Praxis für Osteopathie Rauber    

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Liebe Patient/Innen!


Ich bitte alle Patient/Innen 1 großes und 1 kleines Handtuch zur Behandlung mitzubringen, danke!


Heilpraktiker*innen in NRW dürfen weiter arbeiten. Diese Entscheidung teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen auf Anfrage mit. Insbesondere in NRW herrschte in den letzten beiden Tagen Unsicherheit, ob Heilpraktiker ihre Praxen derzeit weiter betreiben können. Nach einer Anfrage beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erhielten wir die folgende Klarstellung:

„Die Tätigkeiten von Angehörigen der Heilberufe mit Approbation und sonstigen Personen, die zur Ausübung der Heilkunde gem. § 1 Heilpraktikergesetz befugt sind, zählen nicht zu den in § 7 CoronaSchVO geregelten „Dienstleistungen“. Diese Tätigkeiten sind weiterhin zulässig und für die Versorgung der Menschen in der aktuellen Situation unerlässlich.

Die Richtlinien und Empfehlungen des RKI sollten dringend beachtet werden....Diese schnelle Antwort aus dem Ministerium ist auch der Tatsache geschuldet, dass gerade in den letzten 24 Stunden Verbände der „Gesamtkonferenz Deutscher Heilpraktikerverbände und Fachgesellschaften“ sehr eng und kollegial zusammengearbeitet haben.

BDH (Bund deutscher Heilpraktiker), 24.03.2020


Nochmal kurzes Update nach der Ansprache der Kanzlerin und Ministerpräsident Laschet. Die Kanzlerin hat es expressis verbis formuliert, daß zwar Dienstleistungsunternehmen, die dem Kunden sehr nahekommen müssen, wie Friseure, Tätowierer und Massagesalons schließen müssen, aber medizinische Einrichtungen davon ausgenommen sind. Das entspricht den Informationen, die ich mir am Freitag, bzw. Samstag eingeholt habe.

Ausgangssperre gibt es ja gottseitdank keine. Die beschlossene Kontaktbegrenzung auf maximal 1 zusätzliche Person wird sogar eingehalten in meiner Praxis.  Ich werde mein Wartezimmer für den oder die Patient/In nutzen, die oder der den nächsten Termin hat, und die Türe des Wartezimmers geschlossen halten.

Haben Sie bitte keine Bedenken herzukommen. Hier werden die Hygienestandards eingehalten, mehr als in Supermärkten. Ich bin stets bemüht, das Risiko so gering zu halten wie nur möglich.

Ich freue mich auf Sie und sage nochmal: danke für Ihr Vertrauen!

Ihre Ingrid Rauber (22.3.2020, 18.37Uhr)


DERZEIT ÜBERSCHLAGEN SICH DIE EREIGNISSE UND INFORMATIONEN. FÜR DIEJENIGEN, DIE DIE KOMMENDEN WOCHEN TERMINE BEI MIR HABEN:

Zum derzeitigen Stand ist es wohl so, daß Osteopathen trotz Ausgangsbeschränkungen oder Ausgangssperre arbeiten dürfen, natürlich unter den besonderen Hygienevorkehrungen, die auch für Ärzte gelten wie Mundschutz, Desinfektion von Türklinken, Handlauf der Treppe, und natürlich Toilette. Ich habe  eine Bestellpraxis, das bedeutet, daß sich hier in der Praxis nicht mehr als 2 Leute (Patient und ich)  zusammen aufhalten. Die Liege wird von mitgebrachten Handtüchern der Patienten abgedeckt, auch Auflagen wie Decke oder Handtuch kann mitgebracht werden.

Im Falle von Ausgangsbeschränkungen oder Ausgangssperre entspräche ein Besuch in meiner Praxis einem Arztbesuch, der dann erlaubt wäre.


Aktueller Artikel auf der Webite des VOD (Verband der Osteopathen Deutschland):

"Bundesweit sind rund 10.000 Osteopathen mit ihren Praxen wichtiger Teil der Gesundheitsversorgung. Etwa 7 Millionen Behandlungen gibt es jährlich. Osteopathie entlastet das Gesundheitssystem. Angesichts der Corona-/ Covid-19-Krise stehen Osteopathen jedoch wie andere selbständige Gesundheitsberufe vor enormen Herausforderungen: Zum einen leisten sie auch gerade jetzt einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und sind wie andere Gesundheitsberufe von den behördlichen Öffnungsverboten weitestgehend ausgenommen. Zum anderen sagen aber mitunter zahlreiche Patienten ab – den Aufforderungen der Politik zur Minimierung sozialer Kontakte folgend.

Man hat es derzeit mit einem regelrechten Spagat zu tun. Einerseits halten viele Osteopathen ihre Praxen für ihre Patienten offen, unter gesteigerten präventiven und hygienischen Maßnahmen, auch wenn die Versorgung mit Desinfektionsmitteln, Sicherheitszubehör und Hygieneartikeln mitunter schwierig ist, was den Betrieb zusätzlich erschwert. Dennoch nehmen viele ihren Behandlungsauftrag ernst, auch um Ärzte und Krankenhäuser zu entlasten....."

Wichtige Neuerungen werden hier auf meiner Homepage veröffentlicht. Sollten sich kurzfristig Änderungen ergeben, so werde ich Sie auch per Email verständigen.
21.3.2020



Erstattungen osteopathischer Behandlungen von privaten und gesetzlichen Krankenkassen:

Private Kassen erstatten die Osteopathie-Behandlungen in der Regel. Rechnungen kann ich Ihnen ausstellen, gem. der GebüH. Ein Rezept ist hier nicht vonnöten.

Einige gesetzliche Kassen erstatten die Osteopathie teilweise. Hier ist ein Privatrezept nötig für die Kasse, in der osteopathische Behandlungen vom Hausarzt empfohlen werden. Fragen Sie in der Praxis nach!