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Ingrid's Blog 06/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Pflugscharbein oder Os Vomer (im Bild in grün dargestellt):

Das Pflugscharbein (Vomer) ist ein unpaarer, lang gestreckter Knochen der Schädelbasis. Es gehört zum Gesichtsschädel und zieht mittig vom Keilbein (Os sphenoidale) in die Nasenhöhle, wo es sich an einer Leiste (Crista nasalis) des Oberkieferknochens (Maxilla) befestigt.

Von der Form her erinnert der Knochen tatsächlich an eine Pflugschar. Er ist platt und langgestreckt und an seiner Befestigung am Oberkieferknochen fast schon spitz.

Dieser Knochen ist deshalb für den Osteopathen wichtig, weil er die Verbindung zwischen Oberkiefer (und damit Kiefergelenk), Nebenhöhlen und der Schädelbasis bildet. Man kann ihn zwar nicht direkt berühren, aber indirekt. Man kann mit Behandlung des Vomer mit einem "Schlag" sowohl Oberkiefer, Nebenhöhlen als auch die Schädelbasis und damit auch indirekt zum Beispiel Kiefergelenk und Innenohr behandeln.

Ich "checke" diesen Knochen bei jeder Behandlung meiner Patienten, da er mit auf der Zentrallinie liegt und er mit sämtliche restliche Schädelknochen ausrichtet.


Naturheilmittel der Woche:

Beifuß (Artemisia) ist die Mutter aller Heilkräuter. Doch auch als Gartenpflanze und Küchengewürz ist Beifuß beliebt. Der Beifuß (Artemisia) zählt botanisch zur Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Gattung ist umfangreich und umfasst bis zu 500 Arten. Die zumeist ein- oder zweijährigen krautigen Pflanzen, aber auch Stauden und Halbsträucher, sind weithin in der gemäßigten und subtropischen Zone der Nordhalbkugel verbreitet. Sie kommen in Steppen, Trockenrasen und Halbwüsten vor, manche Pflanzen sind sogar an einen salzigen Standort angepasst. Bekannte Vertreter der Gattung Artemisia sind Wermut (Artemisia absinthium), Eberraute (Artemisia abrotanum), Estragon (Artemisia dracunculus) und Gewöhnlicher Beifuß (Artemisia vulgaris).

Die griechischen Heilerinnen und Geburtshelferinnen Göttin Artemis und Königin Artemisia sind die Namenspatroninnen der Pflanzengattung. Denn schon seit dem Altertum wird Artemisia bei vielfältigen Leiden, von Menstruationsbeschwerden über Verdauungsprobleme bis hin zu Schlafstörungen, eingesetzt. Das wehenfördernde Kraut war einst ein weit verbreitetes Mittel in der Geburtshilfe. Die ätherischen Öle und Bitterstoffe des Beifußes haben eine starke Wirkung auf den Organismus. In der Naturheilkunde gilt Beifuß daher als eines der Basiskräuter. Der deutsche Name der Artemisia rührt von der Anwendung des Beifußes gegen müde Beine her.

Auch in der chinesischen Medizin wird Beifuß genutzt für die heiße Akupunktur oder Moxa-Anwendungen.

Neben der Verwendung als Zierpflanze, Heilkraut und Gewürz wird Beifuß auch in der Schädlingsabwehr eingesetzt. Und nicht zuletzt wird dem Kraut eine starke magische Wirkung zugeschrieben. Beifuß wächst aufrecht und kann je nach Art eine Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreichen. Die Blätter sind grün, graugrün oder graublau und wechselständig. Sie können ein- bis mehrfach eingeschnitten oder fiedrig geschlitzt sein. Die Blüten der meisten Artemisia sind zwar zahlreich, aber eher unscheinbar: Sie sind klein, gelb oder weiß, manchmal auch bräunlich oder rot. Blütezeit ist im Hochsommer zwischen Juli und August. Bei den Früchten handelt es sich um Achänen, also nussähnliche Schließfrüchte. Oft verströmt die ganze Pflanze einen aromatischen Duft.

Beifuss oder Artemisia:

Geschichtliches:

Der Medicus:

Der Medicus ist der bekannteste Mediziner des Mittelalters. Unter all den angeblichen und tatsächlichen Heilkundigen war er wohl der mit der meisten Anerkennung.

Ausbildung:

Der Medicus erhielt seinen Titel und sein Wissen während eines Studiums an einer Universität. Dort wurden die Überreste des überlieferten Wissens und die theoretischen Lehren aus der Antike vermittelt. Doch leider fehlte dem Medicus zumeist das entsprechende Praxiswissen bei Berufsbeginn.

Einschränkungen:

Hinzu kam, dass eine anatomische Ausbildung über den menschlichen Körper meist nur mit Hilfe von schematischen Ansichten (anhand von Zeichnungen und Bildern) vermittelt wurde, und nicht durch Sezieren von Körpern. Das Sezieren war strengstens verboten, denn nach dem Erlass von Papst Bonifatius VIII. war eine Leichenzerstückelung nicht erlaubt. Wer gegen dieses Verbot verstieß, dem wurde mit Exkommunikation gedroht. Im Mittelalter eine furchtbare Strafe, glaubte man doch noch an die Allmacht Gottes und der Kirche – und der Exkommunizierte war der ewigen Verdammnis gewiss und musste für immer in der Hölle schmoren, so war die allgemein akzeptierte Ansicht. Es war ihm außerdem verboten mit Blut in Berührung zu kommen.


Das Buch "Der Medicus" von Noah Gordon hat das mittelalterliche Berufsbild sehr gut und wirklichkeitsgetreu geschildert. Es waren vor allem die islamisch geprägten Länder damals sehr fortschrittlich in Kenntnissen in Anatomie und Therapie. Für einen Christen war es aber schwierig, dort eine Ausbildung zu erlangen. Im Buch "Der Medicus" verkleidet sich deshalb die Hauptfigur als Jude, da Juden der Zugang zu Universitäten im arabischen Raum eher erlaubt war zu der Zeit.



Thema der Woche:

Selbstliebe oder Egoismus?:

Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.

Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen und Menschen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.

Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.

Ich beobachte sehr oft, daß Menschen "aus Liebe" zu jemandem Dinge akzeptieren, die übergriffig sind und ihnen nicht guttun, ja sie sogar von ihrem Weg abbringen. Das hat nichts mit Liebe zu tun. Liebe bedeutet immer, das zu tun, so zu handeln, daß es gut für den Anderen ist UND für sich selbst. Das kann auch bedeuten, daß man sich trennt, weil die Wege zu verschieden sind.

Die zentrale Aussage ist, BEI SICH BLEIBEN, sich auch trauen Dinge zu sagen oder zu tun, die vielleicht unpopulär sind. Wenn das Herz JA sagt.

Seien Sie zentriert! Bei sich, eins mit sich und der Welt. Vereint in Respekt vor sich und allen Wesen und der Welt, der Natur!


Namasté!


Ich mache im Juli Urlaubspause, schreibe wieder in meinen Blog im August.

Ihre / Eure Ingrid


Ingrid's Blog 05/21

...Wissenswertes über Osteopathie:

Das Herz

Herz und Nieren bilden die tiefste Ebene im Körper. Der Volksmund sagt: etwas oder jemanden "auf Herz und Nieren prüfen." Das Herz hat aus osteopathischer Sicht folgende Verbindungen: zum Brustbein, den 2. bis 6. Rippen, dem Thymus, der Wirbelsäule (bis etwa 10. Brustwirbel!), der Lunge, der Speiseröhre, dem Zwerchfell, der Aorta. Durch seine Bandverbindungen hält es direkten Kontakt zum Zwerchfell, zum Brustbein, zum Rippenfell, zur Lunge.

Das Herz "pumpt" das Blut durch den Körper und hat ein eigenes Nervensystem.

Es ist gut geschützt im Brustraum, umgeben von einer Hülle, dem Pericard.

Man kann es direkt nicht beeinflussen in der Osteopathie, sollte aber um die direkten und indirekten Auswirkungen aufgrund seiner anatomischen Struktur wissen. So ist es möglich, daß Herzrhythmusstörungen durch blockierte Hals-, oder Brustwirbel und Engegefühl in der Brust durch Rippen- oder Brustbeinblockierungen oder auch durch feste Züge in der Band- und Faszienstruktur des Herzens verursacht werden kann.

Unbedingt sollten natürlich solche Symptome erst schulmedizinisch abgeklärt werden.


Okoubaka-das Wundermittel aus der Natur:


Okoubaka aubrevillei ist ein Urwaldbaum, der zur Familie der Sandelholzgewächse (Santalaceae)gehört. Er ist vor allem in Ghana, Nigeria und an der Elfenbeinküste verbreitet. In derwestafrikanischen Sprache Anyin bedeutet der Name „okou baka“ Todesbaum. Die Einheimischen nennen ihn sicher deshalb so, weil er andere Bäume in seiner Umgebung parasitär befällt und diese abtötet. Er steht auf kleinen Lichtungen, denn kaum ein anderer Baum wächst in seiner direkten Umgebung. In der afrikanischen Volksmedizin setzt man schon seit langem die getrocknete und pulverisierte Rinde des Baums als Arznei gegen Vergiftungen ein. 1972 gelangte die Okoubaka-Rinde nach Deutschland, nachdem eine Homöopathin diese als Geschenk für die Behandlung eines Westafrikaners erhalten hatte. Dadurch begann die systematische Erprobung des pflanzlichen Arzneimittels.

Aus der Rinde des seltenen westafrikanischen Baums wird in pulverisierter Form eine typische Gerbstoffdroge hergestellt. Ihr werden eine entgiftende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. In der Praxis findet der pflanzliche Wirkstoff breite Anwendung. Okoubaka eignet sich sowohl zur therapeutischen als auch zur prophylaktischen Einnahme, beispielsweise bei Fernreisen.

Gerbstoffe haben eine austrocknende und entzündungshemmende Wirkung, die besonders auf der Haut und der Schleimhaut gegen Bakterien hilft. Sie dichten ab und bilden eine schützende Membran, wodurch sie das Eindringen von Bakterien verhindern.

Einsatzgebiete:

Hautkrankheiten

Entzündungen im Mund- und Rachenraum

zur schnellen Wundheilung

Magen-/Darmentzündungen

Vergiftungen

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Leber-, Galle- und Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen

Reizdarmsyndrom

Vergiftungen durch Lebensmittel und Schwermetallbelastung

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Verdauungsstörungen

Reiseprophylaxe

Erbrechen bei Schwangerschaft oder Chemotherapie

Allergien

Mit seiner Wirkung kann Okoubaka auch bei allgemeinen Entgiftungstherapien (zum Beispiel durch Umweltbelastungen) hilfreich sein. Die negativen Folgen für den Magen-Darm-Trakt bei der Antibiotika-Einnahme neutralisiert Okoubaka ebenfalls und unterstützt die infektiöse Behandlung.

Okoubaka bei Magen-Darm-Beschwerden:

Okoubaka kommt vorrangig bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes zum Einsatz. Eine prophylaktische Behandlung hat dabei zu sehr guten Ergebnissen geführt. Bei Reisen in südliche Länder oder bei Fernreisen ist es ein sinnvoller Bestandteil der Reiseapotheke. Eine Einnahme vor Reiseantritt sowie während der Reise kann Verdauungsstörungen und Magen-Darm-Infekten vorbeugen.

Zudem hilft es unterstützend bei einer Nahrungsmittelumstellung, bei konventionellen Erkrankungen des Verdauungstraktes sowie bei Lebensmittelvergiftungen. Okoubaka verschafft auch beim Reizdarm-Syndrom Linderung.


Geschichtliches:

Die Geburtsstunde der Homöopathie

Die napoleonische Zeit (Napoleon: 1769-1821) war nicht nur politisch und gesellschaftlich eine Epoche der Veränderungen und des Wandels. Auch in die Medizin kam damals viel Bewegung. Immer mehr Ärzte waren unzufrieden mit den Behandlungsmöglichkeiten, die zum Teil noch aus der Antike stammten – man denke an den Aderlass. Sie machten sich auf die Suche nach zeitgemäßen, modernen Therapieformen, in die das aktuelle naturwissenschaftliche Wissen und die neue aufgeklärte Weltsicht einfließen sollten. Diese Einsicht trug wesentlich zur kritischen Diskussion und Abschaffung des Aderlasses bei, ebenso gab es den Anstoß für die Beschäftigung mit Hypnose und letztlich für die Psychoanalyse.

Ganz anders verhält es sich mit der Neuerung, die Samuel Hahnemann (1755-1843) in die Medizin einbrachte: der Homöopathie. Sie war und ist in ihrer Wirksamkeit umstritten, aber sie hält sich als Heilmethode – mit schwankender Beliebtheit – bis heute. Als chemisch-pharmazeutisch äußerst versierter Arzt hat Hahnemann mit der Homöopathie übrigens nicht nur eine neue Heilmethode erfunden, sondern auch die kritische Arzneimittelprüfung mit Selbstversuchen an gesunden Menschen in der Medizin etabliert.

Es ist heute noch üblich, in Kreisen der Homöopathen die "Arzneimittelprüfung" zu vollziehen, dabei die Symptome aufzuschreiben. All diese Erkenntnisse sind nachzulesen im "Synthesis", einem Nachschlagewerk der Homöopathie.

In der Homöopathie geht es darum, Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln. Hahnemann hatte das Werk des schottischen Arztes William Cullen übersetzt und hier von der therapeutischen Wirkung der Chinarinde bei Malaria erfahren . Er probierte das Mittel selbst. Nach einigen Wochen stellten sich bei ihm die gleichen Symptome wie bei einer Malaria ein, nur ohne Fieber. Dies ging in die Geschichte der Homöopathie als die erste Arzneimittelprüfung ein. Hahnemann ging von der Auffassung aus, dass es eine Lebenskraft, die „Vis vitalis“ gibt. Diese sei beim Kranken geschwächt. Man müsse nur das passende Mittel finden – dies habe mit einer ausführlichen Anamnese zu geschehen – um diese Lebenskraft wiederherzustellen.

Dabei entdeckte er, daß man statt die Urtinktur (also die unverdünnte, ursprüngliche Substanz) zu verabreichen, auch eine starke Verdünnung zum Ziel führt. Daraus entstand dann später die Potenzierung. Je höher eine Potenz ist (also statt D3 beispielsweise C200) desto mehr wirkt die Arznei auf der Seelenebene, je niedriger die Potenz, desto eher wirkt die Arznei auf der Körperebene.



Thema der Woche:

Angelegenheiten

Ich erlebe es sehr häufig, daß sich erwachsene Menschen außerhalb ihrer Angelegenheiten befinden. Aus meiner Sicht ein riesiges Ablenkungsmanöver von sich selbst. Dennoch möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, einmal auf die Folgen aufmerksam zu machen:

Folgen für den "Täter":

Der Täter kommt nicht wirklich weiter im Leben, ja, er dreht sich im Kreis. Warum? Weil man nur sich selbst ändern kann, andere Menschen kann man nicht ändern, auch Partner, Expartner oder Kinder nicht. Irgendwann wird es auch langweilig, ihm zuzuhören, weil er sich immer über die gleichen Dinge beschwert. Und "beschweren" ist hier wörtlich zu nehmen. Derjenige macht sich und seiner Umwelt das Leben schwer.

Was für eine Möglichkeit hätte der "Täter", um da rauszukommen? Auf sich selbst beziehen! Was und warum beschäftigt ihn etwas was der Andere ist oder macht? Weil es den Täter selbst betrifft. Irgendwo in sich selbst ist da etwas, was noch nicht angeschaut und wahrgenommen wurde, sonst würde es in seinem Leben keine Rolle mehr spielen. Und: wenn er selbst seinen Frieden damit gemacht hat, dann lösen sich die von Außen präsentierten "Erregbarkeiten" von selbst auf.

Folgen für das "Opfer":

DIE Folge schlechthin ist die Übergriffigkeit des Täters, das grenzüberschreitende Verhalten, ja das "entmündigen" des "Opfers". Auch hier sollte beim "Opfer" geschaut werden, warum passiert mir das? Was ist da in mir, was Andere dazu auffordert, meine Grenze zu überschreiten und respektlos zu sein? Ist da eventuell Respektlosigkeit und Grenzüberschreitung mir selbst gegenüber?

Ich möchte Ihnen nochmal die "Angelegenheiten nach Byron Katie" aufzeigen:

Drei Arten von Angelegenheiten (nach Byron Katie):

"Es gibt nur drei Arten von Angelegenheiten, Meine, Deine und die Gottes oder des Universums oder von Mutter Erde - wie auch immer Sie es nennen wollen.

Es ist MEINE ANGELEGENHEIT, wenn ich mein Haus, das vom Wetter arg gezeichnet ist, nicht neu streiche.

Es ist DEINE ANGELEGENHEIT, wenn du ein Problem mit dem vom Wetter arg gezeichneten Haus hast.

Es ist die Angelegenheit Gottes oder des Universums, daß die Sonne scheint oder der Wind bläst und mein Haus entsprechend dadurch gezeichnet wird.

Wenn ich denke, daß ich weiß, was du denkst und was gut für dich ist, dann lebe ich gedanklich in deiner Angelegenheit. Die Folgewirkung hiervon ist Trennung und Einsamkeit. Wenn du da drüben bist und dein Leben lebst und ich auch bei dir da drüben bin (gedanklich) und dein Leben lebe, dann bist du da drüben mit dir und ich bin da drüben mit dir und dann ist keiner hier für mich. Natürlich fühle ich mich dann einsam und getrennt! Ich vereinsame mich selbst. Niemand anderer verursacht mein Alleinsein-Gefühl. Ich mache das." Byron Katie

Seien Sie ganz bei Sich! Damit sind Sie "All-Eins". Eins mit sich und dem Universum!

Eine schöne Sommer-Anfangszeit wünsche ich Euch / Ihnen!


Eure/ Ihre Ingrid Rauber



Okoubaka-Baum



Ingrid's Blog 04/21

...Wissenswertes über Osteopathie:


Faszien


..wussten Sie schon, was man durch Faszienarbeit alles bewirken kann? Zunächst mal: was sind Faszien? Faszien sind Häute, die verschiedene Strukturen: Muskeln, Organe, Sehnen ummanteln. Sie selbst sind von festerer Qualität und gleiten mit einem Flüssigkeitsfilm aneinander. Faszien haben dadurch, daß sie längs und quer durch den Körper ziehen, die Eigenschaft, verschiedene Strukturen allein dadurch zu verbinden. So könnte man beispielsweise durch Faszienarbeit durchaus Sodbrennen "in den Griff" bekommen, indem man mit dem Zwerchfell und den Faszien der Bauchorgane arbeitet, oder auch Hämorrhoiden mit Faszienarbeit behandeln, da eine wichtige querziehende Faszie den Oberkörper nach unten hin abschließt. Diese Faszie beherbergt auch die "Öffnungen" des Körpers nach unten hin, wie den Anus und den Blasenausgang, wo sich gerne aus osteopathischer Sicht Blockaden bilden. Darüberhinaus befinden sich Muskeln, Sehnen und Bänder innerhalb des Fasziensystems und können durch Faszienbehandlung günstig beeinflusst werden. Faszien sind im wahrstens Sinne des Wortes faszinierend und allein durch das Fasziensystem kann man zum Beispiel durch Behandlung an einer Stelle auch Gelenke oder Organe behandeln, die von dieser Stelle weiter weg sind.






Hexenfinger

Heilmittel der Woche: Hexenfinger

Diese aus Südafrika stammende Pflanze

Carpobrotus edulis enthält Polyphenole wie Tannine und Flavonoide und Anthocyane, denen eine regenerative, adstringierende, antibakterielle und antioxidative Wirkung zugeschrieben wird. Zudem sind Zitronensäure und Äpfelsäure enthalten.

Verwendung:

Die Früchte, die einer Feige leicht ähnlich sehen, haben ein geleeartiges, süßsaures Fruchtfleisch und sind essbar. Sie werden zu Marmelade verarbeitet. Der Saft und das Mark aus den Blättern werden in der Medizin zur Reinigung von Wunden sowie zur Heilung von Verbrennungswunden, Ohren- und Zahnschmerzen verwendet.

Carpobrotus edulis wird, wie andere Carpobrotus-Arten, zur Befestigung von Dünen und Steilufern eingesetzt.

Geschichtliches:

Heutiges Thema: Heilende Frauen in der Antike:

Parallel zu den Erkenntnissen des Griechen Hippokrates, dem Begünder der modernen Medizin, zu dem ich zu einem späteren Zeitpunkt schreiben werde, gab es immer heilende Frauen. Sie waren bei Ägyptern, in Griechenland, in Rom und bei nordischen Völkern als "Wurzelkundige", Heilerinnen, Kräuterweiber oder Zauberinnen hoch geschätzt. Sie hatten Einfluss in der Gesellschaft, sie waren Geburtshelferinnen, die sich auch mit Empfängnisverhütung und Abtreibung auskannten, sie waren umherziehende Heilkundige, die für jedes "Wehwehchen" und Leiden eine Tinktur oder Salbe parat hatten. Ebenso schätzte man ihren Rat und ihre Unterstützung in der Gesellschaft. Sie wurden verehrt und geheiligt, aber auch verdächtigt - je nach dem jeweils herrschenden Frauenbild. Sie saßen am Bett von Gebärenden, Kranken und Sterbenden mit ihrem Wissen, ihrer Intuition und ihrer Erfahrung. Diese wurde weitergegeben in Form von Mythen, Märchen, Geschichten und Ritualen. Später, im Mittelalter, waren Heilerin und Hebamme Lehrberufe für Frauen, die von einer auf die andere übergingen.

Thema des Monats: welche Haltung einnehmen gegen Angst und Verunsicherung?

Hierzu möchte ich Ihnen/Euch einen mir sehr am Herzen liegenden Text aus dem Buch"Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro "ans Herz legen" - Er spricht für Sich!


"... Gib auf Dich acht. Jedesmal, wenn du, wachsend, Lust haben wirst, die falschen Dinge in richtige Dinge zu verwandeln, erinnere dich daran, daß die erste Revolution, die man machen muß, die im eigenen Inneren ist, das ist die erste und wichtigste. Für eine Idee zu kämpfen, ohne eine Idee von sich selbst zu haben, ist mit das gefährlichste, was man tun kann.

Jedesmal, wenn du dich verloren fühlst, verwirrt, denk an die Bäume, an ihre Art zu wachsen. Denk daran, daß ein Baum mit einer großen Krone und wenig Wurzeln beim ersten Windstoß umgerissen wird, während bei einem Baum mit vielen Wurzeln und kleiner Krone die Säfte nicht richtig fließen. Wurzeln und Krone müssen gleichermaßen wachsen, du mußt in den Dingen und über den Dingen sein, nur so wirst du Schatten und Schutz bieten können, nur so wirst du zur rechten Jahreszeit blühen und Früchte tragen können.

Und wenn sich dann viele verschiedene Wege vor dir auftun werden, und du nicht weißt, welchen du einschlagen sollst, dann überlasse es nicht dem Zufall, sondern setz dich und warte. Atme so tief und vertrauensvoll, wie du an dem Tag geatmet hast, als du auf die Welt kamst, laß dich von nichts ablenken, warte, warte noch. Lausche still und schweigend auf dein Herz. Wenn es dann zu dir spricht, steh auf und geh, wohin es dich trägt."


In diesem Sinne: Namasté! Mein Herz grüße Eure Herzen! Bis zum Wonnemonat Mai!

Eure/Ihre Ingrid


Übrigens: mein Homepage-Provider hat einiges verändert, daher der neue "Look" meines Blogs - ich muss mich erstmal dran gewöhnen....

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Ingrid's Blog 19/19

Posted on November 23, 2019 at 11:15 AM

...Spannendes zur Osteopathie:


Faszinierende Faszien:

Faszien, was ist das eigentlich? Es ist irgendwie in aller Munde seitdem eine schulmedizinische Studie deren Existenz bestätigt hat. Wir Osteopathen wissen das schon viel länger und wurden lange dafür belächelt.

Faszien sind verschiedene Strukturen im Körper. Es handelt sich um eine ununterbrochene Gewebseinheit, die sich von Kopf bis Fuß, von außen nach innen erstreckt. Sie umhüllen alles (Muskeln, Organe, Nerven, Gefäße), stützen diese Strukturen auch. Faszien bestehen aus kollagenen Fasern, die hinsichtlich ihrer Form, Struktur und Zusammensetzung anpassungsfähig sind. Im Bereich der Sehnen und Bänder sind sie dichter, im Haltungssystem (Knochen) sind sie besonders widerstandsfähig, im Bereich der Drüsen beispielsweise sind sie eher locker.

Faszien leiten und koordinieren die Kräfte, die durch die Bewegungen des Körpers entstehen. Sie sind Stoßdämpfer, sind am Stoffwechsel beteiligt und ein Teil des Immunsystems.

Der Osteopath lernt in seiner langen Ausbildung fasziale Spannungen aufzuspüren und zu lösen. Sei es an einem Organ, am Kopf oder im Knochen/Muskelsystem. Auch durch Mikroentzündungen entstandene Verklebungen der Faszien können so gelöst werden. Da es sich - wie oben erwähnt - um Gewebseinheiten handelt, die durch den Körper ziehen, kann der Osteopath dadurch eventuell an einer Stelle mehrere Probleme lösen.

Faszien ziehen in Ketten durch den Körper. Es gibt Faszien an der Vorderseite des Körpers, hinten, in den Extremitäten, am Kopf und im Bauchraum. Sie haben alle eigene Namen: eine wichtige oberflächliche Faszie des Bauchraumes heisst Faszia transversalis, zum Beispiel. Alle Faszien sind untereinander verbunden.


"Kraut" der Woche:


Die Passionsblume




Die Passionsblume besitzt eine symbolische Bedeutung: Sie soll die Leiden Christi darstellen. Die Blüte weist drei Narben auf, die Nägeln ähneln. Der purpurrote Kranz lässt sich mit der Dornenkrone vergleichen, die fünf Staubblätter stehen für die Wundmale.
 Passionsfrüchte gelten als exotische Delikatesse, sie schmecken süß-säuerlich und kommen in verschiedenen Sorten vor – zum Beispiel als Maracuja oder Granadilla. Die Pflanze stammt aus den Tropen und wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze auch in Europa eingeführt. Doch erst etwa 300 Jahre später setzten Heilkundige den Kletterstrauch als Arzneipflanze ein – gegen nervöse Unruhe.

Wie sieht die Passionsblume aus und wo kommt die Heilpflanze vor?

Die Passionsblume (Passiflora incarnata) ist ein Kletterstrauch, der einen bis zu fünf Meter langen, dünnen Stängel ausbildet. Die Blätter bestehen aus drei tiefen Lappen, am Rand sind sie gesägt. Die Blätter ordnen sich wechselständig an. In den Blattachseln bilden sich Ranken aus, dort sitzen auch die lang gestielten Blüten. Sie werden bis zu acht Zentimeter groß und können weiß, rot oder violett gefärbt sein. Innerhalb der Blumenkrone befindet sich ein purpurroter Kranz aus Nebenblättern, in dessen Mitte drei große Blütennarben. Die Frucht sieht beerenartig und gelblich aus.
 Die Passionsblume gehört zu den Passionsblumengewächsen (Passifloraceae) und blüht von Juli bis September.
 Wild wächst sie im südlichen Nordamerika sowie in Mittel- und Südamerika.

Welche Pflanzenteile und Inhaltsstoffe werden verwendet?

Als pflanzliche Arznei dient das Kraut, also alle Pflanzenbestandteile außer der Wurzel.
 Es enthält etwa 2,5 Prozent Flavonoide, unter anderem die Substanzen Isovitexin und Schaftosid. Außerdem kommen Zuckerstoffe und geringe Mengen an ätherischem Öl vor.

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Passionsblume?

Zubereitungen aus Passionsblumenkraut besitzen angstlösende und beruhigende Eigenschaften – das zeigen Laborversuche. Welche Inhaltsstoffe die Wirkungen hervorrufen, konnten Forscher bislang noch nicht klären. Ebenso ist über den Wirkmechanismus wenig bekannt. Versuche weisen daraufhin, dass Passionsblume mit Botenstoffen im Gehirn wechselwirkt.

Laut Studien können Passionsblumenextrakte bei nervöser oder ängstlicher Unruhe und Reizbarkeit hilfreich sein. Die Heilpflanze kann auch das Einschlafen erleichtern. Hierfür wird sie meist mit ähnlich wirkenden Kräutern wie Baldrian oder Hopfen kombiniert.


Geschichtliches:


Die Ausbildung eines Mediziners im Mittelalter:

Wer Mediziner werden wollte, absolvierte bei einem bereits geprüften Arzt eine mehrjährige Lehrzeit. Der angehende Heilkundige begleitete den Arzt bei den Patientenbesuchen. Durch Zuschauen und Beobachten sollte der Kandidat den Arztberuf erlernen. Parallel hatte der Student aber auch Vorlesungen an Universitäten oder medizinischen Schulen zu besuchen.

Die medizinischen Akademien bildeten das eigentliche Zentrum der Medizin im Mittelalter. Die erste Hochschule im Rang einer Universität existierte bereits im 9. Jahrhundert in Byzanz. Die erste medizinische Schule in Europa entstand 1231 in Salerno. Es folgten die medizinischen Fakultäten an den Universitäten von Bologna, Montpellier, Paris, Padua, Prag und Oxford.

Die Prüfung bestand aus einem theoretischen Teil, die der Kandidat vor den Gelehrten der Schule ablegen musste. Der medizinische Lehrmeister bestätigte die praktischen Fähigkeiten. Und nach dem Schwur des Hippokratischen Eides erhielt man die Erlaubnis, als Arzt zu arbeiten.



"Thema" der Woche:


Der Herbst und der Winter: Zeit des Rückzugs und des Innehaltens:

Wenn Sie die Natur beobachten, sehen sie, daß die Blätter fallen, die Natur sich langsam auf den Winter vorbereitet. Einige Tiere halten sogar Winterschlaf. Alle Wesen sind im Winter weniger aktiv, gehen sparsam mit ihren Energien um.

In der Chinesischen Medizin steht der Winter im Wandlungsreich Wasser. Wasser steht für Urvertrauen. Urvertrauen ist das Gegenteil von Angst. Wasser bahnt sich immer seinen Weg zum Ozean, es findet immer einen Durchlass. Wasser ist die "Ursuppe", wir bestehen zu 70% aus Wasser, Wasser speichert die Information.

Vor unserer Geburt schwimmen wir in Wasser, im Mutterleib. Das bedeutet, daß wir im Winter durch Rückzug die Möglichkeit haben, wieder bei uns selbst anzukommen, im Urvertrauen. Uns selbst spüren können und dadurch Kraft sammeln für den Aufbruch im Frühjahr.

Fühlen Sie sich im Winter öfter müde und schlapp? Das hat nicht immer mit fehlendem Vitamin D zu tun und mit fehlenden Vitaminen. Es ist ein ganz natürlicher Prozess und Ihr Körper signalisiert Ihnen: ich will Ruhe, ich will Rückzug. Geben Sie dem nach.

Mit ein Grund für die Erkrankungen dieser Zeit, wie "Burn out" und hoher Blutdruck ist, daß wir verlernt haben, den Rhythmus der Natur zu leben:

Rückzug im Winter, Aufbruch im Frühjahr, das Feuer, das pralle Leben im Sommer, dann wieder beginnender Rückzug und Vorbereitung auf den Winter im Herbst.

Jetzt, der Herbst, gibt uns die Möglichkeit, die "Essenz" rauszuarbeiten, wie in der chinesischen Medizin gesagt wird. Im Wandlungsreich Metall, dem Dickdarm und Lunge zugeordnet sind, wird das, was losgelassen werden darf, verabschiedet und das, was uns weiterbringt im Leben, was wir an Erfahrung im Jahr gelernt haben, verinnerlicht.

Ich lade Sie ein, jeden Tag, und wenn es nur 10 Minuten sind, nach Innen zu gehen und zu fühlen, was momentan an Gefühlen da ist. Welche können gehen, was bringt mich weiter zu meinem Lebensziel?

Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne schöne Herbsttage und eine schöne beginnende Adventszeit. Ich schreibe wieder am 9. Dezember, das letzte Mal vor der Weihnachtspause. Gehen Sie in die Natur, es ist herrlich draußen!

Alles Liebe, Ihre Ingrid Rauber

 

 











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6 Comments

Reply immescuet
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