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Ingrids Blog: Osteopathie, Naturheilverfahren und mehr/29

Gepostet am 12. November 2018 um 18:00

...aus dem Nähkästchen über Osteopathie:


Die Nieren:


Die Nieren gehören zu den paarweise angeordneten Organen im Körper. Die Nieren sind 12 cm lang, 7 cm breit und 3 cm dick. Sie befinden sich zwischen dem 11. Brustwirbel und dem 3. Lendenwirbel ungefähr. Sie sind eingebettet in eine Nierenfaszie. Die Aufgabe der Nieren sind die Regulation des Wasser- und Elektrolythaushaltes, des Säure-Basengleichgewichtes, die Ausscheidung harnpflichtiger Substanzen und körperfremder Stoffe (auch Medikamente), die Blutdruckregulation, die Hormonproduktion und gleichzeitig auch Abbauort von Hormonen.

Die Nieren liegen sehr tief im Körper, in der untersten Schicht und sind osteopathisch nur indirekt zu erreichen. Man kann Nieren durch bestimmte Reflextechniken anregen und aus einer Phase der Unbeweglichkeit befreien. Allerdings sollten Nierensteine, und auch andere Nierenerkrankungen vorher ausgeschlossen sein.

Die Techniken, um an der Niere zu arbeiten gehen über die Faszien, und über bestimmte Muskeln, die mit der Niere Kontakt haben, wie bespielsweise der Musculus psoas major oder auch das Zwerchfell.

Thema der Niere ist das TRINKEN!!! 30 ml Wasser pro kg Körpergewicht ohne Kohlensäure pro Tag ist ein MUSS!!! Zu wenig Wasser zu sich zu nehmen, schadet nicht nur den Nieren, sondern auch anderen Systemen im Körper, allen voran unseren Gefässen. Und Wasser zu sich zu nehmen ist ein Lebenselixir, das uns fast kostenfrei zur Verfügung steht!!! Wenn Sie auch noch viele Medikamente nehmen, ist ausreichendes Trinken noch wichtiger!

Nierenprobleme können in den unteren Rücken ausstrahlen, oft sind aber die Nieren nicht die Ursache. Wenn die Nieren ursächlich für Rückenschmerzen sind, dann zeigen sich meist noch ergänzende Symptome.



"Kraut der Woche": Zimt




Der Zimtbaum ist in Sri Lanka (früher Ceylon - Name: ceylanicum) und Indien heimisch und wird heute verbreitet in den Tropen angebaut, vor allem in Indonesien, Sri Lanka, Seychellen und Madagaskar. Die Zimtrinde ist ein sehr altes und schon im alten Ägypten, Rom und im Mittleren Osten beliebtes Gewürz. Sie stammt von den dünneren Zweigen der 6 bis 12 m hohen, immergrünen Bäume. Die in Kultur befindlichen Bäume werden wie Korbweiden kurz gehalten, damit der Stängelanteil hoch ist. Die ledrigen Blätter des Baumes sind oval, sitzen gegenständig an den Zweigen und riechen nach Gewürznelken. Die kleinen, weißen Blüten bilden eichelähnliche Früchte.Verwendet wird die vom Kork und den darunter liegenden Schichten befreite Rinde (Cinnamomi cortex). Die Rinde wird mit Messern von den Stängeln abgelöst und um Rundhölzer gelegt. Dann wird mit scharfen Messern die Korkschicht und ein Teil der Außenrinde entfernt. Die verbleibende ätherisch-Öl-reiche innere Rindenschicht rollt sich dabei ein. 8 bis 10 Rindenstücke werden dann ineinander gesteckt und im Schatten getrocknet.Zimtrinde enthält ein aromatisch riechendes ätherisches Öl („Zimtöl“ mit Zimtaldehyd als Hauptkomponente; außerdem Catechin-Gerbstoffe und Kaffeesäurederivate.

Verwendung findet Zimt in der Medizin bei Appetitlosigkeit, bei dyspeptischen Beschwerden wie leichten krampfartigen Beschwerden in Magen-Darm-Bereich, bei Völlegefühl und Blähungen. Auch Blutzuckersenkende Wirkung soll Zimt haben. Basierend auf langjähriger Erfahrung können Zimtrinde und Zimtöl zur Behandlung leichter krampfartiger Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, die mit Blähungen und Flatulenz einhergehen, verwendet werden; Zimtrinde außerdem bei leichten Durchfällen.

Traditionell angewendet wird Zimt zur Unterstützung der Verdauungsfunktion bzw. zur Besserung des Befindens bei Unwohlsein.


Geschichtliches:


Heute vor 100 Jahren wurde erst das Wahlrecht für Frauen in Deutschland eingeführt. Ich möchte dieses zum Anlaß nehmen, noch einmal auf die Bedeutung der Frau in heilenden Berufen von Alters her hinzuweisen. Ohne die Heilkünste der heilenden Frauen, der Hebammen, Kräuterfrauen und Seherinnen wären noch viel mehr kranke Menschen verstorben. Vor allem in der Geburtshilfe waren Frauen immer sehr kompetent.

Leider ist die Entwicklung so, daß beispielsweise der Hebammenberuf heute vom Aussterben bedroht ist, die Gleichheit von Mann und Frau, nicht nur in der Medizin, auch in allen anderen Berufen ist leider auch noch nicht erreicht.

Ich bin mir sicher, daß sich die Vielfalt und Gleichheit durchsetzen wird, sowohl in den Berufen, als auch im täglichen Umgang miteinander.

Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema der Woche:



Ausgrenzung oder Miteinander?



Leider neigen wir Menschen dazu, zu verurteilen. Das fällt uns häufig gar nicht mehr auf! Ungeprüft werden dann Menschen, oft auch Menschengruppen, Stempel aufgedrückt, den sie gar nicht verdienen. Mal ehrlich: ertappen Sie sich auch manchmal, verurteilend zu sein? So Sachen wie: blonde Frauen sind ein bisschen dumm oder Männer mit Muskeln, naja, da ist nicht viel im Hirn oder ganz aktuell heute: der da vorne ist offensichtlich kein Deutscher, nicht daß das ein Terrorist ist?

So sind wir, leider. In der Geschichte das krasseste Beispiel von jahrhundertelanger Verurteilung und Sündenbockdasein durch uns Menschen ist die Verfolgung der Juden, die ja dann im 3. Reich im Holocaust seinen Höhepunkt hatte. Heute gibt es leider wieder Vorfälle mit Angriffen auf Juden.

Warum ist das so? Meiner Meinung nach liegt das daran, daß wir Menschen dazu neigen, von uns selbst abzulenken. Jesus sagte mal: das was Du anderen antust, tust Du Dir selbst an. Ich bin jetzt nicht sehr bibelfest, aber das ist sehr wahr! Grundsätzlich gilt das Gesetz des Spiegels. Haben wir eine Meinung über andere oder wir sind wütend oder verletzt durch andere, dann haben diese Menschen etwas in uns angetriggert, was wir (noch) nicht bereit sind uns anzusehen.

Da ist dann noch der verletzte kleine Junge oder das verletzte kleine Mädchen in uns, das wahrgenommen und gefühlt werden will. Aber das könnte ja wehtun. Deshalb dann lieber auf jemand Anderen draufhauen, soll es doch lieber dem wehtun?

Als Erwachsene sollten wir da eigentlich weiter sein. Es geht darum, diese Emotionen in uns als solches zu entdecken und bejahrend wahrzunehmen. Wut fühlen ohne wütend zu sein, Angst fühlen, ohne ängstlich zu sein. Solange wir uns weigern, unsere nicht angenommenen kindlichen Emotionen zu "bearbeiten", sind wir Zombies, die von diesen nicht wahrgenommenen Emotionen geleitet werden. Wie ferngesteuert!

Wir können die Welt besser machen dadurch uns ganz und gar mit unserem Innersten wahrzunehmen! Ich lade Sie herzlich ein JETZT damit anzufangen! Eine wunderbare Methode dazu habe ich hier schon vorgestellt, das ist die körperorientierte Herzensarbeit von Safi Nidiaje. Es gibt Bücher dazu und auch YouTube-Videos.

Öffnen sie sich selbst für Frieden in sich, damit leisten Sie einen großen Beitrag für Frieden in der Welt!

Herzlichst Ihre Ingrid Rauber

Nächster Eintrag voraussichtlich am 26. November

Kategorien: Keine

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