflanze. Basilikum lindert Entzündungen und Gelenkschmerzen, baut Stress ab, beruhigt den Magen und kann sogar multiresistente Bakterien in ihre Schranken weisen. Zusätzlich ist Basilikum eine gute Quelle für Vitamin K, Calcium, Eisen und Betacarotin.



Geschichtliches:

Die Entdeckung des Blutkreislaufs:

William Harvey behandelte die englische Königsfamilie. Der Londoner Arzt, 1587 in Folkstone geboren, hat in Cambridge und Padua studiert. Als Anatom und Leiter des College of Physicians überprüft er die Lehre Galenius'. Harvey stellt eine einfache Berechnung an: Das Herz fasst etwa hundert Milliliter Blut. So viel treibt es pro Schlag in den Körper. Es schlägt 60 Mal pro Minute, bewegt also 360 Liter pro Stunde. Die Leber müsste demnach mehr Blut produzieren, als ein Mensch überhaupt Nahrung aufnehmen kann. Außerdem findet Harvey beim Sezieren keine Herzporen, sondern ein Kammernsystem für Hin- und Rückfluss. Sein Schluss: Das Blut bewegt sich in einem Kreislauf.


Robert Betz zum Thema Selbstliebe:

"Anstatt sich selbst zu lieben, erwarten Millionen von Menschen, dass andere sie lieben mögen. Wir wünschen uns Anerkennung, Wertschätzung, Lob und Liebe von Partnern, Eltern, Freunden und Vorgesetzten, während wir sie uns selbst vorenthalten. Das muss zu Enttäuschung und Konflikten führen.

Über viele Jahrhunderte wurde die Selbstliebe verpönt und mit Egoismus und Narzissmus verwechselt. Wer sich aber selbst liebt und gut für sich sorgt, der ist Segen und Geschenk für seine Mitmenschen. Wie froh wären viele von uns, hätten unsere Eltern besser für sich gesorgt.

Bis heute versuchen die meisten, es anderen recht zu machen und ihre Erwartungen zu erfüllen. Nur wenige haben den Mut, ganz auf ihr Herz zu hören und dadurch anderen ein Vorbild in puncto Lebensfreude und Herzerfüllung zu sein."


Zur Selbstliebe gehört auch, sich mit sich selbst zu beschäftigen, statt auf die vielen Möglichkeiten der Ablenkung "hereinzufallen". Seine eigenen "Zustände" und Gefühle wahrzunehmen, zu fühlen und liebend anzunehmen.

Ich habe manchmal, wenn ich meine Patienten, auch meine Freunde und Familie so beobachte, das Gefühl, alles in unserem Alltag ist ein riesiges Ablenkungsmanöver von uns selbst: Stress, Ärger, Enttäuschung, bis hin zum Burnout bringt uns weit weg von uns selbst. Vor allem DAS Mantra dieser Zeit: "Ich habe keine Zeit"!

Dabei wäre der Anfang ganz einfach: nur jeden Tag zu einer festen Zeit 30 Minuten mit sich selbst sein, die Augen schließen, atmen und einfach nur in diesem Moment präsent sein. Nichts denken, nur da sein. Das wäre schon ein Anfang.

Seien Sie ganz bei sich! Eine schöne Woche wünsche ich Ihnen!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber



Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/21

Posted on June 11, 2018 at 5:00 PM Comments comments (5)

....aus dem Nähkästchen, über Osteopathie:

Die Rotatorenmanschette

Die Rotatorenmanschette besteht aus drei Muskeln, und zählt zu der Muskulatur der Schulter: M. supraspinatus, M. infraspinatus und M. teres minor. Sie heben den Arm an und drehen ihn nach außen. Sie ziehen von dem Schulterblatt zum Oberarmknochen.


Sehr gerne gibt es hier Verletzungen, auch durch Überlastung. Besonders die Sehnen dieser Muskeln sind eine Schwachstelle und können verdicken oder sogar reißen und dadurch Beschwerden verursachen. Osteopathisch gesehen ist es sehr wichtig, diese Muskeln auch zu dehnen, da diese sehr gerne durch vegetative Belastung schon von vorneherein verkürzt sind. Durch Schonhaltung und Nichtbewegen verschlimmert sich die Situation immer, und man kommt in einen Teufelskreis: Schonhaltung verursacht Schmerz, Schmerz verursacht Schonhaltung. Es hilft nur eines: bewegen, bewegen und nochmal bewegen, am Besten unter fachkundlicher Anleitung eines Osteopathen oder Physiotherapeuten.


"Kraut" der Woche:


Die Kornblume



Die Kornblume wächst auf allen Kontinenten, bevorzugt auf steinigem, nicht kultiviertem Gelände. Sie blüht von Juni bis August. Medizinisch verwendet werden die Blüten. Sie werden zur Herstellung von Augentropfen verwendet, gegen gereizte, müde Augen. Bei zu Rötungen neigender Haut Kornblüten zum warmen Badewasser geben.



Geschichtliches:

Wegen des wachsenden Einflusses der Sozialdemokratie sieht sich Kaiser Wilhelm I. auf Anraten des Reichskanzlers Otto von Bismarck veranlasst, dessen Auffassung vorzutragen, der Reichstag solle Gesetze zur finanziellen Absicherung der Arbeiter gegen Krankheit, Unfall, Invalidität und Alter beschließen. Er sendet daher zur Eröffnung des deutschen Reichstages am 17. November 1881 die auf Bismarck zurückgehende Kaiserliche Botschaft. In den folgenden Sitzungsperioden verabschiedet der Reichstag mehrere Gesetze zur sozialen Sicherung.

1883: Endgültige Trennung zwischen privater Krankenversicherung und gesetzlicher Krankenversicherung durch Reichskanzler Otto von Bismarck.[2]

1883, 21. Juni: Das Gesetz, betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter (KGV) wird verkündet

Gesetz betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter im Reichsgesetzblatt

1884, 1. Dezember: Das Gesetz betreffend die Krankenversicherung der Arbeiter tritt in Kraft. Folgende Leistungen werden eingeführt:

Krankengeld ab dem 3. Tag, 50 Prozent bis zu 13 Wochen

ärztliche Behandlung, Arznei und Hilfsmittel

Krankenhausbehandlung

Sterbegeld

Wöchnerinnenunterstützung (Mutterschaftshilfe)


Thema der Woche:


Das Denken zum Danken machen


Ich gehe regelmässig in ein Fitnessstudio. Dort habe ich folgende Beobachtung gemacht: Ein Mann und eine Frau unterhielten sich angeregt. Bei näherem Hinsehen realisierte ich, daß die Frau auf den Mann einredete. Was sie ihm mitteilte, war durchweg negativ: wie schlimm alles im Leben ist, die Autofahrer, die Politik, und überhaupt.....der Mann versuchte zu erwidern: "Was wichtig ist, ist Dankbarkeit..." Er kam aber bei der Frau nicht durch......


Die Frau war sich sicherlich nicht der Tatsache bewußt, daß sie mit ihrer negativen Grundhaltung den Mann mit hinunterzog. Ich finde es legitim, sich aus solchen Situationen herauszuziehen, auch wenn es vielleicht unhöflich erscheint. Diese Energien können sich bei sich selbst festsetzen und machen auch was mit einem.


Hier entscheiden Sie: Mangel oder Fülle? Da, wo Ihre Gedanken und Gefühle sich aufhalten, da schaffen Sie auch das Morgen. Wo wollen Sie morgen sein?

Seien Sie zunächst im Hier und Jetzt: sensibilisieren Sie sich für alles, was sich Ihnen bietet, all die Fülle, die Sie jeden Tag erhalten: ein Dach über dem Kopf, Nahrung, Menschen, die Sie mögen um sich herum, ein Auto, Ihre Arbeit, usw. Geht man in die Dankbarkeit für alles, kommt man in einen ganz anderen "Modus".


Wer mit Dankbarkeit durch sein Leben geht, der nährt in sich das Bewußtsein eines reichen, erfüllten Menschen, und er zieht Reichtum und Fülle an.


Seien Sie erfüllt! Im Innen und Außen,


Eine schöne Woche Ihnen, herzlichst Ihre I. Rauber



Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/20

Posted on June 4, 2018 at 7:00 PM Comments comments (0)

Aus dem Nähkästchen.....über Osteopathie:


Wussten Sie schon, daß der Schädel aus mehreren Knochen besteht, die über "Nähte" miteinander verbunden sind? Diese Schädel-Knochen sind - wenn auch  minimal - untereinander beweglich. Wir Osteopathen unterscheiden den Gesichtsschädel nochmal vom Hirnschädel. In dem sogenannten "Os Frontale" und dem "Os Maxillare", dem Stirnbein und dem Oberkieferknochen, befinden sie die Nebenhöhlen. Nebenhöhlen sind nichts anderes als Löcher (die Natur hat dafür gesorgt, Hohlräume in unseren Schädel einzubauen, sonst wäre er zu schwer geworden) in diesen Knochen. Diese Löcher, wenn sie durch Infektionen und bakteriellen Befall "verstopft" sind, kann man durch craniosakrale Osteopathie freimachen. Ist oft eine einfachere Lösung, als zu riskieren, daß Nebenhöhleninfekte chronisch werden.


"Kraut" der Woche:

Myrte oder Myrtus communis



Die Myrte ist ein immergrüner Strauch, der in Mittelmeerländern gedeiht. Medizinisch verwendet werden die Blüten, Blätter und die Früchte. Im Mittelalter galt die Myrte als Pflanze, die Ruhm, ewige Liebe und eheliche Treue symbolisierte. Daher krönte man mit ihr Helden und Bräute. Bei vielen religiösen Zeremonien ersetzte sie den Weihrauch.


Wirkstoff bei der Myrte ist  das Öl, das sie enthält. Es wirkt adstringierend für den Darm, auf die Bronchien, und bei Blutungen. Es hat sogar eine desinfizierende Wirkung bei Entzündungen.



Geschichtliches:

Lachsnerinnen:

Lachsen heißt zaubern oder heilen. So wurden die germanischen Heilerinnen genannt. Diese Frauen sangen Zauberlieder, berührten Stellen, wo das Übel saß, und trugen Kräuter auf, die heute noch verwendet werden in der Phytotherapie. Das Wissen wurde in den Frauenlinien der Familien weitergegeben.


Über die Freiheit:

Freiheit, ein großer Begriff, was ist Freiheit eigentlich? Und: ist es in unserer Welt eigentlich überhaupt möglich, wirklich frei zu sein?

Ich behaupte, nein. Auf irgendeine Art und Weise sind wir immer von unserer Umwelt, von anderen Menschen, abhängig. Sei es von der Tatsache, Geld verdienen zu müssen, und wir sind auch soziale Wesen, das ist auch nicht zu unterschätzen. Und politische Freiheit? Gibt es die wirklich?

Ich möchte Ihnen heute einen Gedanken nahebringen, der den Freiheitsbegriff vielleicht etwas näher definiert. Für mich persönlich ist Freiheit, daß ich die Möglichkeit habe, mein inneres Potential zu entwickeln. Daß ich als Frau, mit dem was ich in die Welt bringen möchte, mit dem was ich ausdrücken möchte, ganz offen leben kann. Sei es privat, und auch beruflich.


Was ist für Sie Freiheit? Haben Sie Lust, Ihre Gedanken hier als Kommentar mitzuteilen? Sie sind dazu herzlich eingeladen!


Zum Schluss einen Kommentar von Albert Schweitzer zum Thema Freiheit:


"Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu fallen, wenn ich es kann.
Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten.
Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas sehnen und es verwirklichen,
Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen;
lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolgs als die dumpfe Ruhe Utopiens.
Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln,
der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: Dies ist mein Werk!
Das alles ist gemeint, wenn ich sage: ich bin ein freier Mensch."


Bleiben Sie gesund und munter!


Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber

Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/19

Posted on May 27, 2018 at 3:00 PM Comments comments (0)

Aus dem Nähkästchen...über Osteopathie:


......wussten Sie schon, daß es Muskeln gibt, die vom Schulterblatt bis zur Halswirbelsäule führen, und eine weiterführende Verbindung bis zum Schädel haben? Der Ansatzpunkt sitzt oberhalb vom Ohr. Ist durch viel Stress im Alltag die Muskulatur im Schulter/Nackenbereich verkürzt oder deren Durchblutung vermindert, so kann das zu Symptomen führen wie: Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, steifer Nacken, Blockierung einzelner Wirbel in der Halswirbelsäule.


"Kraut der Woche":

Symphytum Officinale oder Gemeiner Beinwell




Beinwell wächst wild in milden Klimazonen auf feuchten und sumpfigen Böden. Man verwendet die Wurzeln, Blüten und Blätter. Blütezeit ist der Mai. Durch die Substanz Allantoin hat Beinwell sehr gute Heilerfolge bei Hautproblemen, wie Rötungen, Verbrennungen, rauhe Haut. Schwellungen und Quetschungen und vor allem gute Erfolge bei der Unterstützung vom Abheilen von Knochenbrüchen (Begriff symphuo: ich vereine, halte zusammen), kennt man schon seit ca. 4000 Jahren.


Geschichtliches:


Schädeltrepanationen


Das Schaben oder Bohren von Löchern in den menschlichen Schädel lässt sich mit Hilfe von Knochenfunden bis in prähistorische Zeit zurück verfolgen. Die so genannte Trepanation kann somit als eine der ältesten Formen des operativen Eingriffs bezeichnet werden. Die Absichten, welche der Eröffnung des Schädels zugrunde lagen, sind vielfältig und reichen von Initiationsriten über Dämonenaustreibungen bis zur chirurgischen Behandlung von Hirnblutungen oder Anfallserkrankungen.

Anhand von Trepanationsinstrumenten belegt die Ausstellung im Medizinhistorischen Museum der Charité, wie bereits vor 2000 Jahren Wundärzte und Werkzeugmacher in einem Netz von Wechselbeziehungen um die Entwicklung spezieller Instrumente und die Verbesserung der technischen Möglichkeiten bemüht waren. Verwendeten die "neolithischen Chirurgen" noch Steinmesser und -beile, wurden bereits seit der griechischen und römischen Antike Perforativ- oder Kronentrepane verwendet, mit denen die Öffnungen nun in den Knochen gebohrt werden konnten. Seit dem Mittelalter versuchten die Ärzte vermehrt auch die unmittelbaren Wirkungen der Operation auf den Kranken zu mildern und griffen aufgrund der hohen Risiken nur im Notfall zum Trepan. Die Anatomie und Chirurgie des 15. bis 18. Jahrhunderts schenkte den Schädeloperationen verstärkt Aufmerksamkeit und gab in gedruckten Lehrbüchern genaue Anweisungen für die Anwendung der Trepanation sowie die Verbesserung des Instrumentariums. Erst im 20. Jahrhundert konnte sich auf der Grundlage intensiver Forschung, der Beherrschung technischer Probleme sowie der modernen Anästhesie und Asepsis die Hirnchirurgie entwickeln, bei welcher das trepanierte Loch im Kopf den neurochirurgischen Eingriff ermöglicht.

...Mangel oder Fülle?


In welchem Zustand befinden Sie sich? Ich meine nicht materiell, sondern mit Ihrer inneren Einstellung, Ihrer inneren Haltung. Sind Sie eher jemand, der alles skeptisch sieht, nach dem Motto: "wenn das mal gutgeht" oder sind Sie jemand, der voller Vertrauen in sich selbst und in das Leben ist?

Unsere Lebenswirklichkeit erschaffen wir uns selbst mit den beiden Energien: Gedanken und Emotion. Die Gedanken haben in uns eine Grundüberzeugung geschaffen, die wir jeden Tag ausstrahlen. Diese Grundhaltung lässt sich jedem Menschen im Gesicht und an der Körperhaltung ablesen, wenn wir aufmerksam sind. Verstecken können wir das nicht, wegschminken auch nicht.

Ich lade Sie ein, einmal Inventur zu machen in Bezug auf Ihre Lebenswirklichkeit. Daran können Sie sehr gut ablesen, wie Sie bisher tief in Ihnen in Bezug auf die wesentlichen Fragen des Lebens gedacht und gefühlt haben:

Was denke ich über mich selbst - und wie fühle ich mich dabei?

Was denke ich über meine Mitmenschen und was fühle ich Ihnen gegenüber folglich?

Was denke ich über das Leben und wie ist mein entsprechendes Grundlebensgefühl?

So wie Sie über sich selbst denken und fühlen, so werden Sie von den Menschen um Sie und vom Leben behandelt. So wie Sie über die Mitmenschen denken, so kommen Sie Ihnen entgegen. So, wie Sie über das Leben denken, so zeigt es sich Ihnen.

Die Essenz ist: JEDER IST FÜR SEINE LEBENSWIRKLICHKEIT SELBST VERANTWORTLICH.

Für manche eine bittere Pille zu schlucken, ich weiß. Dennoch hat diese Erkenntnis etwas sehr Positives: man kann es jederzeit ändern. Indem man seine Haltung, sein Denken ändert. Dazu ist es nie zu spät, auch nicht, wenn Sie 90 sind.

Schon in der Bibel steht: "nach Deinem Glauben geschehe dir, was Du säst, erntest Du."

Bleiben Sie gesund und munter!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber



Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/18

Posted on April 23, 2018 at 7:00 PM Comments comments (0)

....über Osteopathie:

Das obere und untere Sprunggelenk (Fuß):

Die Fußgelenke werden hauptsächlich durch Bänder und Muskulatur gehalten. Wer ist nicht schonmal umgeknickt und hat sich ein Band gedehnt oder gar gerissen? Ich beobachte bei vielen meiner Patienten Fußfehlstellungen, entweder nach "innen" geknickte Füße oder durch Hohlfüsse verursachte Fußfehlstellungen. Diese belasten die Sprunggelenke natürlich sehr, darüberhinaus auch die Knie und Hüftgelenke. Auf Dauer gesehen entsteht aus einem Knickfuß auch eine X-Bein-Stellung, aus einem Hohlfuß eine O-Bein-Stellung, weil die Muskulatur die Fehlstellung auf Dauer nicht ausgleichen kann. Diese Patienten brauchen dringend! eine Einlagenversorgung, damit sie auf Dauer keinen Schaden an ihren Gelenken erfahren. Als Osteopathin verfolge ich eine Aktivierung der Füsse, und empfehle meinen Patienten sensomotorische Einlagen. Osteopathisch gesehen kann durch eine Fußfehlstellung auch eine Beckenfehlstellung entstehen, die ganze Kette kann sich fortsetzen bis zur Halswirbelsäule und dort Blockierungen verursachen. Es lohnt sich also, die Füsse zu beachten!


Kraut der Woche:

Thymian



Heute mal ein "Küchenkraut". Tatsächlich hat Thymian auch heilende Wirkung.

Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Heiserkeit rückt man daher idealerweise mit Thymian-Tee, Thymian-Inhalationen oder Gurgellösungen aus Thymian zu Leibe.

Eine gute Wahl. Denn die Heilkraft des Thymians beruht vor allem auf den Eigenschaften seiner ätherischen Öle: Sie wirken antibakteriell, antibiotisch, entzündungshemmend, schleimlösend und krampflösend.

Geschichtliches:

Medizin im 19. Jahrhundert:

Die erfolgreiche Bekämpfung des Kindbettfiebers durch Hygienemaßnahmen war Ausgangspunkt einer bedeutsamen Entwicklung der Bakteriologie bzw. Mikrobiologie. Innerhalb weniger Jahrzehnte konnten die Erreger vieler vorher kaum erfolgreich behandelbarer Krankheiten wie Milzbrand, Diphtherie, Tuberkulose, Lepra, Pest, Syphilis, Gonorrhö gefunden werden.

Durch konsequente Anwendung bakteriologischer Erkenntnisse in der Chirurgie (Antisepsis) wurde die durch Wundinfektionen verursachte Sterblichkeit stark reduziert. Ein weiterer Fortschritt in der Chirurgie war die Einführung der Narkose. Erst durch die Fortschritte auf diesen beiden Gebieten wurde die Entwicklung der Chirurgie zu einem alle Regionen des Körpers erfassenden Fachgebiet möglich; viele auch heute noch relevante Operationstechniken wurden in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelt.

Thema der Woche:

Über den Mut

Mut ist eine tolle Eigenschaft, die Berge versetzen kann. Leider sind viele Menschen arm an Mut (Armut) oder haben den Mut verloren. Falsches Sicherheitsdenken hält sie gefangen in eingefahrenen Verhaltensweisen und Lebensumständen. Sie sind starr und unbeweglich, oft im außen genauso wie innen. Darüberhinaus gibt es eine gewisse Blindheit sich selbst gegenüber, man will einfach nicht hinschauen, was eh schon lange offensichtlich ist. Krankheiten könnten als Wachmacher fungieren, aber die wollen viele ja dann einfach weghaben, statt hinzuschauen und das Leben zu ändern.

Mut und die dazugehörige Entscheidung sind die Eigenschaften, die eine Kurskorrektur des Lebensweges einleiten und durchführen können. Die alles verändernde Entscheidung - etwas loslassen, uns freimachen - verlangt uns Mut ab. Es hat mit Abschied zu tun und mit Trennungsschmerz. Dennoch steht ein Wandel vor der Türe, die Chance dorthin zu gehen, wo das Herz uns hinträgt.

Wir haben hier in unserer westlichen Welt alle Chancen, unser Leben aktiv zu gestalten. Uns zu entwickeln, uns von alten Strukturen zu verabschieden, die nicht mehr zu uns passen. Leben bedeutet Wandel, ständig! Man kann jederzeit damit anfangen!

Ich selbst habe die Erfahrung gemacht: verabschiedet man sich von jemandem oder etwas, was nicht mehr stimmig ist oder zu einem passt, dann ist der Platz frei für etwas oder jemanden, der dann passt und guttut.

Mut ist der Schlüssel zur Freiheit. Mut macht den Menschen erhaben über die Angst, er dehnt den Geist aus. "Mut ist nicht Furchtlosigkeit, Mut heißt voller Angst zu sein, aber sich nicht von ihr beherrschen zu lassen", sagt Osho. Ins Unbekannte zu gehen verwandelt uns, macht uns lebendig. Mut bedeutet, das Bekannte zugunsten des Unbekannten zu riskieren, das Vertraute zugunsten des Unvertrauten, das Gemütliche zugunsten des Ungemütlichen, beschwerliche Reisen auf sich zu nehmen. Ohne Mut gibt es keine Veränderung, ohne Mut verliert das Leben seinen Sinn.

Seien Sie mutig!

Ich schreibe den nächsten Eintrag erst wieder am 28. Mai, Feiertagsbedingt und ich renoviere die Praxis. Haben Sie eine schöne Zeit bis dahin,

herzlichst, Ihre Ingrid Rauber



Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/17

Posted on April 16, 2018 at 7:00 PM Comments comments (0)

...über Osteopathie


Kreuz-Darmbeingelenk:


Das Kreuz-Darmbeingelenk oder Iliosakralgelenk liegt im Beckenring. Die beiden Gelenkpartner sind Darmbein und Kreuzbein. Die Basis des Kreuzbeins liegt direkt unterhalb des 5. Lendenwirbels, als Darmbein bezeichnet man einen Teil der großen "Beckenschaufeln", weil diese einen Teil des Darmes beherbergen.  

Diese Gelenke (rechtsseitig und linksseitig) spielen in meiner Arbeit als Osteopathin eine sehr zentrale Rolle. Das Kreuzbein reagiert auf Oberkörperbelastungen (Vorbeuge und Drehung mit Gewicht anheben belastet), das Darmbein hauptsächlich auf Geschehnisse im Bauch (Darm: Blähungen, Verstopfung) und auf Unregelmässigkeiten der unteren Extremitäten, allen voran Fußfehlstellungen.

Blockierungen in diesen beiden Gelenken können sowohl Ischiasschmerzen verursachen als auch Knieprobleme, Ziehen ins Bein oder in das Gesäss. Oft wird irrtümlich die Lendenwirbelsäule verdächtigt. Meist ist es aber so, daß der 4. und 5. Lendenwirbel mit dem Kreuzbein blockieren, da diese mit Bändern verbunden sind.

Osteopathisch betrachtet könnte theoretisch so eine Fußfehlstellung eine Blockierung im Kreuz-Darmbeingelenk verursachen, die sich dann als Schmerzen im unteren Wirbelsäulenbereich oder im Becken äußern.

"Kraut" der Woche:


Lycopodium oder Bärlapp:




Lycopodium clavatum, der Keulen- oder Kolbenbärlapp, gehört zur Familie der Bärlappgewächse und wächst in Wäldern auf allen 5 Kontinenten der Erde. Er ist eine ca. 350-400 Millionen Jahre alte Pflanze, die damals Baumgröße besaß, heute aber mit ihren 10-20 cm langen Ästchen nur noch knapp über dem Erdboden wächst. Am Ende der Ästchen sitzen die 3-4 cm langen Sporenbehälter, die die winzigen Sporen, ein feines, gelbliches Mehl, enthalten. Dieses Mehl wird zur Herstellung des Arzneimittels verwendet. Lycopodium wurde schon im 16. Jh. vielfach als Wundpuder, bei Nieren-, Blasen- und Lebererkrankungen, Gicht und Rheuma, Ruhr und Rachitis angewandt. Am Körper getragen sollte die Pflanze vor bösen Hexen und Alpträumen bewahren, daher stammen seine altertümlichen Namen wie „Hexenkraut”, „Drudenkraut” und „Teufelsklaue”.


Geschichtliches:


Der tägliche Überlebenskampf:

Erst als Europa im Verlauf der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert mit der arabischen Welt in Kontakt kam, entwickelte sich die europäische Medizin weiter. Bis dahin kannte man im Abendland bei leichteren Fällen einige Kräuter, bei schwereren Fällen galt der Aderlass als das Allheilmittel. Meist blieb den Kranken jedoch nur die Hoffnung auf ein Wunder und magische Beschwörungsrituale.

Neben den vielen Mangelerscheinungen durch unzureichende Ernährung bedrohten eine Vielzahl von Krankheiten das Leben der Menschen. So waren Typhus, Pocken, Cholera, Tuberkulose oder Lepra eine ständig gegenwärtige Gefahr, die in aller Regel zum Tod führte. Die durchschnittliche Lebenserwartung betrug damals 25 bis 32 Jahre. Allerdings war die sehr hohe Kindersterblichkeit, die zwischen 40 und 60 Prozent lag, für diese Werte verantwortlich. Diejenigen, die Kindheit und Jugend überstanden, konnten damit rechnen, älter zu werden. Die Lebenserwartung beim Mann war dann etwa 47, bei Frauen 44 Jahre. Letztere starben häufig während oder nach der Geburt.


Thema der Woche:

Die emotionale Intelligenz:

"Emotionale Intelligenz ist ein von John D. Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) im Jahr 1990 eingeführter Terminus. Er beschreibt die Fähigkeit, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen und zu verstehen.

Die eigenen Emotionen kennen

Die eigenen Emotionen erkennen und akzeptieren, während sie auftreten. Diese Fähigkeit ist entscheidend für das Verstehen des eigenen Verhaltens und der eigenen Antriebe. (Hintergrund: Viele Menschen fühlen sich gegenüber ihren Gefühlen ausgeliefert, lehnen sie ab und bekämpfen oder vermeiden sie – statt sich der Tatsache bewusst zu sein, dass man Emotionen aktiv steuern kann.)

Empathie

Dies ist die Grundlage aller Menschenkenntnis und das Fundament zwischenmenschlicher Beziehungen. Ein Mensch, der erkennt, was andere fühlen, kann viel früher die oftmals versteckten Signale im Verhalten Anderer erkennen und herausfinden, was sie brauchen oder wollen..... Lediglich gesamtgesellschaftlich betrachtet ist Empathie die Basis erfolgreicher humaner Gesellschaften, es entsteht eine Emergente Ordnung."
aus: Wikipedia

Ich möchte heute ein wenig über emotionale Intelligenz schreiben. In unserer Gesellschaft ist, redet man über Intelligenz, immer "nur" die Intelligenz gemeint, die auf Wissen und Lernen und Können basiert. Grade für unsere Gesellschaft, für unser Zusammenleben ist emotionale Intelligenz unverzichtbar. Leider geht der Trend immer mehr weg davon zur Zeit. Es gibt Autokraten, Egoisten, Menschen, die nur sich und ihre Interessen und Triebe im Blick haben, denen es egal ist, ob sie anderen weh tun, schaden, oder nicht. Ganz abgesehen davon, daß das immer ein Boomerang ist, denn das Lebensgesetz wird dafür sorgen, daß ihnen dasselbe widerfährt, ist so ein Verhalten für mein Empfinden das allerletzte. Wir Menschen stellen uns intelligenzmässig über die Tiere. Meinen, den Tieren überlegen zu sein. Wirklich? Würden Tiere Kriege führen, Menschen töten oder emotional verletzen? Nein. Nur Menschen, die emotional mässig entwickelt sind, tun das. Ich behaupte, daß das Einzige, was uns von Tieren unterscheidet, die emotionale Intelligenz ist! Warum? Weil sie einen ganz elementar wichtigen Teil beinhaltet: die Empathie!

Ist ein Mensch empathisch, ist seine Fähigkeit zu verletzen, egal auf welcher Ebene, automatisch reduziert. Er versetzt sich ja in Andere und möchte im Idealfall, daß es seinem Gegenüber gut geht, oder zumindest möchte er vermeiden, daß es ihm schlecht geht. Dann passt dieser Mensch sein Verhalten dementsprechend an. Dieser Mensch verhält sich so, wie er sich fühlt, wie er es emotional vertreten kann, er ist authentisch und ehrlich. Fängt ein Mensch an zu tricksen, zu täuschen und zu verstecken, ist die emotionale Intelligenz ausgeschaltet. Dieser Mensch schadet seiner Umgebung und sich selbst. So beginnt dieser Mensch einen Krieg mit sich selbst. Daß das zu einer Bewegung werden kann, erleben wir derzeit hautnah. Schauen sie sich die Politiker an, die politischen extremistischen Bewegungen. Wie wenig emotionale Intelligenz muss man haben, um jemandem den Kopf abzuschlagen? Oder um Tiere zu quälen? Oder Menschen zu täuschen und zu verletzen?

Daher auch meine Frage: kann man emotionale Intelligenz lernen? Oder hat man das einfach? Ich glaube, daß jeder Mensch von Natur aus mit dieser Gabe zur Welt kommt. Durch irgendwelche Geschehnisse im Leben, durch - wieder mal- nicht gefühlte, nicht wahrgenommene negative Emotionen, können wir Menschen uns in den Zustand des "Nicht Fühlens" begeben. Diese Menschen können gar nichts mehr empfinden. Keine Freude, keine Liebe, einfach NICHTS. Auch die Emotion des Nicht Fühlens kann man erlösen durch die Meditation, die ich vor ein paar Wochen hier vorgestellt habe.

Da ich ja ein positiv denkender Mensch bin, möchte ich voller Zuversicht und Vertrauen in diese Welt gehen und all die Rücksichtslosigkeit und all die Verletzungen, die geschehen als eine Möglichkeit dafür sehen, daß wir alle aufgerufen sind, uns zu öffnen für die Liebe und die Verbundenheit, die wir alle miteinander teilen. Je mehr jeder einzelne sein Herz öffnet für die Natur, die Tiere, das Leben einfach, desto mehr werden all die Dinge abgelöst, die Menschen daran hintern, positiv durch das Leben zu gehen. Keiner sagt das schöner als Nelson Mandela:


"Unsere tiefste Angst ist es nicht,
ungenügend zu sein.
Unsere tiefste Angst ist es,
daß wir über alle Maßen kraftvoll sind.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit,
die wir am meisten fürchten.


Wir fragen uns, wer bin ich denn,
um von mir zu glauben, daß ich brillant,
großartig, begabt und einzigartig bin?
Aber genau darum geht es,
warum solltest Du es nicht sein?


Du bist ein Kind Gottes.
Dich klein zu machen nützt der Welt nicht.
Es zeugt nicht von Erleuchtung, dich zurückzunehmen,
nur damit sich andere Menschen um dich herum
nicht verunsichert fühlen.


Wir alle sind aufgefordert, wie die Kinder zu strahlen.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes,
die in uns liegt, auf die Welt zu bringen.
Sie ist nicht in einigen von uns,
sie ist in jedem.


Und indem wir unser eigenes Licht scheinen lassen,
geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis,
das Gleiche zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unser Dasein automatisch die anderen."

Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche voller empathischer Begegnungen!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber




Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/16

Posted on April 9, 2018 at 8:00 PM Comments comments (0)


Osteopathie:

....über Gelenke, das Hüftgelenk:

Viele meiner Patienten klagen über Gelenkprobleme. Allen voran Knie und Hüften, auch Schultern. Ich möchte in den nächsten Wochen die verschiedenen Gelenksysteme vorstellen. Heute beginne ich mit dem Hüftgelenk. Das Hüftgelenk ist knöchern sehr stark geführt und abgesichert. Es hat eine ausgeprägte Pfanne im Becken, der Gelenkkopf der Hüfte ist durch spiralförmig angeordnete Bänder gesichert, und noch durch starke Muskeln und ihre Sehnen, die aus allen Richtungen zum Hüftgelenk führen und dieses dort wie ein Netz einbetten. Ein Hüftgelenk kann nicht so leicht "Luxieren", d.h. ausgerenkt werden, aber - da es indirekt Kontakt zum Darm hat - und die venöse und arterielle Versorgung durch Strukturen im Becken geht, die oft belastet und verspannt sind- kann sich dort leicht Arthrose einstellen. Auch sein direkter Kontakt zum Becken kann für die Hüfte eine Belastung sein, da im Becken alle Kräfte - die des Oberkörpers und die der Beine - gebündelt werden. Patienten zeigen oft auf eine Stelle am Gesäss und meinen, sie hätten "was an der Hüfte", das ist der sogenannte "Trochanter major", ein seitlich der Hüfte sich befindender Knochenauszug, wo die Muskeln des Gesässes ansetzen. Da die Gesässmuskulatur bei fast jedem verspannt ist, können sich dort Schmerzen einstellen. Mit dem Hüftgelenk hat das aber nichts zu tun.


"Kraut" der Woche:


Baldrian:




Baldrian wird allein oder in Kombination mit anderen pflanzlichen Extrakten wie Hopfen, Melisse oder Weißdorn als mildes Beruhigungs- und Schlafmittel eingesetzt. Seine Wirkstoffe sind Alkaloide und ätherische Öle. Baldrian gehört zur Familie der Geißblattgewächse. Medizinisch genutzt wird die Wurzel.


Geschichtliches:


über die Entdeckung des Bakteriums:


1676 wurden Bakterien als erstes von Antoni van Leeuwenhoek beobachtet. Leider konnte aber noch keine Verbindung hergestellt werden zu verheerenden Epidemien, wie der Pest oder auch der Lepra. Vor allem mangelnde Hygiene war mit ein Grund für ihre Verbreitung.

Aus einem Schimmelpilz der Gattung Penicillium isolierte Bartolomeo Gosio 1893 Mycophenolsäure, die er sogar kristallin darstellen konnte. Gosio beobachtete, dass er damit das Wachstum des Milzbranderregers behindern konnte. Er veröffentlichte diese Arbeiten 1893 und noch einmal 1896; sie wurden jedoch international nicht wahrgenommen, wohl weil er auf Italienisch schrieb.

Ebenfalls bereits dreißig Jahre vor Alexander Fleming, dem „offiziellen“ Entdecker des Penicillins, schrieb der französische Militärarzt Ernest Duchesne seine Doktorarbeit über seine als Medizinstudent gemachte Beobachtung, dass bestimmte Schimmelpilze über antibiotische – also Bakterien abtötende – Eigenschaften verfügen. Er gilt heute als erster Entdecker der antimikrobiellen Wirksamkeit von Schimmelpilzen. Angeregt wurden seine Forschungen durch die Beobachtung, dass die im Militärhospital beschäftigten arabischen Stallknechte die Sättel für die Pferde in einem dunklen, feuchten Raum aufbewahrten, um die Bildung von Schimmelpilzen zu fördern. Auf Duchesnes Frage, warum sie das täten, antworteten die Stallburschen, dadurch würden die Wunden, die durch das Scheuern der Sattel entstünden, schneller abheilen. 1896 bereitete Duchesne eine Lösung aus diesen Schimmelpilzkulturen zu und injizierte sie mehreren erkrankten Meerschweinchen. Wie sich herausstellte, genasen alle Versuchstiere nach verabreichter Injektion.


Thema der Woche: Schwer oder Leicht?


Auch hier geht es um eine Entscheidung. Ich kann mich entscheiden für Schwere oder Leichtigkeit im Leben, es liegt an mir selbst, in meiner eigenen Verantwortung.

Ich möchte heute beleuchten, warum "Schwere" so präsent ist in unserer Gesellschaft und in unserer Zeit. Wenn Sie auf der Straße jemanden treffen und "Smalltalken", dann erzählen viele nach meiner Beobachtung von schlimmen Dingen, von Katastrophen, von Krankheiten, davon, was alles passieren kann. Ich habe selbst erlebt, als ich hier in Birlinghoven einzog und mich einer Nachbarin vorstellte und ihr erzählte, daß ich 2 Katzen mitgebracht habe, daß die Nachbarin mir daraufhin aufzählte, wieviel Katzen hier schon überfahren wurden. Vielen Dank!!! Die Menschen merken meiner Meinung nach gar nicht mehr, was sie hier eigentlich anrichten - mit sich und ihren Mitmenschen. Ich habe mittlerweile gelernt, mich innerlich gegen solche "Attacken" zu wehren.


Woher kommt das? Kein Kind kommt mit Schwere zur Welt. Ich glaube, diese "Bleischuhe" bekommen wir irgendwann angezogen, von Menschen, die sie selber tragen. Übernahme von Gedanken, wie "Das Leben ist halt schwer", alles ist "Schwierig", Leben und Schwere werden miteinander verbunden, so daß keiner mehr auf die Idee kommt, Leben und Leichtigkeit zu verbinden, seine Ziele mit Leichtigkeit und ohne Anstrengung zu erreichen. Die deutsche Sprache ist herrlich, es heißt ja auch: Beschwerden haben oder sich beschweren!


Körperlich äußert sich das in Schulterbeschwerden, Bandscheibenproblemen, zentnerschwere Lasten auf den Schultern, Schwere im Körper in Form von Übergewicht, Schwere auf der Brust, keine Luft bekommen. Bleierne Müdigkeit. Es ist sehr anstrengend, so viel Last zu tragen.

Psychisch haben wir die Mantren: Mühsal, Ranklotzen, Fleiß, Kämpfen, Durchboxen programmiert. Nach Deinem Glauben und Deiner Vorstellung geschehe Dir!

Auch unsere Eltern gaben uns auf den Weg: "Streng dich an, sei fleißig, damit du es zu etwas bringst". Da produziert natürlich Schwere im Leben, man "tut sich schwer".

"Die meisten von uns sind heute brav, angepasst, nach Aufmerksamkeit und Liebe hungernde Kinder geblieben, die alle Ermahnungen tief verinnerlicht haben. Wir strengen uns jeden Tag an. Die wenigsten Menschen empfinden das Leben an ihrem Arbeitsplatz freudvoll und leicht.....die wenigsten Mütter und Väter empfinden ihr Familienleben als angenehm und spielend leicht.....Sorgen, Probleme, Anstrengung und Mühsal dominieren häufig die Grundstimmung." (aus: Robert Betz: "Raus aus den alten Schuhen").

Auch das Massenbewußtsein, die Allgemeinheit hat all diese Gedanken akzeptiert und verinnerlicht und nie in Frage gestellt.

Muss das sein? NEIN! Ich selbst bin zutiefst davon überzeugt, daß es auch anders geht. Schwere und Natur haben beispielsweise nichts miteinander zu tun. Sogar eine Hummel kann fliegen! Kein Fluß muss sich anstrengen, zu fließen, kein Baum zu wachsen. Es geht darum, sich der Leichtigkeit im Leben zu öffnen. Dazu gehört, daß man dem Leben vertraut. Daß man weiß, daß alles im Leben, was geschieht, einen Sinn macht. Auch Negatives. Denn es geht um Erfahrung und nach der negativen Erfahrung wartet das, was zu einem gehört, das was stimmig und richtig ist. Wenn ich mich sehr anstrenge und ich bekomme den Job nicht, dann ist er nicht der Richtige, dann wartet ein besseres Angebot auf einen. Es geht um das Vertrauen, Vertrauen in das Leben und in sich selbst. Herz und Verstand verbinden und wissen, daß alles gut wird. Mit Freude und Dankbarkeit für das empfinden, was jetzt da ist, auch die negativen Dinge. Sie zeigen uns den Weg zu dem, was für uns richtig ist. Und ganz wichtig: Widerstände aufgeben! Kämpfe ich gegen etwas, dann kann ich nur verlieren. Am Besten die Mantren ändern: "ich entscheide mich ab sofort für Leichtigkeit im Leben" und wissen, daß alles, was jetzt da ist, uns zum Ziel führt.

Ich habe noch eine wunderbare Hilfe dabei: das kleine Wörtchen "noch". Sage ich : ich habe noch Schwere im Leben, dann öffnet dieses kleine Wort eine große Türe: die Türe zu einem Leben in Leichtigkeit.

Bleiben Sie gesund und munter!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber








Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/15

Posted on March 12, 2018 at 8:00 PM Comments comments (3)

....über Osteopathie:


Musculus piriformis:


M. piriformis ist der einzige Muskel, der seinen Ursprung am Kreuzbein hat. Er zieht zum oberen, äußeren Teil des Oberschenkelknochens und setzt dort an. Er kann das Bein nach außen ziehen und nach außen drehen zusammen mit noch anderen Muskeln. Für uns Osteopathen ist er deshalb interessant, da die Kreuzbeinplatte im Becken eine sehr wichtige Rolle spielt bei Beckenblockierungen, Beckenschiefständen, und ständig wiederkehrenden Schmerzen im Kreuz-Darmbeingelenk, mit eventuellem Ziehen ins Bein.


Kraut der Woche:


Odermennig (Agrimonia Eupatoria)



Odermennig gehört zu den Rosengewächsen. Seine wichtigsten Wirkstoffe sind Gerbstoffe und Triterpene. Odermennig wird angewandt bei Magen- und Darmbeschwerden und bei Problemen mit der Galle. Odermennig wurde schon im mittelalterlichen Kräuterbüchern erwähnt.


Geschichtliches:


Florence Nightingale:


Geboren 12. Mai 1820 in Florenz, Großherzogtum Toskana; † 13. August 1910 in London, England, war eine britische Krankenschwester, Begründerin der modernen westlichen Krankenpflege und einflussreiche Reformerin des Sanitätswesens und der Gesundheitsfürsorge in Großbritannien und Britisch-Indien. Sie trug in Großbritannien und den zum Empire gehörenden Ländern wesentlich dazu bei, dass sich die Krankenpflege zu einem gesellschaftlich geachteten und anerkannten Berufsweg für Frauen entwickelte, und legte Ausbildungsstandards fest, die zuerst in der von ihr gegründeten Krankenpflegeschule angewandt wurden.


Thema der Woche:


Selbstliebe oder Egoismus?


Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.


Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.


Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.


"Als ich mich selbst zu lieben begann" von Kim McMillen


Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, daß ich immer und bei jeder Gelegenheit
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und daß alles, was geschieht, richtig ist-
von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, daß emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, daß alles um mich herum eine Aufforderung
zum Wachsen war.
Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,
und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das, was mein Herz zum Singen bringt,
was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.
Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit,
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem,
was mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das "gesunder Egoismus",
aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt: Das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet,
so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
da erkannte ich, daß mich mein Denken
armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.


Liebe Patient/Innen, ich mache jetzt urlaubsbedingt eine kleine Pause und schreibe meinen nächsten Blog wieder am 9. April. Ich wünsche Ihnen schöne Ostern und: nutzen Sie die Feiertage für sich, gehen Sie nach Innen und begegnen Sie sich selbst, es lohnt sich!


Bleiben Sie gesund und munter,

Herzlichst Ihre Ingrid Rauber











Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/14

Posted on March 5, 2018 at 6:00 PM Comments comments (3)

...über Osteopathie:


Muskulus levator scapulae


Dieser Muskel ist sehr bedeutend für Schulter/Nackenbeschwerden. Er zieht von dem oberen Schulterblattwinkel zum 1. bis 4. Halswirbel und ist bei fast jedem verkürzt und verspannt. Seine Aufgabe ist das Verschieben des Schulterblattes nach oben und zur Mitte hin und er bewegt den Kopf zur Seite. Bei Verkürzung kann er mit verantwortlich sein für Kopfschmerzen und für "Kribbeln in die Hand und in den Arm". Durch einseitige Verkürzung kann er auch den 1. und 2. Halswirbel blockieren und damit zu Problemen mit Schwindel, Tinnitus und dem Kiefergelenk führen.


"Kraut" der Woche:


Die Brennessel, Urtica Dioica





Die Brennessel - bei uns am Wegesrand ständig präsent. Kaum jemand weiss über ihre Heilkräfte. Sie regt den Körperstoffwechsel an, wird eingesetzt bei Rheuma, Gicht, Galle- und Leberbeschwerden, regt die Harnausscheidung an, ist also bei Ödemen gut wirksam, und bei Prostatahyperplasie bei Männern. Ihre Wirkstoffe sind Flavonoide, Carotinoide, Vitamine, Mineralsalze und ein Histaminähnlicher Stoff. In der Homöopathie wird sie eingesetzt bei Hautausschlägen mit Brennen und Jucken und bei leichten Verbrennungen, wie Sonnenbrand.


Geschichtliches:


Heilerinnen und Seherinnen bei den Germanen:


Hoch geachtete Heilerinnen, Zauberinnen und Seherinnen hatten bei den Germanen großen Einfluss. Sie entschieden über Kriege und über sämtliche Dinge des Alltags. Mit Pflanzen, Räucherwerk und Rauschtränken inspirierten sie sich. Der Wald war heilig, dort hielten sie ihre Rituale ab. Bäume waren Gottheiten und Pflanzen hatten Zauberkraft. Sie weissagten, indem sie hölzerne Stäbe warfen, auf denen magische Zeichen standen. Daraus entstanden dann später die Runen, die germanischen Schriftzeichen.


Heilwissen wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Die spätere mittelalterliche Heilkunde der Hebammen und Kräuterfrauen entstammte zum größten Teil dem Wissen der germanischen Heilkundigen.


Thema der Woche:


Wandlungsreich Metall - oder - die Essenz:


Heute, beim letzten der 5 Wandlungsreiche der chinesischen Medizin, geht es um die Energiekanäle der Organe Lunge und Dickdarm. Um es "chinesisch" auszudrücken: Die Essenz wird in den Nieren gespeichert, die sich im Feuer ausdrückt, der Charakter von Metall ist das Abkühlen und nach Innen nehmen, der abkühlende Zyklus der Feuer/Wasserachse. Es geht um Trauer und Abschied. Um Abgrenzung und Berührung.


Das Thema der Lunge ist Kontakt. Durch den Atem, den wir inhalieren sind wir mit der Außenwelt verbunden, in Kontakt. Haben Menschen Asthma, Allergien, Hautkrankheiten, Husten, haben sie Probleme im Kontakt zu anderen Menschen. Dazu gehört auch Husten/Schnupfen/Heiserkeit. Raucher haben das emotionale Thema "ungestillt" zu sein. Das ist das Gegenteil von Erfüllung. Beides, die  Emotion und den Wunsch,  dürfen diese Menschen fühlen lernen und in ihr Herz nehmen. Asthmatiker halten die Luft fest in ihrer Lunge und haben ein Thema mit dem Loslassen.


Das Wichtigste Thema der Lunge: sie ist der Energiemeister! Atmen wir nicht sanft und tief in den Bauch, können wir nicht in Kontakt mit uns und unseren Gefühlen kommen. Dazu hatte ich schon geschrieben.


Der Dickdarm dagegen verdaut unsere Erfahrung und zieht die Essenz raus. Im Metall lebt die Erinnerung. Im Herbst des Lebens haben wir viel mit Metall zu tun. Verharren wir in der Trauer oder gar in der nicht gefühlten Trauer, in der Depression, können wir nicht zum Ziel des Lebens kommen, nämlich die Essenz unseres Lebens rauszuziehen. Wir verharren in Fluchtverhalten, wie viel Ablenkung durch Unternehmungen, Sport, Reisen, etc. Wir wollen einfach nicht hinschauen, dabei kommen wir auf keinen Fall daran vorbei. Selbst wenn Krankheiten uns dazu auffordern, die Menschen oft "weghaben" wollen, anstatt nach innen zu gehen. Ich habe oft erlebt, daß Menschen die sterben nochmal mit allem konfrontiert werden, was in ihrem Leben passiert und nicht passiert ist.


Und, im Alter sind wir dazu aufgefordert im Hier und Jetzt zu bleiben, weg von der Vergangenheit. Uns selbst spüren und dem folgen, was das Herz uns sagt. Ich sage immer, je älter, desto mehr Pflege brauchen wir. Nicht nur der Körper durch Bewegung, sondern auch unser Geist durch Überprüfung unserer Glaubenssätze auf Wahrheitsgehalt, und unser Herz durch Wahrnehmen und Verarbeitung unserer Emotionen, wie ich es schon geschildert habe.


Abschied ist immer etwas Trauriges, dennoch notwendig und ständig präsent in unserem Leben. Ob es sich jetzt um Abschied durch Tod von einem geliebten Menschen, einer Beziehung, einer Idee, einem Freund handelt. Eins sollte immer vollzogen werden: die Trauer sollte gefühlt werden und der Prozess der Trauer vollendet werden. Trauer geschieht einfach, so wie wahre Liebe einfach geschieht. Dafür muss man nichts tun. Irgendwann ist die Trauer in unser Herz integriert und wir können Frieden machen. Es geht um Zulassen und Loslassen. Ist dieser Prozess vollendet, so können wir mit der Situation als einem Teil von uns umgehen, ohne daß der Schmerz uns innerlich zerreißt. Nehmen wir uns keine Zeit für die Trauer (Volksmund sagt "Trauerjahr", das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen), so spülen uns unsere nicht gefühlten und nicht in unserem Herz integrierten Emotionen fort. Das ist übrigens auch wichtig nach langen Beziehungen, die zu Ende gegangen sind, auch hier sollte Trauer gefühlt und zugelassen und vor allem auch die Zeit für den Abschied genommen werden. Dann ist man in der Lage, dem Expartner "Danke" zu sagen für die schöne Zeit, statt sich in Streitigkeiten zu verzetteln. Und erst nach vollendeter Trauer ist man zu einer neuen Beziehung wirklich fähig.


Und - da alles im Leben zyklisch ist: jedes Ende bedeutet immer ein Neubeginn! Nichts ist aussagekräftiger und bringt es besser auf den Punkt, als das wunderbare Gedicht "Stufen" von Hermann Hesse:


"Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf´um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden...
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!"


Bleiben Sie gesund und munter!


Herzlichst Ihre Ingrid Rauber










Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/13

Posted on February 26, 2018 at 6:00 PM Comments comments (0)


...über Osteopathie:


Muskulus Semimembranosus:

Dieser Muskel sitzt an der Oberschenkelhinterseite. Er zieht vom Sitzbeinhöcker des Beckens bis zur Innenseite des Unterschenkels, zieht also über zwei!! Gelenke (Hüftgelenk und Kniegelenk). Er ist zuständig für das "Nach hinten bewegen" des Beines, für Beugung und Innendrehung des Unterschenkels.


Für uns Osteopathen ist er deshalb interessant, weil er verbunden ist mit der Gelenkkapsel des Knies, mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies. Ist er verkürzt, so können Knieschmerzen durch ihn verursacht werden. Ich habe das in der Praxis schon oft erlebt, daß bei Behandlung dieses Muskels Knieschmerzen verschwunden sind.


Kraut der Woche:


Calendula, oder Ringelblume:




Calendula ist ein bis 60 cm hohes, meist einjähriges Korbblütengewächs, das bis in den Herbst hinein blüht. Die hellgelb bis hin zu orange variierenden Blütenköpfe setzen sich aus vielen einzelnen Blüten zusammen. Die Ringelblume liebt sonnige Standorte und wächst auf beinahe jedem Boden. Ihre Pfahlwurzel kann bis 20 cm lang werden. In Europa sind drei verschiedene Calendula-Arten heimisch; Calendula officinalis, Calendula arvensis und Calendula suffructiosa.

Vorrangig werden die Blüten der Ringelblumen in der Form von Teeaufgüssen, wässrigen Auszügen, öligen Auszügen, Tinkturen, Extrakten und Salben verabreicht. Die Pflanze wird aber auch in der Kosmetik, als Farbstoff in Speisen, sowie als Beigabe in Salaten und Suppen geschätzt. Sie findet ihren Einsatz bei: schmerzhaften, entzündeten Schnitt- und Risswunden, oberflächlichen Verbrennungen, zur Vorbeugung gegen Eiterungen und Narbenwucherungen, bei Verletzungen der Haut im Allgemeinen.


Geschichtliches:


Hildegard von Bingen:


Hildegard von Bingen lebte im 12. Jahrhundert und war DIE Lichtgestalt des Mittelalters. Sie hinterliess zahlreiche Schriften, darunter auch Musikkompositionen. Sie gründete ihr eigenes Kloster auf dem Rupertsberg und sie war für ihre Zeit medizinisch sehr bewandert. Sie beschäftigte sich mit Kräutern und deren Wirkung und gründete in ihrem Kloster auch ein Krankenhaus. Als Seelenheilerin war auch der ganzheitliche Blick auf ihre Patienten vorhanden, sie kannte schon den Zusammenhang zwischen Krankheiten und den seelischen Aspekten des Menschen. Auch als wichtig erachtete sie das Wissen über Lebensführung, wie Ernährung und Bewegung.


Hildegard von Bingen kam mit 6 Jahren bereits ins Kloster, sie starb mit 80 Jahren, was für diese Zeit ein biblisches Alter war.


Thema der Woche:


Die Emotionen der Erde - oder - das gemütliche Elend:


...nun wieder zurück zu den Wandlungsreichen. Nach der Angst des Wassers (Niere,Blase), zusammen mit dem mangelnden Selbstausdruck des Feuers (Herz, Dünndarm) und der Wut des Holzes (Leber, Galle) schreibe ich heute über die Emotionen der Erde. Zum Wandlungsreich Erde gehören die Kanäle Milz und Magen. Es geht, da diese Organe ja in der Mitte unseres Körpers zu finden sind, um unsere Mitte.  Es geht um unser Zentrum, also darum inwieweit wir dem Fluss des Lebens folgen oder nicht: Reflexion oder Stagnation?


Der oder die  typische "Erdgestörte" grübelt viel, ist etwas dicklich, träge und unbeweglich oder genau das Gegenteil: er/sie ist besessen von etwas, fahrig und wechselt ständig seine Ziele.


Die Aufgabe der Erde ist, als Zentrum, den Rhythmus der Verteilung anzugeben für alle Wandlungsreiche und das Wasser zu speichern. Wenn die Feuchtigkeit nicht fließt, verdichtet sie sich zu Schleim, Moder. Gestaute Feuchtigkeit bringt Zysten hervor, Tumore, dies führt dazu, daß aus Energie Materie wird.


Der Erd-Grübler ist sehr im Kopf, das ist schon ein Hinweis darauf, daß da etwas Wesentliches fehlt: nämlich auf das Herz zu hören. Mit dem Kopf können wir nur denken, nicht fühlen. Er kreist und kreist mit seinen Gedanken und kommt einfach nicht voran. Da ja hier auch die Feuchtigkeit, also das Wasser stockt, hat der Erd-Grübler auch Angst vor Veränderungen. Er braucht seeeeeeehhhhr lang, um Entscheidungen zu fällen. Meist sitzt er Situationen auch aus, in der Hoffnung, daß sich alles von selbst erledigt. Tut es auch oft, denn er muss oft erleben, daß andere für ihn die Entscheidungen fällen. Er lebt ein Schmalspur-Leben, gefangen in Gewohnheiten und in etwas, was ihm sehr wichtig ist: Sicherheit! Er hat meistens einen sicheren Job, oft Beamter oder öffentlicher Dienst, findet sich mit Beziehungen ab, mit denen er nicht so ganz glücklich ist, Hauptsache ein bisschen zufrieden, er fährt nur ganz sichere Autos - kurz: das Wort Risiko kennt er nicht. Es ist das, was ich "das gemütliche Elend" nenne. Wenn Menschen so sind, werden sie automatisch im Innen und Außen starr und unbeweglich, unflexibel. Sie sind auch oft mit ihren Lebenshaltungen und Einstellungen stock-konservativ.


Auch das krasse Gegenteil ist eine Störung der Mitte, der Erde, des Zentrums: wenn Menschen total ausflippen, kein Bein auf die Erde bekommen, kurz: allein nicht überlebensfähig sind. Oft haben diese Menschen Geldprobleme, wechseln auch mit 50 noch alle 6 Monate den Job und / oder die Wohnung und sind schlichtweg chaotisch.


Hier kommt das Prinzip Yin und Yang zum Tragen:


Das bedeutet, wir brauchen von Beidem ein bisschen: ein bisschen Sicherheit, dennoch auf das Herz hören, auf die Signale des Bauches und des Herzens, regelmässige Reflektion der eigenen Situation: ist die Arbeit, die Beziehung, die Freunde, etc. noch richtig für mich? Man sollte regelmässig Inventur machen! Was möchte ich in meinem Leben? Was will ich erreichen? Sich mit diesen Fragen zu beschäftigen wirkt oft Wunder, da die Reflektion den Erd-Gestörten fehlt. Und im Hier und Jetzt sein hilft diesen Menschen auch sehr.


Ein enorm wichtiger Aspekt für Erd-Gestörte ist, ins Handeln zu kommen und vor dem Handeln steht die Entscheidung (die ja zum Feuer gehört, erinnern Sie sich? Dünndarm...!) und die Authentizität des Wassers.


Wir entscheiden jeden Tag ständig: wann frühstücke ich, wann stehe ich auf? was mache ich heute Abend, etc., etc. Womit viele Menschen Probleme haben, ist Entscheidungen zu treffen bei den großen Themen des Lebens, wie Arbeit und Beziehung. Das kann sogar dazu führen, daß entscheidungslose Menschen "so tun als ob". Sie spielen nach außen hin einen anderen Menschen als sie wirklich sind. Diese Menschen sind nicht authentisch und haben große Probleme zu sich selbst zu stehen, da sie Schuldgefühle haben. Das hat zur Folge, daß sie falsche Dinge und Personen in ihr Leben ziehen, denn sie senden ja die "falschen" Signale aus.


Ich kenne viele Menschen, die schon jahre- vielleicht sogar jahrzehntelang so vor sich hindümpeln und Dinge hinnehmen, die mich oft fassungslos machen. Für diese Menschen ist diese Situation aber normal geworden. Deshalb lege ich Ihnen ans Herz: FÄLLEN SIE ENTSCHEIDUNGEN! Aber nicht aus dem Kopf, sondern aus dem Herzen. Klären Sie vorher Ihre Gedanken und Ihre Emotionen, besonders die von Eltern, etc. übernommenen und machen Sie sich auf: Leben Sie, anstatt nur zu existieren! Es lohnt sich!


Zu diesem Thema nochmal ein Text aus dem Buch von Susanna Tamaro: "Geh wohin Dein Herz Dich trägt":


"...Aber um stark zu sein muss man sich selbst lieben; um sich selbst zu lieben, muss man sich von Grund auf kennen, alles von sich wissen, auch die verborgendsten Dinge, die am schwersten zu akzeptieren sind. Wie schafft man es, eine derartige Entwicklung zu vollziehen, während das Leben dich mit seinem Lärm weiterschleift?........den meisten Menschen bleibt nichts als das Schicksal der Blätter und der Plastikflaschen. Jemand-oder der Wind- wirft dich plötzlich in einen Fluss, und dank des Stoffes, aus dem du bestehst, schwimmst du, anstatt unterzugehen; schon das erscheint dir wie ein Sieg und sofort lässt du dich treiben, gleitest rasch in der Richtung dahin, in die der Strom dich trägt; ab und zu bist du wegen eines Wurzelknotens oder eines Steins zu einer Pause gezwungen, das Wasser zerrt eine Weile an dir, dann steigt es wieder und du befreist dich, schwimmst weiter; wenn der Fluß ruhig dahinfließt, schwimmst du oben, wenn Stromschnellen kommen, zieht es dich hinunter; du weißt nicht, wohin du unterwegs bist, und hast es dich auch nie gefragt: auf den ruhigeren Strecken kannst du die Landschaft sehen, die Böschungen, die Sträucher; mehr denn Einzelheiten siehst du die Formen, die Art der Farben, du bist zu schnell, um noch mehr zu erkennen; dann, mit der Zeit und der wachsenden Entfernung,werden die Böschungen flacher, der Fluß breiter, er hat noch Ufer, aber nicht mehr lange. "Wohin komme ich?" fragst du dich daraufhin, und genau in dem Augenblick öffnet sich vor dir das Meer."


Bleiben Sie gesund und munter!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber





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