Praxis für Osteopathie Rauber    

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Ingrid's Blog 03/20

Gepostet am 2. Februar 2020 um 19:00



....Wissenswertes aus der Osteopathie:


Knie:

Wie oft hat Mann/Frau Probleme mit dem oder den Knien. In all den Jahren als Osteopathin, in denen ich tätig bin kann ich an einer Hand abzählen, wie oft ich Knie als ursächlich behandelt habe. Warum? Knie reagieren aus meiner Erfahrung auf das, was von unten und oben kommt, sprich: auf Hüfte/Becken und Füsse. Fußfehlstellungen und/oder Beckenblockierungen allen voraus sind sehr oft verantwortlich für Knieschmerzen. Damit keine Mißverständnisse aufkommen: wenn man auf das Knie fällt und das dann schmerzt und anschwillt ist das Knie natürlich die Ursache! Ich spreche von Knieschmerzen ohne solche Vorgeschichten, die evtl. schon chronisch sind. Ein Beispiel für einen solchen Zusammenhang ist ein Muskel, der vom Becken aus zur Innenseite des Unterschenkels zieht, ein Muskel, der zu der hinteren Muskulatur des Oberschenkels zählt, genannt M. Semimembranosus. Dieser ist mit dem Innenband und dem Innenmeniskus des Knies verwachsen. Wenn Zug auf diesem Muskel ist, durch Beckenblockierungen und/oder muskuläre Verkürzungen, kann dieser allein verantwortlich sein für einen Knieschmerz. Ich hatte diesen Fall in meiner Praxis schon sehr oft. Ist die Beckenblockierung dann gelöst, löst sich sehr wahrscheinlich dann auch der Knieschmerz.


Heilmittel der Woche:



 

Calendula ist ein bis 60 cm hohes, meist einjähriges Korbblütengewächs, das bis in den Herbst hinein blüht. Die hellgelb bis hin zu orange variierenden Blütenköpfe setzen sich aus vielen einzelnen Blüten zusammen. Die Ringelblume liebt sonnige Standorte und wächst auf beinahe jedem Boden. Ihre Pfahlwurzel kann bis 20 cm lang werden. In Europa sind drei verschiedene Calendula-Arten heimisch; Calendula officinalis, Calendula arvensis und Calendula suffructiosa.

Vorrangig werden die Blüten der Ringelblumen in der Form von Teeaufgüssen, wässrigen Auszügen, öligen Auszügen, Tinkturen, Extrakten und Salben verabreicht. Die Pflanze wird aber auch in der Kosmetik, als Farbstoff in Speisen, sowie als Beigabe in Salaten und Suppen geschätzt. Sie findet ihren Einsatz bei: schmerzhaften, entzündeten Schnitt- und Risswunden, oberflächlichen Verbrennungen, zur Vorbeugung gegen Eiterungen und Narbenwucherungen, bei Verletzungen der Haut im Allgemeinen.


Geschichtliches:

 

Der Bader:


Bader, auch Stübner genannt, ist eine alte Berufsbezeichnung für den Betreiber einer Badestube. Der Beruf ist seit dem Mittelalter bekannt. Einerseits waren Bader die „Ärzte der kleinen Leute“, die sich keinen Rat bei den studierten Ärzten leisten konnten. Andererseits waren sie aber bis ins 18. Jahrhundert wichtige Gehilfen der akademisch gebildeten Ärzteschaft, weil diese die Behandlung von Verletzungen und offenen Wunden sowie chirurgische Eingriffe scheuten. Ihr Beruf umfasste das Badewesen, Körperpflege, Kosmetik und Teilgebiete der sich erst entwickelnden Chirurgie, Zahnmedizin und Augenheilkunde. Neben dem Bader arbeitete im Badehaus oft ein Scherer oder Barbier, der für das Haareschneiden und Bartscheren zuständig war. Aus diesen Berufen entwickelte sich der Wundarzt, später der Chirurg.

Thema der Woche:


Selbstliebe oder Egoismus?


 

 

Über DAS zentrale Thema schreibe ich heute, denn im Kern geht es immer darum, daß wir uns selbst lieben, nur dann sind wir authentisch, kennen uns mit all unseren Fehlern, spüren, was für uns richtig ist und was nicht und können dementsprechend die richtigen Entscheidungen treffen.


Der Mensch, der sich selbst liebt, übernimmt die volle Verantwortung für sich und sein Leben und erwartet sein Lebensglück nicht mehr von anderen Menschen. Er ist in der Lage sich zu entwickeln und dadurch seinen Lebensweg zu gehen. Er geht regelmässig nach innen und spürt nach, wo noch Emotionen angenommen werden müssen, damit sie ihn nicht beherrschen. Er kann verzeihen, Frieden machen mit anderen Menschen. Er hat viel Freude im Leben und kann dieses auf der ganzen Linie genießen. Und: er hält Abstand von Dingen, die ihm nicht guttun. Dieser Mensch folgt vertrauensvoll dem Ruf seines Herzens. Und so wie er sich selbst liebt, ist er auch in der Lage, andere zu lieben, ja, sogar alle Wesen auf diesem Planeten zutiefst zu respektieren.


Egoismus dagegen wird von Angst und Mangeldenken gesteuert. Das Herz ist hier für die Liebe verschlossen, für die Liebe zu sich selbst genauso wie für die Liebe zu anderen. Der Egoist hat Angst, nicht genug zu bekommen. Er verurteilt andere und meint er müsse gegen andere kämpfen, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Der Egoist ist auch nicht abgeneigt, aus Angst und Feigheit andere zu belügen und zu betrügen um Dinge in seinem Leben durchzusetzen.


 

 

"Als ich mich selbst zu lieben begann" von Kim McMillen:


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, daß ich immer und bei jeder Gelegenheit

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und daß alles, was geschieht, richtig ist-

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, daß emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnung für mich sind,

gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen,

und konnte sehen, daß alles um mich herum eine Aufforderung

zum Wachsen war.

Heute weiß ich: Das nennt man REIFE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte

für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mein Herz zum Singen bringt,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich: Das nennt man EHRLICHKEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit,

was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem,

was mich immer wieder hinunterzog,

weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das "gesunder Egoismus",

aber heute weiß ich: Das ist SELBSTLIEBE.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: Das nennt man DEMUT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert,

weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick,

wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.


Als ich mich selbst zu lieben begann,

da erkannte ich, daß mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.



Mit diesem wunderbaren Text von  Kim McMillen verabschiede ich mich für diesmal, wünsche Ihnen eine erkenntnisreiche Zeit, mit viel Zeit für sich selbst, mit viel Zeit für Rückzug in sich selbst um sich selbst kennenzulernen.


Mir schwirrt schon einige Zeit ein Text-Auszug aus einem Buch durch den Kopf, den ich in diesem Zusammenhang noch erwähnen möchte: "....Für eine Idee zu kämpfen ohne eine Idee von sich selbst zu haben ist mit das Gefährlichste was man tun kann..." Aus dem Buch "Geh wohin Dein Herz Dich trägt" von Susanna Tamaro.

In diesem Sinne, tschüss, bis zum 17. Februar!

Herzlichst, Ihre Ingrid Rauber



 

 

 


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