Praxis für Osteopathie Rauber    

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Ingrid's Blog 05/20

Gepostet am 2. März 2020 um 5:45


.....Spannendes zum Thema Osteopathie:


Der Atlas, der 1. Halswirbel:


Wie Atlas, der Gott aus der griechischen Mythologie, der die Welt auf den Schultern trägt, so "trägt" der 1. Halswirbel den Kopf. Er ist in der Form im Vergleich zu den anderen Halswirbeln etwas breiter und er hat in seinem Wirbelkörper den Dens Axis, einen stiftähnlichen Fortsatz des 2. Halswirbels. Das ist die Struktur, die bei einem sogenannten "Genickbruch" zu Schaden kommt.

Der Atlas bildet für uns Osteopathen zusammen mit dem Hinterhauptsbein (Occiput) des Schädels und dem Axis das sogenannte OAA-Gelenk: das Occiput-Atlas-Axis Gelenk. Diese 3 sind für die Osteopathie etwas Besonderes und setzen sich ein bisschen von der Funktion her von den übrigen ab.

Eine Störung hier kann Auswirkungen haben auf sämtliche osteopathische Systeme:

Das gesamte parietale System, also die komplette Wirbelsäule, Rippen, Becken bis zu den Füssen kann durch eine Störung im OAA-Gelenk zu statischen Problemen führen, zu Problemen in Hals, Brustwirbelsäule inklusive Rippen, zu Lendenwirbelproblemen mit Becken.

Das craniosakrale System allein dadurch, daß der Kopf eine direkte Verbindung zu den ersten Halswirbeln hat. Hier können Kopfschmerzen, Tinntius, Schwindel, Kieferknacken auftreten beispielsweise. Auch schlechteres Sehen kann dadurch verursacht werden.

Das viszerale System dadurch, daß die Nerven zur Versorgung von Zwerchfell, Leber, etc. aus der Halswirbelsäule entspringen.

Also, wie man sieht, können die sogenannten "Kopfgelenke" oder das OAA-Gelenk tatsächlich ein springender Punkt sein, der sehr oft übersehen wird.

Andererseits ist diese Struktur auch immer mit "verhaftet", wenn es Probleme in den oben genannten Bereichen gibt.

Ich schaue persönlich bei jeder Behandlung nach, ob sich dieser Bereich problematisch anfühlt oder nicht. Ich halte aber nichts davon, den Atlas allein und immer verantwortlich zu machen. Es sollte immer ganzheitlich auf das Beschwerdebild geschaut werden.


Heilmittel der Woche:


Yamswurzel oder Dioscera villosa





Grosses Thema: Beschwerden in den Wechseljahren!


...und meiner Meinung nach alternativlos zur schulmedizinischen Hormonersatztherapie, die starke und lebensgefährliche Nebenwirkungen hat.

Die Natur hält glücklicherweise einige Alternativen zur Behandlung der klassischen Wechseljahresbeschwerden bereit. Bekannt sind z.B. Präparate aus Soja oder der Traubensilberkerze.

Oft vergessen wird jedoch eine wichtige Heilpflanze – die Yamswurzel (lat. Dioscera villosa)

Von Frauen in vielen Gegenden der Welt wird sie schon lange zur Zyklusregulierung des weiblichen Zyklus’ eingesetzt. Für den positiven Einfluss ist der medizinisch wirksame Inhaltsstoff Diosgenin verantwortlich. Dabei handelt es sich um eine Vorstufe des natürlichen Hormons Progesteron, das hieraus synthetisiert werden kann. In der Yamswurzel steckt besonders viel davon. Diosogenin ist noch Vorläuferstoff für mehrere andere Stoffe, die wichtig für den Körper sind, z.B. wird vermutet, dass Diosgenin die Produktion des Hormons DHEA stimuliert. Von diesem Hormon ist bekannt, dass es den Alterungsprozess verlangsamt. In einer neueren Studie konnte auch gezeigt werden, dass Diosgenin die Knochenstabilität erhöht.

Eine ganz wichtige Wirkung des Diosgenin ist jedoch, daß es die relative Östrogendominanz (verglichen zum Progesteronspiegel) ausgleicht. Das bedeutet: sowohl Progesteron als auch Östrogenspiegel werden durch die Yamswurzel angehoben.


Aus der amerikanischen Literatur weiß man, daß Progesteron noch viele andere Funktionen im Körper hat. Es kann mit verantwortlich sein für eine Schilddrüsenunterfunktion, für Bluthochdruck, für Adipositasneigung der Frauen in den Wechseljahren, für Depressionen, u.v.m.


Man erhält es idealerweise in Form von Creme oder Gel und cremt es morgens und abends auf die Innenseite der Unterarme. Orale Einnahme ist nicht so ideal, weil Hormone durch die Leber abgebaut werden.



Geschichtliches:


Die Entdeckung der Viren:

Noch zur Mitte der 19. Jahrhunderts verwendete man den Begriff Virus lediglich synonym für „Gift“ bzw. „Miasma“. Erst seit dem späten 19. Jahrhundert sind Viren als eigene biologische Einheit bekannt. Die Beschreibungen von Viruskrankheiten sind aber sehr viel älter, ebenso die ersten Behandlungsmethoden. Aus Mesopotamien ist ein Gesetzestext aus der Zeit um 1780 v. Chr. überliefert, der von der Bestrafung eines Mannes handelt, dessen wahrscheinlich von Tollwut befallener Hund einen Menschen beißt und dadurch tötet.  Aus ägyptischen Hieroglyphen sind Darstellungen bekannt, die vermutlich die Folgen einer Polio-Infektion zeigen.

 

Die Bezeichnung „Virus“ wurde zum ersten Mal von Cornelius Aulus Celsus im ersten Jahrhundert v. Chr. verwendet. Er bezeichnete den Speichel, durch den Tollwut übertragen wurde, als „giftig“. Im Jahr 1882 führte Adolf Mayer bei Experimenten mit der Tabakmosaikkrankheit erstmals unwissentlich eine virale Erregerübertragung (Transmission) durch, indem er den Pflanzensaft infizierter Pflanzen auf gesunde Pflanzen übertrug und bei diesen so ebenfalls die Krankheit auslöste.

 

Diese Übertragung war bereits im 18. Jahrhundert mit dem Wort Virus assoziiert. So beschreibt die Londoner Times in einem Nachruf auf einen Arzt dessen Virusinfektion: Beim Zunähen einer sezierten Leiche hatte er sich in die Hand gestochen, “which introduced some of the virus matter, or, in other words, inoculated him with putridity” (wobei ein wenig Virussubstanz übertragen wurde, oder anders gesagt, ihm wurde Fäulnis eingeimpft).

 

Der erste Nachweis eines tierischen Virus gelang 1898 Friedrich Loeffler und Paul Frosch, die das Maul-und-Klauenseuche-Virus entdeckten. Die Größe vieler Viren wurde in den 1930er Jahren durch William Joseph Elford mit Methoden der Ultrafiltration bestimmt.

Der bislang älteste – indirekte – Beleg für eine durch Viren verursachte Erkrankung wurde aus den deformierten Knochen eines 150 Millionen Jahre alten, kleinen zweibeinigen Dinosauriers (Dysalotosaurus lettowvorbecki) abgeleitet, der im Berliner Museum für Naturkunde verwahrt wird und Symptome von Osteodystrophia deformans aufweist, die auf eine Infektion mit Paramyxoviren zurückgeführt werden.

Viren sind also mit die ältesten Bewohner dieses Planeten und sind bei ihrer Vermehrung auf Wirtszellen angewiesen. Antibiose wirkt gegen diese Erreger nicht.


"Thema" der Woche:


Angst oder Vertrauen?


Auch wenn uns diverse politische und soziale Vorkommnisse verunsichern in dieser Zeit, achten Sie darauf, nicht in Angst und unheilvolle Gefühle zu verfallen.

Zum einen bringt uns diese Form von Angst in einen ganz merkwürdigen "Modus", der einen selbst auch nicht weiterbringt, zum anderen schwingt diese "Angst"-Energie dann durch den Raum und diese Zeit und verrichtet ihr Unheil.

Man sollte sich bewußt machen, daß solche Gefühle auch ansteckend sind, wie ein Virus, und wenn viele Menschen Angst haben, dann neigt der Mensch zu extremen Handlungen, Meinungen und Gefühlen.

Angst, eigentlich ein Lebens-schutz für den Menschen kann auch sehr zerstörerisch sein und die Ursache für Unheil. Dabei kann jeder etwas dagegen tun:

Zunächst in sich reinhören und die Angst erstmal dasein lassen und fühlen,
dann die Angst, ohne ängstlich zu werden, an einen Ort bringen, z.B. in das Herz,
dann viel Vertrauen und Zuversicht einatmen und dabei ganz bei sich sein.
Das Herz dabei ganz weit machen und öffnen.

Wenn jeder Mensch diese Übung mehrfach täglich machen würde, dann wäre diese Welt bald ein (noch) besserer Ort.

Es gibt ein Gefühl, daß jeder sehr leicht erzeugen kann, das sehr hilfreich ist bei dieser "Umwandlung", das ist das Gefühl der Dankbarkeit. Denn Dankbarkeit macht uns auf das aufmerksam was gut läuft in unserem Leben und was wir mögen. Das kann der erste Schritt sein, die Wahrnehmung in unserem Leben "umzupolen" von negativ zu positiv!

Seien Sie dankbar für die Sonne, die scheint, für den Regen, der uns nährt, für das Dach über dem Kopf, für ein gutes Essen, für einen Menschen, der uns guttut und wichtig ist, oder ein Tier, usw. usw. Oder einfach für das wieder morgendliche Aufwachen danke sagen.

Danke, daß Sie meinen Blog lesen!

Namasté!

Bis zum 16. März!

Ihre Ingrid Rauber





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