Praxis für Osteopathie Rauber    

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Ingrid's Blog 10/20

Gepostet am 15. Juni 2020 um 11:45


...Spannendes aus der Osteopathie:



 

Das Kiefergelenk:


Hier handelt es sich um eine der wichtigsten Gelenke in der osteopathischen Arbeit. Leider in der Schulmedizin oft nicht beachtet, dabei kann das Kiefergelenk Auslöser sein für viele Beschwerden.

Der Gelenkkopf befindet sich am Ende des Unterkiefers, seine Pfanne in einem Anteil des Schädels, der sich Os Temporale nennt, direkt neben dem Ohr. Damit benenne ich schon eine Struktur, die anfällig ist, wenn Kopf und Pfanne nicht direkt aufeinandersitzen. Schwindel und Tinnitus können den Auslöser Kiefergelenk haben.

Auch schlechter werdendes Sehen kann die Konsequenz sein, wenn das Kiefergelenk blockiert ist. Genauso wie Nackenprobleme, Schulterprobleme und Probleme der Brustwirbelsäule.

Kopfschmerzen, Probleme mit den Gesichtsnerven (Facialisparese, Trigeminusneuralgie), Nebenhöhlenprobleme, kurz: alle Geschehnisse am Kopf können auf das Kiefergelenk zurückzuführen sein. Sie merken also: ein weites Feld!

Große Probleme werden gesetzt durch die Zahnkorrekturen bei Kindern. Vor allem feste Zahnspangen sorgen dafür, daß durch die Fixierung der Kiefer andere Strukturen durch den Versuch, diese Unbeweglichkeit auszugleichen, in Mitleidenschaft geraten. Ich habe schon erlebt, daß Kinder dadurch schlechter hörten, schlechtere Augen bekamen, sogar der ganze Körper sich verdrehte, bis zum Becken. Beckenblockierungen beobachte ich bei diesen Kindern eigentlich immer.

Deshalb rate ich Eltern: gehen Sie einmal monatlich zum Osteopathen, wenn Ihre Kinder Spangen tragen!


Naturheilmittel der Woche:


Propolis:




wegen des häufigen Vorkommens an den Fluglöchern von Bienenstöcken, auch Vorstoß, Stopfwachs, Bienenharz, Bienenleim, Bienenkittharz, Kittharz oder Kittwachs genannt, ist eine von Bienen hergestellte harzartige Masse mit antibiotischer, antiviraler und antimykotischer Wirkung. Propolis ist ein Gemisch aus vielen unterschiedlichen Stoffen, deren Zusammensetzung stark variieren kann.


Deshalb dient Propolis den Bienen zum Abdichten von kleinen Öffnungen, Spalten und Ritzen sowie gleichzeitig dazu, in den Stock eingeschleppte oder vorhandene Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder abzutöten. Hierzu werden verschiedene Oberflächen, wie beispielsweise das Innere der Wabenzellen für die Brut, mit einem hauchdünnen Propolisfilm überzogen. Im Bienenstock vorhandene, von den Bienen nicht entfernbare Fremdkörper oder Unrat werden ebenfalls mit diesem Stoff abgekapselt.


Schon die alten Ägypter wussten um dieses wunderbare Naturheilmittel, auch im Mittelalter war bekannt, daß Propolis so etwas wie ein "natürliches" Antibiotikum ist, und noch viel mehr....:

Antibiotische Wirkung gegen verschiedene krankheitserregende Bakterien wie zum Beispiel Staphylococcus aureus und Salmonella enteritidis.

Antientzündliche, wundheilungsfördernde und Immunsystem-beeinflussende Wirkung.

Antioxidativer Effekt, also Schutz vor freien Radikalen (aggressive Sauerstoffverbindungen, die Zellstrukturen schädigen können).

Antidepressive Wirkung.


In Alkohol oder Wasser aufgelöst lässt sich aus Propolis auch leicht eine "Urtinktur", also ein unverdünntes, unverfälschtes Medikament herstellen. Dieses gibt es auch von verschiedenen Firmen in der Apotheke. Tipp von mir: zusammen mit Arsenicum Album C30 (darin aufgelöste Globuli) hervorragend geeignet, um juckende Hautausschläge zu behandeln. Und das Ganze sogar ohne Chemie und Nebenwirkungen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, daß der Hautausschlag sofort aufhört zu jucken, und auch 3 mal so schnell abheilt.


Geschichtliches:



Die Hexensalbe:

Unter Hexensalbe oder Flugsalbe versteht man eine Salbe oder Paste, mit der sich im Spätmittelalter und zur Zeit der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen Menschen (meist als Hexen bezeichnete Frauen) eingerieben haben sollen, um zum Hexensabbat zu fliegen. Der Glaube an eine derartige Zubereitung beruht auf antiken Traditionen und daraus im Spätmittelalter abgeleiteten scholastischen Vorstellungen. Die Existenz einer solchen und zu diesem Zweck angewandten Salbe war bereits im 16. Jahrhundert umstritten. Als Hexensalbe werden zudem aus psychoaktiven Substanzen (vor allem von Nachtschattengewächsen) hergestellte salbenförmige Zubereitungen genannt, deren Anwendung Halluzinationen oder wahnhafte Träume verursachen kann, für deren realen Gebrauch als Rauschdroge des Mittelalters und der Frühen Neuzeit Rezepte überliefert sind.

Einer, der Rezepte der Hexensalbe niedergeschrieben hat, war Johannes Hartlieb, (1400-1468 ), Leibarzt des Wittelsbacher Herzogs Albrecht III. In Hartliebs Rezept wird jede Pflanze einem Wochentag zugeordnet. Seit dem Mittelalter wurden die in Astronomie und Astrologie üblichen Planetensymbole auch für die Wochentage verwendet. In der Alchemie standen diese gleichzeitig für bestimmte Metalle. Die Kräuter wiederum wurden Planeten zugeordnet. Das erlaubt 6 der 7 Kräuter mit Sicherheit zu bestimmen. Das 7. Kraut wurde allerdings ausgelassen „ich als nit schreib, das yemant darvon sol geergert werden“ doch kann man getrost annehmen, dass es sich bei diesem Kraut um die Alraune gehandelt haben muss. Da dieser Pflanze die größten „magischen Eigenschaften“ zugeschrieben wurden, sie ein Gewächs des Saturns (also des fehlenden Samstags), und die halluzinogene Wirkung eine „Flugerfahrung“ ermöglicht. So könnte das Rezept wie folgt ausgesehen haben:

Eisenkraut, Mondraute, Einjähriges Bingelkraut, Donnerbart, Alraune, Frauenhaarfarn, Johanniskraut, Vogelblut, Tierschmalz.

Die Kräuter wurden wohl getrocknet, zerstoßen/zerrieben, und mit dem Vogelblut sowie dem Tierschmalz zu einer Paste verarbeitet.

Dabei ist davon auszugehen, dass weder Ofengabeln noch Besen, sondern Sonnengeflecht, Halsansatz, Arm- und Kniekehlen, Handflächen und Fußsohlen damit bestrichen wurden, um eine optimale Wirkung zu erzielen.


"Thema" der Woche:


Fluch und Segen eines Neuanfangs:


Wer hat sich nicht schon ausgemalt, wie es wäre, nochmal ganz von vorne anzufangen? Quasi den "Reset"-Knopf drücken und alles nochmal neu ?

Gleichzeitig schnürt es den meisten von uns dann die Kehle zusammen, der kleine Teufel im Ohr sagt: wie kannst Du das machen? Den "sicheren" Job aufgeben, die Familie verlassen, einer Tätigkeit nachgehen, in der Geld verdienen und eine Existenz aufbauen fast unmöglich ist?

Die meisten von uns spielen diese Dinge nur in Gedanke durch und statt ihren Träumen nachzuspüren gehen sie weiter ihrem derzeitigen Alltag nach. Oft gespickt mit Ablenkungen und Tätigkeiten, die mehr Ersatzhandlungen sind, um eine Befriedigung zu erhalten.

Es ist ja OK das zu machen, so lange der Mensch zufrieden ist. Wenn aber Unzufriedenheit, vielleicht sogar Krankheit schon zeigen: "Hallo, hier läuft etwas in die falsche Richtung", sollte man vielleicht mal überlegen, ob der Schritt nicht gewagt werden kann.

Eines ist klar: was man hat, das kennt man, auch wenn es vielleicht schon jahrzehntelange Routine ist. Das Neue, das man erträumt, ist in Wirklichkeit eine große "unbekannte" Komponente. Da weiß man nicht, wie es wird. Hat man Erfolg oder nicht? Wird alles so laufen, wie man es sich erträumt hat?

Ich glaube fest daran, daß der Mensch eine Aufgabe hat im Leben, die es gilt umzusetzen. Das ist der Grund, warum wir hier auf der Erde sind. Dafür begegnen uns Menschen, Dinge und Ereignisse, die uns den Weg dafür bereiten, wenn der ausgewählte Weg der richtige Weg ist, also der Weg des Herzens.

Wir haben immer die Wahl: tägliche Routine und vermeintliche Sicherheit? Oder den Weg des Herzens gehen, die große Unbekannte, die uns lehrt, zu vertrauen und auf die Signale, die uns gesandt werden, zu hören. Und: das ist Abenteuer pur!

Nur so - das ist meine Erfahrung - können wir uns als Mensch wirklich entfalten und entwickeln. Und das ist das schönste, was es gibt! Wenn man im Reinen ist mit sich und dem, was man tut. Dann ist da in einem tiefer, tiefer Frieden und Zu-Frieden-Heit! und Freiheit!

Namasté!

Bis in zwei Wochen!

Ihre/Eure Ingrid Rauber













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