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Ingrid's Blog 06/20

Gepostet am 15. März 2020 um 23:30


In Zeiten großer Verunsicherung möchte ich bei meinem heutigen Blog-Eintrag auf Dinge eingehen wie: was im Leben erdet uns und gibt uns Urvertrauen (das Gegenteil von Angst), körperlich, geistig und seelisch, was ist eine Pandemie und was kann noch förderlich sein, uns gut und gesund durch diese Zeit zu bringen?


Aus osteopathischer Sicht:


Es gibt 3 Organe im Körper, die unsere Mitte repräsentieren, dazu gehören Magen, Milz und Leber. Alle 3 haben eine direkte Verbindung zum Zwerchfell, und über Bänder auch untereinander. Auch Arterien und Venen ziehen hier durch.


Der Magen wiederum liegt in der Mitte von den Dreien, also quasi in der Mitte von der Mitte...Er ist hier aufgehangen wie in einer "Waschtrommel". Nach oben ist er über ein Band (Ligamentum gastrophrenicum) mit dem Zwerchfell verbunden, nach rechts über das gleiche Band mit der Milz. Nach unten über eine wichtige Struktur im Bauch, das "große Netz" oder Omentum majus mit dem oberen Teil des Dickdarms. Nach links mit der Leber und den Gallenausführungsgängen über das "kleine Netz" oder Omentum minus.


Nicht zu vergessen die Verbindung des Magens über die Speiseröhre mit dem Kopf. Indirekt über die oben erwähnte Verbindung zum Dickdarm auch mit dem unteren Teil des Bauches und dem Becken.


Da die Speiseröhre ja durch den Thorax zieht, haben wir auch eine indirekte Verbindung zum Herzen und der Lunge.


Man könnte zusammenfassend sagen: eigentlich hat der Magen zu allen anderen Strukturen im Körper eine indirekte oder direkte Verbindung.


Das ist schon einmal die körperliche Betrachtung der Mitte und deren Bedeutung.



Heilmittel der Woche:



Die Zichorie, oder die Wegwarte:






Wegwarte: Verwandte des Löwenzahns


Botanisch wie auch naturheilkundlich ist die Wegwarte eng verwandt mit dem Löwenzahn. Die Wegwarte hilft, die Leber, die Milz und die Bauchspeicheldrüse zu regenerieren. Deshalb ist sie oft Bestandteil von verschiedenen Lebermitteln, die, kombiniert mit anderen Heilmitteln, die Ausleitung von Schwermetallen fördern. Bemerkenswert ist die Wandlungsfähigkeit der Wegwarte. So blüht sie am Morgen in einem kräftigen Blau. Abends schliesst sie ihre Blüten und ist nichts als ein unscheinbares Gestrüpp. Ein weiteres Phänomen ist ihre Standortwahl: Die Wegwarte wächst nicht selten neben Autobahnen und blüht unverzagt dort, wo die Zivilisation um sie herum rast und stinkt. Sie gedeiht in gemässigten Klimazonen in Europa, Asien und Amerika. Die Zichorie, wie die Wegwarte auch genannt wird, ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu einem Meter hoch wird. Sie hat eine dicke Pfahlwurzel, die nach der Blütezeit im Herbst ausgegraben und getrocknet werden kann. Aus dieser Wurzel lässt sich ein Kaffee-Ersatz herstellen. Der Zichorienkaffee wurde im 19. Jahrhundert aus Spargründen oft zum Strecken des Bohnenkaffees verwendet. Der als Wintersalat bekannte Chicorée ist eine Kulturform der Wegwarte.


Auch die Wegwarte ist eine Bitterstoffdroge, von der in der Therapie die Wurzel und das blühende Kraut verwendet werden. Aufgrund der Inhaltstoffe wird die Wegwarte vorwiegend als Verdauungstonikum bei Appetitmangel und Verdauungsstörungen verwendet; ebenso zum Anregen von Gallenproduktion und Gallenfluss. Ferner wirkt die Heilpflanze blähungswidrig, harntreibend und gilt in der europäischen und ayurvedischen Naturheilkunde als blutreinigend. Gerade für Patienten mit Rheuma und Gicht ist diese blutreinigende Stoffwechselaktivierung hilfreich; ebenso für eine allgemeine Stärkung der Mitte und der Verdauungskräfte. Denn Rheuma und Gicht sind nicht zuletzt auch Kältekrankheiten, die mit wärmenden Heilmitteln behandelt werden müssen, so sagt die chinesische Medizin.


Geschichtliches:


Pandemien


Definition Pandemie: sich weit ausbreitende, ganze Landstriche, Länder erfassende Seuche; Epidemie großen Ausmaßes

Große Pandemien in der Geschichte waren:

Antoninische Pest, 165–180. Vermutlich eine Pocken-Pandemie, die sich auf dem Gebiet des Römischen Reiches ausbreitete; rund 5 Millionen Tote.

Justinianische Pest, ab 541. Auswirkungen waren bis ins 8. Jahrhundert bemerkbar. Die Erkrankung verbreitete sich im gesamten Mittelmeerraum und in der gesamten, den Römern bekannten Welt. Die Anzahl der Todesopfer ist umstritten. Auslöser war vermutlich Yersinia pestis.

Schwarzer Tod, 1347–1352. Aus Zentralasien kommend über ganz Europa verbreitet; geschätzt 25 Millionen Tote, das heißt: ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung. Auslöser war Yersinia pestis.

Dritte Pest-Pandemie, seit 1896. Erstmals aufgetreten in China, weltweit verbreitet, rund 12 Millionen Tote. Auslöser: Yersinia pestis.

Auch die weltweite Ausbreitung von HIV/AIDS (seit etwa 1980, noch andauernd) kann als Pandemie bewertet werden: laut UNAIDS rund 75 Mio. Infizierte und 32 Mio. Verstorbene seit 1980 (Stand: Ende 2018).

Die rasche Verbreitung des SARS-assoziierten Coronavirus über vier Kontinente in den Jahren 2002/2003 wurde trotz der relativ geringen Anzahl Erkrankter (rund 8100 der Weltgesundheitsorganisation gemeldete Personen) als SARS-Pandemie eingestuft.

Am 11. März 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation die durch das Virus SARS-CoV-2 verursachte Ausbreitung von Coronaviren zur Pandemie, nachdem sie das Infektionsgeschehen bereits am 30. Januar 2020 als internationale Gesundheitsnotlage bezeichnet hatte.


Thema der Woche:


Was ist ein Gegenentwurf zu Hamsterkäufen und Panik in diesen Zeiten?:

Die eigene Mitte suchen, finden und pflegen, erden, atmen und Gedankehygiene:

- Legen Sie eine Wärmflasche auf den Bereich des Magens, auch rechts und links davon

- Trinken Sie warme Getränke, vorzugsweise wärmende Kräutertees

- Vollziehen Sie den vollständigen Yoga-Atem: durch die oberen Rippen, die unteren Rippen bis in den Bauch (Bauchnabelbereich), so daß dieser sich sanft wölbt und senkt. Atmen Sie sanft und tief und die gleiche Menge aus wie ein.

- Gehen Sie in die Natur, an Orte, wo Sie sich wohlfühlen, in den Wald, auf Felder, gehen Sie spazieren und atmen Sie tief ein und aus dabei.

- Tanzen oder hüpfen Sie auf der Stelle, das erdet und Erdung bringt uns automatisch ins Vertrauen - und damit in die Mitte

-Machen Sie jeden Tag mindestens 20 Minuten Yoga - vorzugsweise morgens!

-Lesen Sie Texte von Dr. Joe Dispenza, Byron Katie, Eckhart Tolle oder Safi Nidiaje, uvm.

-Singen Sie, hier möchte ich Ihnen ein Mantra vorstellen aus dem Yoga, das Gayatri Mantra

https://youtu.be/4IFlaG45xM8

gesungen von Deva Premal und Miten (ehemaliger Gitarrist von Pink Floyd).

Probieren Sie es einfach aus und singen Sie mit und lernen Sie dadurch die heilende Wirkung dieses uralten Mantras aus dem indischen Hinduismus.

Text:
"Om bhur bhuvah svaha
Tat savitur varenyam
Bhargo devasya dhimahi
Dhiyo yo nah prachodayat."

"Om,wir meditieren über den Glanz des verehrungswürdigen Göttlichen, den Urgrund der drei Welten, Erde, Luftraum und himmlische Regionen. Möge das höchste Göttliche uns erleuchten, auf dass wir die höchste Wahrheit erkennen."

Wenn Sie konsequent diese Dinge tun, jeden Tag, können gar keine negativen Gedanken oder Emotionen aufkommen, sie fließen einfach dahin, vielleicht in Form von Tränen?

Om! Namasté!

Bis zum 30.3.! Genießen Sie den Frühling!










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